DE2365331B2 - Vorrichtung zur photographischen ueberwachung von ampelgesteuerten kreuzungen - Google Patents

Vorrichtung zur photographischen ueberwachung von ampelgesteuerten kreuzungen

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DE2365331B2 DE19732365331 DE2365331A DE2365331B2 DE 2365331 B2 DE2365331 B2 DE 2365331B2 DE 19732365331 DE19732365331 DE 19732365331 DE 2365331 A DE2365331 A DE 2365331A DE 2365331 B2 DE2365331 B2 DE 2365331B2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur photographischen Überwachung von ampelgesteuerten Kreuzungen mit einer die Kreuzung erfassende photographische Kamera, einem Fühler, der auf das Einfahren eines Fahrzeuges in die Kreuzung anspricht und ein Fühlersignal Hefen, einer Kameraauslöi.evorrichtung, die durch ein von dem Fühlersignal über eine erste Torschaltung ausgelöstes erstes Auslösesignal zur Auslösung einer ersten Aufnahme ansteuerbar ist, wobei die erste Torschaltung durch ein Signal von der Ampel während deren Sperrphase durchschaltbar ist, und mit einem bei Auslösung der ersten Aufnahme angestoßenen, für eine vorgegebene Verzögerungszeit schaltenden Zeitglied, durch welches nach Ablauf der Verzögerungszeit ein zweites, die Kameraauslösevorrichtung beaufschlagendes Auslösesignal zum Auslösen einer zweiten Aufnahme auslösbar ist.
Es ist bekannt, ampelgesteuerte Kreuzungen photographisch zu überwachen. Zu diesem Zweck ist auf der Fahrbahn im Bereich der Ampel ein Fühler angebracht, der ein Signal liefert, wenn ein Fahrzeug darüberfährt. Erscheint ein solches Signal in der Sperrphase der Ampel, wenn also ein Fahrzeug verkehrswidrig in der Sperrphase in die Kreuzung einfährt, wird eine photographische Kamera ausgelöst, deren Gesichtsfeld die ampelgesteuerte Kreuzung erfaßt. Dadurch wird das verkehrswidrige Verhalten und außerdem das Kraftfahrzeugkennzeichen des betreffenden Fahrzeuges photographisch festgehalten (DT-PS 6 83 658).
Es ist nun häufig nicht vermeidbar, daß ein Fahrzeug, welches kurz vor dem Umschalten der Ampel auf die Kreuzung zufährt, beim Umschalten nicht mehr vor der Ampel, sondern erst in Höhe der Ampel oder dicht hinter dieser zum Stehen gebr^gbt werden kann. Daraus kann dem Fahrer in der Regel kein Vorwurf gemacht werden. Mit einer einzigen Aufnahme allein, die nur das Fahrzeug hinter der durch den Fühler überwachten
Markierung zeigt, währe dieser Fall aber nicht zu unterscheiden von einem Fall, wo tatsächlich das Fahrzeug bei Sperrphase weiterfährt und in die Kreuzung einfährt Es muß daher Vorsorge getroffen werden, um diese beider. Fälle voneinander zu unterscheiden. Aus diesem Grunde ist eine Einrich'nng vorgesehen worden, welche nach einer vorgegebenen Verzögerungszeit nach der ersten Aufnahme eine zweite Aufnahme macht. Diese zweite Aufnahme würde dann em weiterfahrendem Fahrzeug etwa mitten auf der Kreuzung zeigen und damit einen eindeutigen Beweis für ein verkehrswidriges Verhalten liefern. Zusätzlich kann mit jeder Aufnahme eine Uhr aufgenommen werden, welche den zeitlichen Ablauf des Vorganges beweiskräftig festhält (US-PS 28 71 088).
