DE237409C - - Google Patents

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DE237409C
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liquid
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K5/00Holders or dispensers for soap, toothpaste or the like
    • A47K5/06Dispensers for soap
    • A47K5/12Dispensers for soap for liquid or pasty soap
    • A47K5/1211Dispensers for soap for liquid or pasty soap using pressure on soap, e.g. with piston
    • A47K5/1214Dispensers for soap for liquid or pasty soap using pressure on soap, e.g. with piston applied by gravitational force

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Es sind Abgabevorrichtungen für flüssige Seife, Parfüms u. dgl. bekannt, bei welchen das mit der Hand nach unten ziehbare, unter dem Einfluß einer Feder stehende Ventil ein im Flüssigkeitsbehälter angeordnetes Abflußrohr abschließt.
Bei diesen Abgabevorrichtungen wird aber stets das Ventil selbst und die zum Lüften desselben dienende Hand mit Seife benetzt,
ίο während ein Auffangen der letzteren mit der freien Hand nahezu unmöglich ist. Außerdem ist das Ventil selbst nicht handlich zu fassen, und es wird die notwendige Reinlichkeit dieser Abgabevorrichtungen während der ständigen Beschmutzung des Ventils nicht gewahrt.
Diese Mißstände werden bei der Abgabevorrichtung nach vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, daß sich das Ventil innerhalb eines federbeeinflußten, auf einem Führungsrohr verschiebbaren Handgriffes befindet, dessen Unterteil als Ventilsitz ausgebildet ist. Dadurch bleibt der Handgriff stets außer Berührung mit Seife, welche durch einfaches Unterhalten der Hand leicht und bequem aufgefangen werden kann.
Auf der Zeichnung ist eine derartige Abgabevorrichtung in Fig. ι in Seitenansicht dargestellt. Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch den Flüssigkeitsverteiler.
Der aus Marmor oder ähnlichem, gegen die oxydierende Einwirkung der Flüssigkeit widerstandsfähigem Material hergestellte Fuß ist genügend schwer, um eine ausreichende Standfestigkeit der Vorrichtung zu gewährleisten. Der Träger B von schwanenhalsartiger Form ist mit einem Rohrstück C versehen, in welches mittels einer Schraubbüchse α die Kugel D eingeschraubt ist, deren am Kopfteil vorgesehene Flüssigkeitseinfüllöffnung durch einen Pfropfen verschlossen ist.
Die Verteileinrichtung ist an dem Rohrstück C befestigt und besteht aus einer Griffhülse E (Fig. 2), welche aus drei miteinander verschraubten Teilen gebildet wird, nämlich dem Kopfteil b, welcher ein verstellbares Widerlager für die Feder h bildet, der Hülse c und dem Fußteil d, welcher an der Unterseite zum Durchtritt der Flüssigkeit ausgenommen und mit einer Führungsspindel e und einem Gummiring f versehen ist.
Die Griffhülse E ist durch einfachen Handzug auf einem Führungsrohr g verschiebbar, welches teilweise mit Gewinde versehen ist, und wird immer in ihrer Ruhelage (Fig. 2) durch die Wirkung der Feder h zurückgeführt. Das Führungsrohr g ist mit einem Flansch versehen, welcher als Federlager dient, und mit dem Rohrstück C verschraubt, wobei eine geriffelte Feststellscheibe i zur Sicherung und als Anschlag für die Griffhülse E dient.
Die Abgabe von flüssiger Seife o. dgl. vollzieht sich in folgender Weise:
Wird die Griffhülse E von Hand abwärts gezogen, so wird die Feder h zusammenge-
drückt und die untere Austrittsöffnung des ■Führungsrohres g freigelegt. Die Flüssigkeit, welche sich in geringer Menge in dem Raum zwischen der Führungsspindel e und dem Rohr g befindet, fließt durch die Ausnehmungen des Flußteiles d aus.
Bei Nichtgebrauch der Vorrichtung drückt die Feder h den Gummiring f gegen die Führungshülse g und verhindert den Austritt von ίο Flüssigkeit. Selbstverständlich wird die Abgabe von Flüssigkeit jeweils so lange andauern, als ein Zug auf die Griffhülse E ausgeübt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Abgabevorrichtung für flüssige Seife, Parfüms u. dgl. mit unter dem Behälter angeordnetem, entgegen dem Einfluß einer Feder nach unten ziehbarem Verschlußkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (b, c, d) als Handgriff ausgebildet und auf einem Zuleitungsrohr (g) geführt ist, das im Innern des Verschlußkörpers endet und hier durch eine mit dem letzteren zu bewegende Dichtung (f) verschlossen gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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