DE2362503C3 - Vorrichtung zum Querfördern von Walzgutstäben unterschiedlicher Länge in Adjustageanlagen - Google Patents
Vorrichtung zum Querfördern von Walzgutstäben unterschiedlicher Länge in AdjustageanlagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Querfördern von Walzgutstäben unterschiedlicher Länge in
Adjustageanlagen hinter Feinstahl- und Mittelstahlwalzstraßen. Die Vorrichtung besteht aus einem das
Walzgut anfördernden Zuführrollgang mit einem heb- und senkbaren Vorstoß am Ende des Zuführrollganges
und einer quer dazu angeordneten, den ZuführroUgang durchgreifenden Querfördereinrichtung, deren rückwärtige Längsseite in Förderrichtung etwa mit dem
Vorstoß fluchtend abschließt. Die Querfördereinrichtung ist in mehrere Querförderbahnen mit wahlweise
kuppelbaren Antrieben unterteilt und der gemeinsame Antriebswellenstrang im Bereich der Querförderbahnen
wird aus einzelnen miteinander kuppelbaren Antriebswellenabschnitten gebildet
Zum Stand der Technik wird auf die US-PS 74 48 74 und 17 62 291 Bezug genommen, welche Querfördereinrichtungen zum Gegenstand haben, bei denen zwei
parallele Querförderbahnen unabhängig voneinander mit Walzgutstäben beschickt werden können und jeder
Querförderbahn im Zuführrollgang ein heb- und senkbarer Vorstoß zugeordnet ist.
Die Literaturstelle in der Zeitschrift »Blech« 7 (1960) Nr. 5, S. 225 bis 259, insbesondere S. 256, rechte Spalte,
vierter Absatz, und S. 257, rechte Spalte, erster Absatz, gibt lediglich Hinweise für die Maßnahmen bezüglich
einer günstigen Belegungsdichte von Kühlbetten beim Querfördern von Blechabschnitten mit verschiedenen
Breitenabmessungen.
Als nächstliegender Stand der Technik ist von der in der DE-AS 12 69 080 offenbarten Querförderehirichtung nach dem Gattungsbegriff des Patenanspruches
auszugehen. Mit- dieser Einrichtung soll insbesondere s schweres Walzgut, beispielsweise Brammen, quergefördert werden. Dieses wird bei kurzen Längen unter
Abkuppeln der übrigen Querförderbahnen oder bei größeren Längen durch Zusammenhalten von zwei oder
mehr Querförderbahnen möglich. Dabei würde teilwei
se lediglich ein Teil der gesamten Förderfläche der
Querfördereinrichtung in Betrieb sein, wodurch während bestimmter Walzprogramme die Förderfläche
nicht voll ausgenutzt werden kann.
Bekanntlich wechselt jedoch beim Walzen von
is Feinstahl und Mittelstahl häufig das Walzprogramm
und es werden eine Anzahl von unterschiedlichen Teillängen je nach Walzprogramm erzeugt, wobei
bisher nicht zu vermeiden war, daß Teile der Querfördereinrichtung nur ungenügend ausgenutzt
werden konnten. Dadurch bedingt ergaben sich an den Querfördereinrichtungen Engpässe bezüglich des Materialdurchsatzes, die oft nur durch mehrere parallel
arbeitende Quorfördereinrichtungen behoben werden konnten. Dafür mußte ein erheblicher baulicher
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Querfördereinrichtung im Adjustpgebereich von Feinstahl- und Mittelstahlwalzstraßen zu schaffen, die bei kleinstmöglicher
Gesamtförderfläche je nach dem Teilprogramm der
Walzstäbe in eine verschieden große Anzahl von
einzelnen, unabhängig voneinander angetriebenen Querförderbahnen veränderbarer Breite aufteilbar oder
zusammenschaltbar ist, um eine größtmögliche Förderleistung unter Anpassung an das jeweilige Teilpro-
ir> gramm zu erzielen und die Gesamtquerförderfläche
jeweils weitgehendst in der Breite zu belegen. Außerdem soll auch bei Störungen in einer Querförderbahn der fließende Durchsatz nicht wesentlich behindert werden.
