DE269668C - - Google Patents

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DE269668C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B11/00Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use
    • B05B11/01Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use characterised by the means producing the flow
    • B05B11/06Gas or vapour producing the flow, e.g. from a compressible bulb or air pump

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 269668 KLASSE 30 Λ·. GRUPPE
ARMAND VAAST in PARIS.
Flasche mit Zerstäubereinrichtung im Stöpsel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Dezember 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Flasche mit Zerstäubereinrichtung im Stöpsel und besteht darin, daß im Flaschenhals selbst entweder je eine öffnung für den Austritt des Zerstäubungsstrahles und den Eintritt der Preßluft vorgesehen ist, oder daß außer einer dieser beiden Öffnungen eine den Anschluß mit einem Durchbohrungskanal im Stöpsel bewirkende Kanalfurche in der Innenwandung des ίο Halses angebracht ist.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsformen des Flüssigkeitszerstäubers gemäß der Erfindung.
Fig. ι zeigt im senkrechten Schnitt einen Einzelbestandteil des Apparates ohne Verbindungsring, bei dem die Kompression der Luft durch die Flaschenwand hindurch erfolgt.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch die Einrichtung gemäß Fig. i, in welcher die Kompression der Luft sich durch den Verschlußpfropfen vollzieht.
Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Zerstäubers im senkrechten Schnitt.
Fig. 4 ist eine Schnittdarstellung durch die Einrichtung gemäß Fig. 3, bei welcher die Zerstäubung im oberen Teil des Verschlußpfropfens und nicht mehr in dessen Unterteil sich vollzieht.
Fig. 5 ist ein wagerechter Schnitt durch den Flaschenhals nach Linie B-B der Fig. i.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. ι
und 2 dient ein Kanal B' zur Aufnahme der Zerstäuberorgane. Dieser Kanal, welcher je nach Bedarf sich durch die gesamte Breite des Verschlußpfropfens erstrecken kann, ist mit dem unteren Teil desselben durch . ein Rohr C verbunden, an welches das Saugrohr H für die Flüssigkeit angeschlossen werden kann. Beim Zusammenpressen der Luft etwa mittels eines angeschlossenen Gummiballs, welches durch die Flaschenwand (Fig. i) sich vollzieht, erhält der Flaschenhals eine Öffnung D, welche bei der geeigneten Stellung des Verschlußpfropfens mit einer Aussparung R im Verschlußpfropfen zur Deckung kommt. Letztere ermöglicht das Hindurchtreten der Preßluft von außen zum Flüssigkeitsspiegel. \
Die Aufnahme der Luft erfolgt bei E mittels eines Metallringes F, der den Flaschenhals federnd umschließt. Dieser Ring preßt sich gegen eine elastische Scheibe G, die jeden Verlust an Preßluft unmöglich macht und daher einen vollständig luftdichten Verschluß (Fig. 5) bildet.
Eine einfache Drehung des Verschlußpfropfens verhindert, daß die verschiedenen Kanäle miteinander zur Deckung gelangen und verhindert daher einerseits das Hindurchtreten der Luft aus dem Kanal D, andererseits das Freiwerden der zerstäubten Flüssigkeit aus der Öffnung O. Sobald die Kompression der Luft sich durch den Verschlußpfropfen voll-.vollzieht, ist der Dichtungsring F, ebenso die Anwendung der Scheibe G nicht mehr erforderlich, weil der Eintritt der Luft nicht mehr stattfindet. Die Aussparung R ist durch ein zweckmäßig angeordnetes Röhrchen mit dem oberen Lufteintrittskanal P verbunden.
Mit Hilfe dieser Anordnung wird die komprimierte Luft gleichmäßiger verteilt, ohne daß irgendein Verlust durch die äußeren Hilfsorgane eintritt.
Die Zerstäubung der in der Flasche enthaltenen Flüssigkeit kann durch bisher angewendete Vorrichtungen geeigneter Art erzielt werden. Fig. 3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Vorrichtung. In dieser dient die Aussparung C zur Aufnahme des Saugrohrs H für die Flüssigkeit. Dieses Rohr ist durch ein Kapillarrohr M mit der Aussparung B' (Fig. 2) verbunden. Diese kanalartige Aussparung B' dient zur Aufnahme eines Rohres, welches in dem Kanal B', der im Vorderteil entsprechend ausgebildet ist, untergebracht ist. Die Öffnung N, welche in dem Verschlußpfropfen vorgesehen ist, ermöglicht den Ein-
tritt der Preßluft auch zur Öffnung O, durch welche die Zerstäubung stattfindet. Infolge des Luftdruckes wird die Flüssigkeit in dem Kapillarrohr H emporgetrieben und erfährt beim Austritt aus dem Kapillarrohr H die Einwirkung jenes zweiten Luftstromes, der durch die Öffnung N eintritt und die Zerstäubung vervollkommnet. In Fig. 4 ist eine besondere Ausbildung der Einrichtung gemäß Fig. 3 veranschaulicht. In diesem Falle ist es zweckmäßig, die Luft unter Druck durch die beiden Öffnungen D und P zu pressen. Die Öffnung D befindet sich hierbei direkt an der Wandung der Flasche.
In allen Fällen genügt eine geringe Drehung des Verschlußpfropfens etwa um 90°, um jede Wirkung des Zerstäubers zu verhindern, da die verschiedenen Kanäle nicht mehr zur Deckung gelangen, um die Zerstäubung herbeizuführen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Flasche mit Zerstäubereinrichtung im Stöpsel, dadurch gekennzeichnet, daß im Flaschenhals selbst entweder je eine Öffnung für den Austritt des Zerstäubungs-Strahles und den Eintritt der Preßluft vorgesehen ist, oder daß außer einer dieser beiden Öffnungen eine den Anschluß mit einem Durchbohrungskanal im Stöpsel bewirkende Kanalfurche in der Innenwandung des Halses angebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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