Es kann nun geschehen, daß in der Zeitspanne zwischen der Auslösung der ersten Aufnahme durch ein erstes Fahrzeug und der Beendigung Jer zweiten Aufnahme ein zweites Fahrzeug in die Kreuzung einfährt. Die Auslösung einer Aufnahme bzw. eines Aufnahmepaares durch dieses zweite Fahrzeug in der gleichen Weise wie bei dem ersten Fahrzeug ist dann nicht möglich, da die Kamera durch die von dem ersten Fahrzeug hervorgerufenen Auslöseimpulse in bestimmter Zeitfolge mit jeweils anschließendem Filmtransport ausgelöst wird. Zusätzliche Auslöseimpulse mit Undefinierter zeitlicher Beziehung zu den vorerwähnten Auslöseimpulsen würden diesen Ablauf in unzulässiger Weise stören und könnten sogar zu einer Beschädigung des Filmes und der Kamera führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs definierten Art so auszubilden, daß einerseits durch das Einfahren eines zweiten Fahrzeuges kurz nach einem ein Aufnahmepaar auslösenden ersten Fahrzeug keine Störung des Ablaufs dieses Aufnahmepaares erfolgt, andererseits aber auch das zweite Fahrzeug in einer ein verkehrswidriges Verhalten beweisenden Form photographisch festgehalten wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die erste Torschaltung von der Auslösung der ersten Aufnahme bis zur Beendigung der zweiten Aufnahme gesperrt ist, und daß das Fühlersignal gleichzeitig an einer zweiten Torschaltung anliegt, die während der Sperrzeit der ersten Torschaltung durchgeschaltet ist und deren Ausgang über ein signalverzögerndes Zeitglied mit einer Verzögerungszeit, die länger als die für die beiden Aufnahmen benötigte Zeit ist, ebenfalls auf die Kameraauslösevorrichtung geschaltet ist.
Es wird dann durch den beim Einfahren des zweiten Fahrzeuges in die Kreuzung erzeugten weiteren Fühlerimpuls nicht sofort eine Aufnahme ausgelöst. Dieser Fühlerimpuls wird vielmehr »gespeichert« und löst mit einer durch das signalverzögernde Zeitglied vorgegebenen Verzögerung von z.B. 1,3 Sekunden eine Aufnähme aus.
Die von dem ersten Fahrzeug ausgelöste Aufnahme liefert den Beweis, daß das Fahrzeug zwei vorher nicht auf der Kreuzung war, die zusätzliche Aufnahme zeigt das Fahrzeug auf der Kreuzung. Damit ist erwiesen, daß das zweite Fahrzeug v/ährend der Sperrphase in die Kreuzung eingefahren ist.
Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, die ein Schaltbild einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt.
Beim Überfahren einer Meßschleife /1 durch ein Fahrzeug liefert eine Detektorschaltung D1 ein Signal, welches auf einen Eingang £"1 gegeben wird. Dieses Signal bleibt bestehen während der eingestellten Zeit, etwa 250 ms.
Auf diese Weise wird weitgehend verhindert, daß ein Fahrzeug mehrere Impulse abgibt, beispielsweise für jede Achse einen. Das so erhaltene Signal ist jedoch für die Ansteuerung der nachfolgenden Schaltung zu lang. Es muß deshalb verkürzt werden. Zu diesem Zweck wird das Signal von der Detektorschaltung Di über Leitungen 32, 34 auf einen Eingang eines NAND-Gliedes Λ/13 gegeben und über Leitung 32 und eine Leitung 36 auf einen Eingang eines weiteren NAND-Gliedes N14, dessen Funktion weiter unten noch erläutert wird. Gleichzeitig wird von dem Ausgangssignal der Detektorschaltung D1 über die Basis eines Transistors 7"3 einer von zwei Transistoren T"3, TA gebildeten monostabilen Kippschaltung MF9 diese monostabile Kippschaltung angestoßen. Die monostabile Kippschaltung MF9 wird also von der Vorderflanke des Ausgangssignals der Detektorschaltung Di angestoßen und liefert ein Signal über eine Leitung 38 auf je einen weiteren Eingang 40 bzw. 42 der NAND-Glieder N13 und N14.
An einem Eingang £3 liegt ein Signal bei Einschalten der Sperrphase der Ampel 14. Dieses Signal gelangt auf die Basis eines als Inverter wirkenden Transistors TS. Der Transistor 7"8 steuert einen als Schalter arbeitenden Transistor 79. Bei »öffnen« des Schalters 79 wird ein Kondensator C2 über einen einstellbaren Widerstand Pi aufgeladen. Die Spannung an dem Kondensator C2 steuert einen von den Transistoren Γ10, TIl und 712 gebildeten Schmitt-Trigger, welcher durchschaltet, wenn die Spannung an dem Kondensator C 2 die Schwellspannung des Schmitt-Triggers erreicht hat. Durch diese Schaltung wird eine mittels des Einstellwiderstandes Pi einstellbare Verzögerung zwischen dem Einschalten der Sperrphase der Ampel 14 und dem Ausgangssignal des Schmitt-Triggers 710, 7"1I, 7" 12 erreicht. Man kann hierdurch eine gewisse Toleranz vorgeben, während welcher ein Überfahren der Meßschleife /1 noch keine Aufnahme auslöst.
