DE237482C - - Google Patents
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- DE237482C DE237482C DENDAT237482D DE237482DA DE237482C DE 237482 C DE237482 C DE 237482C DE NDAT237482 D DENDAT237482 D DE NDAT237482D DE 237482D A DE237482D A DE 237482DA DE 237482 C DE237482 C DE 237482C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B23/00—Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects
- B28B23/02—Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects wherein the elements are reinforcing members
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SOa. GRUPPE
in WELLINGTON, Austr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom !.Oktober 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von 'Formsteinen für Doppelwände
mit Betonzwischenschüttung o. dgl.; sie besteht im wesentlichen aus einem Rahmen mit
Glasplatten o. dgl. und L-förmigen Leisten zur Herstellung der zurückspringenden Kanten,
. auf diesen Leisten befestigtem Drahtgeflecht mit Winkeleisen und weiteren L-förmigen
Leisten zur Herstellung der überlappenden
ίο Kanten des Formsteins ; an der letzterwähnten
Leiste sind Zapfen und Umbiegungen vorhanden, um die erwähnten Teile des Formgerätes
in der Lage im Formrahmen festzuhalten, in welcher die Einfüllung und Feststampfung
der Kunststeinmasse (Beton o. dgl.) erfolgt.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Formvorrichtung gestattet eine saubere, billige
und einfache Herstellung von Formsteinen für alle möglichen Zwecke. Es bedarf keiner
Fertigkeit des Arbeiters, vielmehr kann jederman diese Formvorrichtung bedienen, wegen
ihrer einfachen Handhabung gewährleistet sie außerdem eine hohe Leistungsfähigkeit.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand sowie der Einbau der mit ihm hergestellten
Steine beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen schaubildlichen perspektivischen Aufriß eines Verblenders,
Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung der zugehörigen Eisenarmierung,
Fig. 3 und 4 einen teilweise geschnittenen Aufriß des zur Herstellung eines Verblenders
dienenden Formgerätes mit dem zugehörigen Anstrichbrett,
Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung des zur Herstellung der Eckverblender dienenden
Formgerätes und
Fig. 6 den Einbau der Steine in schaubild-Iieher Ansicht.
Der gemäß der Erfindung hergestellte Verblender besitzt am Grunde und an der einen
Seite innen vorspringende Kanten α und b und ebensolche am oberen Ende und der anderen
Seite außen vorspringende Kanten c und d, so daß es aussieht, als ob er aus zwei
gleichen aufeinander gelegten und sich überlappenden Formstücken bestände.
Bei seiner Herstellung wird ein Drahtgeflecht e in den Verblender eingebettet und ebenso auch
ein teilweise noch herausragendes Winkeleisen f, das, wie Fig. 2 zeigt, an einzelnen Stellen eingeschnitten
und mit Umbiegungen der eingeschnittenen Stellen nach unten herum versehen ist, so daß diese Umbiegungen unter das
Drahtnetz gebreitete Haken g bilden.
Der Verblender kann eine aus Glas bestehende Frontfläche h haben, oder auch aus rohem Guß
bestehen, so daß er einfachen Stein vorstellt.
Bei Herstellung eines glatten Rechteckverblenders wird die in Fig. 3 und 4 dargestellte
Form verwendet, in deren Rahmen k eine Glasplatte o. dgl. i eingelegt wird, während
eine L-förmige Leiste / zum Herstellen der zurückspringenden Kanten des Verblendsteines
dient, welche als einerseits überspringende Kanten α und b an der einen Seite und dem
einen Ende der Außenfläche der fertigen Formsteine sichtbar sind. Danach wird das Drahtgeflecht
e in den Rahmen über das Glas und dann das L-förmige Stück m eingelegt, welches
die beiden anderen überlappenden Kanten c
ίο und d an der Außenfläche des fertigen Formsteins
bildet.
Die Ansätze, Zapfen oder Griffe η und nl
der Leiste m mit den Vorsprüngen ο und ol
oder Umbiegungen dienen dazu, diese Teile in genau richtiger Lage in dem Rahmen des
Formkastens festzuhalten.
Darauf wird eine Mischung ft aus feinem Kies oder Sand und Zement fest in die Form
eingestampft und die Oberfläche durch die Streichleiste q (Fig. 4) glattgestrichen, die
gleichzeitig einen Ausschnitt r aufweist, welcher das Winkeleisen f hindurchläßt und es beim
Streichen zugleich in die genau richtige Lage bringt, solange das Formgut noch in plastischem
Zustande ist.
Die Glasplatte o. dgl. kann man entweder an der Stirnfläche des Verblenders ständig belassen,
oder sie kann eingestäubt oder eingefettet werden, so daß sie leicht vom Blocke entfernt werden kann, wenn die Formmasse
genügend hart geworden ist.
Zum Bilden der Eckverblender des Gebäudes dient die in Fig. 5 gezeigte Form, welche der
vorbeschriebenen im wesentlichen gleicht, nur daß sie einen winkligen Rahmen k1 hat, in den
die Metallplatten s und s1 zur Unterstützung der Glasstirnplatten i1 und i% eingesetzt sind.
Die L-förmige Leiste mx ist ähnlich der vorbeschriebenen
m, nur daß sie sich dem Winkel des Rahmens k1 anpaßt und so die überlappende
Kante u auf den entsprechenden Seiten des Eckverblenders bildet. Eine ähnliche L-förmige
Leiste I1 dient zur Herstellung der überlappenden
anderen Kanten des Eckverblcnders.
Die Verwendung der Verblendsteine in einem Gebäude zeigt Fig. 6; die inneren und äußeren
Wände ν und w sind mit Zementverblendungsstücken
aufgebaut, wobei die Ränder jedes Blockes an allen Seiten überlappende Zungen
bilden oder aber selbst durch die Ränder von Blöcken überlappt werden, welche sich in unmittelbarer
Nebeneinanderlagerung befinden.
Mittels an den Winkeleisen f befestigter Bügel werden die Doppelwände miteinander
verankert.
Die Blöcke können in zwei Größen hergestellt werden, so daß ein regelrechter Verband,
wie bei gewöhnlichem Mauerwerk, erzielt werden kann.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Herstellung von Formsteinen für Doppelwände mit Betonzwischenschüttung
o. dgl., gekennzeichnet durch einen Rahmen (k) mit einer Einlegeplatte (i) aus Glas o. dgl. und L-förmigen
Leisten (I, m) zur Herstellung der zurückspringenden
Kanten (a, b und c, d), auf diesen Leisten angebrachtem Drahtgeflecht
(e) mit Winkeleisen (f) sowie an der Leiste (in) befestigten Zapfen (n und n1)
und Umbiegungen (0 und 01J, mittels deren
die einzelnen Teile des Formgerätes während des Einfüllens xind Feststampfens der
Kunststeinmasse in ihrer richtigen Lage im Formrahmen festgehalten werden.
2. Vorrichtung zur Herstellung von Eckverblendern nach Anspruch 1, gekennzeich-
net durch einen winkligen Rahmen (k1),
in den Metallplatten (s und s1) zur Unterstützung
der Glasplatten (i1, i2) o. dgl. eingesetzt
sind, und L-förmige. Leisten (m1),
die sich dem Winkel des Rahmens (k1) anpassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE237482C true DE237482C (de) |
Family
ID=497084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT237482D Active DE237482C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE237482C (de) |
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0
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