DE23825C - Neuerungen an Eisenbahn-Velocipeden - Google Patents
Neuerungen an Eisenbahn-VelocipedenInfo
- Publication number
- DE23825C DE23825C DENDAT23825D DE23825DA DE23825C DE 23825 C DE23825 C DE 23825C DE NDAT23825 D DENDAT23825 D DE NDAT23825D DE 23825D A DE23825D A DE 23825DA DE 23825 C DE23825 C DE 23825C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- axle
- frame
- wheel
- railway
- axis
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D15/00—Other railway vehicles, e.g. scaffold cars; Adaptations of vehicles for use on railways
- B61D15/08—Railway inspection trolleys
- B61D15/10—Railway inspection trolleys hand or foot propelled
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ao. December 1882 ab.
Der Zweck dieser Neuerungen ist, ein Eisenbahn-Velociped
herzustellen, dessen Räder adjustirt werden können.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, Fig. 2 eine
Oberansicht desselben. Fig. 3 ist die Oberansicht des Aufsenrades, die Theile der adjustirbaren
Wellenverbindung darstellend. Fig. 4 ist die perspectivische Ansicht einer der hinteren
Federn, die Art der Adjustirung. des hinteren Rades in geeignetem Winkel zu den Schienen
darstellend. Fig. 5 ist ein Verticalschnitt des Rades.
A ist der untere, B der obere Theil eines
Hängerahmens; A und J? sind am hinteren Ende des Fahrzeuges durch eine feste U-förmige
Stange A' verbunden. Die Stange A' ragt in beide röhrenförmigen Rahmentheile A und B
hinein. Die vorderen Enden der beiden rohrförmigen Theile des Rahmens werden mit einer
Muffe B' verbunden. Die oberen Röhren B sind gebogen und durch zwei oder mehr Ver-,
bindungsstangen C mit den unteren Stangen A verbunden. Ein Paar so gebildete Hängerahmen
werden neben einander in passender Entfernung von einander gestellt und durch die
Diagonalen oder rechtwinkligen Streben D gehalten. Die Muffen B' werden auf der Stahlachse
E angebracht und wird eines der Räder F, in der Mitte zwischen den beiden Muffen B',
fest mit der Achse verbunden. Die Achse E ragt etwas über . die innere Muffe B' hinaus,
um hier eine röhrenförmige Achse aufzunehmen, welche über das Geleise läuft und die Achse
des zweiten Rades aufnimmt.
Das Rad H, Fig. 3, welches auf der entgegengesetzten Schiene des Geleises läuft, wird auf
einer kleinen, röhrenförmigen Achse F', welche in die röhrenförmige Achse E' hineinpafst, angebracht.
Die Stellschrauben H' dienen dazu, die Achse E mit der Achse E' zu verbinden
und die Räder in richtiger Entfernung von einander zu halten, so dafs das Fahrzeug bei jeder
beliebigen Spurweite Verwendung finden kann. Die hintere Achse C1 ist in den Federn h gelagert,
welche an den unteren Röhren A des Rahmens befestigt sind. Das hintere Ende der '
Feder h ist mit Schlitz i versehen, um den Schenkel der Achse C aufzunehmen; das äufsere
Ende der Achse C' ist im hinteren Ende der Arme / gelagert, deren hinteres Ende mit
Schlitz k versehen ist, gleich dem Schlitz i der Feder h. Ein Bolzen / wird in den Schlitz
eingeführt und tritt so in die Feder h hinein, dafs die Achse C' an einem beliebigen Punkte
festgehalten wird. Am vorderen Ende des' Rahmens befinden sich zwei vertical angebrachte
vibrirende Hebel J, welche durch die Querachse / mit dem Rahmen und durch einen
runden Stab_/' am oberen Ende mit einander verbunden werden. Durch diesen Stab J1 ist
der Velocipedist im Stande, die Hebel zu halten. Die unteren Enden dieser Hebel sind durch
eine Querleiste K zur Aufnahme der Füfse des Velocipedisten verbunden. Statt der Fufsleiste K
oder damit in Verbindung werden stellbare Arme L an den Hebeln J befestigt, welche
Arme L durch eine Stange L' mit einander
verbunden sind. Durch die Anordnung dieser Arme kann die Fufsleiste für die betreffende
Person erhöht oder erniedrigt werden. Der Sitz M ist vorn mit zwei Armen N versehen,
welche nach unten und nach aufsen ragen und
durch Scharniere bei N' mit dem Hebel J verbunden sind. Das hintere Ende des Sitzes
ruht auf einer gebogenen Strebe O und ist durch Scharnier damit verbunden. Das untere Ende
dieser Strebe ragt nach vorn und wird bei C' durch Zapfen mit dem Rahmen verbunden.
Die Strebe O ist auf diese Weise nach hinten geneigt. P ist ein adjustirbares Lager auf
der unteren Stange des Gestelles, nahe dem hinteren Ende desselben, um die Querachse
Q aufzunehmen. Diese Achse ist mit Kurbel R versehen, sowie mit einem grofsen
Kettenrad 61. Auf der vorderen Achse E befindet
sich ein kleineres Kettenrad S', auf welches die Bewegung mittelst der Kette T übertragen
wird. Eine Pleuelstange V ist an ihrem hinteren Ende an der Kurbel H befestigt, am
vorderen Ende gabelartig gestaltet und bei JV' mit den verticalen, vibrirenden Hebeln J drehbar
verbunden.