Das Ausgangssignal des Schmitt-Triggers liegt über einen Inverter Λ/27 und die Steuerleitung 26 an je einem Eingang 44 bzw. 46 der NAND-Glieder /V13 und Λ/14. Der Ausgang des NAND-Gliedes Λ/13 liegt über den Inverter N15 an dem Eingang einer monostabilen Kippschaltung MFi. Die monostabile Kippschaltung MFi liefert ein Auslösesignal für die erste Aufnahme der Kamera. Dieses Auslosesignal stößt über NAND-Glieder Λ/19, N 20, deren Funktion noch beschrieben wird, und Leitung 48 eine monostabile Kippschaltung MF8 an, die einen Impuls erzeugt, welcher über Leitung 50 und einen (nicht dargestellten) Verstärker den Auslösemagneten der Kamera beaufschlagt.
Beim Zurückkippen dei monoctabilen Kippschaltung MFi wird über Leitung 52 eine monostabile Kippschaltung MF2 angestoßen. Die Schaltzeit der monostabilen Kippschaltung MF2, also die Zeit während welcher diese in ihrem metastabilen Zustand bleibt, entspricht der gewünschten Verzögemngszeit zwischen der ersten und der zweiten Aufnahme.
Von der rückwärtigen Flanke der monostabilen Kippschaltung MF2 wird über NAND-Glied 23 und Inverter 24 eine monostabile Kippschaltung MF3 angestoßen, welche über Leitung 30, NAND-Glieder N19 und N 20 und Leitung 28 ein Auslösesignal auf die monostabile Kippschaltung MF8 gibt, welche einen Im-
puls über Leitung 50 auf den Auslösemagneten der Kamera gibt.
Beim Zurückkippen der monostabilen Kippschaltung MF3 wird über Leitung 54 eine monostabile Kippschaltung MF4 angestoßen, deren Schaltzeit der Zeit für den Filmtransport entspricht. Diese monostabile Kippschaltung MF 4 soll sicherstellen, daß während des Filmtransportes kein weiterer Impuls über Leitung 50 auf den Auslösemagneten der Kamera gegeben werden kann. Zu diesem Zweck sperrt die monostabile Kippschaltung MFA über Leitung 56 das NAND-Glied N 20, über welches die Auslösesignale zu der monostabilen Kippschaltung AiFS gehen. An dem Ausgang der monostabilen Kippschaltung MF4, von welchem die Leitung 56 ausgeht, liegt im metastabilen Zustand der monostabilen Kippschaltung MF4 das Signal 0. Der Ausgang des NAND-Gliedes N20 ist daher L, unabhängig davon, welches Signal an dem anderen Eingang des NAND-Gliedes N 20 anliegt. Über Leitung 48 wird die monostabile Kippschaltung MFS jedoch jeweils von der abfallenden Flanke des anliegenden Signals, also beim Übergang von L auf 0 geschaltet. Dieser im metastabilen Zustand auf 0 befindliche Ausgang der monostabilen Kippschaltung MF4, sowie die entsprechenden Ausgänge der monostabilen Kippschaltungen AfFI, MF2 liegen über Leitungen 58 bzw. 60,62,64 an einem NAND-Glied N18. Der Ausgang des NAND-Gliedes N18 ist daher in jedem Falle L, wenn sich eine der monostabilen Kippschaltungen MFl, MF2, MF3 und MF 4 im metastabilen d. h. gekippten Zustand befindet. Dieser Ausgang L wird über Inverter N17 zu 0 an einem weiteren Eingang 66 des NAND-Gliedes N13 und wird außerdem als L auf einen weiteren Eingang 68 des NAND-Gliedes N14 gegeben. Für die Dauer des Signaldurchlaufes durch die monostabilen Kippschaltungen MFt. MF2. MF3 und MF4 wird daher das NAND-Glied Λ/13 gesperrt. Dafür wird die von dem NAND-Glied N14 und dem Inverter N16 gebildete Torschaltung geöffnet, wenn alle Leitungen an Plus liegen.
