DE2365629C2 - Verfahren zur Herstellung von Limulina-Lysat oder dessen gefriergetrocknetem Pulver - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Limulina-Lysat oder dessen gefriergetrocknetem Pulver

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Description

a) als Agglutinierungs-Inhibierungsmittel ein Methylderivat von Xanthin der nachstehenden Formel
Rj
R.
N C
C C-
-N
j R5
20
25
worin Ri, Rj und R3 jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe bedeuten, wobei wenigstens einer der Reste Ri, R2 und R3 eine Methylgruppe ist, oder ein Salz hiervon verwendet wird, und
b) das Brechen des Amöbocyten ausgeführt wird, indem zu einem isolierten Amöbocyten 20 bis 50 ml eines Extraktionslösungsmittels mit einem pH-Wert von 6,0 bis 8,0, das wenigstens eine Art von Erdalkaliionen in einer Konzentration von 2 bis 60 mM je 100 ml des abgenommenen Blutes enthält,
zugegeben wird.
2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß als Erdalkaliionen Magnesiumionen verwendet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Extraktionslösungsmittel ferner wenigstens eine Art von Alkaliionen in einer Konzentration von 10 bis 150 mM enthält.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Extraktionslösungsmittel eine wäßrige Lösung verwendet wird, die 4 mM Calciumionen, 20 mM Magnesiumionen und 40 mM Natriumionen enthält.
5. Verfahren nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Methylderivate von Xanthin oder deren Salze in einer Konzentration von 03 bis 2 mM in dem Gemisch aus isotonischer Pufferlösung und durch die Blutextraktion erhaltenem Blut verwendet werden.
6. Verfahren nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das erhaltene Limulina-Lysat gefriergetrocknet wird.
7. Limulina-Lysat, hergestellt nach dem Verfahren nach einem der Ansprüche I bis 6, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Calcium-, Magnesium- und Natriumsalzen in solchen Mengen, daß bei Auflösen des Lysats in Wasser jeweils eine Konzentration von 2 bis 10 mM Ca+ +, 5 bis 50 mM Mg+ + und 10 bis 150 mM Na+ erhalten wird.
8, Limulina-Lysat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es Calcium-, Magnesium- und Natriumsalze in solchen Mengen enthält, daß bei Auflösen des Lysats in Wasser jeweils eine Konzentration von 4 mM Ca++, 20 mM Mg++ und 40 mM Na+ erhalten wird.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Limulina-Lysat oder dessen gefriergetrocknetem Pulver aus dem Blut von Königskrabben (Limulina) bei äußerst hoher Ausbeute.
In üblicher Weise erfolgt die Ermittlung von Si'purenmengen von Endotoxin, das in mit Keimen infiziertem menschlichen Blut vorliegt oder von pyrogenhaltigen Arzneimitteln durch Anwendung des bilogischen Ansprechvermögens. Jedoch Jtefert der in vivo-Test für diesen Zweck viele Schwierigkeiten, die beispielsweise darin bestehen, daß er eine große Anzahl von Versuchstieren zum Nachweis in nur einer zu untersuchenden Probe erfordert und daß er unter Anwendung komplexer Maßnahmen durchgeführt werden muß. Beispielsweise erfolgt der Nachweis von Pyrogen unter Verwendung des biotogischen Ansprechvermögens durch Injektion der Testflüssigkeit in Versuchstiere, vorwiegend Ratten, und Beobachtung des Temperaturanstiegs der Tiere. Oder in bestimmten Fällen wird der Epinephrinempfindlichkeitstest oder dergleichen angewendet Jedoch ist, da derartige Methoden zu biologischen Versuchen unter Anwendung des biologischen Ansprechvermögens gehören, ein Irrtum aufgrund individueller Unterschiede zwischen den Testtieren groß. Diese geringe Genauigkeit des Tests zusammen mit der Kompliziertheit der Versuchsmaßnahmen macht die quantitative Bestimmung von Pyrogen in der Testprobe praktisch unmöglich. Ferner erfordern die üblichen Methoden eine große Anzahl an Versuchstieren, was mit erheblichen Kosten und Arbeitsaufwand auch für deren Fütterung und Unterhaltung verbunden ist.
In jüngster Zeit wurde von F.B. Bang festgestellt, daß das Lysat (Amöbocytextrakt) aus dem aus dem Blut der amerikanischen Königskrabbe (Limulus polyphemus) abgetrennten Amöbocyt eine einzigartige Gelierungsreaktion mit dem Endotoxin von gram-negativen Bakterien anregt (Bull. Johns Hopkins Hosp„ 98, 325 (1956)), was Anlaß zu Untersuchungen hinsichtlich einfacher und genauer Nachweis- oder Bestimmungsmittel auf Endotoxin gram-negativer bakterien gab.
Sobald das Blut der Königskrabbe aus dem Körper en'rahiert ist, wird das Amöbocyt klebrig und agglutiniert und wird gebrochen, um seinen Inhalt abzugeben. Daher ist es zur sicheren Abtrennung des aus dem Blut der Königskrabbe extrahierten Amöbocyts notwendig, ein die Amöbocyt agglutinierung hemmendes Mittel zu dem extrahierten Blut nach der Extraktion zuzusetzen, um zu verhindern, daß das Amöbocyt koaguliert und agglutiniert. Das Amöbocyt der Königskrabbe ist jedoch von den Erythrocyten warmblütiger Tiere vollkommen verschieden! und Citronensäure, Heparin und dergleichen, die häufig als Anlikoagulierungsmiltel für Blut von warmblütigen Lebewesen verwendet werden, sind für die Amöbocytkonservierung vollkommen unwirksam. N-Äthylmaleinsäureimid ist als wirksames Antiamöbocytagglutinierungsmittel für Königskrabbenblut vorgeschlagen worden (Science, 144,1147 - 8 (1964)).
