DE236162C - - Google Patents

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DE236162C
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bobbins
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coils
roller
washcloths
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DENDAT236162D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • D06B5/12Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length
    • D06B5/16Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length through yarns, threads or filaments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
geführten Förderbändern.
Textilgutwickel, wie Garnspulen u. dgl., welche gebleicht, gefärbt oder zu irgendeinem Zweck behandelt werden, benötigen nach dieser Behandlung meistens des Waschens, welches bisher von Hand aus erfolgte. Diese Arbeit ist nicht nur eine sehr zeitraubende und kostspielige, sondern auch oft unzweckmäßig dadurch, daß durch ungeschickte Handhabung die Spulen leicht Schaden leiden. Überdies erfolgt das Waschen der Spulen von Hand an ihrem ganzen Umfange nicht gleichmäßig, so daß trotz gründlicher Waschung Schmutzstreifen zurückbleiben.
Die vorliegende Erfindung hat nun eine Vorrichtung zum Gegenstande, welche dazu dienen soll, den Spulen etwa anhaftende Streifen oder sonstige Verunreinigungen gründlichst abzuwaschen, ohne daß das Textilgut hierdurch beschädigt wird.
Die Vorrichtung besteht in bekannter Art aus zwei die Garnspulen zwischen sich aufnehmenden und gegebenenfalls durch die Flüssigkeit geführten Förderbändern. Diese Bänder werden der Erfindung gemäß mit ungleicher Geschwindigkeit angetrieben, so daß den Spulen eine fortrollende Bewegung erteilt wird, wobei sie durch die Flüssigkeit gewaschen und gegebenenfalls noch durch einen Wasserstrahl bespült werden. Durch diese rollende Fortbewegung werden sie in ihrer ganzen Oberfläche gleichmäßig der Waschflüssig-. keit ausgesetzt und hierbei zwischen den Tüchern gerieben, so daß eine gute Und gleichmäßige Reinigung der Spulen erfolgt. An Stelle des einen Förderbandes kann auch eine feststehende Führungsfläche angeordnet sein, längs welcher die Spulen mittels des anderen Bandes fortgerollt werden.
Die Zeichnung zeigt eine solche Vorrichtung in einer beispielsweisen Ausführangsform, und zwar in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 in der Seitenansicht, während die Fig. 3 eine Einzelheit darstellt.
In einem Trog 1 zur Aufnahme von reinem Wasser sind zwei Walzenpaare 2, 3, 4, 5 übereinander angebracht. Über jedes Paar dieser Walzen ist ein endloses Tuch 6 bzw. 7 gespannt. Diese Walzen werden nun durch einen Antrieb derart in drehende Bewegung versetzt, daß die über dieselben gezogenen Tücher sich in derselben Richtung, d. h. an ihrer einander zugekehrten Seite in entgegengesetzter Richtung fortbewegen, wobei sich das untere Tuch etwas schneller bewegt als das obere. Unter dem oberen Teile des unteren Tuches ist. ein Führungsbrett 8 angeordnet, über welches das Waschtuch 7 läuft und den Spulen eine feste Lauffläche bietet. Die beiden Tücher sind so weit voneinander gestellt, als der Durchmesser der zu waschenden Spulen beträgt. Werden nun letztere zwischen diese Tücher eingeschoben, so werden sie, um die Differenz der Geschwindigkeiten beider Waschtücher in der Bewegungsrichtung des unteren Tuches sich drehend, vorwärts bewegt. Das untere, 7, der beiden Waschtücher taucht in das Wasser und führt eine gewisse Menge von diesem den zwischen den Waschtüchern befindlichen Spulen zu, so daß

Claims (6)

  1. sich die Spulen nun in dem auf der Waschfläche aufgebrachten Wasser drehen und so unter der durch die Tücher ausgeübten Reibungswirkung gewaschen werden. Beim Auslauf der Spulen werden dieselben noch zweckmäßig durch eine Brause io mit ganz reinem Wasser bespritzt, welches etwa noch lose anhaftende Schmutzteilchen abspült. Gleichzeitig dient diese Brause dazu, zwischen die Waschtücher möglichst viel Wasser zuzuführen, das den Spulen entgegenströmt, während das schmutzige Wasser im Trog durch das Ablaufrohr Ii abfließt. Von der Auslaufwalze 3 gelangen die Spulen so über einen Rost 12 in einen Sammelkasten 35, von wo sie entnommen werden. Der hinter der Auslauf walze 3 angebrachte Rost 12 dient dazu, das von den Spulen mitgerissene Wasser in den Trog zurückfließen zu lassen.