Wenn also nach einem ersten Fahrzeug, welches während der Sperrphase über die Meßschleife /1 fährt und über MFl und MF3 Aufnahmen auslöst, ein zweites Fahrzeug über die Meßschleife /1 fährt, bevor die zweite Aufnahme ausgelöst und anschließend der Film transportiert ist, dann wird der von dem zweiten Fahrzeug erzeugte Impuls nicht auf die Kette von monostabilen Kippschaltungen MFl bis MF4 gegeben, sondern über die Torschaltung N14, Λ/15 auf eine Leitung 70. Über die Leitung 70 wird eine monostabile Kippschaltung MF5 angestoßen, deren Schaltzeit beispielsweise 1,3 Sekunden beträgt Nach Ablauf dieser Zeit wird beim Zurückkippen der monostabilen Kippschaltung MF5 über Leitung 72 die monostabile Kippschaltung MF6 angestoßen. Die monostabile Kippschaltung MF% erzeugt ein Auslösesignal an einer Leitung 74, welches über N19, /V 20 und Leitung 48 ebenfalls die monostabile Kippschaltung MF8 anstößt und einen Impuls über Leitung 50 auf den Auslösemagneten der Kamera hervorruft
An der Leitung 74 erscheint das Signal 0, wenn die monostabile Kippschaltung MF6 in ihrem metastabilen Zustand ist. Im Ruhezustand liegt an der Leitung 74 das Signal L Im Ruhezustand liegt auch an der Leitung 28 der monostabilen Kippschaltung MFl und an der Leitung 30 der monostabilen kippschaltung MF3 jeweils ein L-Signal. Am Ausgang des NAND-Gliedes N19 erscheint somit 0, und demgemäß erscheint der Ausgang des NAND-Gliedes N 20 L. Wenn eine der monostabilen Kippschaltungen MF5, MFl oder MF3 angestoßen wird und in ihren metastabilen Zustand übergeht, wird das Signal an der entsprechenden Leitung 74 bzw. 28 oder 30 »0«. Dadurch wird der Ausgang des NAND-Gliedes N19 L und, sofern der Ausgang des NAND-Gliedes N 22a das Signal L führt, geht das Signal am Ausgang des NAND-Gliedes Λ/20. d. h. auf der Leitung 48 auf 0. Dadurch wird die monostabile Kippschaltung
ίο MF8 angestoßen.
Der Ausgang 76 der monostabilen Kippschaltung MF6 ist auf eine monostabile Kippschaltung MF7 geschaltet, derart, daß die monostabile Kippschaltung MF7 beim Zurückkippen der monostabilen Kippschaltung MF6 angestoßen wird. Die monostabile Kippschaltung MF7 hat die gleiche Funktion wie die monostabile Kippschaltung MF4. Sie soll nämlich eine Kameraauslösung während des Filmtransportes verhindern. Die Schaltzeit der monostabilen Kippschaltung MF7 entspricht daher der für den Filmtransport benötigten Zeit. Der Ausgang der monostabilen Kippschaltung MF7, der im metastabilen Zustand auf 0 ist, liegt über Leitung 78 zusammen mit der Leitung 56 von der monostabilen Kippschaltung MF4 an einem NAND-Glied N22. Der Ausgang des NAND-Gliedes ist 0, wenn keine der monostabilen Kippschaltungen MF4 und MF7 in ihrem metastabilen Zustand, d. h. an sämtlichen Eingängen das Signal L liegt. Dieses O-Signal wird über den Inverter N 22a in L-Signal am Eingang des NAND-Gliedes /V20 umgesetzt. Wird eine der monostabilen Kippschaltungen MF4 oder MF 7 angestoßen, dann wird das NAND-Glied Λ/20 gesperrt. Die Ausgänge der monostabilen Kippschaltungen MF5, MF6 und MF7, die im metastabilen Zustand das Signal 0 führen, liegen gemeinsam an den drei Eingängen eines NAND-Gliedes N26 an. Der Ausgang dieses NAND-Gliedes N26 wird L, wenn eine der drei monostabilen Kippschaltungen MF5, MF6 oder MF7 angestoßen ist. Dieser Ausgang L wird dann durch den Inverter N 25 in ein 0-Signal umgesetzt, welches über Leitung 80 auf zwei Eingänge 82, 84 der NAND-Glieder N13 bzw. N14 geschaltet ist und diese sperrt. In diesem Falle werden alle eventuellen weiteren Eingangsimpulse unterdrückt.