N-Äthylmaleinsäureimid ergibt jedoch nur unzureichende Antiamöbocy^gglutinierungswirkung und kann beträchtliche Amöbocytagglutinierung während der Blutextraktion, Amöbocyttrennung und/oder der Wäsche von Amöbocyt je nach den einzelnen Unterschie- den zwischen den Königskrabben nicht verhindern. Diese Agglutinierung macht die Lysatherstellung unmöglich und somit erreicht die Menge der erfolgreichen Lysatherstellung normalerweise höchstens etwa 30% der insgesamt verwendeten Königskrabben. Ferner ist N-Äthylmaleinsäureimid äußerst flüchtig und selbst eine wäßrige Lösung davon erzeugt toxisches Gas, das die Augen und Schleimhäute des Operateurs reizt Vom Gesichtspunkt der Hygiene und Sicherheit ist es daher zu beanstanden. N-Äthylmaleinsäureimid ist auch eine sehr aufwendige Chemikalie und aus diesem Grunde für den technischen Einsatz ungeeignet
Es wurden nun eingehende Untersuchungen hinsichtlich einer Methode durchgeführt, welche die medizinisch und pharmazeutisch wichtige Diagnose oder den Nachweis und die Bestimmung von Pyrogen durch einfache Maßnahmen ermöglicht und die frei von den vorstehenden Nachteilen der üblichen Methoden ist Es wurde nun gefunden, daß die Verwendung von Methylderivaten von Xanthin und deren Salzen als 2s Agglutinierungs-Inhibierungsmittel für das Amöbocyt ermöglicht, die Agglutinierung der Aifiöbocyten während der Blutextraktion, Amöbocytabtrennung und den Waschvorgängen vollständig zu verhindern und die Gewinnung des gewünschten Limulina-Lysats in hoher Μ Ausbeute gestattet, und daß die gleichzeitige Anwesenheit von Erdalkalimetallionen in dem Limulina-Lysat in bestimmten Konzentrationen die Empfindlichkeit des Lysats für Endotoxin wesentlich verbessert
Die Aufgabe der Erfindung best iit in einem Verfahren zur Herstellung von Limulina-Lysat ausgezeichneter Empfindlichkeit auf Endotoxin aus dem Blut der Königskrabben (Limulina) in hoher Ausbeute.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von Limulina-Lysat oder dessen gefriergetrocknetem Pulver, wobei das Blut von K.önigskrabben (Limulina) in eine isotonische Pufferlösung, die ein Agglutinierungs-Inhibierungsmittel von Amöbocyt enthält extrahiert wird, das Amöbocyt aus der Lösung abgetrennt das Amöbocyt gebrochen und Limulina-Lysat gewonnen wird, ist dadurch gekennzeichnet, daß a) als Agglutinierungs-Inhibierungsmittel ein Methylderivat von Xanthin der nachstehenden Formel
so
55
60
worin Ri, R2 und Rj jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe bedeuten, wobei Wenigstens einer der Reste Ri, Rj und Rj eine Methylgruppe ist, oder ein Salz hiervon verwendet wird, und b) das Brechen des Amöbocyten ausgeführt wird, indem zu einem isolierten es Amöbocyten 20 bis 50 ml eines Extraktionslösungsmittel mit einem pH-Wert von 6,0 bis 8,0, das wenigstens eine Art von Erdalkaliionen in einer Konzentration von 2 bis 6OmM je 100 ml des abgenommener? Blutes enthält, zugegeben wird.
Vorzugsweise werden als Erdalkaliionen Magnesiumionen verwendet Gflnstigerweise enthält das Extraktionslösungsmittel ferner wenigstens eine Art Alkaliionen mit einer Konzentration von 10 bis 150 mM.
Vorteilhafterweise wird als Extraktionslösungsmittel eine wäßrige Lösung verwendet die 4 mM Calciumionen, 20 mM Magnesiumionen und 40 mM Natriumior =n enthält Bevorzugt werden die Methylderivate von Xanthin oder deren Salze in einer Konzentration von 0,5 bis 2 mM in dem Gemisch aus isotonischer Pufferlösung und durch die Blutextraktion erhaltenem Blut verwendet
Die Anwendung spezifischer Methylderivate des Xanthins oder deren Salze als Mittel zur Inhibierung der Agglutinierung des Amöbocyten gemäß der Erfindung beseitigt praktisch die Agglutinierung des Amöbocyts während der Blutextraktion, Amöbocyttrennung und/ oder des Waschverfahrens. Folglich kann das gewünschte Limulina-Lysat in hoher Ausbeute sehr zufriedenstellend für den industriellen Gebrauch gewonnen werden.
