DE219622C - - Google Patents

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DE219622C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N7/00Starting apparatus having fluid-driven auxiliary engines or apparatus
    • F02N7/06Starting apparatus having fluid-driven auxiliary engines or apparatus the engines being of reciprocating-piston type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVi 219622™ KLASSE 46 c. GRUPPE
KNUT JONAS ELIAS HESSELMAN in SALTJÖ-STORÄNGEN B.STOCKHOLM.
dienende Kolbenmaschine ohne Totpunkt. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1908 ab.
Umsteuerbare Verbrennungskraftmaschinen mit direkt gekuppelten, als Manövermotoren, dienenden Kolbenmaschinen ohne Totpunkt sind bekannt. Bei solchen Maschinen wird die Umsteuerung dadurch bewirkt, daß die Steuerorgane des Manövermotors umgestellt werden, indem wiederum Kulissen, Kammscheiben, schraubenförmige Keile usw. verstellt werden.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, unverstellbare Steuerorgane zu verwenden und dadurch ein leichteres und zuverlässigeres Manövrieren zu erreichen.
Die Erfindung besteht darin, daß jeder Arbeitsraum des Manövermotors zwei unverstellbare Steuerorgane besitzt, von denen das eine für Vorwärts-, das andere für Rückwärtsgang dient, und das Steuerorgane durch geeignete Kanäle in Verbindung mit einem Mehrwegventil oder einem entsprechenden Organ stehen, durch das die Steuerorgane abwechselnd mit einem Druckbehälter und der Atmosphäre in Verbindung gesetzt werden können.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht einer Manövermaschine mit einem zur Umsteuerung dienenden Mehrwegventil, im Schnitt gezeichnet.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt des Manövermotors und
Fig. 3 ein Diagramm.
Bei der dargestellten Ausführungsform werden als Verteilerorgäne für die Zylinder 1 und 2 des Motors Schieber 3, 4, 5 und 6, also zwei für jeden Zylinder, verwendet. Jeder Schieber besteht nach dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung aus zwei miteinander fest verbundenen Kolben, von denen für jede Zylinderseite einer vorgesehen ist. Der Schieber 3 wird von einem Exzenter 7 getrieben, das auf einer von der Kurbelwelle 8 der Maschine aus getriebenen Welle 9 angebracht ist. Die Schieber 3 und 5 sind beispielsweise für »vorwärts«, die Schieber 4 und 6 für »rückwärts« eingestellt. Die Schieber 3 und 5 sind durch Rohre (oder Kanäle) 10 und 11 mit dem einen Ende des Gehäuses 12 eines Mehrwegventils verbunden, während die Schieber 4 und 6 durch Rohre (oder Kanäle) 13 und 14 mit dem anderen Ende des Ventilgehäuses 12 in Verbindung stehen. In diesem Gehäuse ist ein Kolbenventil 15 vorgesehen, das nur an den Enden gegen die Seiten des Ventilgehäuses abgedichtet ist und mit den Wandungen des Ventilgehäuses einen ringförmigen Raum bildet. Ferner steht das Ventilgehäuse durch eine Rohrleitung 16 und ein Ventil 17 mit einem nicht gezeichneten Druckbehälter in Verbindung, weiter durch ein Ventil 18 mit der Atmosphäre und endlich durch eine Rohrleitung 19 mit einem nicht gezeichneten Behälter für Spülluft in Verbindung. Das Ventil 17 ist gewöhnlich durch die Einwirkung des Druckes im Druckbehälter geschlossen, während das Ventil 18 durch eine Feder 20 gewöhnlich offen gehalten wird. Das Kolbenventil 15 wird mittels eines Handhebels 21 o. dgl. beeinflußt, der durch eine in der Zeichnung angedeutete Gelenkverbindung 22 das bzw. die Organe der Verbrennungskraftmaschine, welche bei Umsteuerung umgestellt werden müssen, beeinflußt.