Bei der dargestellten Ausführung steuert die zweite Meßschleife /2 in ähnlicher Weise eine Detektorschaltung D 2 an, welche ein Signal an einem Eingang E 2 erzeugt Die zweite Meßschleife ist in einer zur überwachten Fahrbahn, gekreuzten Fahrbahn angeordnet und s^'.l Fahrzeuge erfassen, die während der Sperrphase in die Kreuzung einfahren und rechts abbiegen. Das Signal stößt eine monostabile Kippschaltung MFlO an, die aus Transistoren Π und T2 besteht Damit wird, ähnlich wie durch die monostabile Kippschaltung MF9 ein im Vergleich zum Eingangssignal kurzer Impuls erzeugt Der Ausgang der monostabilen Kippschaltung MFlO wird durch einen Inverter N 21 negiert und liegt an je einem Eingang der NAND-Glieder N 23 und N 28 an. An dem anderen Eingang des NAND-Gliedes N 23 liegt der Ausgang der monostabilen Kippschaltung MF2. Am anderen Eingang des NAND-Gliedes N28 liegt der Ausgang der monostabilen Kippschaltung MF5. Der Ausgang der monostabilen Kippschaltung MFlO ist normalerweise 0. Er wird durch den Inverter N21 zu L negiert Im Ruhezustand sind die Ausgänge der monostabilen Kippschaltungen MF2 und MF5 im Zustand 0. Damit ergibt sich am Ausgang der NAND-Glieder Λ/23 und N28 jeweils L
und am Ausgang des NAND-Gliedes 24 bzw. 29 »0«.
Wenn die monostabile Kippschaltung MFl angestoßen wird, wird auch der zweite Eingang des NAND-Gliedes /V23 zu L, so daß der Ausgang des Inverters N 24 zu L wird. Die monostabile Kippschaltung MF3, die durch die Rückflanke des. Eingangssignals angestoßen wird, wird also angestoßen, wenn entweder die monostabile Kippstufe MF2 wieder in ihren stabilen Zustand zurückkehrt und einen Eingang des NAND-Gliedes N 23 auf 0 legt, oder wenn ein Ausgangsimpuls an der monostabilen Kippschaltung MFlO erscheint, der über den Inverter N 21 dem anderen Ausgang d"s NAND-Gliedes N 23 auf 0 bringt. In beiden Fällen wird durch die monostabile Kippschaltung MF3 ein Auslö-
sesignal auf die Leuung 30 gegeben.
In gleicher Weise wirkt die Schaltung mit der monostabilen Kippschaltung MF5, NAND-Glied Λ/28, Inverter N 29 und monostabiler Kippschaltung MF6.
