DE2349596C2 - Bremse für Fahrstuhlfangvorrichtung - Google Patents
Bremse für FahrstuhlfangvorrichtungInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B5/00—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
- B66B5/02—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
- B66B5/04—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions for detecting excessive speed
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B5/00—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
- B66B5/02—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
- B66B5/16—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
- B66B5/18—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bremse für eine *°
Fahrstuhlfangvorrichtung zur Begrenzung der Fahrgeschwindigkeit mit einem Fliehkraftregler und einer mit
ihm beim Oberschreiten einer vorbestimmten Geschwindigkeit formschlüssig kuppeibaren Bremsscheibe,
wobei die Steuerwelle des Reglers in einer ange- J>
schweißten Hülse einer am Rahmen des Fahrstuhlkorbes fest angebrachten Platte drehbar aufgenommen ist
und sich ein über den Weg des Fahrstuhls von einer Zahnstange angetriebener Zahnkranz auf der Reglerwelle
an der einen Seite der Platte und tier Regler 4n umgeben von der Bremsscheibe auf der anderen Seite
der Platte befinden.
Es sind bereits Fangvorrichtungen bekannt, bei denen
ein Zahnrad, daß von einer an einem Aufzugsgerüst entlanglaufenden Zahnstange aus angetrieben wird,
über einen Fliehkraftregler bei Überschreiten einer vorgegebenen Drehzahl die Betätigung einer Bremsvorrichtung
auslöst.
Bei einer Vorrichtung gemäß der DE-PS 15 06 473 wird eine Anordnung vorgeschlagen, bei der ein axial )0
verschiebbares Bremselement zur Ausbildung einer Kegelbremse angeordnet ist. Das Bremselement wird
beim Ansprechen der Fliehkraftkörper bei ihrer Drehbewegung mitgenommen und ist über eine Spindel
auf einer längsverschieblichen Spindelhülse angeordnet. " so daß beim Bremsvorgang entgegen einer Federkraft
das axial verschiebbare Bremselement an ein feststehendes Bremselement herangeführt wird. Hierdurch
wird dann letztlich eine Abbremsung erzielt. Mit dieser Anordnung wird zwar ein ausreichend kurzer Abfang- bn
weg geschaffen und es erfolgt eine Abstufung der auftretenden Belastungen, aber es sind eine Vielzahl von
Übertragselementen erforderlich, die eine genaue Abstimmung erforderlich machen und auch das
Erneuern und Einstellen der Bremselemente erfordert *" einen erheblichen Aufwand.
Nach der US-PS 36 95 399 ist es bereits bekannt, Sicherheitsbremsen für Fahrstühle in der Art von
Vollhelagscheibenb.remsen auszubilden. Diese bekannte
Ausbildung ist aber mit der vorgeschlagenen Anordnung nicht vergleichbar, weil die Bremsscheiben ständig
mit der Reglerwelle rotieren, so daß im Notfall ihre Massen ebenfalls abzubremsen sind. Außerdem ist eine
solche Bremse wartungsaufwendig.
Schließlich ist durch die DE-OS 14 56 341 eine bereits früher von dem Anmelder vorgeschlagene Vorrichtung
bekannljeworden, bei der die Sieuerwelle des Reglers
in einer Hülse eines am Rahmen des Fahrstuhlkorbes fest angebrachten Gehäuses drehbar aufgenommen ist
und sich der Antriebszahnkranz der Welle an der einen Seite des Gehäuses und der Regler umgeben von einer
Bremstrommel auf der anderen Seite des Gehäuses befinden. Die Trommel wird auf einem auf dem Gehäuse
befindlichen Lagersitz drehbar geführt. Sie ist jedoch nicht als Reibungselemer.i sondern als Aufwickeltrommel
Tür ein Drahtseil ausgebildet das eine Federspannan-
-ordnnng bis zum Formschluö betätigen kann. Diese
Vorrichtung benötigt viel Raum und kann wegen der Belastung durch die angespannte Feder nach einem
iFangvorgang nur unter Beachtung größter Vorsicht wieder in die Ruhestellung zurückgeführt werden.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, durch eine einfache
Zuordnung von Einzelelementen, ohne einstellbare empfindliche Verbindungen, eine Fangvorrichtung zu
schaffen, die eine konstante Verzögeiung beim AbbremsvcrgaHg
ermöglicht wobei keine Relativbewegungen der Hauptelemente erforderlich sind und die
insbesondere eine gute Zugänglichkeit der Verschleißteile sowie eine automatische Anpassung der ausgewechselten
Elemente bzw. der Verschleißteile an die bestehende Anordnung gewährleistet.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß die Bremsscheibe in der Art einer
Teilbelagscheibenbremse ausgebildet und ständig in der Bremsstellung beiderseits durch Bremsbeläge gehalten
ist, von denen der eine an der Rahmenplatte und der andere gegenüberliegend an einem mittels Spannelement
andrückbaren Halter fest angeordnet sind, während die Bremsscheibe drehbar und axial verschiebbar
auf der an der Rahmenplatte angebrachten Hülse geführt ist.
Hierdurch ist es möglich, eine robuste Anordnung zu bilden, die durch die Integration einer Teilbelagscheibenbremsanordnung
einen relativ einfachen Aufbau erhält. Ferner wird die Bremse im Nornialbetrieb nicht
beansprucht, und es ist keine Verstellung möglich. Weiterhin ist auch eine automatische Anpassung der
Bremsbeläge an die Scheibe nach Auswechseln der Bremsbeläge und bei Verschleiß gegeben. Aber
wesentlich ist, daß keine Relativbewegungen der Hauptelemente für den Bremsvorgang erforderlich sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Fangvorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt einer Fangvorrichtung gemäß F i g. 1 und
F i g. 3 eine Seitenansicht einer Fliehkraftvorrichtung.