Von den verwendbaren Methylderivaten des Xanthins der obigen Formel (I) sind
Theophyllin (1,3-Dinj5thylxanthin), Theobromin (3,7-DimethyIxanthin) und Coffein (13,7-Trimethylxanthin)
besonders bevorzugt Biese Methylderivate des Xanthins können auch in ihrer Salzform verwendet werden. Als· geignetes Salz können deren Säureadditionssalz mit anorganischer oder organischer Säure, wie beispielsweise Chlorwasserstoffsäure und Essigsäure und Alkalisalze, wie beispielsweise Natrium- und Kaliumsalze genannt werden. Insbesondere werden die Methylderivate mit geringer Löslichkeit in Wasser, z. B. Theobromin, in der Salzform mit Vorteil verwendet
Als Königskrabben zur Abgabe von Blut für das gewünschte Verfahren kann jede spezifische ArI von Krabben, die zum Genus Linfulina gehören, verwendet werden. Beispielsweise kann das aus
Limulus polyphemus (Linn6), Tachypleus tridentatus (Leach), Tachypleus gigas (Müller), Tachypleus hocveni (Pocock) und Carcinoscorpius rotundicanda (La Treille)
extrahierte Blut verwendet werden.
Nachfolgend wird das vorliegende Verfahren in der Reihenfolge der Maßnahmen näher erläutert.
Zunächst wird das Blut der Königskrabbe in eine isaionische Pufferlösung, welche die Verbindung der Foirmel (I) enthält, extrahiert Die Blutextraktion kann durch jedes beliebige an sich bekannte Mittel erfolgen. Beispielsweise wird die Herzpunktationsmethode mit Vorteil verwendet. Die Cardialpunktationsmethode kann entweder durch die direkte Blutextraktion, bei der din Injektionsnadel mit geeignetem Innendurchmesser mit: einem Siliconröhrchen verbunden ist und direkt in das Herz der Krabbe von der Verbindung der Thorakal- und Abdominalstelle eingeführt wird, so daß das Blut durch die Röhre in die das Antiagglutinierungsmittel enthaltende isotonische Pufferlösung geführt wird, unterstützt vom Innendruck des Herzes (Kardialkammer) oder durch indirekte Blutextraktion durchgeführt
werden, wobei die injektionsspritze, die teilweise mit einer vorbestimmten Menge der das Antiagglutinierungsmittel enthaltenden isotonischen Pufferlösung gefüllt ist, in das Herz eingeführt wird und das Blut in die Spritze gesaugt wird, wenn der Kolben zurückgezogen ϊ wird. Das Blut der Königskrabbe kann in die die Verbindung der Formei (I) enthaltende isotonische Pufferlösung durch eißes der obigen Mittel extrahiert werden. Das so erhaltene Gemisch aus isotonischer Pufferlösung und Königskrabbenblut ist äußerst stabil ι ο und zeigt beim Stehenlassen über längere Zeiträume keinerlei Amöbocytagglutinierung.
Die isotonische Pufferlösung besitzt in geeigneter Weise einen pH-Wert im Bereich von 6,0 bis 8,0, bevorzugt 7,2. Da das Königskrabbenblut etwa isoto- is nisch mit Seewasser ist, wird die Lösung bevorzugt aus künstlichem Seewasser oder einer 2,8- bis 3,2gewichtsprozentigen Natriumchloridlösung als Grundlage hergestellt. Eine derartige isotonische Pufferlösung kann beispielsweise durch Zugabe einer Phosphorsäurepufferlösung mit einem pH-Wert von 6,0 bis 6,8 zu künstlichem Seewasser oder zu einer wäßrigen Natriumchlondlösung mit einer Konzentration von 2,8 bis 3,2 Gew.-% unter Bildung einer 0,01 molaren isotonischen Pufferlösung oder durch Zugabe von Natriumchlorid zu einer 0,01 molaren Phosphorsäurepufferlösung zu einer Konzentration von 2,8 bis 3,2 Gew.-% und dessen Auflösung oder durch Ersatz der in den obigen Verfahren verwendeten Phosphorsäurepufferlösung durch Trispufferlösung hergestellt werden.
Die Verbindung der Formel (I) soll in der isotonischen Pufferlösung vorher aufgelöst werden. Das quantitative Verhältnis der Verbindung der Formel (I) kann so sein, daß seine Konzentration in dem wie bereits beschrieben erhaltenen Gemisch aus isotonischer Pufferlösung und Blut 0,5 bis 2 mM, bevorzugt 1 mM wird. Um die Konzentration der Verbindung der Formel (I) in dem Gemisch aus isotonischer Pufferlösung und Blut beispielsweise auf I mM zu bringen, sollte die Verbindung der Formel (I) in der wie oben hergestellten isotoniscnen Pufferlösung vorher zu einer Konzentration von 2 M gelöst werden und nachher der pH-Wert der Lösung auf 6,0 bis 8,0 bevorzugt 72 eingestellt werden, wobei eine dazu äquivalente Menge an Blut eingesaugt und vermischt werden kann.
Aus dem durch Extraktton des Blutes der Königskrabbe erhaltenen so gebildeten Gemisch aus isotonischer Pufferlösung und Blut wird das Amöbocyt durch geeignete Mittel isoliert Beispielsweise kann das Gemisch durch Einbringen des Gemisches aus isotoni· scher Pufferlösung und Blut in ein Zentrifugalausfällungsröhrchen und Durchführung der Zentrifugaltrennung normalerweise bei 1000 bis 3000 Upm während 2 bis 10 Minuten in vorteilhafter Weise in die aus isotonischer Pufferlösung und Blutserum bestehende überstehende Lösung und die untere Schicht des Amöbocyts getrennt werden. Auf diese Weise kann das Amöbocyt von der oberen Schicht durch Dekantieren oder andere bekannte Mittel abgetrennt werden.
