DE238698C - - Google Patents

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DE238698C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K13/00Cones, diaphragms, or the like, for emitting or receiving sound in general

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Sprechmaschine, bei der das Triebwerk, der Plattenteller, die sogenannte Tonarmeinrichtung mit Schalldose und dertüber dem Plattenteller liegende Schalltrichterteil in ein Gehäuse mit aufklappbarem Deckel eingebaut sind, wobei der Trichter durch die Seitenwand des Gehäuses bzw. des Deckels hindurchgeht. Das Wesen der Erfindung besteht in der besonderen Einrichtung
ίο von zwei übereinander gleitenden Flächen eines Rotationskörpers an der Verbindungsstelle zwischen dem Schalltrichter im Klappdeckel und dem die Dose tragenden Schallarm, wodurch es gelingt, den Schall zu beeinflussen und die Stärke der Wiedergabe von dem Maß der Öffnung des Deckels abhängig zu machen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht, und zwar durch einen senkrechten
ao Längsschnitt (Fig. 1), eine Rückenansicht der geschlossenen Maschine (Fig. 2).
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das Gehäuse aus dem Unterteil 1 und dem als Deckel ausgebildeten Oberteil 2. Der Oberteil 2 ist mit dem Unterteil 1 durch Scharniere 3 gelenkig verbunden, so daß er hochgeklappt werden kann. Der Deckel hat im wesentlichen die Gestalt einer Kappe. Der Hohlraum des Gehäuseunterteils 1 ist durch einen Zwischenboden 4 in einen oberen und in einen unteren Raum geteilt, und an dem Zwischenboden 4 ist das in der Zeichnung nicht dargestellte Triebwerk befestigt, welches auch den Plattenteller 5 trägt. Über dem Plattenteller 5 befindet sich die Schalldose 6, die bei dem dargestellten Ausfübnmgsbeispiel von einem U-förmig gebogenen Rohrstück 6 getragen wird, das an dem freien Ende eines konisch verlaufenden Schallrohres 7 angelenkt ist. Die Dose ist in der Figur hochgeklappt, also außer Betrieb gestellt.
Das die Schalldose 6 tragende Schallrohr 7 ist zweckmäßig in wagerecher Ebene um eine senkrechte Achse drehbar. Das verbreiterte1 Ende jenes Rohres ist hierfür in einem Winkel von ungefähr 90 ° nach aufwärts gebogen und in eine zylindrische Öffnung 8 eines in das Gehäuse hineinragenden Ringes 9, der am oberen Ende eines Stützlagers 10 sitzt, drehbar eingepaßt.
Das das Schallrohr 7 tragende Stützlager 10 tritt an der Außenseite der Gehäuserückwand vor (Fig. 2) und erstreckt sich oberhalb und unterhalb des oberen Randes des Gehäuseunterteils i. Das Stützlager 10 hat im wesentlichen halbzylindrischen Querschnitt, ist unten mit einer Abrundung 11 versehen und wird mittels eines Flansches 12 und Schrauben o. dgl. 121 an der hinteren Wand des Gehäuses befestigt.
Das konisch ausgebildete, die Schalldose tragende Rohrstück 7 kann als das spitz zulaufende Ende eines mehrteiligen Trichters angesehen werden, dessen Hauptteil 13 in bezug auf das spitz zulaufende Ende beweglich ist, indem es dem aufklappbaren Deckel 2 angehört. Die Wandungen dieses Trichterteils 13 liegen stets vollkommen frei und sind außer Berührung mit irgendwelchem Teil des Apparategehäuses.
Das innere Ende des Trichtervorderteils 13 ist in einem muffenartigen Ansatz 14 eines Knierohres 15 eingepaßt. Dieses Knierohr 15 ist konisch ausgebildet und sein engerer Teil geht durch eine Aussparung hindurch, die zu diesem Zweck an der Unterseite des Deckels 2 vorgesehen ist, wobei er ungefähr in einem Winkel von 90 ° nach abwärts gebogen ist. Der Rand 16 des abwärts gebogenen Teiles des Kniestückes 15 bildet eine Zylinderfläche, die nach dem Innern des Gehäuses zu durch die Unterseite eines Ansatzes 17 des Kniestückes 15 eine Fortsetzung erfährt.
