DE234063C - - Google Patents

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DE234063C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K5/00Treating of wood not provided for in groups B27K1/00, B27K3/00
    • B27K5/02Staining or dyeing wood; Bleaching wood
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K1/00Damping wood

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 234063 KLASSE 38 h. GRUPPE 5,
WILLIAM AUGUSTUS HALL in NEW-YORK.
Verfahren, um minderwertigem Holz durch Färbung das Aussehen wertvolleren Holzes zu geben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1908 ab.
Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende neue Aufgabe bestellt darin, billiges, aber festes Holz, wie z. B. Birke, Ahorn u. dgl., durch Färben derart zu behandeln, daß es das Aussehen wertvollen Holzes, wie Nußbaum, Mahagoni u. dgl., erhält. Das Holz muß zu diesem Zwecke nicht nur durch und durch gefärbt sein, sondern auch die wertvollen Hölzern eigene Maserung aufweisen. Das neue,
ίο diese Wirkung erzielende Verfahren besteht darin, das in bekannter Weise mit einer Farbflüssigkeit durchtränktes Holz kochendem Wasser oder der Einwirkung'von Dampf auszusetzen.
Das Eintränken der Farbflüssigkeit in das Holz erfolgt zweckmäßig auf nachstehende bekannte Weise:
Gut abgelagerte Stempel werden in einem Kessel beispielsweise mit Dampf auf eine Temperatur von ungefähr 107 ° C. erhitzt, um nach Erzeugung eines Vakuums von ungefähr V6 Atmosphäre die Luft leicht aus den Holzzellen entfernen zu können, worauf die Farbflüssigkeit in den Kessel eingelassen und von dem Holz aufgesaugt wird. Durch Anwendung von Druck wird das Eindringen der Farbflüssigkeit in die Holzporen erleichtert. Der anzuwendende Druck richtet sich nach der Dicke, Härte und Eigenart des Holzes und wird im allgemeinen etwa 20 kg/qcm betragen und 6 bis 12 Stunden beibehalten.
Würden in diesem Abschnitt des Verfahrens die Hölzer durchschnitten, so zeigten sich Streifen, da eine Farbablagerung nur in den weiteren Gefäßen und Zellen stattgefunden hat, während die engeren Gefäße teilweise noch ihre ursprüngliche Färbung aufweisen. Dieses Holz ist daher für die Praxis noch nicht brauchbar.
Damit die Farbe jedoch überall gleichmäßig im Holz verteilt wird, wird gemäß der Erfindung das bis hierher nach dem bekannten Verfahren behandelte Holz in einem eventuell besonderen Kessel der Einwirkung von kochendem Wasser oder von Dampf von etwa 100 ° ohne wesentlichen Druck mehrere Stunden lang ausgesetzt. Sollen besonders dunkle Tönungen erreicht werden, so können entsprechende Farblösungen in den Kessel eingebracht werden.
Als Farbflüssigkeit wird eine Farbstofflösung verwendet, welche aus Bestandteilen verschiedener Löslichkeit und von verschiedenen kapillarischen oder osmotischen Eigenschaften zusammengesetzt ist, von denen die mit geringerer Kapillarität in die weiteren Zellen oder Gefäße des Holzes eindringen und durch ihren Farbniederschlag die Zellen anfüllen, wodurch die Maserung von wertvollem Holze nachgeahmt wird, während die mit höherer Kapillarität in die engeren Zellen und Gefäße eindringen. Versuche haben ergeben, daß Rinden- und Holzextrakte für Farbstofflösungen geeignet sind. Der Extrakt mancher Holzarten ist vielleicht bereits aus Stoffen von verschiedener Kapillarität zusammengesetzt, jedenfalls
wird aber durch empirisch gefundene Mischungen verschiedener Holzextrakte eine Lösung von verschiedenen osmotischen Eigenschaften hergestellt. So haben sich beispielsweise Mischungen aus Extrakten von der kanadischen Hemlocktanne, der Pechtanne und Mahagoni für geeignet erwiesen. Mit Anilin oder anderen Farben können diese Lösungen noch getönt werden.
ίο Während nun diese eigentümliche Wirkung der verschiedenen Kapillarität der Holzextrakt-. lösungen bei den nach den bis dahin bekannten Verfahren behandelten Hölzern nicht oder eben unmerklich in die Erscheinung trat, wird sie durch das nachträgliche Kochen des ' Holzes gemäß der Erfindung so stark hervor-/ gerufen oder unterstützt, daß die gewünschte, ' schweren Hölzern eigentümliche Maserung durch Anfüllen der weiteren Zellen mit Farbstoff hervorgebracht wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren, um minderwertigem Holz durch Färbung das Aussehen wertvolleren Holzes zu gebens dadurch gekennzeichnet, daß das in bekannter Weise mit Farblösung durchtränkte Holz der Einwirkung von kochendem Wasser oder von Dampf ausgesetzt wird, wobei der Farbstoff durch die dichteren Bestandteile hindurch verteilt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Holz in an sich bekannter Weise mit einer nicht einheitliehen Farbflüssigkeit durchtränkt wird.
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