Der so abgetrennte Amöbocytanteil wird dann einige Male mit der isotonischen Pufferlösung, welche die Verbindung der obigen Formel (I) enthält, gewaschen und anschließend mit der isotonischen Pufferlösung, die nicht die Verbindung der Formel (I) enthält, wiederum einige Male gewaschen. h>
Es ist günstig, di: Wäsche rasch durchzuführen, um zu verhindern, daß das Amöbocyt agglutiniert und bricht.
Falls das so isolierte Amöbocyt dann in pyrogenfreiem Wasser stehengelassen wird, zerreißt die Membran des Amöbocyts aufgrund des Unterschieds im osmotischen Druck außerhalb und innerhalb des Amöbncyts, und der Gehalt an Amöbocyt wird in das pyrogenfreie Wasser extrahiert
Wenn jedoch gemäß der Erfindung das vorstehende pyrogenfreie Wasser in dem obigen Extraktionsverfahren durch ein Extraktionslösungsmittel mit einem pH-Wert von 6,0 bis 8,0, das wenigstens ein Erdalkalimetallen in einer Konzentration von 2 bis 60 mM aufweist, ersetzt wird, wird ein Limulina-Lysat mit weiter verbesserter endotoxinempfindlichkeit erhalten.
Das hier erwähnte pyrogenfreie Wasser bedeutet kein endotoxinhaltiges Wasser, das beispielsweise durch Redestillation von destilliertem Wasser oder entionisiertem Wasser und, falls notwendig, weitere Sterilisierung desselben in einem Autoklaven bei 1200C während 30 Minuten hergestellt werden kann. ,
In dem obigen Extraktionsverfahren können der Bruch C-er Amöbocytmembran und die Extraktion des Amöbocytgehalts vorzugsweise durch mechanisches Bewegen oder Gefrier-Auftauen des amöbocyihaitigen pyrogenfreien Wassers oder dadurch beschleunigt werden, daß das System einer Ultraschallvibration unterworfen wird.
DiS pyrogenfreie Wasser wird zu dem Amöbocyt in einem Mengenverhältnis von 20 bis 50 ml, bevorzugt 30 bis 40 ml je 100 ml des aus der Königskrabbe extrahierten Blutes zugesetzt
Als Erdalkalimetallionen weruen Calcium- und Magnesiumionen bevorzugt Insbesondere ergeben Magnesiumionen ausgezeichnete empfindlichkeitserhöhende Wirkungen und werden daher besonders bevorzugt. Die Erdalkaliionen werden durch Auflösen eines wasserlöslichen Erdalkalisalzes in Wasser zugeführt. Als derartiges wasserlösliches Erdalkalisalz können anorganische Salze, wie beispielsweise Calciumchlorid, Magnesiumsulfat und dergleichen in vorteilhafter Weise eingesetzt werden. Insbesondere wird ein Salz mit einem Zersetzungspunkt von 1700C oder darüber bevorzugt, weil das Salz zunächst der r*yrogenbeseitigungsbehandlung unterzogen werden muß. Das Salz kann einzeln oder in Kombination mehrerer Arten verwendet werden.
Das Erdalkalisalz wird in einer Menge angewendet, die eine Erdalkaliionenkonzentration in der wäßrigen Lösung von 2 bis 60 mM ergibt Die optimale Menge ist je nach der Art des Ions, der Eigenart der blutabgebenden Königskrabbe und dergleichen variabel, jedoch liegt normalerweise der bevorzugte Bereich für Calciumionen bei 2 bis 10 mM, unter anderem 4 mM, und 5 bis 50 mM für Magnesiumionen, insbesondere 2OmM.
fis wurde weiterhin aufgrund der Erfindung festgestellt, daß, wenn das Extraktionslösungsmittel Alkaliionen zusätzlich zu den Erdalkaliionen enthält, ein Limulina-Lysat mit noch stärker verbesserter Endotoxinempfindlichkeit erhalten werden kann.
Als geeignete Alkaliionen werden Natriumionen und Kaliumionen, insbesondere Natriumionen, besonders bevorzugt. Die Alkaliionen können in Konzentrationen im Bereich von 10 bis 15OmM Vorliegen. Die optimale Konzentration differiert je nach der Art des Alkalimetalls und der Eigenart der blutabgebenden Königskrabbe. Beispielsweise liegt sie bei 10 bis !5OmM, insbesondere 40 mM für Natriumionen.
Als Quelle für die Alkaliionenzufuhr können wasserlösliche anorganische Alkalisalze, beispielsweise Natri-
umchlorid. Kaliumchlorid und dergleichen in vorteilhafter Weise verwendet werden.
Das Extraktionslösungsmittel, welches das Erdalkalisalz und gegebenenfalls das Alkalisalz als Gelöstes, wie oben beschrieben, enthält, sollte einen pH-Wert etwa im Neutralbereich aufweisen, d. h. normalerweise einen pH-Wert von 6,0 bis 8,0, insbesondere 6,5 bis 7,5. Wenn daher der pH-Wert des pyrogenfreien Wassers, in dem das Erdalkalisalz und falls notwendig das Alkalisalz gelöst werden, außerhalb des oben angegebenen Bereichs wandert, sollte er zweckmäßig mit einer entsprechenden Säure oder einem Alkali eingestellt werden.
Die Extraktion kann bei Raumtemperatur erfolgen, falls notwendig kann jedoch eine etwas herabgesetzte Temperatur, beispielsweise von 0 bis 5"C angewendet werden.
