DE239448C - - Google Patents

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DE239448C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D17/00Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps
    • F04D17/08Centrifugal pumps
    • F04D17/18Centrifugal pumps characterised by use of centrifugal force of liquids entrained in pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV£ 239448 KLASSE 27c. GRUPPE
Kreiselgebläse mit Hilfsflüssigkeit Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. März 1911 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine drehbare Luft- oder Gaspumpe nach Patent 239447. Nach vorliegender Erfindung werden anstatt die Saugwirkung in den Luftausströmungsdüsen, die im Nachstehenden Hauptdüsen genannt werden sollen, durch die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen derjenigen in den Düsen und dem umgebenden Wasser zu vergrößern, Hilfsdüsen in den Hauptdüsen angeordnet. Diese Hilfsdüsen sind so eingerichtet, daß sie Wasser mit einer Relativgeschwindigkeit zu den Hauptdüsen einleiten, welche der Geschwindigkeit der Luft in den Hauptdüsen gleich ist. Die Wasserstrahlen dieser Hilfsdüsen unterstützen demnach das Ausströmen der Luft aus den Hauptdüsen. Die Luft ist somit tatsächlich einer doppelten Einwirkung ausgesetzt, und ferner wird eine Saugwirkung erzeugt, welche größer ist als diejenige, die durch eine einfache Einwirkung auch bei Anwendung einer relativ großen Kraft erreicht werden kann. Durch die Verwendung von Hilfsdüsen braucht die Relativgeschwindigkeit des Wassers in dem Behälter an den Auslaßenden der Hauptdüsen nicht den Druck der Luft in den Hauptdüsen auf denjenigen in dem Behälter zu vermindern, von welchem die Luft angesaugt wird, da die Wasserströmung der Hilfsdüsen eine Druckdifferenz in den Hauptdüsen hervorruft. Dadurch, daß die Luft in zwei Stufen zusammengedrückt wird, kann die Größe des bei einem gegebenen Luftausflusse in der Minute und einem gegebenen Querschnitt der Hauptdüse aufrecht erhaltenen Vakuums vergrößert werden, ohne hierbei die absolute Umlaufgeschwindigkeit .der Hauptdüsen vergrößern zu müssen.
In der heiligenden Zeichnung veranschaulicht Fig. ι einen Schnitt durch das Düsenrad, Fig. 2 einen Schnitt durch eine geänderte Ausführungsform, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 2 und Fig. 4 einen Schnitt durch eine andere Ausführungsform einer Düse.
In Fig. ι sind mit α die Hauptdüsen, durch welche die Luft von dem Behälter b in der Mitte des Rades angesaugt wird, bezeichnet. Das Rad dreht sich in der Pfeilrichtung c, so daß sich also die Düsen α in der Pfeilrichtung d bewegen. An jeder Hauptdüse a sind Hilfsdüsen e angebracht, und zwar derart, daß die Bewegung einer jeden Hauptdüse durch das Wasser des Behälters bewirkt, daß Wasser in die Hilfsdüsen eintritt und in Strahlen f in das Innere der Düsen a, und zwar in der Richtung auf das Auslaßende g zu, ausströmt. Die Geschwindigkeit dieser Strahlen steht in einem bestimmten Verhältnis zur Geschwindigkeit der Hauptdüsen. Diese Wasserstrahlen f erzeugen eine saugende und eine treibende Wirkung auf die Luft in den Hauptdüsen und bewirken eine Druckdifferenz zwischen den Einlaßenden h und dem Teile k der Düsen, wodurch die erste Verdichtungsstufe für die Luft erreicht wird. Die zweite Stufe für die Luft wird durch die Verengung am Auslaßende g
der Düsen dadurch erreicht, daß eine Relativbewegung zwischen den Düsen und dem Wasser in den Behälter stattfindet.
Nach den Fig. 2 und 3 stehen die Hilfsdüsen e mit einer Druckkammer m in Verbindung, in welche das Wasser aus dem Behälter durch Löcher η eintritt. Letztere sind so angeordnet, daß durch die Drehung des Rades das Wasser in die Druckkammern eingepreßt wird und hierdurch ein Druck in diesen Kammern aufrecht erhalten bleibt. Die Zentrifugalkraft ,welche bei derDrehung desRades auftritt, unterstützt den Druck in der Kammer dahingehend, daß das Wasser durch die Hilfsdüsen gepreßt wird. Es können beliebig viele Hilfsdüsen nebeneinander an jeder Hauptdüse angeordnet sein. Am zweckmäßigsten wird man zwei oder mehrere Hilfsdüsen vorsehen oder auch Hilfsdüsensätze so anordnen, daß man einen dreifachen, vierfachen oder mehrfachen Effekt auf die Luft erreicht. In diesem Falle kann man die Düsen gemäß Fig. 4 anbringen, in welcher mit e der erste Düsensatz und mit % der zweite Düsensatz bezeichnet ist. In diesem Falle wird die Luft in drei Stufen verdichtet. Anstatt natürlich Wasser in dem Reservoir zu benutzen, könnte man auch eine andere Flüssigkeit anwenden, und ferner könnte man anstatt der Luft auch ein Gas gebrauchen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Kreiselgebläse mit Hilfsflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß an den an einem drehbaren, hohlen Rad vorgesehenen Hauptdüsen (a) Hilfsdüsen (e) angebracht sind, durch welche bei der Drehung des Rades in einem Flüssigkeitsbehälter Flüssigkeit in die Hauptdüsen in Strahlen (f) eingeleitet wird.
2. Kreiselgebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsdüsen (β) einer jeden Hauptdüse mit einem gemeinschaftlichen Raum (m) in Verbindung stehen, in den die Flüssigkeit aus dem Behälter bei Drehung des Rades eintreten kann, um erst dann unter Druck nach den Hilfsdüsen zu gelangen.
3. Kreiselgebläse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Hauptdüsen zwei oder mehrere Gruppen von Düsen angeordnet sind, so daß die Luft in den Hauptdüsen in drei oder mehreren Stufen verdichtet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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