DE235341C - - Google Patents

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DE235341C
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airship
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/58Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 235341 KLASSE 77 h. GRUPPE
in OHLIGS.
Luftschiff tragkörper. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Dezember 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf mehrzellige, durch Schlauchringe prall gehaltene Luftschifftragkörper, die durch einen Längsrahmen versteift sind, und besteht darin, daß die einzelnen Zellen mittels Ringen am Längsrahmen verschoben werden können und die versteifenden Schlauchringe an ihren Enden enthalten, wobei die mechanische Verbindung der Einzelzellen durch \^erschnürung der Hüllen hergestellt wird.
Die Erfindung ist in vier Figuren dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht,
Fig. 2 ein Grundriß des Luftschiffes;
Fig. 3 ist ein Schnitt der Verbindungsstelle zweier Zellen nach A-B (Fig. 2);
Fig. 4 zeigt die Verbindungsstelle zweier Zellen von oben gesehen.
Der Luftschifftragkörper besteht aus einer Anzahl Zellen 1 mit ebenen Stirnwänden 2 und zwei keilförmig zugespitzten Endzellen. In der Zeichnung sind für den Tragkörper fünf Zellen vorgesehen, welche in dem Längsrahmen 3 mittels Ringen 4 verschieb- und feststellbar angebracht sind. Der Längsrahmen besteht aus Rohrstücken, die durch innere Verschraubungen zusammengefügt sind. Die Anzahl der Zellen und die Länge des Rahmens kann beliebig geändert werden. Je zwei nebeneinander befindliche Zellen sind durch Schnüre oder durch Knöpfe, durch Schnallen usw. fest zusammengefügt. Zu diesem Zweck ist jede ebene Stirnwand mit einer Manschette 5 versehen, an welcher die Schnürlöcher 6 oder die Knöpfe 7 usw. angebracht sind. Die übereinander gelegten und verschnürten Manschetten bilden an den Verbindungsstellen die Fortsetzung der Ballonhülle. Mittels dieser leicht herzustellenden und leicht zu lösenden Verbindung kann eine beliebige Anzahl Zellen in dem Rahmen zu einem langgestreckten Luftschiff zusammengestellt werden, und es können ohne weiteres zwei Luftschiffe mit je einer Gondel zu einem großen Luftschiff mit zwei Gondeln zur besseren Überwindung des Luftwiderstandes vereinigt werden.
An jeder das Ende einer Einzelzelle bildenden Stirnwand 2 ist ein Schlauchring 8 aus starkem, gasdichtem Stoff angebracht. Dieser Schlauchring ist mit Ablaßhahn versehen und bildet, wenn Gas mit erheblicher Pressung hineingepumpt wird, eine Versteifung der Ballonhülle. Die Ausfüllung des Schlauchringes wird durch die Stirnwand gebildet. Da der Schlauchring am Ende der Zelle angeordnet ist, so liegt er an der Verschnürungsstelle unmittelbar an dem Schlauchring der Nachbarzelle und seine Stirnwand an derjenigen der Nachbarzelle. Hierdurch wird ein pneumatischer Doppelring mit zwei inneren Ausfüllungen von großer Stabilität gebildet, welcher in Verbindung mit dem Längsrahmen das starre Gerippe des1 Luftschifftragkörpers ausmacht.

Claims (3)

  1. Pa tent-An Sprüche:
    i. Luftschifftragkörper, der aus einzelnen Zellen zusammengesetzt und durch
    Lagerexemplar
    einen Längsrahmen versteift ist, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Zellen mittels Ringe am Längsrahmen verschoben werden können.
  2. 2. Luftschiff tragkörper nach Anspruch ι mit unter Druck stehenden Schlauchringen versteift, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauchringe am Ende der Einzelzellen angeordnet sind.
  3. 3. Luftschifftragkörper nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die machanische Verbindung zwischen den Einzelzellen durch Verschnürung hergestellt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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