Auf diese Weise wird das Lysat aus dem Amöbocyt in die wäßrige Phase cxlrshicri und nach Abtrennung und Entfernen der Amöbocytmembranstücke durch bekannte Trennmittel, beispielsweise eine Zentrifuge, kann das gewünschte Limulina-Lysat oder das Prägel erhalten werden.
Das I.ysat kann zum Nachweis und/oder zur Bestimmung von Endotoxin, so wie es ist, verwendet werden oder es kann gefriergetrocknet und pulverisiert werden, um ihm eine verbesserte Lagerbeständigkeit zu erteilen.
Obgleich eine bevorzugte Praxis darin besteht, die F.rdalkaliionen und gegebenenfalls Alkaliionen in das Lysat einzuführen, indem ihre vorherige Anwesenheit in der Extraktionslösung, wie oben beschrieben, bewirkt wird, wurde ferner im Verlauf der Untersuchungen festgestellt, daß das Erdalkalisalz und gegebenenfalls das Alkalisalz in dem durch die Extraktion mit pyrogenfreiem Wasser in der oben beschriebenen Weise erhaltenen Lysat zu einer Konzentration im oben angegebenen Bereich zugesetzt und darin gelöst werden können, wobei ein Limulina-Lysat erhalten wird, das in gleicher Weise erhöhte Empfindlichkeit auf Endotoxin liefert.
Das gefriergetrocknete Pulver des wie oben hergestellten Lysats wird in die ursprüngliche Lysatform durch pyrogenfreies Wasser unmittelbar vor dem Gebrauch zurückgeführt. Es ist auch möglich, Erdalkaliionen und gegebenenfalls Alkaliionen in das, wie es war, reproduzierte Lysat einzuführen, um dessen Empfindlichkeit auf Endotoxin zu erhöhen, und es ist auch möglich, diese Endotoxine zu untersuchen.
Es ist klar, daß bei Durchführung des vorliegenden Verfahrens sämtliche Chemikalien und instrumente, die mit dem Blut oder dem Amöbocyt in Berührung kommen, wie beispielsweise die Geräte und Behälter, Reagenzien, Lösungsmittel und dergleichen, vorher sterilisiert und der Pyrogenentfernungsbehandlung unterworfen werden müssen, um eine bakterielle Verunreinigung durch das gesamte Verfahren zu verhindern.
Das oben beschriebene Verfahren der Erfindung besitzt eine Reihe verschiedener Vorteile, die nachfol
gend beschrieben werden.
(1) Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird unter Verwendung der Methylderivate des Xanthins oder deren Salzen der Formel (I) als Agglutinierungs-Inhibierungsmittel für das Amöbocyt, die Amöbocytagglutinierung im Blut der Königskrabbe während der Blutextraktion und der Amöbocytabtrennung und den Waschvorgängen praktisch vollständig verhindert, unabhängig von den individuellen Unterschieden unter den blutspendenden Köfigskrabben. Folglich kann das Gewinnungsverhaltnis von Limulina-Lysat oder Prägel zu den blutabgebenden Königskrabben erheblich verbessert werden.
(2) Die für das crfindungsgemäße Verfahren geeigneten Methylderivate des Xanthins sind unveränderlich nicht flüchtig und bei Berührung nicht toxisch. Scm;! ksnn nach dem Vrrfahrpn ripr F.rfindunfiT das Lysat durch die gesamten Maßnahmen, die sicher und nicht nachteilig für den menschlichen Körper in irgendeiner Weise bei sämtlichen Stufen sind, hergestellt werden. Ferner sind sowohl die Derivate als auch deren Salze billig und das Lysat kann mit Kosten von etwa '/ioo der Kosten des üblichen Verfahrens unter Verwendung von N-Ättiylmaleinsäureimid hergestellt werden. Das vorliegende Verfahren ist wirtschaftlich und industriell einsetzbar.
(3) Nach dem Verfahren der Erfindung kann unter Verwendung ein^s Erdalkaliionen enthaltenden Extraktionslösungsmittel!; ein Lysat mit ausgezeichneter Endotoxinempfindlichkeit erhalten werden, das wesentlich erhöhte Empfindlichkeit gegenüber derjenigen des nach dem üblichen Verfahren hergestellten Lysats (Biochem. Biophys. Acta. 261 284 (1972)), nicht zu erwähnen derjenigen des nach der Amöbocytextraktion mit pyrogenfreiem Wasser allein hergeste"'en Lysats, liefert.
Die obigen Angaben können durch einen nachfolgend beschriebenen Vergleichsversuch belegt werden.
Zur Ermittlung Her Aktivität des Lysats wurden zu 0,1 ml des jeweiligen Lysats. das durch Brechen des Amöbocyts in der in Tabelle Ii für jeden Versuch in der vorstehend beschriebenen Weise angegebenen Lösung erhalten wurde, 0,1 ml der Testflüssigkeit, welche das Endotoxin aus Salmonella enteritidis enthielt, zugegeben, und man ließ das Gemisch während einer Stunde bei 37°C und weiterer 5 Minuten bei Raumtemperatur stehen. Danach wurde die Aktivität des Lysats bewei .;t. Wenn die Bewertung + + beirug, wurde der Versuchskörper weiter verdünnt und dem gleichen Test unterworfen, bis die Bewertung + wurde. Auf diese Weise wurde bestätigt dall die Anwesenheit von Erdalkalimetallionen in dem Extraktionslösungsmittel die Empfindlichkeit des Lysats auf Endotoxin erheblich steigert Die Ergebnisse des Versuchs sind gleichfalls in Tabelle I wiedergegeben.
