DE236017C - - Google Patents

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DE236017C
DE236017C DENDAT236017D DE236017DA DE236017C DE 236017 C DE236017 C DE 236017C DE NDAT236017 D DENDAT236017 D DE NDAT236017D DE 236017D A DE236017D A DE 236017DA DE 236017 C DE236017 C DE 236017C
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piston
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N7/00Starting apparatus having fluid-driven auxiliary engines or apparatus
    • F02N7/06Starting apparatus having fluid-driven auxiliary engines or apparatus the engines being of reciprocating-piston type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

KAISERLICHES
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Anlaßvorrichtung für Motore jeder Art, insbesondere für Explosionskraftmaschinen.
. Infolge ihres -geringen Raumbedarfes und ihres verhältnismäßig geringen Gewichtes kann die Vorrichtung mit Vorteil für das Ingangsetzen von Automobilmotoren durch einfache Bewegung eines Airtriebshebels benutzt werden. In der Zeichnung ist
ίο Fig. ι ein Längsschnitt durch die Anlaßvorrichtung,
Fig. 2 eine Ansicht der Vorrichtung von oben mit teilweisem Schnitt auf der Linie I-I der Fig. i,
Fig. 3 ein Schnitt auf der Linie H-II der Fig. 2.
Fig. 4 bis 8 sind Schnitte und Ansichten von Einzelteilen.
In der dargestellten Ausführungsform enthalten vier mit einem zweiteiligen Gehäuse c ein Ganzes bildende Zylinder a1, a%, b1, b2 je einen Kolben d1, d2, e1, e2. Der Kolben d1 und der Zylinder a1, in welchem jener gleitet, sind in der Verlängerung der Kolbenachse d2 und des Zylinders a2 angebracht; dasselbe gilt für die Kolben e1 und e2 und für die Zylinder δ1 und δ2; die Kolben d1 und d2 liegen senkrecht oberhalb der Kolben e1 und e2 und in derselben Ebene. Die Kolben d1 und d2 sind an den Enden einer gemeinsamen Kolbenstange f und die Kolben e1
e1 und e2 an den
Enden einer gemeinsamen Kolbenstange g angebracht. Die Kolbenstangen f und g liegen parallel zueinander. Die Kolbenstange f trägt einen Arm f1, der nach unten gerichtet und mit einem Zapfen h versehen ist, an welchem eine Kurbelstange i angelenkt ist, die an ihrem anderen Ende mit einer Kurbel der Welle j verbunden ist. Das Ende des Armes f trägt eine Rolle k, welche in eine entsprechende Nut der Kolbenstange g (Fig. 4) eingreift. Letztere ist mit einem Arm g1 versehen, der nach oben gerichtet ist und dessen Ende mit einer Rolle I versehen ist, welche in eine Nut der oberen Kolbenstange f eingreift. Der Arm g1 trägt einen Zapfen m, an welchem eine Kurbelstange η angelenkt ist, die am anderen Ende mit einer zweiten Kurbel der Welle j verbunden ist.
Diese Welle trägt außerdem ein Schraubenrad 0 (Fig. 1, 2 und 3), welches in ein entsprechendes Rad ο1 eingreift, das auf einer parallel zur Mittellinie der Kolben und senkrecht zu der Welle / liegenden Welle p aufgekeilt ist. Die Kolbenstangen f und g sind an ihrem mittleren Teile mit je einer Aussparung versehen, die den Durchgang des Schraubenrades (Fig. 2 und 3) gestatten.
Die Welle p trägt an dem einen Ende eine Steuerscheibe q, die in einer Steuerbüchse q1 gelagert ist, und am anderen Ende eine Steuerscheibe r, die in einer Büchse r1 gelagert ist. Die Schieber q und r sind auf Vierkante aufgesteckt, welche die Enden der Welle p bilden, und werden durch Federn in Berührung mit ihrem Spiegel erhalten. Während der Arbeit werden sie außerdem durch die komprimierte Luft stark auf diesen Spiegel gedrückt. Die Scheibe q (Fig. 5) ist mit einer Steueröffnung q2 und die Scheibe r .mit einer Öffnung r2 (Fig. €) versehen. Die Büchse q1 ist durch einen Kanal s1 mit dem Zylinder b1 und durch einen Kanal s2 mit der Büchse t1 eines Ventils t verbunden, j welches durch einen Kanal t 2 mit dem Zylinder a1
in Verbindung steht. Die Mündungen der Kanäle s1 und s2 werden durch den Schieber q abwechselnd geschlossen und wieder freigegeben. Die Büchse r1 ist durch einen Kanal w1 mit dem Zylinder δ2 und durch einen Kanal u2 mit der Büchse eines Ventils ν verbunden, welches durch einen Kanal w mit dem Zylinder «2 in Verbindung steht. Die Mündungen der Kanäle u1 und u2 werden durch den Schieber r abwechselnd geschlossen oder freigegeben. Die Zylinder a1, a2 sind außerdem mit Ventilen x1, x2 (Fig. I, 7 und 8) versehen, welche sich nach außen öffnen, und deren Büchsen durch die Rohre i, 2 und 3 mit dem Druckluftbehälter χ verbunden sind.