AO Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
zwischen zwei oder mehreren Antriebswcllenabschnitten mit Einzelantrieb mindestens ein weiterer, relativ
kurzer Antriebswellenabschnitt mit einem entsprechend schmalen Querförderbahnabschnitt ohne Einzelantrieb
angeordnet und wahlweise mit einem oder mit beiden der benachbarten Antriebswellenabschnitte mit Einzelantrieb kuppelbar ist, jeder Kuppelstelle der Antriebswellenabschnitte ein weiterer, in bekannter Weise
unabhängig von den anderen Vorstößen heb- und
so senkbarer Vorstoß im Zuführrollgang zugeordnet ist
und die von den einzelnen Querförderabschnitten
durchsetzten Zuführrollgangsabschnitte unabhängig
voneinander heb- und senkbar sind.
darin begründet, daß die Gesamtförderfläche durch
Zwischenschalten von nicht angetriebenen, schmalen Querförderabschnitten, ausgehend von den kleinsten
querzufördernden Teillängen wahlweise in eine verschieden große Anzahl einzelner Querförderbahnen
zusammenschaltbar beziehungsweise unterteilbar ist, welche ihrer Breite nach auf die verschiedensten
Teilprogramme zugeschnitten sind, so daß Hallenraum eingespart wird. Dadurch kann die Gesamtbreite der
Querförderfläche mit mehreren Teillängen hintereinan-
h5 der belegt und bei einer überwiegenden Anzahl von
Teilprogrammen optimal ausgenutzt werden. Trotzdem sind die einzelnen Querförderbahnen mit getrennten
Antrieben versehen, wodurch selbst bei einer Störung in
einer Querförderbahn der Durchsatz der Teillängen beispielsweise zur nachgeordneten Stapelmaschine, die
aus in gleicher Weise zusammengeschalteten Maschineneinheiten besteht, noch bewältigt werden ksnn. Je
nach den Längenabmessungen werden die in der Fluchtlinie der geöffneten Kuppelstellen im Förderrollgang angeordneten Vorstöße zum lagegerechten
Stillsetzen der Teillängen betätigt
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt Es zeigt:
Fig. 1 die Betriebsweise der Querfördervorrichtung
zum Überfordern von beispielsweise vier verschiedenen
Längenbereichen der Walzgutstäbe schematisch in der Draufsicht und
Fig.2 die Ausbildung der heb- und senkbaren
Zuführrollgangsabschnitte im Prinzip.
Die anmeldungsgemäße Querfördervorrichtung ist aus mehreren Querförderbahnen von unterschiedlicher
Breite, teils mit Antrieb teils ohne Antrieb gebildet; diese sind wahlweise je nach Längenabmessung und
Anzahl der querzufördernden Walzgutstäbe unter optimaler Ausnutzung der Querförderfläche zu unterschiedlich breiten Querförderbahnen zusammenkuppelbar. Die Walzgutstäbe können einzeln oder gruppenweise hintereinander zugefördert werden.
Mit 1, 2, 3 und 4 sind in den F i g. 1 und 2 Einzelantriebe bezeichnet, welche beispielsweise über
Ketten S mit auf Antriebswellenabschnitten 6a, 6c, 6</, 6/
drehfest aufsitzenden Kettenrädern 7 verbunden sind. Zwischen den Antriebswellenabschnitten 6a und 6c ist
ein antriebsloser kurzer Antriebswellenabschnitt 6b und zwischen den Antriebswellenabschnitten 6d und 6/ ist
ein antriebsloser kurzer Antriebswellenabschnitt 6e angeordnet Die Antriebswellenabschnitte 6a, 6b, 6c, 6d,
Se, 6/sind mittels ein- und ausrückbarer Schaltkupplun- 3s
gen an Kuppelstellen 8a, 6b, 8c, Sd, Se wahlweise
miteinander kuppelbar. Dabei sind die Antriebswellenabschnitte 6b, 6e wahlweise nur mit einem oder mit
beiden benachbarten Antriebswellenabschnitten verbindbar.
Auf den Antriebswellenabschnitten 6a, 6b, 6c 6d, 6e,
6/sind im Abstand jeweils einer Teilung ί Kettenräder 9 angeordnet, denen am anderen Ende der Querförderbahn, beispielsweise auf Lagerböcken 13 drehbeweglich
aufsitzende Kettenräder 9b zugeordnet sind. Über die Kettenräder 9,9b sind endlose Förderketten 9a geführt.
Diese bilden je Antriebswellenabschnitt Querförderbahnabschnitte I, II, 113, IV, V, VI, aus denen wahlweise
mittels der Schaltkupplungen je nach Bedarf breitere Querförderabschnitte gebildet werden können.