9 MgSO4 23 65 629 HjO pH 10 Empfindlich-
(mM) (ml) keitsindexh)
Tabelle I Zusammensetzung des 1000 6,8 Endotoxinermitt-
Versuch CaCI2 - Amöbocytextraktionslösungsmitlels 1000 6,8 lungsempfindlich-
keila)
I
Nr. (mM) NaCI 1000 6,8 2
_ - (mM) 1000 6.8 I XlO3 4
1 1 20 _ 1000 6,8 5 X 10 -4 10
2 1 20 - 1000 6,8 2,5 X 10 4 20
3 4 20 154 1000 6,8 I XIO' 200
4 - - - 1000 6,8 5 XIO' 1000
5 4 20 - 1000 6,8 5 x 10" 16
6 4 - 1 XlO" 40
7 4 40 0,625 X 10 4
8 - 40 2,5 X 10"'
9 40
Der Endotoxingehalt der Tesiflüssigkeit. welche die Bewertung + ergab, wenn sie dem Endotoxin-(Salmonella-enteritidis) Bestimmungslcxt unterworfen wurde, wobei das Lysatnach Brechen des Amöbocyts in einer wäßrigen Lösung, welche die für jeden Versuch angegebenen Ionen enthielt, erhalten wurde.
Empfindlichkeilsindex des Lysats. das durch Brechen des Amöbocyts mit der für jeden Versuch angegebenen lonenart enthaltenden wäürigen Lösung erhallen wurde, bezogen auf den Wert des Lysats, das durch Brechen des Amöbocyts mit Wasser erhalten wurde, das mit 1 bezeichnet ist.
Wie sich aus der Tabelle ergibt, liefert das Lysat der Erfindung, dessen Empfindlichkeit durch Erdalkaliionen und gegebenenfalls Alkaliionen erhöht ist, eine mehr als ι» lOmal größere Endotoxinnachweisfähigkeit als das Lysat normaler Empfindlichkeit und wiederum eine 2,5mal größere als diejenige eines Lysats, das durch das übliche Verfahren (Versuch Nr. 3) hergestellt wurde. Das Lysat der Erfindung besitzt somit sehr hohe r> Qualität.
Da nach dem vorliegenden Verfahren hergestellte Limulina-Lysat eignet sich zum Nachweis und zur Bestimmung von Endotoxin.
Es ist medizinisch und pharmazeutisch besonders wichtig, Endotoxin zu ermitteln und zu bestimmen. Mit dem Lysat der Erfindung kann der Nachweis und die Bestimmung von gram-negativen Bakterien und deren Endotoxin, was die Ursache für Sepsis und Infektionsschock ist, und auch der Nachweis und die Bestimmung von Endotoxin in verschiedenen Testflüssigkeiten, wie beispielsweise Blutplasma zur Transfusion, Glukoselösung, Ringer-Lösung und andere venöse Injektionsflüssigkeiten, mit Einfachheit und Leichtigkeit durchgeführt werden.
Der Endotoxinnachweis kann durch Zugabe des Lysats der Erfindung zu der Testprobe und Beobachtung des Auftretens der Gelatinierung erfolgen. Auch kann der Nachweis von Endotoxin durchgeführt werden, indem die enge- Beziehung der Intensität der Gelierungsreaktion der Testprobe, welche nach Zugabe einer feststehenden Menge des erfindungsgemäßen Lysats auftritt, zu der Menge an Endotoxin angewendet wird. Wenn daher das Reaktionsergebnis in dem oben unter (1) beschriebenen Test + + beträgt, kann durch W) aufeinanderfolgende Verdoppelung des Grades der Verdünnung und Widerholung der obigen Nachweisreaktion, bis die Bewertung + erhalten wird, die mit dem Lysat nachweisbare Mindestendotoxinmenge aus dem Grad der Verdünnung ermittelt werden. Auch kann der Nachweis von in einer unbekannten Probe enthaltendem Endotoxin in einfacher Weise durchgeführt werden, indem zunächst die Testflüssigkeit mit dem Limulina-Lysat der Erfindung zur Ermittlung des maximalen Grades der Verdünnung, bei dem als Reaktionsergebnis + erhalten wird, umgesetzt wird, und dieser Verdünnungsgrad mit der Mindestmenge des Lysats, welche Endotoxin nachweisen kann, multipliziert wird.
Das Verfahren der Erfindung wird nachfolgend anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen erläutert.
