DE235590C - - Google Patents

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DE235590C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/0006Details, accessories not peculiar to any of the following furnaces
    • C21D9/0025Supports; Baskets; Containers; Covers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- J& 235590 KLASSE 18 c. GRUPPE
Behälter zum Glühen von Metallen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1909 ab.
Die Erfindung betrifft einen Glühbehälter für Metalle, bei dem ein Oxydieren des Inhaltes verhindert wird. In bekannter Weise geschieht dies durch Abdichtung des Deckels mit flüssigem Metall, so daß ein Zutritt des Sauerstoffes zu den zu glühenden Metallstücken ausgeschlossen ist. .
Die Erfindung besteht darin, daß der in eine Rinne der Fußplatte der Glühvorrichtung eingreifende Deckel sich an den Ecken zwischen Vorsprüngen oder Leisten an den Wänden der Rinne anlegt, und daß ünterschnittene Nuten in der Rinne angebracht sind. Die Leisten oder Rippen haben den Zweck, das Abdichtungsmetall zu teilen, so daß es sich beim Erkalten und bei der dadurch erfolgenden Zusammenziehung nicht im ganzen festsetzen kann und ein Öffnen des Gefäßes nicht verhindert wird. Mit Hilfe der unterschnittenen Nuten wird das Metall beim Erkalten mit den Wänden des Fußstückes fest verbunden und so beim Heben des Deckels zurückgehalten. Hierdurch wird noch auf eine zweite Art und Weise das Öffnen der Vorrichtung erleichtert.
Fig. ι und 2 stellen die Vorrichtung in Längsund Querschnitt in verschiedenem Maßstab und Fig. 3 stellt ein Glühgefäß zum Glühen kleiner Gegenstände, wie Bolzen, Niete u. dgl., in Massen ebenfalls im Schnitt dar.
Der Apparat enthält ein Fußstück 1 und einen Deckel 2; das Fußstück ist mit einem mittleren erhöhten Teil 3 versehen, auf dem Metall in der Form von Blechen oder anderen Gegenständen aufgestellt werden kann. Der Deckel ist mit einem Auslaß 4 versehen für den Abfluß von Dampf oder Luft, deren Spannung durch das Erhitzen entsteht. Das Fußstück ist ferner ringsherum mit einer Rinne 5 versehen, die den unteren Teil 6 des Deckels und ein Dichtungsmetall 7, wie Blei oder anderes Metall, aufnimmt, das unter der Hitze schmelzen soll, der die Gegenstände ausgesetzt werden. Die äußere Oberfläche des Metalles kann mit einem schwer schmelzbaren Körper ja in Pulverform bedeckt werden, um eine Berührung des geschmolzenen Metalles mit der Luft zu vermeiden und so die Oxydierung des Metalles zu vermindern. Die Wände der Rinne sind zu dem bereits angegebenen Zweck vorzugsweise an den Ecken mit Rippen 8 und 9, ferner mit unterschnittenen Nuten io, 11 versehen.
Fig. 3 stellt ein mit der Erfindung versehenes Gefäß dar, das zum Glühen kleiner Gegenstände, wie Bolzen oder Niete, in Massen bestimmt ist.
Der Abfluß 4 ist ebenfalls mit einem Dichtungsmetall um seine vorspringenden Teile versehen.
Anstatt das Metall an den Wänden der Rinne festsitzen zu lassen, wenn der Kasten geöffnet ist, kann man es auch an den nach unten hängenden Wänden des Deckels festsitzen lassen; zu diesem Zweck müßten die

Claims (2)

  1. Wände entweder unten breiter oder mit Durchbohrungen versehen sein.
    Pate ν τ-An Sprüche:
    i. Behälter zum Glühen von Metallen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken der Rinne (5) am Fußstück (1), in welche der Deckel (2) mit dem Rand (6) eintaucht, mit Vorsprüngen (8, 9) zur Teilung des die Rinne in bekannter Weise ausfüllenden Dichtungsmetalles versehen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterschnittene Nuten (10,11) in den Wänden der Rinne (5) angebracht sind, um das Anhaften des Dichtungsmetalles an den Wänden der Rinne zu sichern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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