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Claims (2)

Die. oben erwähnte Auspuffvorrichtung bildet bei der dargestellten Ausführungsform eine in der Zylinderwandung vorgesehene Öffnung 23, welche in den beiden Endstellungen von dem Kolben 24 desselben freigelegt wird. In Fig. ι ist das Kolbenventil 15 in der Lage gezeichnet, welche es beim Gang in der einen Richtung, nämlich »vorwärts«, einnimmt. Die Schieber 3 und 5 stehen durch das Mehrwegventil mit der Atmosphäre in Verbindung, während die Schieber 4 und 6 mit dem Spülluftbehälter verbunden sind. Der Arbeitsvorgang in den Räumen des Manövermotors, beispielsweise dem oberen des Zylinders 1, ist wie folgt (vgl. das Diagramm in Fig. 3). Bei dem Punkt a, welcher dem oberen Totpunkt entspricht, wird der Schieber 3 geöffnet, worauf Ansaugen atmosphärischer Luft bis zum Punkt b stattfindet, bei welchem der Schieber geschlossen wird. Darauf folgt eine kurze Expansion zum Punkt c, worauf die öffnung 23 freigelegt wird, während der Kolben den unteren Totpunkt passiert. Nachdem die Öffnung 23 von dem Kolben bei dem Punkt d verdeckt worden ist, folgt eine Kompression bis zum Punkt e, worauf der Schieber geöffnet wird und die in dem fraglichen Zylinderraum enthaltene Luft in den Spülluftbehälter getrieben wird, bis der Schieber 4 bei dem Punkt α geschlossen und der Schieber 3 wieder geöffnet wird usw. Soll der Motor z. B. für Gang »vorwärts« in Betrieb gesetzt werden, so wird das Kolbenventil noch ein wenig nach links verschoben, wobei dasselbe mittels eines Absatzes 24 und eines Winkelhebels 25 oder entsprechender Anordnungen erst das Ventil 18 schließt und unmittelbar darauf mittels eines Absatzes 26 und eines Winkelhebels 27 oder entsprechender Einrichtungen das Ventil 17 öffnet. Die Schieber 3 und 5, welche für Gang »vorwärts« eingestellt sind, kommen nun mit dem Druckbehälter in Verbindung, während die Schieber 4 und 6 in Verbindung mit dem Spülluftbehälter bleiben. ■■ ■ Der Arbeitsgang in den Zylinderräumen des Manövermotors wird nun nach dem Diagramm in Fig. 3 wie folgt verlaufen: von α bis b Einlassen des Druckmittels durch den Schieber 3 bzw. 5, Expansion von b bis c, Auspuff der Druckluft von c bis d, Kompression von d bis e und Einblasen ,von Luft in den Spülluftbehälter von e bis α usw. Sobald der Verbrennungsmotor in Betrieb ist, wird das KoI-benventil 15 in die in Fig. 1 gezeichnete Lage zurückgeschoben. Soll die Maschine umgesteuert werden, so wird das Kolbenventil 15 so weit nach rechts geschoben, daß es durch einen Absatz 28 und einen Winkelhebel 29 oder entsprechende Einrichtungen erst das Ventil 18 schließt und unmittelbar darauf das Ventil 17 durch einen Absatz 30 und einen Winkelhebel 31 oder entsprechende Einrichtungen öffnet. Die Schieber 4 und 6 kommen dann mit dem Druckbehälter in Verbindung, während die Schieber'3 und 5 mit dem Spülluftbehälter verbunden werden. Der Arbeitsgang in den Zylinderräumen des Manövermotors wird nun nach dem Diagramm in Fig. 3 wie folgt verlaufen: Einlassen des Druckmittels durch den Schieber 4 bzw. 6 von α bis e, Expansion von β bis d, Auspuff von d bis c, Kompression von c bis b und Einblasen von Luft durch den Schieber 3 bzw. 5 in den Spülluftbehälter von b bis. α usw. Sobald der Motor umgesteuert bzw. für Gang »rückwärts« in Betrieb gesetzt worden ist, wird das Kolbenventil so weit nach links geschoben, daß das Ventil 17 geschlossen und das Ventil 18 geöffnet wird, wobei die Schieber 4 und 6 mit der Atmosphäre in Verbindung kommen und die Schieber 3 und 5 in Verbindung mit dem .· Spülluftbehälter bleiben. Der Arbeitsgang in den Zylinderräumen wird dann wie folgt: Ansaugen von atmosphärischer Luft durch den Schieber 4 bzw. 6 von ä bis e (Fig. 3), Expansion von e bis d, Verbindung mit der Atmosphäre durch die öffnung 23 von d bis. c, Kompression von c bis b und Einblasen von Luft durch den Schieber 3 bzw. 5 in den Spülluftbehälter von b bis a. Aus der obenstehenden Beschreibung geht hervor, daß der Motor je nach Wunsch mit Hilfe des Mehrwegventils völlig manövriert werden kann, also ohne daß der Antrieb der Steuerorgane des Manövermotors, in dem beschriebenenen Falle der Schieber 3, 4, 5 und 6, im Verhältnis zu den Kolbenstellungen geändert wird. Paten τ-Α ν Sprüche :
1. Als Manövermotor für eine umsteuerbare Verbrennungskraftmaschine .dienende Kolbenmaschine ohne Totpunkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerorgane der Kolbenmaschine (3, 4, 5, 6) verdoppelt und unverstellbar angeordnet sind und' .den Vorwärts- oder den Rückwärtsgang steuern je nach der Stellung eines umschaltbaren Mehrwegventils (15).
2. Manövermotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mehrwegventil (12, 15) in Verbindung mit einem Spülluftbehälter steht, der durch das eine oder andere Steuerorgan jedes Zylinderraumes sowohl bei normalem Betrieb als auch beim Inbetriebsetzen gespeist wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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