DE239283C - - Google Patents

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DE239283C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/20Reducing volume of filled material
    • B65B1/24Reducing volume of filled material by mechanical compression

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'- M 239283 -■" KLASSE 81«. GRUPPE
Faßpackmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Faßpackmaschine
mit einem Fahrstuhl, der unter der Wirkung eines Gegengewichtes und einer Bremse steht, die mit zunehmender Füllung des passes stärker angezogen wird.
Das Wesen der Erfindung wird darin gesehen, daß die Bremse aus einem oder mehreren schwingbar angeordneten Linealen besteht, die gegen das Gegengewicht gepreßt
ίο werden können, und an denen, und zwar gegen deren Drehachse hin, das Gegengewicht beim Senken des Fahrstuhles entlang gleitet. Hierdurch wird gegenüber bekannten Einrichtungen eine wesentliche Vereinfachung erzielt.
Die Zeichnung veranschaulicht die Maschine in Seitenansicht. Der Fahrstuhl 1, auf den das zu packende Faß F gestellt wird, ist zwischen Schienen 2 geführt und hängt in Ketten 3, die über Kettenrollen 4 gelegt sind. Am anderen Ende der Ketten 3 ist das Gegengewicht 5 (Kasten mit einlegbaren Gewichten) angehängt. Dieses ist an den Schienen 2 geführt und wird durch ein oder mehrere Bremslineale 6, die mit Holz verkleidet sein können, geklemmt. Die Bremslineale 6 haben ihren Drehpunkt bei 7, während [ ihr freies Ende durch Hebel 8 und Gewichtshebel 9, auf dem das Bremsgewicht 10 verstellbar ist, belastet wird.
Ist der Fahrstuhl 1 unten und ein leeres Faß auf ihn gefahren, so; lüftet man den Hebel 9, wodurch das Bremslineal 6 entlastet wird und das Gegengewicht 5 den Fahrstuhl 1 nebst Faß in bekannter Weise hoch und über das Packrohr 11, in dem die Packschnecke 12 sich befindet, zieht, wobei selbsttätig die Packschnecke eingerückt werden kann. Ist der Hebel 9 losgelassen, so zieht dessen Gewicht 10 sofort durch die Hebel 9 und 8 die Linealbremse 6 gegen das Gegenwicht 5 und bremst dieses. Die Packschnecke preßt nun Material in das Faß, bis der Bremswiderstand und das Gegengewicht 5 überwunden ist. Die Packschnecke drückt in bekannter Weise fortgesetzt Material ins Faß nach, wodurch es langsam sinkt und das Gegengewicht 5 langsam nach oben zieht. Das Gegengewicht 5 nähert sich immer mehr dem Drehpunkt 7 des Bremslineals 6, wodurch das Hebelverhältnis und somit auch der Druck auf das Gegengewicht bzw. «der Bremswiderstand fortschreitend und gleichmäßig wächst. Hat das Faß sein Füllgewicht, so rückt die Packschnecke selbsttätig aus, und durch Lüften des Hebels 9 wird die Bremsung aufgehoben. Das Faß nebst Fahrstuhl ι ist nun schwerer als das Gegengewicht 5 und sinkt daher vollends zu Boden, wo es abgefahren und ein leeres aufgefahren wird. v
Sollen Fässer mit kleinerem Inhalt gefüllt werden, so braucht von dem Gegengewicht 5 nur abgenommen und das Gewicht 10 auf dem Hebel 9 gegen dessen Drehachse geschoben zu werden.
Durch die Auf- und Abbewegung des Fahr-Stuhles bzw. des Gegengewichtes kann zugleich der Antrieb der Packschnecke in oder außer Tätigkeit gesetzt werden, so daß sich die
ganze Bedienung der Maschine nur auf das Lüften des Hebels 9 zum Auflassen des leeren und zum Ablassen des gefüllten Fasses beschränkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Faßpackmaschine mit einem Fahrstuhl, der unter der Wirkung eines Gegengewichtes und einer Bremse steht, die mit zunehmender Füllung des Fasses stärker angezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse aus einem oder mehreren schwingbar angeordneten Linealen (6) besteht, die gegen das Gegengewicht (5) gepreßt werden können, und an denen, und zwar gegen deren Drehachse (7) hin, das Gegengewicht beim Senken des Fahrstuhles (ι) entlang gleitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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