Die dargestellte Fangvorrichtung 1 ist über Befestigungsorgane mit einem nicht näher dargestellten
Fahrstuhl verbunden. Hierzu ist die Fangvorrichtung 1 auf einer mit dem Fahrstuhlkorb verbundenen Rahmenplatte
2 aufgebaut. Die Rahmenplatte 2 nimmt eine Steuerwelle 3 auf. die an der einen Seite der
Rahmenplatte 2 mit einem Zahnkranz 4 versehen ist. der mit einer nicht gezeigten Zahnstange zusammenwirkt
und von dieser bei Bewegung des Fahrstuhls angetrie-
ben wird. Die SteuerweJie 3 ist an der anderen Seite der
Rahmenplatte 2 mit einem Fliehkraftregler 5 versehen.
Die Steuerwelle λ ist in Lagern 7 und 8 in einer mit der
Rahmenplatte 2 über eine Schweißung 2a verbundenen
Hülse 6 drehbar angeordnet. Die Hülse 6 weist eine äußere Lagerfläche 6u auf. die eine Hüh^ 9 trägt.
Die Hülse 9 ist mit einer Bremsscheibe 10 zentrisch verbunden und drehbar sowie verschiebbar auf der
Lagerfläche 6a angeordnet
Die Bremsscheibe 10 erstreckt sich radial zur Steuerwelle 3 und trägt eine Mitnahmehülse 11, die
konzentrisch zur Steuerwelle 3 angeordnet ist. Auf der Innenseite der Mitnahmehülse 11 sind mehrere Halteelemente
12 für den Fliehkraftregler 5 vorgesehen. Die Halteelemente 12 nehmen in diesem Fall auch ein Blech
13 zur Abdeckung des Fliehkraftreglers 5 auf, das über Schrauben 14 gehalten wird.
Beiderseits der Bremsscheibe 10 sind Bremsbeläge 15 und 19 angeordnet- Der Bremsbelag 15 ist fest an einem
Träger 16 angeordnet, der über Schrauben Π an einer
Halterung 18 befestigt ist. Diese Halterung 18 ist wiederum über eine Schweißung 18a fest mit der
Rahmenplatte 2 verbunden.
Der Bremsbelag 19 ist auf der gegenüberliegenden Seite der Bremsscheibe 10 angeordnet und auf einem
Träger 20 befestigt. Der Träger 20 selbst ist über Schrauben 21 fest mit einem Halter 22 verbunden.
Die Bremsbeläge 15,19 werden mit einem Spannelement
23 in Richtung zueinander, die je einen Bolzen 23a umfaßt, der durch die Rahmenplatte 2, die Halterung 18
sowie durch den Halter 22 geführt ist Das Spannelement 23 wird dabei durch Muttern. 236 und von ihnen
anspannbaren Federn 23c ergänzt. Es sind in diesem Fall
zwei Bolzen 23a mit dazugehörenden Muttern vorgesehen, um die gewünschte Spannkraft der Bremsbeläge
15,19 gegen die Bremsscheibe«) zu erzielen.
Die Anordnung arbeitet folgendermaßen: Die Fangvorrichtung ist mit einer für die Verschiebung des
Fahrstuhls bestimmten Zahnstange durch den Zahnkranz
4 gekoppelt Wem? die Steuerwelle 3 eine
Rotationsgeschwindigkeit erhält, die einen im voraus
bestimmten Wert übersteigt, fallen Fliehkraftelemente 53 nach außen und wirken mit einem Haltelement 12
zusammen, so daß über die Mitnahmehülse 11 die Bremsscheibe 10 gedreht wird.
Mit der Bremsscheibe 10 wirken die zugeordneten Bremsbeläge 15*. 19 zusammen, die mit einer voreingestellten
Kraft gegen die Bremsscheibe 10 gepreßt werden. Hierdurch wird die gewünschte Verzögerung
erzielt und der Fahrstuhl zum Stehen gebracht Beim Stillstand behalten die Fliehkraftelemente 53 durch
Zusammenwirken mit den Haltelementen 12 ihre Lage bei.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Bremse Tür Fahrstuhlfangvorrichtung zur Begrenzung der !Fahrgeschwindigkeit mit einem Fliehkraftregler'und einer mit ihm beim Überschreiten einer ^ vorbestimmten Geschwindigkeit formschlüssig 4cuppelbaren Bremsscheibe, wobei die .Steuerwelle des Reglers im einer angeschweißten Hülse einer am Rahmen des Fahrstuhlkorbes fest angebrachten Platte ddrehbar .aufgenommen ist und-sich ein über "' den "Weg des Fahrstuhls von einer Zahnstange .an.gdriebenerZahnkranz.auf der Reglerwelle.an.der einen Seile .der !Platte und der Regler umgeben von der Bremssclteibe auf der anderen Seite der Platte befinden, dadurch geiennzeichjiiet, daß '"' •die Bremsscheibe .(10) :in der Art einer Teilbehgscheibeobremee ausgebildet und -ständig n. der Brenssieüiiiig beiderseits durch Bremsbeläge (15, 19) gehalten ist, von denen der eine an der RatancDpäalie (2) υηά <äer andere gegenüberliegend -' > an einem mittels SpanneJenienl (23) andrückbaren Häter (22) fea angeordnet sind, während die Bremsscheibe drehbar und axial verschiebbar auf der an der Rahmenplatte angebrachten Hülse (6) geführt ist. :">
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|---|---|---|---|
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| 8125 | Change of the main classification |
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|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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