DE238336C - - Google Patents

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DE238336C
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valve
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water
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B9/00Methods or installations for drawing-off water
    • E03B9/02Hydrants; Arrangements of valves therein; Keys for hydrants
    • E03B9/14Draining devices for hydrants

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)
  • Lift Valve (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- Ja 238336 KLASSE 85 d. GRUPPE
Wasserpfosten. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Wasserpfosten mit Umleitung des seitlich zutretenden Wassers um das oben geschlossene Gehäuse des Hauptventils und besteht darin, daß das Hauptventil die untere Öffnung der den seitlichen Zufluß aufnehmenden Kammer von oben schließt. Dabei ist der Fuß der Ventilspindel zweckmäßig in bekannter Weise als Entwässerungsventil ausgebildet, das eine
ίο Entleerungsöffnung im Boden einer unter dem Hauptventilsitz liegenden Kammer abschließt.
Bei der neuen Einrichtung werden sowohl
die von außen in das Gehäuse des Pfostens gelangenden als auch die vom Leitungswasser mitgeführten Verunreinigungen und Fremdkörper vom Ventil ferngehalten, was besonders der zweimaligen Strömungsrichtungsänderung des gesamten Wassers und der dadurch bewirkten Ablagerung der Sinkstoffe zu danken
Ein Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen den unteren Teil eines Wasserpfostens in zwei senkrechten Schnitten, deren Ebenen um 90 ° verdreht sind;
Fig. 3 zeigt einen wagerechten Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
Innerhalb- des Gehäuses α ist die Ventilkammer b gebildet, deren untere Öffnung b1 durch das Ventil c zu verschließen ist. Die Kammer, wird während des Betriebes oben durch den eingeschraubten Teller d ständig verschlossen gehalten, in dessen Bohrung d1 die Ventilnabe c1 geführt ist. Nach Herausdrehen des Tellers d sind das Ventil c und sein Sitz f aus dem Gehäuse α herausnehmbar.
Die Bewegung des Ventils c erfolgt durch eine Schraubenspindel e von oben her, wobei das Ventil c durch einen Führungsbolzen c2 am Umdrehen verhindert wird. In die Ventilkammer b mündet seitlich über dem Ventilsitz f die Druckleitung g. Unter dem Ventilsitz f zweigen die beiden Umlaufkanäle h ab, die oben in die Standsäule i münden. Der Raum k unter der Kammer b b1 ist am tiefsten Punkt mit einer Entwässerungsöffnung m ausgestattet, die durch ein kleines Ventil 0 am Spindelfuß zu verschließen ist.
Nachdem das Ventil c auf seinen Sitz f gedrückt ist, bewirkt die weitere Drehung der Spindel e ihre achsiale Verschiebung und infolgedessen das öffnen ihres Fußventils 0, so daß die aus der Standsäule i durch die Umlaufkanäle h zurücktretende Wassermenge durch die Öffnung m austritt und etwaige Verunreinigungen mit abführt.
Wird die Spindel e zur Öffnung des Ventils c in der anderen Richtung gedreht, so bewegt sie sich abwärts und schließt das Ventil c. Sobald dieses Ventil auf seinen Sitz aufgedrückt ist, hebt die weitere Drehung der Spindel e das Ventil c an. Das Wasser tritt dann aus der Druckleitung g durch die Kammer b unter das Ventil c, strömt also nach abwärts gerichtet zwischen dem Ventil c und dem Sitz f hindurch und kehrt erst unterhalb des Durchflusses b1 seine Bewegungsrichtung um, indem es durch die Kanäle h aufwärts geleitet wird und in die Standsäule i tritt.
Um die Drehung des Ventils c gegenüber der Spindel e zu ermöglichen, ist der in den Spindelfuß e1 eingesetzte Zapfen e2. in einer Ringbohrung o1 des Ventilkörpers ο drehbar.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Wasserpfosten mit Umleitung des seitlich zutretenden Wassers um das oben geschlossene Gehäuse des Hauptventils, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptventil (c) die untere Öffnung (b1) der den seitlichen Zufluß ('aus g) aufnehmenden Kammer (b) von oben schließt.
  2. 2. Wasserpfosten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise als Entwässerungsventil ausgebildete Fuß (0) der Gewindespindel (β) des Hauptventils (c) ■ eine Entleerungsöffnung (m) im Boden einer unter dem Hauptventilsitz (b1) liegenden Kammer (k) schließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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