Beispiel 1
In einer isotonischen Pufferlösung, die durch Zugabe einer Phosphatpufferlösung mit einem pH-Wert von 6,8 zu künstlichem Seewasser zu einer Konzentration vov< 0,01 m erhalten wurde, wutfe Theobrominnatriumacetat zu einer Konzentration von 2 mM gelöst und der pH-Wert der Lösung wurde wieder auf 6,8 eingestellt. Jeweils 100 ml c"es so erhaltenen Anti-Amöbocyt-Agglutinierungsmittels wurden in eine 200 ml Injektionsspritze, an der eine Injektionsnadel von 33 μ angebracht war, eingesaugt und darin wurden 100 ml Königskrabbenblut aus dem Krabbenherz nach der Punkturmethode extrahiert Die Anzahl der Injektionsspritzen wurde zweckmäßig entsprechend der extrahierten Blutmenge erhöht Das Blut wurde mit dem Anti-Amöbocyt-Agglutinierungsmittel in jeder Spritze leicht vermischt und in tOO ml Zentrifugalröhrchen verteilt Unmittelbar danach wurde das Gemisch der Zentrifugaltrennung während 10 Minuten bei 3000 Upm unterworfen und der Anteil des blauen Serums wurde verworfen. Der restliche Amöbocytanteil wurde mit dem gleichen Anti-Amöbocyt-Agglutinierungsmittel wie zuerst verwendet gut gewaschen. Die obige Zentrifugierung und Wäsche wurden wiederholt und das Amöbocyt wurde weiter in 60 ml der isotonischen Pufferlösung, die kein Theobrominnatriumacetat enthielt, gewaschen und aus der Waschlösung durch Zentrifugieren abgetrennt Die Wäsche und das Zentrifugieren wurden zweimal wiederholt und danach wurden 30 ml einer pyrogenfreien wäßrigen Lösung, die 40 mM NaCI, 20 mM MgSO4 und 4 mM CaCb je 100 ml des extrahierten Königskrab-
benblutes enthielt, zu dem Amöbocyt zugegeben, wobei sich kein Anzeichen einer Agglutinierung zeigte. Das System wurde während 1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt und dann an einem kalten Platz über Nacht stehengelassen. Daraufhin wurde der Amöbocytgehalt > in die angegebene Salzlösung eluiert und zentrifugiert, wodurch ein transparentes Lysat erhalten wurde. Das Lysat wurde das Verwendung als ein Endotoxinnnchweismittel gefrif getrocknet, das kleine Mengen von nur lxlO-^g/mf Endotoxin noch nachweisen und bestimmen konnte.
Beispiel 2
Die als Versuchstiere dienenden Königskrabben (Limulus polyphemus) wurden mit 70%igem Äthanol an '' der Rückseite und der Thorakal-Abdominal-Verbindungsstelle desinfiziert und in ihre Herzen wurden Injektionsnadel von 3,3 μ die mit einem etwa 20 cm langen Siliconröhrchen verbunden waren, direkt eingeführt. In einer isotonischen Pufferlösung, die durch -'° Auflösen von Natriumchlorid in 0,01 m Trispufferlösung mit einem pH-Wert von 7.2 auf eine Konzentration von 2.95 Gew.-% hergestellt worden war, wurde Theophyllin zu einer Konzentration von 2 mM gelöst und der pH-Wert der Lösung wurde wieder auf 7,2 eingestellt. -"> 50 ml des auf diese Weise hergestellten Anti-Amöbocyt-Agglutinierungsrrittels wurden in 100 ml Zentrifugalfallungsröhrchen aufgenommen, in die jeweils 50 ml des Königskrabbenblutes, das aus dem Herzen aufgrund des Innendruckes ausströmte, durch das Siliconröhrchen !" zugegeben wurden. Das Blut wurde mit dem Anti-Amöbocyt-Agglutinierungsmittel in jedem Fällungsröhrchen leicht vermischt rnd unmittelbar während 10 Minuten bei 3000 Upm zentrifugiert. Nach Verwerfen des transparenten blauen Serumanteils wurde das gleiche ^ Anti-Amöbocyt-Agglutinierungsmittel wie oben verwendet, zu dem restlichen System zugegeben und der Amöbocytanteil wurde damit gründlich gewaschen. Das System wurde wiederum zentrifugiert und die die Waschlösung bildende obere Schicht wurde verworfen. w Das Amöbocyt wurde noch einmal mit dem Anti-Amöbocyt-Agglutinierungsmittel gewaschen, mit anschließender ähnlicher Zentrifupierung. In der Zwischenzeit wurden die Amöbocyten in den Zentrifugalröhrchen in einem einzigen Zentrifugalröhrchen gesammelt und 4-dazu wurden 60 ml der isotonischen Pufferlösung, die kein Theophyllin enthielt, zugegeben. Die Reihe der Wasch- und Zentrifugiermaßnahmen wurde zweimal wiederholt und zu dem erhaltenen Amöbocyt, das keinerlei Anzeichen einer Agglutinierung zeigte, wurden 30 ml einer wäßrigen 20 mM MgSO4-Lösung je 100 ml Blut zugesetzt. Das System wurde während einer Stunde bei Raumtemperatur kräftig gerührt und man ließ es an einem kalten Platz über Nacht stehen. Die Amöbocytmembranen wurden zerstört und der Gehalt wurde in die wäßrige MgSO<-Lösung eluiert. Das System wurde zentrifugiert, um die Amöbocytmembranstücke von der transparenten oberen flüssigen Phase abzutrennen. Das so erhaltene Lysat wurde gefriergetrocknet und als Endotoxinnachweismitte! verwendet, das 5xlO-^g/ml Endotoxin nachweisen und bestimmen konnte.