    Die Waschung der Spulen wird jedoch auch bei dieser Vorrichtung nur dann gut erfolgen, wenn die Spulen den Tüchern in regelmäßigen Zwischenräumen eine nach der anderen zugeführt werden. Nachdem dies von Hand aus nicht regelmäßig und schnell genug erfolgen kann, wird die Zuführung der Spulen zu den Tüchern durch ein endloses, in Abständen mit Querrinnen versehenes Tuch oder, wie im vorliegenden Falle, durch eine sich drehende Zuführ-Walze 13 besorgt, welche an ihrem Umfange eine Anzahl in der Längsrichtung verlaufende Aussparungen (Rinnen) 14 von solcher Abmessung hat, daß in denselben in radialer Richtung nur eine Spule Platz findet. Dagegen können nebeneinander in achsialer Richtung der Zuführwalze so viele Spulen aufgenommen werden, als die Länge der Walze 13 es gestattet. Sollten jedoch mehrere aufeinander liegende Spulen mitgenommen werden, so werden die nicht ganz in den Aussparungen liegenden Spulen durch eine in gleicher Richtung sich etwas schneller drehende Walze 15 abgeworfen. Dreht sich nun die mit den Aussparungen versehene Zuführwalze 13, so werden die auf dem Tische 16 angehäuften Spulen einzeln in die Aussparungen aufgenommen und bleiben so lange in ihnen liegen, bis die betreffende Aussparung durch die Drehung der Walze den Tiefstand erreicht hat, worauf die Spulen aus der Aussparung über die Platte 17 hinweg auf das untere Waschtuch rollen, wonach sie zwischen die beiden Waschtücher gelangen.
    Um die Spulen von verschiedenem Durchmesser auf dieser Vorrichtung waschen zu können, ist es notwendig, die beiden Waschtücher entsprechend dem Durchmesser der Spule voneinander stellen zu können. Dies kann nun dadurch erfolgen, daß die Lager der Walzen, über welche die Waschtücher laufen, durch irgendeine Vorrichtung, z. B. Schrauben, Keile, Exzenter usw. gehoben und gesenkt werden können. Nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiele ist folgende Einrichtung getroffen:
    Die Achsen 18 der Walzen des oberen Waschtuches sind an Hebelarmen 19, 20 gelagert, die sich um Bolzen 21 drehen. Diese Hebelarme sind durch ein Scharnier 37 gelenkig miteinander verbunden, welches jeden der beiden Hebelarme zwingt, die Bewegung des anderen mitzumachen. An dem Hebelarm 20 greift ein Arm 22 an, der von dem Ring eines Exzenters 23 abgeht. Dieser Exzenter sitzt auf einer Welle 24, die auf dem Trog gelagert ist, und auf welcher noch ein Handhebel 25 aufgekeilt ist. Wird nun dieser Handhebel in der einen oder in der anderen Richtung bewegt, so wird diese Bewegung im Übersetzungsverhältnis des Exzenters auf die Hebelarme 19, 20 übertragen und die Walzen je nach der Bewegungsrichtung des Handhebels gehoben oder gesenkt, wobei der Ab'stand der beiden Tücher an einem Gradbogen 26 abgelesen und somit der Zwischenraum der Waschtücher sofort entsprechend dem Durchmesser der zu waschenden Spulen eingestellt werden kann. .
