DE239128C - - Google Patents

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DE239128C
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/10Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for means for safe-keeping of property, left temporarily, e.g. by fastening the property
    • G07F17/12Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for means for safe-keeping of property, left temporarily, e.g. by fastening the property comprising lockable containers, e.g. for accepting clothes to be cleaned

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Wareneinlieferungskasten, welcher nach Einbringen der Ware nur durch einen im Besitz des rechtmäßigen Empfängers der Waren befindlichen Schlüssel zu öffnen ist. Derartige Wareneinlieferungs- bzw. Frühstückskästen sind bekannt, indessen haben diese bekannten Kästen den Nachteil, daß sie, solange sie nicht beschickt sind, vollständig offen stehen.
ίο Diesen bekannten Wareneinlieferungskasten gegenüber kennzeichnet sich der Gegenstand der vorliegenden Erfindung dadurch, das es behufs Öffnens des leeren Kastens des Einwurfs eines einen Nasenhebel umstellenden Geldstücks bedarf, wobei die Einrichtung so getroffen ist, daß die in den leeren Kasten eingeworfene Münze unter Benutzung einer Leitrinne selbst wieder aus dem Kasten herausfällt und nach dem Beschicken des Kastens mit der Ware der Münzhebel unter der Wirkung des Gewichtes der Ware derart gesperrt wird, daß ein öffnen des Kastens nun auch durch Münzeneinwurf unmöglich ist, vielmehr 'die von einem Unberechtigten eingeworfene Münze aufgefangen wird, sonach für den Betreffenden, welcher sich unrechtmäßigerweise in den Besitz der eingelieferten Ware setzen wollte, verloren geht.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht den diebessicheren Wareneinlieferungskasten gemäß der Erfindung in einer Vorderansicht bei geöffneter Tür, während Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B-C-D (Fig. i) zeigt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist ein Kasten 1 vorgesehen, welcher an der Wohnungstür o. dgl. blind verschraubt oder sonstwie sicher befestigt werden kann. Im Innern des Kastens befindet sich eine Münzrinne bzw. ein Blech 2, auf welchem eine in den Einwurf 3 eingeworfene Münze bzw. Marke auf einen Münzhebel 4 herunterzugleiten vermag. Dieser Münzhebel 4 ist bei dem in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiel gleichzeitig als Riegel 5 ausgebildet, welcher das Bestreben hat, unter der Wirkung seines Eigengewichtes in eine an der Tür 6 des Kastens 1 vorgesehene Kramme 7 einzufallen und somit die Tür selbst zu verschließen. Der Kasten 1 besitzt fernerhin einen auf Federn 8 oder sonstwie elastisch gelagerten, d. h. beweglichen Boden 9, welcher mit einer Stange 10 versehen ist, die an ihrem oberen Ende einen Hakenteil 11 trägt, welcher sich in dem Wege des schwingbaren Münzhebels und Riegels 4, 5 befindet, aber für gewöhnlich, d. h. · bei leerem Kasten, also bei durch die Federn 8 emporgedrücktem Boden 9, den Riegel 5 selbst nicht beeinflußt. Der Münzhebel 4 ist nun weiterhin so angeordnet, daß er entweder unmittelbar oder aber mittels eines Schlosses 12 bzw. eines Riegels 13 von einem bei 14 seitlich von außen her einzuführenden Schlüssel angehoben werden kann, wodurch dann der Kastenverschluß aufgehoben wird, so daß man die Tür 6 zu öffnen vermag.
Die Wirkungsweise des Gegenstandes der vorliegenden Erfindung ist nun die folgende:
Solange der Kasten 1 keine Ware enthält, befinden sich die einzelnen Teile in der in
Fig. 2 in ausgezogenen Linien veranschaulichten Stellung, wobei also der Riegel .5 in die Kramme 7 der geschlossenen Tür eingreift und die Tür selbst verschließt. Der Bote, welcher die Ware, beispielsweise Backware o. dgl., abzuliefern hat, muß nunmehr bei 3 eine Münze einwerfen, welche über das Leitblech 2 nach unten auf den die Verlängerung des Riegels bildenden Hebel 5 herabfällt und diesen in die in Fig. 2 strichpunktierte Stellung schwingt. Die Münze χ bewirkt also, wie aus Fig. 2 der Zeichnung ersichtlich, das Öffnen des Türverschlusses, so daß die Tür 6 unter Wirkung der Feder 22 aufspringt, worauf die Münze χ weiterhin über ein Blech 20 und eine öffnung 21 (Fig. 1) in den auf der Außenseite des Kastens befindlichen Münzenfänger 19 fallen kann. Durch die von dem Boten abzuliefernde Ware erfährt nun der bewegliehe Kastenboden 9 eine Belastung, so daß er unter Wirkung der Ware und gegen die Wirkung der Federn 8 nach unten bewegt wird, womit sich auch die Stange 10 mit ihrem Haken 11 senkt und den Riegel 5 belastet. Beim Schließen der Tür 6 wird der Riegel 5, welcher zu dem betreffenden Zwecke vorn keilförmig gestaltet ist, auf einen Augenblick angehoben, um alsdann unter der Wirkung seines Eigengewichtes, ferner aber unter dem Gewicht der Ware wieder in die Kramme 7 der Tür einzufallen. Nunmehr ist der Riegel 5 und damit auch der die Verlängerung des Riegels bildende Münzhebel 4 durch das Gewicht der Ware gesperrt, so daß auch der Einwurf mehrerer Münzen in den Schlitz 3 keine Aufhebung des Türverschlusses bewirken kann. Die jetzt eingeworfenen Münzen verbleiben also ruhig auf dem Münzhebel 4, so daß sie für den unbefugten Einwerfer verloren sind, wohingegen sie dem rechtmäßigen Benutzer des Kastens, nämlich dem Wohnungsinhaber, der den Schlüssel für das Schloß 12 besitzt, zugute kommen. Mittels des Schlüssels vermag nämlich der Wohnungsinhaber bzw. der rechtmäßige Abnehmer der Ware entweder unmittelbar oder aber über den Schloßriegel den Fallriegel 5 anzuheben und somit den Kasten zu öffnen, wobei die etwa auf dem Münzhebel ruhenden Münzen freigegeben werden und weiterhin über das Leitblech 20 und den Schlitz 21 in den Münzenfänger 19 gelangen.
Wie ohne weiteres ersichtlich, bietet der Gegenstand der Erfindung Schutz gegen widerrechtliche Entnahme der nicht unmittelbar zu Händen des Empfüngers gelangenden Waren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Diebessicherer Wareneinlieferungskasten, der nach Einbringen der Ware nur durch einen im Besitz des rechtmäßigen Empfängers der Ware befindlichen Schlüssel zu öffnen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten im leeren Zustande durch Einwurf einer einen Nasenhebel (4, 5) umstellenden Münze zu öffnen ist, worauf die Münze unter Benutzung einer Leitrinne (20) wieder aus dem Kasten herausfällt, und der in bekannter Weise durch die Last der Ware herabgedrückte Boden (9) mittels eines Sperrmittels (Haken 11) den Nasenhebel (4, 5) derart sperrt, daß ein Öffnen des gefüllten Kastens durch Münzeneinwurf unmöglich ist, vielmehr die nach Beschickung des Kastens eingeworfenen Münzen von dem Nasenhebel aufgehalten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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