Im Bereich der Querförderbahnabschnitte I bis VI ist ein Zuführrollgang 10 angeordnet, dessen Förderrollen
entsprechend der Breite der einzelnen Querförderbahnabschnitte zu Zuführrollgangsabschnitten 10a, 106,10c,
lOd, 1Oe, 10/" zusammengefaßt sind. Zwischen den
einzelnen Zuführrollgangsabschnitten 10a bis 10/sind in Förderrichtung R hintereinander liegend heb- und
senkbare Vorstöße Ua, Ub, lic, Ud, Ue, Uf
angeordnet Die Zuführrollgangsabschnitte 10a bis 10/" sind ebenso wie die Vorstöße Ua bis Uf unabhängig bo
voneinander zur Förderebene der Querförderbahnabschnitte beispielsweise mittels hydraulischer Hubantriebe 15 über Kniehebel 17 durch Gestänge 16 heb- und
senkbar.
Anstelle der Zuführrollgangsabschnitte 10a bis 10/ hi
können alternativ die einzelnen Querförderbahnabschnitte im Bereich der Antriebswellenabschnitte 6a bis
6/Ίη Bezue zu der Förderrollenebene in entsprechender
bildende Förderketten 9a in gleicher Weise über auf
' geführt an welche sich eine Abfördereinrichtung oder
ein Zwischenförderer anschließt
Wie in der F i g. 1 dargestellt, können die einzelnen
Querförderbahnabschnitte I bis VI je nach der Länge der jeweils anzufordernden Teillängen zu entsprechend
breiten einzelnen, unabhängig voneinander angetriebenen Querförderbahnschnitten durch Betätigen der
jeweiligen Schaltkupplungen an den Kuppelstellen 8a bis 8e zusammengeschaltet werden.
Das hat einerseits den Vorteil, daß bei Betriebsstörungen innerhalb eines Querförderbahnabschnittes die
übrigen Querförderbahnabschnitte davon unabhängig weiterarbeiten können. Außerdem kann die gesamte
Querförderfläche, bezogen auf das jeweilige Teilprogramm der Walzgutlänge, optimal ausgenutzt werden.
Werden beispielsweise Walzgutlängen Ti über den Zuführrollgang 10 angefördert, so können jeweils
aufeinanderfolgend maximal vier Walzgutlängen Γι
hintereinander auf die Querförderfläche auflaufen und gemeinsam oder unabhängig voneinander mittels der
aus den Querförderbahnen I, II + III, IV + V und VI gebildeten Teilabschnitte abgefördert werden. Dazu ist
die Schaltkupplung 8a geöffnet, die Schaltkupplung Sb geschlossen, die Schaltkupplung 8c geöffnet, die
Schaltkupplung Sd geschlossen und die Schaltkupplung Se geöffnet. Demzufolge werden der Querförderbahnabschnitt I von dem Einzelantrieb 1 über den
Antriebswellenabschnitt 6a, die Querförderbahnabschnitte II und III von dem Einzelantrieb 2 über die
Antriebswellenabschnitte 6b, 6c, die Querförderbahnabschnitte IV, V von dem Einzelantrieb 3 über die
Antriebswellenabschnitte 6d, 6e und der Querförderbahnabschnitt VI von dem Einzelantrieb 4 über den
Antriebswellenabschnitt 6f angetrieben. Die nacheinander auflaufenden Walzgutlängen Ti werden vor den
Vorstößen Hi He, llcund Ila auf dem Zuführrollgang 10 stillgesetzt. Dazu wird jeweils der nächste Vorstoß
über die Förderebene angehoben, nachdem die vorlaufende Walzgutlänge Ti diesen nahezu passiert
hat. Nachfolgend werden die Zuführrollgangsabschnitte 10/j 10c/und 1Oe, lOiund 10c sowie 10a unter die Ebene
der Querförderbahnabschnitte abgesenkt, so daß die Walzgutlängen Ti sich auf den Querförderbahnabschnitt
auflegen und von diesem um einen Vorfördertakt quergefördert werden. Nach Absenken der Vorstöße
He, lic und 11a und nach Anheben der Zuführrollgangsabschnitte über die Förderebene der Querförderbahnabschnitte laufen die nächsten vier Walzgutlämgen
Ti auf und werden in der vorbeschriebenen Weise auf die Querförderbahnabschnitte abgelegt und um einen
Vorfördertakt längs der Querförderbahnabschnitte weiterbewegt. Abhängig von dem schrittweisen Vorfördertakt werden so die Teilabschnitte der Querförderfläche kontinuierlich belegt.