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Beispiel 3
In eine isotonische Pufferlösung, die durch Auflösen von Natriumchlorid in 0,01 m Trispufferlösung mit einem pH-Wert von 7,2 zu einer Konzentration von 2,95 Gew.-% hergestellt worden war, wurde Cottein zu einer Konzentration von 2 mM gelöst und der pH-Wert wurde wieder auf 7,2 eingestellt. 50 ml des so hergestellten Antiamöbocyt-Agglutinierungsmittels v/urden in 100 ml Zentrifugalröhrchen aufgenommen, in die wieder jeweils 50 ml Königskrabbenblut aufgrund der Cardialpunkturmethode ähnlich Beispiel 1 durch die Siiliconröhrchen extrahiert wurden. Das Blut wurde mit dem Anti-Amöbocyt-Agglutinierungsmittel in jedem der Zentrifugalröhrchen leicht vermischt und unmittelbar während 10 Minuten bei 3000 Upm zentrifugiert. Der so gebildete transparente blaue Serumanteil wurde verworfen und der verbleibende Amöbocytanteil wurde gut mit frisch zugesct/teir Anti-Amöbocyt-Agglutinierungsmittel identischer Zusammensetzung wie oben gewaschen. Die Zentrifugalabtrennung und anschließende Wasche wurden zweimal wiederholt und in der Zwischenzeit wurden die Amöbocyte in den Zentrifugalröhrchen in einem einzigen Zentrifugalröhrchen gesammelt. Dann wurde das Amöbocyt mit 60 ml der isotonischen Pufferlösung, die kein Coffein enthielt, gewaschen, von der Waschlösung durch Zentrifugieren abgetrennt und die Waschlösung wurde verworfen. Diese Reihen von Maßnahmen wurde zweimal wiederholt und zu dem so gereinigten Amöbocyt das keinerlei Anzeichen einer Agglutinierung zeigte, wurden 30 ml der wäßrigen 2OmM MgSd-4 mM CaCb-Lösung je 100 ml Königskrabbenblut zugesetzt. Das System wurde während einer Stunde b^i Raumtemperatur kräftig gerührt und man ließ es über Nacht an einem kalten Platz stehen. Dadurch wurden die Amöbocytmembranen zerstört und der Inhalt wurde in die wäßrige Phase fluiert. Das System wurde der Zentrifugalabtrennung zu einem Niederschlag aus den Amöbocytmembranstükken und der transparenten oberen llüssigkeitsschicht. die das gewünschte Lysat darstellte, unterworfen.
Das Lysat wurde gefriergetrocknet und als Endotoxinnachweismittel verwendet, das geringe Mengen von nur 5 χ 10-^ig/ml Endotovin nachweisen und bestimmen konnte.
Beispiel 4
Es wurde ein Anti-Amöbocyt-Agglutinierungsmittel hergestellt, indem eine Phosphatpufferlösung i.iit einem pH-Wert von 6,8 zu künstlichem Seewasser auf eine Konzentration von 0,01 m unter Bildung einer isotonischen Pufferlösung zugegeben wurde, darin Theobrominnatriumacetat zu einer Konzentration von 2 mM gelöst wurde und der pH-Wert der Lösung wieder auf 6.8 eingestellt wurde. Jeweils 100 ml des Mittels wurden in 200 ml Injektionsspritzen mit Nadeln von 3,3 μ eingesaugt und darin wurden jeweils 100 ml des Königskrabbenblutes aus ihren Herzen durch eine ähnliche Punkturmethode wie in Beispiel 1 extrahiert. Die Anzahl der Injektionsspritzen wurde zweckmäßig je nach der Menge des erhaltenen Blutes erhöht In jeder Injektionsspritze wurde das Blut mit dem Anti-Amöbocyt-Agglutinierungsmittel leicht gemischt und das Gemisch wurde in 100 ml Zentrifugalausfällungsröhrchen verteilt. Unmittelbar danach wurde das Gemisch 10 Minuten bei 3000 Upm zentrifugiert und der der so abgetrennte Amöbocytanteil wurde mit frisch zugesetztem Anti-Amöbocyt-Agglutinierungsmittel, das in der gleichen Weise wie das erste hergestellt worden war, gewaschen. Die Zentrifugalabtrennung und Wäsche wurden zweimal wiederholt und dann wurde das Amöbocyt mit 60 ml der isotonischen Pufferlösung, die kein Theobrominnatriumaeeiat enthielt, gewaschen, woran sich wieder die Zentrifugierung anschloß. Die
Wasche und das Zentrifugieren wurden auch zweimal wiederholt.
30 ml einer wäßrigen Lösung, die 4OmM NaCI und 4OmM CaCb je 100 ml extrahiertem Köngigskrabbenblut enthielt, wurden zu dem so erhaltenen Amöbocyt zugesetzt, wobei sich kein Anzeichen einer Agglutinicrung ergab und das System wurde während einer Stunde bei Raumtemperatur kräftig gerührt. Dann ließ man das System an einem kalten Platz über Nacht stehen, worauf
der Amöbocytgehalt in die wäßrige Phase eluiert Viu^dc. Die transparente überstehende Lösung wurde von den ausgefällten Amöbocytmembranteilchen durch Zentrifugieren getrennt, um das gewitschte Lysat oder Prägel 7i! erzeugen, das gefriergetrocknet wurde und als Rnlotoxinnachweismittcl verwendet wurde.
Das Lysat konnte geringe Mengen von nur 6,25 χ I0"5 μg/ml Endotoxin nachweisen und bestimmen.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Limulina-Lysat oder dessen gefriergetrocknetem Pulver, wobei das Blut von Königskrabben (Limulina) in eine isotonische Pufferlösung, die ein Agglutinierungs-Inhibierungsmittel von Amöbocyt enthält, extrahiert wird, das Amöbocyt aus der Lösung abgetrennt, das Amöbocyt gebrochen und Limulina-Lysat gewonnenwird,dadurch gekennzeichnet, daß
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