    Die Feststellung der Walzen nach ihrer Einstellung erfolgt in der Weise, daß sie nach Loslassen des Handhebels vorerst durch einen an diesem vorgesehenen Sperrzahn, der in Einkerbungen des Gradbogens eingreift, festgehalten werden, worauf sie durch Anziehen einer Mutter eine durch eines Schlitzführung 27 des Hebelarmes 19 greifenden Bolzens 28 des Troges endgültig festgestellt werden. Um die Waschtücher nach Erfordernis spannen zu können, sind die Lager der Walzen 2, 3, 4, 5 nachstellbar eingerichtet. Zu diesem Behufe sind die Achsen 29 der unteren Walzen 2, 3 in Schlitten 30 gelagert, die in am Trog angebrachten Führungen 31 gleiten und mittels der Schrauben 32 verstellt werden können,, während für den gleichen Zweck die die oberen Walzen 4, 5 tragenden Hebelarme 19,20 zwischen den Achsen 18 der Walzen 4 und 5 und ihren Drehzapfen 2i unterteilt und die Teile zueinander verschiebbar verbunden sind. . · ..
    Damit der Durchmesser der Spulen von den die Vorrichtung bedienenden Arbeitern sofort, genau und zweckmäßig bestimmt werden kann wird vorteilhaft an der Vorrichtung eine Leere 34 angebracht (Fig. 3), deren Einschnitte der Reihenfolge nach immer je 1 mm größer werden.
    Die vorbeschriebene Vorrichtung kann auch zum Anfeuchten sowie zum Anfärben der Spulen oder anderer walzenförmiger Gegenstände verwendet werden.
    Pate ν τ-Α ν s.prüche:
    i. Vorrichtung zum Waschen, Anfeuchten oder Färben von Garnspulen mit zwei die Spulen zwischen sich aufnehmenden und
    gegebenenfalls durch die Flüssigkeit geführten Förderbändern, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammen arbeitenden Förderbänder (6, 7) mit ungleicher Geschwindigkeit angetrieben werden und so den Garnspulen (9, 9...) eine fortrollende Bewegung erteilen, während ihnen Behandlungsflüssigkeit zugeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Förderband (7) durch eine feststehende .Führungsfläche ersetzt ist, längs welcher die Garnspulen (9,9...). mittels des anderen Bandes (6) fortgerollt werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das untere (7) der beiden übereinander angeordneten Förderbänder (6, 7) in die Behandlungsflüssigkeit eintaucht und diese dadurch den zwischen den Förderbändern befindlichen Garnspulen zuführt, denen außerdem noch Flüssigkeit durch eine von oben auf das untere Förderband (7) gerichtete Besprengvorrichtung zugebracht wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswalzen (4, 5) des oberen Förderbandes (6) in miteinander gelenkig verbundenen Hebelarmen (1.9, 20) gelagert sind, die mittels eines an einem Gradbogen (26) geführten Handhebeis (25) bei entsprechender Übersetzung verschwenkbar sind, zum Zwecke, die beiden Förderbänder entsprechend dem Durchmesser der zu waschenden Spulen voneinander einzustellen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung der Garnspulen zu den Förderbändern (6,7) durch ein in Abständen mit Querrinnen versehenes Lattentuch oder eine in der Längsrichtung mit rinnenförmigen Aussparungen (14) versehene Zuführwalze (13) erfolgt, welche die auf dem Auflegetisch (16) angehäuften Spulen einzeln oder zu mehreren nebeneinanderliegend aufnimmt und den Förderbändern (6, 7) in regelmäßigen Zwischenräumen zuführt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Zuführwalze (13) ein Abstreifer (Walze 15) zusammenwirkt, welcher die überzähligen Spülen von der Zuführwalze (13) abwirft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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