Die Zylinder a1, b1 stehen mit der atmosphärischen Luft und mit den Zylindern a2, b2 durch eine Auslaßöffnung y1 in Verbindung. Die Achse j endigt an einer Seite in einen Vierkant j1, auf welchem das entsprechend geformte ausgesparte Ende B1 einer Zwischenwelle gleiten kann, welches an seinem anderen Ende einen Teil C einer Klauenkupplung trägt, deren anderer Teil auf der Welle der anzutreibenden Maschine aufgekeilt ist. Die Hülse B1 ist mit einer Nut B2 versehen, in welche Ansätze D1 eines Hebels D eingreifen, der bei D2 (Fig. 3) drehbar gelagert und andererseits an der Stange E1 eines Kolbens E angelenkt ist, welcher in dem Zylinder A gleitet und durch die Feder E2 belastet ist, die beständig das Bestreben hat, die Kupplung C der Zwischenwelle B zu lösen. Der Behälter χ ist mit Druckluft gefüllt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
In der Ruhestellung, der Normalstellung der Vorrichtung, welche in der Zeichnung dargestellt ist, ist der Zylinder A mit der atmosphärischen Luft durch das Rohr 8 und den Kanal 7 verbunden. Die auf den Hebel D wirkende Feder E2 hält die Kupplung C von der Maschinenwelle getrennt. Da die Ventile x1, x2, z1, z2 geschlossen sind, kann die in dem Behälter χ unter Druck gehaltene Luft nicht entweichen. Nur die Rohre 1, 2, 3 und 4 befinden sich alsdann unter Druck.
Zum Kuppeln der Andrehvorrichtung mit der Maschine wird der Kanal 7 geschlossen und Ventil Z2 geöffnet. Die durch das Rohr 4, die Kanäle 5 und 6 und das Rohr 8 ankommende Preßluft dringt alsdann in den Zylinder A ein und treibt den Kolben E gegen die Wirkung der Feder E2 vorwärts. Der Hebel D nimmt dann die Zwischenwelle B mit und bringt das Stück C mit dem entspre-
, chenden, auf die Motorwelle aufgekeilten Kupplungsstück in Eingriff. Die Druckluft tritt durch die Rohre 9, 10 und 11 in die Steuerkästen q1 und r1. Von diesen letzteren dringt die Luft entweder direkt in die Zylinder δ1, δ2 durch die Kanäle s1, u1 oder in die Zylinder a1 und a2 durch die Kanäle s2, u%, die Ventile t, ν (die durch den Druck der Luft von ihrem Sitze aufgehoben werden) und die Kanäle t2 und w.
Die Welle p wird durch die Welle / so angetrieben, daß sie dieselben Umdrehungen macht wie jene; es erhält dabei jeder Zylinder eine Füllung von Preßluft während einer Umdrehung. Die Mündungen der Kanäle s1, s2, u1, u2 in den Steuerschiebern q und r sind so angeordnet, und die Kurbeln i1 und n1 sind so zueinander versetzt, daß in der ununterbrochenen Drehbewegung der Antriebsvorrichtung kein toter Punkt entstehen kann. Der Auspuff erfolgt am Ende des Hubes durch die Öffnungen y1, y2.
Da die Welle / mit der Welle der in Gang befindlichen Maschine gekuppelt ist, nimmt sie nach Abstellen der Druckluft die Kolben d1, d2 mit, welche nun die in den Zylindern a und a2 befindliche Luft komprimieren, das Ansaugen geschieht am Ende des Hubes durch die Öffnungen y1, y2 und der Auspuff durch die Ventile x1, x2 in die zum Behälter # führen-, den Rohre 1, 2 und 3. Die Kolben,"e1, e2 werden ebenfalls mitgenommen, ohne irgendeine Wirkung auszuführen.
Die Ventile t und v, welche während dieser Arbeitsperiode auf ihrem Sitz angepreßt verbleiben, haben den Zweck, die schädlichen Räume bei der Kompression auf das Mindestmaß zu verringern, indem sie die für die Zufuhr der Druckluft dienenden Kanäle verschließen, wenn die Zylinder a1, a2 als Korn- pressionszylinder arbeiten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anlaß vorrichtung für Maschinen jeder Art, insbesondere für Explosionskraftmaschinen, bei welcher ein Teil der Kolben entweder zum Luftkomprimieren oder mit den anderen Kolben zusammen bei' Druckluftbetrieb als Antriebskolberi dient, dadurch gekennzeichnet, daß alle Kolben in einer senkrechten Ebene liegen und je zwei einander gegenüberliegende, mit einer gemeinsamen Kolbenstange verbundene Kolben auf die Welle mittels einer Kurbelstange wirken, die an einem an der. gemeinsamen Kolbenstange angebrachten Arm angreift, der seinerseits mittels einer Rolle in die Kolbenstange des anderen Kolbenpaares geführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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