DE238709C - - Google Patents
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- DE238709C DE238709C DENDAT238709D DE238709DA DE238709C DE 238709 C DE238709 C DE 238709C DE NDAT238709 D DENDAT238709 D DE NDAT238709D DE 238709D A DE238709D A DE 238709DA DE 238709 C DE238709 C DE 238709C
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- air
- ignition chamber
- shut
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- piston
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B9/00—Engines characterised by other types of ignition
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B2720/00—Engines with liquid fuel
- F02B2720/27—Air compressing engines with hot-bulb ignition
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
DEUTSCHES REICH
■r, 2.
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JVl 238709-KLASSE 46«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. März 1910 ab.
Bei Explosions- und Verbrennungskraftmaschinen, bei welchen die eingepreßte Luft die
Explosions- oder Zündkammer (die sogenannte Zündkugel) zwecks Reinblasens derselben durchströmt,
und zwar besonders bei solchen Maschinen, die mittels der Anzahl der Zündungen geregelt werden, hat sich bei geringer Belastung
der Übelstand geltend gemacht, daß die Zündkugeln durch die im Verhältnis zur
ίο Anzahl der Zündungen zu reichlich einströmende
Luft abgekühlt wird, so daß die Zündungen versagen. Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, mittels welcher bei geringer
Belastung die eingepreßte Luft ganz oder teilweise verhindert wird, den Weg durch die
Zündkugel zu nehmen. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß in dem in die Zündkugel bzw. Zündkammer führenden
Lufteinströmkanal eine Vorrichtung angebracht ist, welche so eingerichtet ist, daß die Luft
mittels derselben entweder bei Leerlauf von der Kugel vollständig abgesperrt oder ganz
durch dieselbe geleitet werden kann, wenn die Belastung groß ist und ein kräftiges Reinblasen
somit erforderlich wird. Die Luft kann aber auch teilweise durch die Kugel und teilweise an derselben vorbeigeleitet werden.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung dar. Fig. 1 zeigt einen mit der Vorrichtung versehenen Zylinder nebst
Kolben und . Zündkammer im Längsschnitt, und Fig. 2 ist ein Querschnitt durch Fig. 1.
Die dargestellte Maschine ist eine Zweitaktmaschine, deren Luftkanal α von dem vor
dem Kolben liegenden Kompressionsraum (geschlossenem Kurbelgehäuse) ausgeht. Die Öffnung
b für die Abgase liegt an der entgegengesetzten Seite des Zylinders gegenüber der
Mündung des Kanals a. c ,ist die Zündkugel und d der zu dieser führende Luftkanal; f ist
der Hohlraum des Kolbens g, der die durch den Kanal α einströmende Luft längs der
Innenseite der Zylinderwandung aufwärts zu strömen veranlaßt. Diese Anordnung ist in
allen Teilen bereits bekannt und wirkt derart, daß für jeden Hub der Maschine, sei sie belastet
oder nicht, die in der Mitte des Kolbenhohlraumes f eingepreßte Luft in den Kanal
d einströmt, während die an den Enden des Hohlraumes eingepreßte Luft längs der
Innenseite des Zylinderbodens strömt, ohne in die Zündkammer hineinzugehen.
Der Kolbenhohlraum ist durch Zwischenwände k zweckmäßig in drei Abteilungen geteilt,
von denen die mittlere I gerade gegenüber dem Kanal d liegt, während sich die
beiden anderen m zu beiden Seiten desselben befinden. Der Lufteintrittskanal α besitzt
entsprechende Zwischenwände η, und in den
von diesen gebildeten Abteilungen des, Kanals sind Absperrorgane 0 "eingesetzt, und zwar
eines in jeder Abteilung, welche unabhängig voneinander geschlossen und geöffnet werden
können. Wird also die mittlere Abteilung geschlossen, so gelangt keine Luft in die
mittlere Abteilung I des Kolbens, d. h. es wird keine oder nur eine unbeträchtliche
Menge Luft in die Zündkugel hineingepreßt.
Öffnet man dagegen die mittlere Abteilung und schließt die Seitenabteüungen, so geht
die ganze Luftmenge oder der größte Teil derselben durch die Zündkugel. Wird endlich
die eine Seitenabteilung geschlossen, so geht die Luft selbstredend zum Teil durch die
Kugel und zum Teil längs der Innenseite des Zylinderbodens.
Die Vorrichtung kann, wenn erwünscht,
ίο mit einer Zusatzluftpumpe verbunden werden,
welche dann entweder mit dem gemeinsamen Kanal α oder mit der Abteilung / (Fig. 2) in
Verbindung gesetzt wird. Diese Luftpumpe hat dabei den Zweck, entweder den Luftstrom
durch die Kugel zu verstärken, wenn die Be-' lastung der Maschine groß fst, oder diesen
Strom allein zu erzeugen, während die vom Kolben im geschlossenen Kurbelgehäuse komprimierte
Luft an der Kugel vorbeigeleitet
J wird.
Die dargestellte Ausführungsform kann selbstredend in verschiedener Weise abgeändert werden,
ohne vom Ernndungsgedanken abzuweichen. So können z. B. die Zwischenwände k
und η in Fortfall kommen. Die Absperrorgane können eventuell, statt in dem festen
Lufteinlaufskanal, im Hohlräume des Kolbens angebracht werden, und zwar zweckmäßig in
den verschiedenen Abteilungen desselben, falls solche vorhanden sind. Bezüglich der Regelung der Absperrorgane sei schließlich bemerkt,
daß dieselbe selbsttätig erfolgen kann, z. B. mittels eines von der Maschine angetriebenen
Pendelreglers.
Claims (2)
1. Explosions- oder Verbrennungskraft- ,. maschine mit- einer mit dem Zylinder in
Verbindung stehenden Explosionskammer, welche von der hineingepreßten Luft durchströmt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Lufteinströmkanal eine Absperrvorrichtung angebrächt ist, welche so eingerichtet
ist, daß die Luft, je nach der Belastung der Maschine, ganz, teilweise oder gar
nicht in die Zündkammer eingeführt wird, zum Zweck, die Temperatur der Zündkammer
bei verschiedenen Belastungen regeln bzw. die Abkühlung der Zündkammer beim Leerlauf des Motors verhindern
zu können.
2. Explosionskraftmaschine nach An- , Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
Lufteinströmkanal oder der Hohlraum des Kolbens durch Zwischenwände o. dgl. in Abteilungen geteilt ist, und daß die Absperrorgane
der Abteilungen unabhängig voneinander geschlossen und geöffnet werden
können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE238709C true DE238709C (de) |
Family
ID=498207
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT238709D Active DE238709C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE238709C (de) |
-
0
- DE DENDAT238709D patent/DE238709C/de active Active
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