Derjenige Teil des Kniestückes, welcher nach abwärts durch die hintere Seite des Deckels hindurchgeht, ist oben und an gegenüberliegenden Seiten von einem Flansch 17 umgeben (Fig. 2), der mit dem Kniestück ein Ganzes bildet und der äußeren Form des Gehäusedeckels 2 angepaßt ist. An jenem Flansch 18 sitzen Arme ig, die sich nach unten an den Seiten desjenigen Teiles des Stützlagers 10 entlang erstrecken, der über den oberen Rand des Gehäuseunterteils 1 vorsteht. Der Flansch 17 ist an der Außenseite der Deckelrückwand mittels Schrauben 20 oder anderer Mittel befestigt.
Die Krümmungsachse des konkaven Endes des Kniestückes 15 und des konvexen Endes des Stützlagers 10 fällt mit der Drehachse des Deckels zusammen, so daß, wenn der Deckel um seine Achse bewegt wird, die konkave Fläche des Kniestückes * über die konvexe Fläche des Stützlagers 10 gleitet und das Kniestück mit dem Schalldosenarm 7 in Verbindung bleibt. Der Ansatz 17 am unteren Ende des Kniestückes 15 dient zum Abschluß des inneren Teiles der zylindrischen Öffnung 8, wenn sich der Schalltrichterteil 13 in angehobener Lage befindet. An dem oberen Ende des Stützlagers 10 ist ein flanschenartiger Ansatz 21 vorgesehen, der zum Abschluß des Kniestückes 15 dient, wenn der Schalltrichterteil 13 angehoben ist.
Um den Durchgang der Schallwellen aus dem Schalltrichter durch den Gehäusedeckel 2 zu ermöglichen, besitzt die Vorderseite des Deckels eine Öffnung, die in Form und Größe zweckmäßig mit der Schallaustrittöffnung des Schalltrichters übereinstimmt. Die öffnung ist durch eine Tür, Klappe o. dgl. 22 verschließbar, die an ihrem oberen Rand durch Scharniere 23 mit der Platte des Deckels verbunden sein kann. Am unteren Rand ist an der Klappe 22 ein Knopf oder Handgriff 23 vorgesehen, der zur Bedienung der Klappe bestimmt ist. In ähnlicher Weise ist auch an dem Deckel 2 ein Knopf 27 angebracht, und zwar unterhalb der Klappe 22, der dazu dient, den Deckel zu heben oder zu senken.
Zur Sicherung des Deckels 2 in den verschiedenen Stellungen ist eine Deckelstütze 25 vorgesehen, die mit ihrem einen Ende an einer an der Innenseite des Deckels befestigten Platte 26 angelenkt ist. Das andere Ende der Deckelstütze 25 ist mit Zähnen versehen, mit denen sie sich auf einen Zapfen 261 stützen kann.
Beim Gebrauch der Maschine wird zunächst der Deckel geöffnet, auf den Plattenteller eine Schallplatte aufgelegt und dann die Schalldose mit der Schallaufzeichnung in Eingriff gebracht. Der Deckel kann nun geschlossen werden, so daß der Schalltrichterteil 13 eine im wesentlichen wagerechte Lage einnimmt. Man kann nun die vor der Schallaustrittsöffnung liegende Klappe an der Vorderseite des Deckels öffnen, um die Schallwellen aus dem Gehäuse austreten zu lassen und den Ton durch Anheben des Deckels und damit Verändern des Tondurchlasses 8, 16 so weit abschwächen, wie man es für wünschenswert hält. Die Klappe kann aber auch geschlossen oder auch teilweise geöffnet gehalten werden, wenn die Tonwiedergabe noch mehr gedämpft sein soll.
In der Zeichnung ist nur ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht; es ist selbstverständlich, daß die Erfindung nicht auf dieses besondere Beispiel beschränkt ist, indem Änderungen in vielfacher Hinsicht vorgenommen werden können, ohne daß damit das Wesen des Erfindungsgegenstandes beeinflußt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Sprechmaschine mit im Klappdeckel untergebrachtem Schalltrichter, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalltrichter (13) längs einer die Drehachse (3) des Deckels
(2) als Mittelache besitzenden Rotationsfläche über der Mündung (9, 21) des Schallarmträgers (10) gleitet, so daß der Tondurchlaß an dieser Stelle und damit die Stärke der Wiedergabe von dem Maß des öffnens des Deckels (2) abhängig ist.
2. Sprechmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schallarmträger (10) aus der Rückwand des Gehäuses (1) heraustritt und der volle Tondurchlaß bei geschlossenem Deckel erreicht ist, so daß jedes Aufklappen des Deckels den Ton dämpft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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