"■. Soll bei der in Fig. ι gezeigten Stellung ein
Vorwärtsbewegen stattfinden, so müssen die Hebel J nach hinten gezogen werden, wobei
die Füfse des Fahrenden die Neigung haben, die unteren Enden der Hebel nach vorn zu
schieben. Hierbei übt der Sitz gar keine fortbewegende Kraft aus; hat die Kurbel jedoch
ihre Endstellung erreicht und sind die oberen Enden der Hebel J ganz nach vorn geschoben,
so treten die Füfse aufser Wirkung und das Gewicht des Fahrenden auf dem Sitze gleicht
den Verlust an Fufskraft aus, wobei die nach hinten geneigte Strebe O die unteren Enden
der Hebel J zurückziehen hilft.
Die Aufhängung . des Sitzes verhindert demnach, dafs der Fahrende sich zu weit hebt
oder senkt. Das bewegliche Lager P gestattet, dafs die Kettenradachse gestellt wird, um die
Kette gespannt zu halten, oder nach vorn bewegt wird, um die Kette abnehmen zu können.
Durch die Anordnung des Lagers für die hintere Achse, Fig. 4, kann die Achse C unter
einem Winkel so gestellt werden, dafs das zum Geleise hintere Rad richtig auf der Schiene läuft und
unnöthige Reibung verhindert wird. Diese Achse kann auf beliebige Weise gestellt werden. In
Fig. 5 ist die Radconstruction dargestellt, sowie die Befestigung desselben auf der Achse.
Der Reifen α des Rades ist mit einer ringförmigen
Rippe b unabhängig von der Nabe gegossen. Die Nabe c ist mit trichterartigen
Enden d gegossen und im gleichen Durchmesser mit der Achse ausgebohrt. Die Achse
ist auf jeder Seite der Nabe mit Gewinde / versehen, auf welches die Muttern e so geschraubt
werden, dafs ihre konischen Enden in die trichterartige Mündung der Nabe passen,
so dafs das Rad fest mit der Achse verbunden wird. Die konischen Enden der Muttern e
können als Scheibe hergestellt sein und die Muttern g aufserhalb derselben angewendet werden.
Zwischen dem Reifen α und der Nabe c werden die Metallstreifen <z' angebracht, welche
durch die Nabe c laufen und sich gegen die konischen Muttern e anlegen, so dafs beim Festanziehen
der Muttern gegen die Nabe die Speichen nach aufsen und fest gegen den Reifen α und Flantsch b gedrückt werden.
Claims (1)
- PATENT-Anspruch:Die Construction von Eisenbahn-Velocipeden, charakterisirt durch ein Röhrengestell A B, welches auf den beiden Radachsen ruht, vermittelst der mit Schlitz i versehenen Feder h und des geschlitzten Armes/ auf der hinteren, nur ein Rad tragenden Achse justirt werden kann, und das mit einem beweglichen Sitz versehen ist, dessen vordere Sitzstangen sich an dem unteren Hebelarm des Triebhebels in den Punkten n' drehen können, während die hinteren Sitzstangen drehbar mit dem Gestell verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE23825C true DE23825C (de) |
Family
ID=300357
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT23825D Active DE23825C (de) | Neuerungen an Eisenbahn-Velocipeden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE23825C (de) |
-
0
- DE DENDAT23825D patent/DE23825C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69529292T2 (de) | Handbetriebenes fahrrad | |
| DE4137034A1 (de) | Rollstuhl mit zusammengesetztem rahmen | |
| DE102007062654A1 (de) | Klappbares, behindertengerechtes Trike | |
| DE525430C (de) | Hebevorrichtung | |
| DE23825C (de) | Neuerungen an Eisenbahn-Velocipeden | |
| EP1479323A1 (de) | Sitz-Bett-Faltgestell | |
| DE1505720A1 (de) | Aufhaengung eines Hilfsrahmens am Hautprahmen eines Fahrzeuges,insbesondere eines Kraftfahrzeuges | |
| DE4428714C2 (de) | Kupplungsvorrichtung für Zugmittel an einem Rollstuhl | |
| DE19732950A1 (de) | Rollstuhlschaukel | |
| DE202013102551U1 (de) | Kraftfahrzeugsitz | |
| DE474193C (de) | Scherenstromabnehmer fuer elektrisch betriebene Gleisfahrzeuge | |
| DE839898C (de) | Abfederung von Fahrzeugen mittels Drehstabfedern | |
| DE199128C (de) | ||
| DE92848C (de) | ||
| AT222830B (de) | Verwandlungsmöbel, insbesondere Bettcouch | |
| DE446752C (de) | Gefedertes Fahrrad | |
| DE33670C (de) | Vorrichtung zur Beseitigung der Gefahr beim Sturz vom Velociped nach vorn | |
| DE50094C (de) | Neuerung an Fahrrädern | |
| DE75893C (de) | Durch die Schwingungen des Sattels bethätigte Hülfsantriebvorrichtung für Fahrräder | |
| DE1605910C3 (de) | Gleiskettengetriebenes Schneefahrzeug | |
| DE3153479C2 (en) | Hospital bed attached moving mechanism | |
| DE69202310T2 (de) | Faltbares Trainingsrad. | |
| DE2553949A1 (de) | Verstellvorrichtung fuer neigung und hoehe an sitzen, insbesondere an kraftfahrzeugsitzen | |
| DE35594C (de) | Bremse für Feldbahnwagen | |
| DE262004C (de) |