DE238673C - - Google Patents

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DE238673C
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gripper
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B7/00Fastening means for head coverings; Elastic cords; Ladies' hat fasteners

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  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Zb. GRUPPE
HENRY PRATT und DOUGLAS WAYLAND in LONDON.
Huthalter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. September 1910 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Huthalter mit einem in dem ringförmigen, nach der Hutweite verstellbaren Führungsbügel drehbaren Bügel mit Greifern, die beim Drehen dieses Bügels mittels eines Zahngetriebes durch Öffnungen des Führungsbügels in das Hutinnere und das Haar bewegt werden.
Den bekannten' Huthaltern dieser Art ίο gegenüber besitzt der Erfindungsgegenstand den Vorteil einfacherer Ausbildung und größerer Leichtigkeit, was dadurch erreicht ist, daß der Führungsbügel aus einem Streifen mit U - förmigen Ausbiegungen und seitlichen Durchbrechungen in letzteren besteht, welche Durchbrechungen gleichzeitig zur Führung des Greiferbügels und der aus ihm ausgestanzten Greifer dienen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfmdungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Aufsicht auf die Vorrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht, zum Teil im Schnitt, ;
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie X-X in Fig. 2,
Fig. 4 einen solchen nach Linie Y-Y in Fig. 2,
Fig. 5 die Seitenansicht eines Greifers.
In den Figuren bedeutet A ein Metallband, welches bei B, wie aus Fig. 1 ersichtlich, U-förmig nach außen gebogen ist. Die Teile B sind mit Schlitzen C (s. Fig. 3) versehen, durch welche das Band D geführt ist, das zweckmäßig aus Federstahl besteht.
Das Band D ist derart mit Einschnitten (s. Fig. 5) versehen, daß eine Reihe von Greifern E entsteht, welche, wenn sie, wie in Fig. ι dargestellt, vorgeschoben werden, nach innen vorspringen. Die Greifer E können auch von dem Band D getrennt hergestellt und an ihm irgendwie befestigt werden. Am Band D ist die mit Verzahnung versehene Stange F angebracht, mit der das Zahnrad G in Eingriff steht. Dieses kann mittels der mit ihm fest verbundenen Spindel H und des Zierknopfes I in Drehung versetzt werden. Als Lager für die Spindel H dienen ein Teil B des Bandes A und ein Streifen /, der, den Teil B überbrückend, am Band A befestigt ist. Der Streifen K soll verhindern, daß die Verzahnung mit dem Stoffüberzug, mit welchem man die ganze Vorrichtung zweckmäßig umgibt, in Berührung kommt. Dieser, Streifen ist durch die Schlitze C zweier Teile B des Bandes A geführt und mit dem Band bei L vernietet. Die Niete L ist bei M quadratisch (s. Fig. 2) und dient als Anschlag für die Zahnstange F, wenn die Greifer eingezogen werden. Es kommt der Teil N der Zahnstange F mit dem Teil M der Niete L in Berührung, wodurch ein zu weites Einziehen der Greifer verhindert wird.
Der als Schmuckstück ausgestattete Zierknopf ist an der Spindel H abnehmbar angebracht, damit beim Einbringen der Vorrichtung in die Hutform die Spindel durch dieselbe nach außen geführt werden kann. Der durch die Hutform dringende Teil der Spindel ist zweckmäßig zylindrisch, während
der obere Teil H', der den Knopf / aufnimmt, quadratisch oder D-förmig ist. Der Stoffüberzug, der die ganze Vorrichtung umgibt, wird dann in die Hutform eingenäht. Er dient jedoch nicht nur der Befestigung der Vorrichtung in der Hutform, sondern verhindert auch beim Aufsetzen des Hutes ein Berühren der Haare mit den inneren Teilen der Vorrichtung.
ίο Soll nun der Hut auf dem Kopfe befestigt werden, so werden die Greifer E, die zunächst noch so eingezogen sind, daß ihre Spitzen eben aus je einem Schlitz C herausragen, durch Drehen der Spindel H vermittels des Knopfes / in die Haare getrieben. Um ein Beschädigen der Haare und der Kopfhaut zu verhindern, sind die Spitzen und Kanten der Greifer E stumpf. Vor Absetzen des Hutes muß der Knopf in entgegengesetzter Richtung gedreht werden, worauf die Greifer wieder auf demselben Wege, wie sie in die Haare eingedrungen sind, aus denselben herausgezogen werden, so daß also ein Verderben der Frisur vermieden ist.
Wie in Fig. ι gezeigt, ist der bandförmige Bügel A nicht in sich geschlossen, wodurch ein und dieselbe Vorrichtung in Hüte verschiedener Weite eingebracht werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Huthalter mit einem in dem ringförmigen, nach der Hutweite verstellbaren Führungsbügel drehbaren Bügel mit Greifern, die beim Drehen dieses Bügels mittels eines Zahngetriebes durch Öffnungen des Führungsbügels in das Hutinnere und das Haar bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsbügel (A) aus einem Streifen mit U - förmigen Ausbiegungen (B) und seitlichen Durchbrechun- gen in letzteren besteht, welche Durchbrechungen gleichzeitig zur Führung des Greiferbügels (D) und der aus ihm gestanzten Greifer (E) dienen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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