DE236289C - - Google Patents

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DE236289C
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diazo
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P5/00Other features in dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form
    • D06P5/15Locally discharging the dyes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch das Patent 228753 und das Zusatzpatent 228754 sind Verfahren geschützt zur Herstellung von p-Roteffekten auf solchen direkten Baumwollfarbstoffen, welche mit Diazolösungen kuppeln. Es wurde nun gefunden, daß die bisher für diese Verfahren üblichen Passagen durch eine einzige ersetzt werden können, wenn der Diazolösung eine genügende Menge eines Oxydationsmittels, wie chlor-, brom- oder chromsaure Salze, Hydroperoxydverbindungen und andere hinzugesetzt wird. Die Wirkung dieses Zusatzes beruht wahrscheinlich darauf, daß durch das Oxydationsmittel die gegen die Diazolösung reservierend wirkenden Zersetzungsprodukte des Hydrosulfits schneller zerstört werden, als sie auf die Diazolösung einwirken können.
Beispiel.
Die mit 4 Prozent Paragrün 2 B L gefärbte Ware wird mit folgenden beiden Ätzen bedruckt:
i. Rotätze.
100 g ß-Naphtol,
100 g Natronlauge 400 Be.,
120 g Glycerin,
267 g Gummi 1:1,
53 g Alkohol,
100 g Rongalit C,
50 g Wasser,
160 g Gummi 1:1,
50 g Türkischrotöl für Rot
1000 g.
2. Weißätze.
200 g Wasser,
400 g Kaliumsulfit 45 ° Be., 200 g Britisch Gummi, * 200 g Rongalit C
1000 g.
Nach dem Bedrucken wird die Ware 3 bis Minuten im luftfreien Mather-Platt gedämpft
Früheres Zusatzpatent 228754.
und darauf durch ein Diazobad passiert, dessen Zusammensetzung z. B. folgende ist:
130 g p-Nitranilm,
; 1380 g Wasser,
38ο g konz. Salzsäure werden heiß ge
löst und auf
3000 g Eis und
2000 g Wasser gegossen unter kräftigem
Umrühren; hierzu werden auf
einmal zugegeben
8ο g Nitrit, gelöst in
400 g Wasser, darauf fügt man nach
einander hinzu
300 g' Bichromat, gelöst in
1500 g Wasser und
300 g essigsaures Natron, gelöst in
530 g Wasser
10000 g.
Nach dem Passieren wird gut gespült, bei 40 ° mit Seife oder mit Seife und Soda gewaschen, wieder gespült und getrocknet.
Auf diese Weise erhält man schon durch eine Passage sehr gute Rot- und Weißeffekte. Als Grundfarbe läßt sich natürlich jeder Farbstoff verwenden, der durch Reduktionsmittel ätzbar ist, z. B. Paraschwarz 2 G, Parablau 2 R X, und andere substantive Farbstoffe. Auch die erwähnten Amine lassen sich durch andere ersetzen, wie z.B. p-Nitroo-anisidin, m-Nitranilin und andere.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Abänderung des durch Patent 228753 geschützten Verfahrens zur Erzeugung von p-Nitranilinroteffekten bzw. Naphtylaminbordeauxeffekten auf direkten Farbstoffen, die mit Diazo-p-nitrobenzol o. dgl. gekuppelt werden, bei welchem der gefärbte Stoff mit einer ß-Naphtol enthaltenden Hydrosulfitätze bedruckt wird, dadurch gekennzeichnet, daß man anstatt die bedruckte bzw. geätzte Ware nach der Behandlung mit der Diazoverbindung durch ein Bad aus verdünnter Schwefelsäure hindurchzuführen, hier der nach dem Verfahren des Patentes 228753 verwendeten Diazolösung Oxydationsmittel zusetzt.
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