Umfaßt das Teilprogramm längere Walzgutlängen T2,
laufen jeweils drei Walzgutlängen T2 nacheinander auf
dem Zuführrollgang 10 auf. Dazu werden die Querförderbahnabschnitte I und II mittels der Schaltkupplung 8a, ills Querförderbahnabschnitte III und IV mittels
der Schaltkupplung 8c und die Querförderbahnabschnitte V und VI mittels der Schaltkupplung Se miteinander
verbunden. Die Schaltkupplungen Sb und Sd sind geöffnet. Von den Vorstößen sind die Vorstöße Ub, Ud
und 1 !/"zum Stillsetzen der Walzeutläneen Ti in Betrieb.
Zur Übergabe der Walzgutlängen Ti von dem
Zuführrollgang 10 auf die Förderebene der Querförderbahnabschnitte sind die Zuführrollgangsabschnitte 10a,
106 sowie 10c, 10c/ und 1Oe1 10/jeweils gemeinsam heb-
und senkbar. "'
Bei einem Teilprogramm von noch längeren Walzgutlängen
T3 laufen jeweils zwei Walzgutlängen T3
nacheinander auf dem Zuführrollgang 10 auf. Dazu werden die Querförderbahnabschnitte I, Il und III
mittels der Schaltungskupplungen Sa, Sb und die Querförderbahnabschnitte IV, V und Vl mittels der
Schaltungskupplungen Sd, Se zu je einer entsprechend breiten Querförderbahn zusammengeschaltet. Die
Schaltkupplung 8c ist geöffnet. Von den Vorstößen sind die Vorstöße 11 c, 11 /"zum Stillsetzen der Walzgutlängen ! ■>
Ti in Betrieb. Die im Bereich der breiteren Querförderbahnab-schnitte
liegenden Zuführrollgangsabschnitte 10a, 106, 10c und XQd, 1Oe, 10/sind zur Übergabe der
Walzgutlängen Tj auf den breiteren Querförderbahnabschnitt gemeinsam heb- und senkbar. Die breiteren
Querförderbahnabschnitte können jeweils von den Einzelantrieben 1, 2 bzw. 3, 4 gemeinsam angetrieben
werden. Sofern die Antriebe entsprechend ausgelegt sind, kann jeweils ein Antrieb jeder Antriebsgruppe
stillgesetzt werden. Im übrigen kann der Förderbetrieb & mit den beiden breiteren Querförderern unabhängig
voneinander erfolgen.
Sinngemäß in gleicher Weise können, wie aus der F i g. 1 ersichtlich, größere Walzgutlängen Ti, T5, T6 über
die Querförderanlage bewegt werden.
Für die Bemessung der Breite der einzelnen Querförderbahnabschnitte I, II, HI, IV, V, VI und für die
Walzgutlängen T1, T2, T3, Ti, T5, T6 ist die Teilung f der
Kettenräder zugrunde gelegt Danach ist eine beliebige Bemessung der breiteren angetriebenen und schmaleren
antriebslosen Querförderbahnabschnitte unter Berücksichtigung der den gewünschten Teilprogrammen
entsprechenden Walzgutlängen möglich.
Wie aus der F i g. 1 weiter zu ersehen ist, können die
mit Ti bezeichneten Walzgutlängen eine Längenabmes- *o
sung bis 2,5 t, die mit Ti bezeichneten Walzgutlängen
eine Längenabmessung von > 2,5 t bis 3,5t, die mit T
bezeichneten Walzgutlängen eine Längenabmessunf von > 3,5 t bis 5,5 t, die mit Γ« bezeichneten Walzgut
längen eine Längenabmessung von > 5,5 t bis 7,51, di<
mit Ti bezeichneten Walzgutlängen eine Längenabmes
sung von > 7,5 t bis 8,5 t und die mit Ti bezeichneter Walzgutlängen eine Längenabmessung von
> 8,5 t bii 11,5 aufweisen.
Die Bezugsgröße »t« betrifft den Abstand von zwe benachbarten Förderketten 9a bzw. den Abstand vor
jeweils zwei benachbarten Kettenrädern 9 auf der Antriebswellenabschnitten.
Durch das Zwischenschalten von relativ schmalen nicht mit einem eigenen Antrieb versehenen Quer
förderbahnabschnitten II und V und deren beliebige Kuppelbarkeit mit benachbarten Querförderbahnab
schnitten wird die vorteilhafte Ausbildung und Belegung der Gesamtquerförderfläche erreicht
Mit der vorliegenden Einrichtung ist es möglich, ein« Vielzahl unterschiedlicher Teilprogramme unter best
möglicher Ausnutzung der Querfördervorrichtung ab zufördern, wobei auch anstelle einzeln angeforderte!