Wenn also während der Verzögerungszeit zwischen erster und zweiter Aufnahme (monostabil Kippstufe MF 2) angestoßen) oder während der Verzögerungszeit für einen von einem zweiten Fahrzeug herrührenden Impuls (monostabile Kippschaltung MF5 angestoßen) der Fühler mit der Meßschleife /2 überfahren wird, dann wird eine zusätzliche Aufnahme ausgelöst sofern nicht irgendeine der vorstehend beschriebener Verriegelungen wirksam wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 609 509/

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur photographischen Überwachung von ampelgesteuerten Kreuzungen mit einer die Kreuzung erfassenden phutographischen Kamera, einem Fühler, der auf das Einfahren eines Fahrzeuges in die Kreuzung anspricht und mittels einer Detektorschaltung ein Fühlersignal liefert, einer Kameraauslösevorrichtung, die durch ein von dem Fühlersignal über eine erste Torschaltung ausgelöstes erstes Auslösesignal zur Auslösung einer ersten Aufnahme ansteuerbar ist, wobei die erste Torschaltung durch ein Signal von der Ampel während deren Sperrphase durchschaltbar ist, und mit einem bei Auslösung der ersten Aufnahme angestoßenen, für eine vorgegebene Verzögerungszeit schallenden ZeitgJied, durch welches nach Ablauf der Verzögerungszeit ein zweites, die Kameraauslösevorrichtung beaufschlagendes Ausiösesignal zum Auslösen einer zweiten Aufnahme auslösbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Torschaltung (N 13) von der Auslösung der ersten Aufnahme bis zur Beendigung der zweiten Aufnahme gesperrt ist, und daß das Fühlersignal gleichzeitig an einer zweiten Torschaltung (N 14) anliegt, die während der Sperrzeit der ersten Torschaltung durchgeschaltet ist und deren Ausgang über ein signalverzögerndes Zeitglied (MFS) mit einer Verzögerungszeit, die länger als die für die beiden Aufnahmen benötigte Zeit ist, ebenfalls auf die Kameraauslösevorrichtung (MFS..) geschaltet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fühlersignal eine erste monostabile Kippschaltung (MFl) anstößt, die zur Erzeugung eines Auslösesignals für die erste Aufnahme mit der Kameraauslösevorrichtung (MF5..) verbunden ist, daß durch das Zurückkippen der ersten monostabilen Kippschaltung (MFi) eine das besagte Zeitglied bildende zweite monostabile Kippschaltung (MF2) anstoßbar ist, daß zur Erzeugung eines Auslösesignals für die zweite Aufnahme eine dritte monostabile Kippschaltung (MF3) mit der Kameraauslösevorrichtung (MFH..) verbunden ist, die durch das Zurückkippen der zweiten monostabilen Kippschaltung (MF2) anstoßbar ist, und daß die Ausgänge der monostabilen Kippschaltungen (MFl, MF2, MF3), die im stabilen Zustand »L« sind, über eine UND-Verknüpfung (N 18, Λ/17) an einem Eingang der von einer UN D-Verknüpfung gebildeten ersten Torschaltung (N 13, NiS) und über eine NAND-Verknüpfung (N 18) an einem Eingang der ebenfalls von einer UND-Verknüpfung gebildeten zweiten Torschaltung (N 14, N16) anliegen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine vierte monostabile Kippschaltung (MF4) vorgesehen ist, die für eine der Filmtransportzeit entsprechende Zeit schaltet, und daß der Ausgang der vierten monostabilen Kippschaltung (MF4), der im stabilen Zustand »ix< ist, ebenfalls an einem Eingang der die Torschaltungen (N 13, N15; N14, N16) steuernden UND- bzw. NAND-Verknüpfung (N 18, N17 bzw. N18) anliegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler eine von einer Induktionsschleife od. dgl. angesteuerte Detektorschaltung (Di) zur Erzeugung eines Fühlerimpulses enthält, dessen Dauer wenigstens der Zeit entspricht, die ein Fahrzeug zum Überfahren des Fühlers mit seiner gesamten Länge benötigt, und daß von der Vorderflanke dieses Fühlerimpulses eine monostabile Kippschaltung (MF9) kürzerer Schaltdauer zur Impulsverkürzung anstoßbar ist, deren Ausgangsimpu's zusammen mit dem Fühlerimpuls selbst an Eingängen sowohl der ersten als auch der zweiten Torschaltung (N 13, /V15 bzw. N14, N16) anliegt.
ίο 'J. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das signalverzögernde Zeitglied (MF5) eine fünfte monostabile Kippschaltung ist, daß zur Erzeugung eines Auslösesignals für die Kameraauslösevorrichtung (MF8..) eine sechste monostabile Kippschaltung (MF6) vorgesehen ist, die durch das Zurückkippen der fünften monostabilen Kippschaltung anstoßbar ist, daß eine siebente monostabile Kippschaltung (MF7) vorgesehen ist, die für eine der Filmtransportzeit entsprechende Zeit schaltet und durch das Zurückkippen der sechsten monostabilen Kippschaltung (MF6) anstoßbar ist, und daß die Ausgänge der fünften bis siebenten monostabilen Kippschaltungen (MF5 bis MF7), die im stabilen Zustand »£.« sind, über eine UND-Verknüpfung (N26, N25) an je einem Eingang der ersten und der zweiter Torschaltung (N 13, N15 bzw. N14, N16) anliegen.
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