DE238535C - - Google Patents

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DE238535C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F7/00Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks
    • A63F7/0005Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks played on a table, the ball or other playing body being rolled or slid from one side of the table in more than one direction or having more than one entering position on this same side, e.g. shuffle boards

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 238535 KLASSE 77 c. GRUPPE
A.W. HOOS in ROTTERDAM.
Tivoli mit Anlaufbrett. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. März 1911 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Spielzeuge für häusliche Zwecke und bildet das Mittel zu einer Art Ballspiel, Tom Turn genannt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar in
Fig. ι in Seitenansicht,
Fig. 2 im Querschnitt nach 2-2 der Fig. 1, Fig. 3· im Querschnitt nach 3-3 der Fig. 1, Fig. 4 in Draufsicht.
Das Spielzeug besteht im wesentlichen aus folgenden Teilen: aus einer Führungsbahn A (Fig. 2) für die von· dem Anlaufbrett C abgestoßenen Bälle und einer Auffangvorrichtung B für die Bälle.
Die Bahn A besteht aus parallel zueinander liegenden Querbrettern a, die in gewisser Entfernung voneinander angebracht sind und einen rechteckigen oder trapezförmigen Querschnitt haben.
Die Bretter bilden gewissermaßen eine Leiter, an deren Seitenbalken b mittels Träger c Führungsschienen d vorgesehen sind.
Unter der Bahn A befindet sich die die Bälle aufnehmende und lenkende Vorrichtung B, die zwei schräge Flächen e und f von verschiedener Länge und verschiedenem Neigungswinkel aufweist. An jeder Seite dieser Fläche ist eine Rinne g angebracht, die durch Querstäbchen h in mehrere Abteilungen geteilt ist (Fig. 4).
Durch gleichzeitiges Hochklappen dieser Querstäbe (wie auf der rechten Seite von Fig. 2 dargestellt) wird die Rinne in ihrer ganzen Länge freigelegt.
Der Vorgang beim Spiel ist folgender:
Der Spieler stößt die Bälle, einen nach dem anderen, vom Anlaufbrett C über die Bretterbahn a, a, die zweckmäßig schräg aufgestellt wird, so daß vom Anlauf brett aus eine Ansteigung stattfindet. Jeder Ball fällt nun durch irgendeinen Zwischenraum zwischen den Brettern α herunter auf eine der beiden schrägen Flächen e oder f und gelangt in irgendeine Abteilung einer der beiden Seitenrinnen g. Hat der Spieler sämtliche Bälle in dieser Weise geworfen, so wird für jeden Ball die Nummer der Abteilung, in die er geraten ist, festgestellt und diese Ziffern zusammengezählt. Sodann werden die Querstäbchen der beiden Rinnen hochgeklappt, und die Bälle rollen in den Rinnen, die zu diesem Zweck eine geringe Neigung haben (Fig. 1), nach der Anlaufbrettseite zurück.
Die Querstäbchen h werden wieder heruntergeklappt, und der nächste Spieler kann nunmehr das Spiel von vorn anfangen.
Es können zur Abwechslung des Spieles verschiedene Anordnungen vorgesehen werden ; die Vorrichtung kann, von der Seite gesehen, mehr oder weniger schräg gestellt werden, es können auf die beiden geneigten Flächen e und, f (Fig. 2) Führungsstäbe i und hölzerne Pflöcke k angebracht werden, welche die Bälle ablenken bzw. festhalten. Auch können die Zwischenräume zwischen den Brettern α ganz oder teilweise, wie bei I (Fig. 4) angedeutet, abgeschlossen werden.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    I. Tivoli mit Anlauf brett, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Längsleisten (b) in gewissen Abständen parallel zueinander Bretter (a) tragen, die eine leiterartige Bahn bilden, wobei unter dieser Bahn der Länge
    nach zwei nach der Außenseite geneigte Flächen (e und f) von verschiedener Breite und verschiedenem Neigungswinkel angebracht sind, an jeder Seite mit einer leicht ablaufenden Rinne (g) versehen, die durch hochklappbare Querstäbchen in numerierte Abteilungen geteilt ist.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den geneigten Flächen (e und f) Führungsstäbe (i) und Holzpflöcke (k) angebracht sind, und daß ein oder mehrere Zwischenräume zwischen den Brettern ganz oder teilweise geschlossen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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