Walzstäbe Gruppen von diesen zugeführt und querge fördert werden können. Beim Antrieb einer gemeinsa
men Querförderbahn kann ein Parallelbetrieb mehrerei Antriebe auf eine gemeinsam angetriebene Querförder
bahn durch Gleichlauf erfolgen.
In der F i g. 2 ist der Hubantrieb zum Anheben unc Absenken der Zuführrollgangsabschnitte 10a, 106, 10c
10c/, 1Oe, 10/ über bzw. unter die Förderebene de: Querförderbahnabschnitte im Prinzip dargestellt Dazi
sind unterhalb der Zuführrollgangsabschnitte beispiels weise Kniehebel 17 angeordnet, deren Mittelpunkt!
über Gestänge 16 von hydraulischen Hubantrieben Ii betätigbar sind.
Alternativ dazu ist die Anordnung von hydraulischer Hubzylindern an den Antriebswellenabschnitten 6a, 6i
6c, %d, 6e, 6/ zum Anheben und Absenken dieser übe
bzw. unter die Förderebene der Zuführrollgangsab schnitte möglich.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Querfördern von Walzgutstäben unterschiedlicher Länge in Adjustageanlagen hinter Feinstahl- und Mittelstahlwalzstraßen, bestehend aus einem das Walzgut anfördernden Zuführrollgang mit dem heb- und senkbaren Vorstoß am Ende des ZugführroUganges und einer quer dazu angeordneten, den ZuführroUgang durchgreifenden Querfördereinrichtung, deren rückwärtige Längsseite in Förderrichtung etwa mit dem Vorstoß fluchtend abschließt, wobei die Querfördereinrichtung in mehrere Querförderbahnen mit wahlweise kuppelbaren Antrieben unterteilt ist und der gemeinsame Antriebswellenstrang im Bereich der Querförderbahnen aus eiszelnen miteinander kuppelbaren Antriebswellenabschnitten gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei oder mehreren Antriebswellenabschnitten (6a, 6c bzw. 64 6f) mit Einzelantrieb mindestens ein weiterer, relativ kurzer Antriebswellenabschnitt (66, 6e) mit einem entsprechend schmalen Querförderbahnabschnitt (II, V) ohne Einzelantrieb angeordnet und wahlweise mit einem oder mit beiden der benachbarten Antriebswellenabschnitte (6a, 6c bzw. 6c/, Sf) mit Einzelantrieb (1,2 bzw. 3,4) kuppelbar ist, jeder Kuppelstelle (8a, 8f>, Sc, 84 Se) der Antriebswellenabschnitte ein weiterer, in bekannter Weise unabhängig von den anderen Vorstößen heb- und senkbarer Vorstoß (11a, Ub, lic, lld, He) im Zuführrollgang (10) zugeordnet ist und die von den einzelnen Querförderbahnabschnitten (I, II, III, IV, V) durchsetzten Zuführrollgangsabschnitte (10a, 106, 10c, 104 1Oe, 10/7 unabhängig voneinander heb- und senkbar sind
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|---|---|---|---|
| DE19732362503 DE2362503C3 (de) | 1973-12-15 | 1973-12-15 | Vorrichtung zum Querfördern von Walzgutstäben unterschiedlicher Länge in Adjustageanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19732362503 DE2362503C3 (de) | 1973-12-15 | 1973-12-15 | Vorrichtung zum Querfördern von Walzgutstäben unterschiedlicher Länge in Adjustageanlagen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2362503A1 DE2362503A1 (de) | 1975-06-26 |
| DE2362503B2 DE2362503B2 (de) | 1978-01-12 |
| DE2362503C3 true DE2362503C3 (de) | 1978-08-31 |
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ID=5900914
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19732362503 Expired DE2362503C3 (de) | 1973-12-15 | 1973-12-15 | Vorrichtung zum Querfördern von Walzgutstäben unterschiedlicher Länge in Adjustageanlagen |
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|---|---|
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-
1973
- 1973-12-15 DE DE19732362503 patent/DE2362503C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2362503A1 (de) | 1975-06-26 |
| DE2362503B2 (de) | 1978-01-12 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: SMS SCHLOEMANN-SIEMAG AG, 4000 DUESSELDORF, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |