DE2339839C2 - Verfahren zur Messung der Impulsfolgefrequenz und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Messung der Impulsfolgefrequenz und Anordnung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
entspricht
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der der Impulsmenge entsprechende
Digitalwert von einem vorgegebenen festen Digitalwert in Abzug gebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Digitalwert gleich der
höchstmöglichen Impulsmenge gewählt ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch jo gekennzeichnet, daß bei festliegender maximaler
Impulsfolgefrequenz der ersten Impulsfolge die Änderung der Zähl-Impulsfolgefrequenz der zweiten
Impulsfolge erst nach der der Periodendauer der maximalen Impulsfolgefrequenz der ersten Impuls- r>
folge entsprechenden Zeit to beginnt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die während der Zeit fe entstehenden
Impulse gleicher Impulsfolgefrequenz der zweiten Impulsfolge in die Impulsmenge eingehen. w
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die erzeugte Impulsmenge die während der Zeit to entstehenden Impulse gleicher
Impulsfolgefrequenz der zweiten Impulsfolge nicht enthält.
7. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Impulsgenerator (11,12,13 bzw. 52, 54)
vorgesehen ist, der Impulse unterschiedlicher Frequenz erzeugen kann, daß zwischen dem Impuls-
>o generator (11, 12, 13 bzw. 52, 54) und einem Impulszähler (17 bzw. 33) eine Torschaltung (15 bzw.
51) eingeschaltet ist, die während der Zeit T oder einer davon abhängigen Zeit für die Impulse des
Impulsgenerators (11,12,13 bzw. 52,54) durchlässig «
ist und daß an den Impulsgenerator eine Steuerschaltung (20 bzw. 55—57) angeschaltet ist, die in
Abhängigkeit von der Zahl der in den Impulszähler eingelaufenen Impulse die Impulsfolgefrequenz der
zum Impulszähler gelangenden Impulse variiert. t>o
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Impulszähler (17 bzw. 53) als Rückwärtszähler ausgebildet ist und eine
Vorrichtung vorgesehen ist, die vor Beginn der b5 Rückwärtszählung diesen auf einen vorgegebenen
'Digitalwert einstellt.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8 zur
Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der am Zähler (17,53)
voreingestellte Digitalwert, gleich der höchstmöglichen, der tiefsten in Frage kommenden Frequenz
entsprechenden Impulsmenge ist
10. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 9 zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Impulszähler (S) vorgesehen ist, dem
während der Zeit to am Anfang jeder Meßzeit Impulse gleicher Frequenz zugeleitet werden und
daß dieser Impulszähler mit der Torschaltung (15) derart verbunden ist, daß mit Erreichen der der Zeit
to entsprechenden Impulszahl die Torschaltung für die Impulse des Impulsgenerators durchlässig wird.
11. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche
7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgenerator aiss einem Impulsgeber (11 bzw. 54)
vorgegebener Frequenz und einem Frequenzteiler zur Erzeugung unterschiedlicher Impulsfolgefrequenz
(12 bzw. 52) besteht.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzteiler (12)
derart ausgebildet ist, daß er eine Reihe von Impulsfolgen unterschiedlicher Frequenz zur Verfügung
stellt und daß eine Auswahlschaltung (13) vorgesehen ist, die angesteuert von der Steuerschaltung
(20) jeweils eine der Impulsfolgen auswählt.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Teiler (52) mit einstellbarem Teilerverhältnis vorgesehen ist, der in
vorgebener Weise über die Steuerschaltung (55, 56, 57) in Abhängigkeit von der jeweiligen Impulszahl
im Teilerverhältnis umgeschaltet wird.
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzlicher Zähler
(55) mit ebenfalls einstellbarem Teilerverhältnis vorgesehen ist, daß dessen Ausgang mit einem
Schrittzähler (56) verbunden ist, und daß aufgrund dieses Schrittzählers über ein Steuerglied (57) die
Teilerverhältnisse der beiden Teiler (52 und 55) einstellbar sind.
15. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche
7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Impulsfolge von einem Drehgeschwindigkeitsgeber
(1—3) eines sich drehenden Bauteils, insbesondere Fahrzeugrads geliefert wird.
16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der gewonnene digitale
Geschwindigkeitswert mit einem digitalen Bezugswert verglichen und zur Regelung des Bremsdrucks
eines Fahrzeugrades in Abhängigkeit von auftretenden Schlupfsignalen benutzt wird.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Messung der Impulsfolgefrequenz einer ersten Impulsfolge durch
Erzeugen einer Impulsmenge während der Dauer T einer Periode der Impulse der ersten Impulsfolge oder
einer davon abhängige.! Dauer unter Zuhilfenahme einer zweiten höherfrequenten Zähl-Impulsfolge.
Es ist bekannt, daß ei,i Meßergebnis in Form einer
Impulsfolge gegeben sein kann, wobei die Impulsfolgefrequenz
proportional ο-^ zu messenden Größe ist. Dies
ist z. B. der Fall bei der Messung der Drehzahl und damit
auch der Drehgeschwindigkeit eines Bauteils z. B. eines
Fahrzeugrads mit Hilfe z. B. eines induktiven Geschwindigkeitsgebers
bekannter Bauart Es ist bekannt die Impulsfolge in eine analoge Gleichspannung zu
wandeln, deren Größe der Impulsfolgefrequenz proportional ist (s.Z. B. DE-OS 20 22 361).
Will man das oben erwähnte Meßergebnis in digitaler Form vorliegen haben, so liegt es nahe, die Zahl der
Impulse in einer vorgegebenen McDzeit auszuzählen.
Das digitale Meßergebnis ist proportional der Drehzahl.
Bei diesem Meßverfahren wird jedoch zur Feststel- iü
lung der Drehzahl eine relativ lange Zeit benötigt da eine Reihe von Impulsen der ersten Impulsfolge
aufgezählt werden müssen. Eine solch lange Zeit steht z. B. bei Ausnutzung der Meßergebnisse zur Regelung,
insbesondere bei Antiblockierreglern nicht zur Verfügung.
Zur Verringerung der Meßzeit ist es bekannt die Länge der Periodendauer eines Impulses der ersten
!mpulsreihe zu messen, was durch Auszählen der in diese Dauer fallenden Impulse einer zweiten höherfrequenten
Impulsfolge geschehen kann. Steht die Dauer der Impulse der ersten Impulsreihe in einem festen
Verhältnis zur Periode, so können die in die Impulsdauer fallenden höherfrequenten Impulse ausgezählt werden.
Desgleichen ist es z. B. möglich, auch über zwei oder mehrere Perioden auszuzählen. Diese, vom Zeitaufwand
her gesehen, vorteilhafte Methode hat jedoch den Nachteil, daß der Zusammenhang zwischen erzeugter
Impulsmenge bzw. dem Digitalwert und der Impulsfolgefrequenz nicht linear ist, was Auswerteschwierigkei- so
ten zur Folge hat.
Es ist weiterhin aus der DE-PS 12 46 032 eine Meßvorrichtung zur Periodendauermessung bekannt,
bei der jedoch lediglich eine Linearisierung der nicht linearen Meßgeber erreicht werden soll. ir>
Ausgehend von dem obengenannten Meßverfahren für die Periodendauer (oder davon abhängiger Zeiträume)
besteht die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe darin, ein Verfahren anzugeben, bei dem man
trotz Messung der Periodendauer oder davon abhängiger Zeiträume einen linearen Zusammenhang zwischen
dem digitalen Meßergebnis (Digitalwert oder Impulsmenge) und der zu messenden Impulsfolgefrequenz
erhält.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 -ti
angegebenen Merkmale gelöst.
Der lineare Zusammenhang der durch das bis jetzt angegebene Verfahren erzielt wird, ist durch eine
Gerade mit negativer Steigung und verschobenen Nullpunkt darstellbar. Hier steigt also mit kleiner
werdender Impulsfolgefrequenz der Digitalwert bzw. die Impulsmenge an.
Bringt man den Digitalwert noch von einem vorgegebenen festen Digitalwert der auch 0 sein kann,
in Abzug, so erhält man zusätzlich zur linearen Abhängigkeit eine mit der Folgefrequenz anwachsende
Impulsmenge. Wählt man den vorgegebenen festen Wert entsprechend der höchstmöglichen Impulsmenge
(entsprechend der kleinsten vorkommenden Geschwindigkeit), so ergibt sich sogar ein proportionaler
Zusammenhang zwischen Impulsmenge bzw. Digitalwert und Impulsfolgefrequenz.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist eine Änderung der Zähl-Impulsfolgefrequenz notwendig. Zu einem
exakten Ergebnis kommt man, wenn man die Folgefrequenz der Zählfrequenz entsprechend dem Ausdruck
— kontinuierlich innerhalb der Meßzeit ändert. Es läßt sich jedoch auch durch Verwendung von verschiedenen
konkreten Zähl-Impulsfolgefrequenzen, die in Abhängigkeit
von den zu verschiedenen Zeitpunkten bereits aufgelaufenen Impulsmengen ausgewählt werden, eine
gute Annäherung an den linearen Zusammenhang erzielen. Hierbei kann auch die Zahl der verwendeten
Impulse der einzelnen Zähl-Impulsfolgefrequenzen unterschiedlich sein. Die Frequenzen lassen sich z. B.
mittels Frequenzteiler aus einer Grundfrequenz erzeugen, wobei das Teilerverhältnis einstellbar ausgebildet
ist Hierbei kann es, wenn die Zahl der diskreten Folgefrequenzen aus Aufwandsgründen kleiner gehalten
wird, durchaus vorkommen, daß zur Annäherung z. B. nach einer bestimmten Anzahl von Impulsen der
einen Frequenz irgendwann für einige Impulse ein Sprung zu einer höheren Frequenz notwendig wird. Die
Auslegung hat insgesamt derart zu erfolgen, daß die entstandene Impulszahl zu jedem Zeitpunkt innerhalb
der Periodendauer oder der davon abhängigen Dauer nicht weiter von der bei kontinuierlicher Änderung der
Zähl-Impulsfolgefrequenz entsprechend —5- zu diesem
Zeitpunkt entstandenen Impulszahl abweicht als durch die vorgegebene Toleranz erlaubt.
Die Breite des benötigten Frequenzspektrums ist bei gleicher Genauigkeit abhängig von der Dauer der
Meßzeit, also der Periodendauer oder der davon abhängigen Zeit. Gemäß einer Weiterbildung der
Erfindung wird bei festliegender maximaler Impulsfolgefrequenz entsprecnenden Zeitintervall ίο am Anfang
der Meßzeit (Periodendauer) keine Änderung der Zähl-Impulsfolgefrequenz der zweiten Impulsfolge
vorgenommen. Man kann in dieser Zeit Impulse gleicher Folgefrequenz erzeugen, und diese auch in die
entstehende Impuismenge eingehen lassen, wobei man sie bei der Differenzbildung berücksichtigen kann; man
kann aber auch verhindern, daß die Impulse in dieser Zeit in die Impulsmenge eingehen. Durch Auszählen der
festliegenden Zahl von Impulsen läßt sich in einfacher Weise der Beginn der Zeitspanne, ab der die Impulse in
die Impulsmenge eingehen sollen, festlegen.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens benutzt man günstigerweise einen digitalen Zähler,
in den die Impulse der zweiten Zähl-Impulsfolge
während der von der Periodendauer abhängigen Zeit eingezählt werden. Wird zusätzlich noch die Differenzbildung
durchgeführt, so ist dieser Zähler vorzugsweise ein Rückwärtszähler, in den jeweils der fest vorgegebene
Digitalwert eingegeben wird, bevor die Impulse der Impulsmenge von dieser Zahl herunterzählen und damit
die Differenz bilden. Werden in der Zeit to gleichfrequente Impulse in den Zähler eingezählt, so kann diese
konstante Anzahl von Impulsen bei dem voreingestellten Digitalwert berücksichtigt werden. Weitere Ausgestaltungen
ergeben sich aus den Un'ceransprüchen und
der Figurenbeschreibung.
Die durch das erfindungsgemäße Verfahren und die Schaltungsanordnungen zu deren Durchführung erzeugte
Impulsmenge oder der Digitalwert kann zum Beispiel die augenblickliche Raddrehgeschwindigkeit
eines Fahrzeugrads sein.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden.
Es zeigt
F i g. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Gewinnung des Digitalwerts sowie dessen
mögliche Weiterverarbeitung,
F i g. 2 ein anderes Ausführungsbeispiel zur Gewin-
nung des Digitalwerts.
In der Fig. 1 der Zeichnung sind die den beiden
Vorderrädern eines Fahrzeugs zugeordneten, z. B. magnetischen Drehgeschwindigkeitsgeber, die eine der
Drehgeschwindigkeit proportionale Impulsfolge abgeben, mit 1 und 2 der der Hinterachse zugeordnete Geber
mit 3 bezeichnet. Diesen Gebern sind Verstärker 4 bis 6 zugeordnet. Die Schalteinrichtung 7 ist beispielsweise so
aufgebaut und gesteuert, daß sie nacheinander jeweils die drei Geber abtastet und auf ihrer Ausgangsleitung 8
nacheinander Signale abgibt, deren Länge der Periodendauer der drei Impulsfolgen entspricht. Jedes dieser
Signale setzt zuerst einmal den Zähler 9 in seine Ausgangsstellung und bereitet zum anderen das
UND-Gatter 10 vor.
Der Taktgeber 11 erzeugt eine hochfrequente Impulsfolge, aus der im Teiler 12 eine Reihe von
Impulsfolgen unterschiedlicher Folgefrequenz gewonnen und verschiedenen Ausgängen zugeleitet werden. In
der Anfangsstellung wird von dem Auswahlschalter 13 eine vorgegebene Impulsfolgefrequenz ausgewählt, die
dann über das durchlässige UND-Gatter 14 zum Zähler 9 gelangt. Nach einer vorgegebenen eingelaufenen
Impulszahl, die durch ein konstantes Zeitintervall ίο
bestimmt ist, das der höchstmögliche Raddrehgeschwindigkeit entspricht, gibt der Zähler 9 ein Ausgangssignal
ab, das das Tor 14 sperrt und gleichzeitig am Ausgang des Tores 10 ein Signal entstehen läßt. Durch dieses
Signal wird UND-Gatter 15 für die Impulse aus dem Auswahlgerät 13 durchlässig, die dann über ODER-Gatter
16 in den Zähler 17 einlaufen. Dieser Zähler 17 ist als Rückwärtszähler ausgebildet und weist eine Voreinstellung
entsprechend f-rffo auf, wobei /V die höchstmögliche
Folgefrequenz einer zugeführten Impulsfolge und /0 die Folgefrequenz der Gebersignale bei maximaler Fahrzeuggeschwindigkeit
(to) ist. Bei bestimmten Zuständen des Zählers 17 wird über das Leitungsbündel 18 und das
Steuergerät 20 die Auswahlschaltung 13 so umgeschaltet, daß in der Folge für eine bestimmte Zeit eine
Impulsfolge anderer Frequenz in den Zähler 17 einläuft usw. Die Frequenzen und die Zahl der Impulse der
einzelnen Impulsfolgefrequenzen werden so gewählt, daß die in den Zähler zu jedem Zeitpunkt innerhalb von
Τ— ίο eingelaufene Impulsmenge innerhalb vorgegebener
Toleranzen der Impulsmenge
angenähert ist wobei / die Folgefrequenz des Gebersignals ist Diese impuismenge ergibt sich
rechnerisch, wenn die Zähl-Impulsfolgefrequenz der in
den Zähler 17 einlaufenden Impulse sich gemäß
—yändert Da diese Impulsmenge bzw. die hieran
angenäherte Impulsmenge von dem voreingegebenen Digitalwert /7//0 abgezogen wird, erhält man als
Ergebnis, daß die Differenzimpulsmenge bzw. der vom Zähler angegebene Digitalwert am Ende von T, also am
Ende der Meßzeit bei der die Gatter 10 und 15 undurchlässig werden der Größe
fl
entspricht also der Digitalwert proportional der Pulsfolgefrequenz der Geberimpulsfolge ist. Über das
Leitungsbündel 18 wird der Digitalwert laufend parallel in den Zähler 21 übertragen. Die Einspeicherung des als
Bezugsgröße übertragenenen Wertes wird hier über Leitung 22 veranlaßt, sobald der Bremslichtschalter auf
die Klemme 23 Signal gibt und außerdem durch den Fahrzeugverzögerungsgeber 24 eine bestimmte geringe
Fahrzeugverzögerung festgestellt wird. Um die gespeicherte Bezugsgröße der Fahrzeuggeschwindigkeit anzupassen,
werden dem als Rückwärtszähler ausgebildeten Zähler 21 über den Teiler 25, der eine Impulsfolge
aus dem Teiler 12 im vorbestimmten Verhältnis herunterteilt, Impulse zugeführt und damit die Bezugsgröße langsam erniedrigt. Vorzugsweise ist das
Teilerverhältnis des Teilers 25 durch die Fahrzeugverzögerung, ermittelt im Verzögerungsgeber 24, einstellbar,
so daß eine der Fahrzeugverzögerung und damit dem Reibbeiwert Rad-Straße angepaßte Bezugsgrößenerniadrigung
bewirkt wird.
Im Vergleichsglied 26 werden der im Zähler 17 vorhandene Digitalwert und der im Zähler 21
vorhandene Bezugswert verglichen. Auf die eine Ausgangsleitung 27 des Vergleichers 26 wird kein Signal
gegeben, wenn der Digitalwert des Bezugswertes (Zähler 21) den Digitalwert des Zählers 17 übersteigt,
also ein Nacheilen des Rades gegenüber der Solldrehzahl (Schlupf) vorhanden ist. In diesem Falle ist das
UND-Gatter 28 auf Durchlaß vorbereitet, so daß während eines kurzen Steuerimpulses vor der Schalteinrichtung
7 auf der Leitung 29 am Ende der Zeitspanne T Impulse bestimmter Frequenz aus dem Teiler 12 über
die Leitung 30 und die UND-Gatter 31 und 28 sowohl zum Zähler 17, der während der Dauer des Steuerimpulses
als Vorwärtszähler geschaltet ist, als auch zum Zähler 32 gelangen. Der Durchlaß der Impulse wird
gesperrt, sobald der Digitalwert im Zähler 17 aufgrund dieser Impulse soweit erhöht ist daß er den Bezugsdigitalwert
erreicht hat. Die in dem Zähler 32 eingelaufene Impulszahl entspricht damit dann dem vorhandenen
Schlupfwert. Entsprechend diesem Schlupfwert kann auf einer der Ausgangsleitungen des Zählers 32 ein
Signal erzeugt werden (Δν\ —Δνπ), das über die mit der
Schalteinrichtung 7 synchron arbeitenden Schalteinrichtung 33 der dem Rad zugeordneten Radlogik zur
Variation des Bremsdruckes am entsprechenden Rad zugeführt wird.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist auch noch eine Möglichkeit zur Anpassung des Referenzsignals an
den augenblicklichen Radgeschwindigkeitswert vorgesehen, wenn dieses höher als der Referenzwert liegt In
diesem Falle gibt das Vergleichsglied 26 ein Signal ab, das während des Steuerimpulses auf der Leitung 23 über
das UND-Gatter 34 und ODER-Gatter 35 zum Zähler 21 gelangt, dort die Speicherung aufhebt und damit dem
Zähler 21 erlaubt, den (höheren) Digitalwert des Zählers 17 zu übernehmen. Nach Ende des Steuerimpulses muß
der Zähler 17 wieder auf seine Voreinstellung gebracht werden, um die Geschwindigkeit des nunmehr eingeschalteten
Rades zu bestimmen.
Um kurzzeitige Störungen oder ein Oberschwingen bei Feststellung der Radgeschwindigkeit auszuschalten,
kann man anstelle der sofortigen Übernahme des Radgeschwindigkeitswertes durch den Bezugsgrößenzähler
21 auch eine langsame Anpassung vornehmen. In diesem Falle ist die Leitung 36 unterbrochen und es ist
ein Speicherglied 37 in Form eines Flip-Flops vorgesehen, das bei Auftreten eines Signals am Ausgang
des Gliedes 34 umgeschaltet wird und erst bei Auftreten
der nächsten Anschaltung des gleichen Radgeschwindigkeitsgebers durch das entsprechende Signal auf der
diesem Rad zugeordneten Leitung 38 rückgeschaltet wird. Das in dieser Zeit erzeugte Ausgangssignal des
Speichergliedes 37 schaltet den Zähler 21 als Vorwärtszähler und läßt über das UND-Gatter 39 eine
Impulsfolge vorgegebener Folgefrequenz zum Zähler 21 gelangen, wobei gleichzeitig die Impulse des Teilers
25 über Tor 40 unterdrückt werden. Der Digitalwert des Zählers 21 erhöht sich somit mit einer vorgegebenen
Steigung bis das auslösende Rad wieder angeschaltet wird. Das Speicherglied 37 sowie die Leitung 38 sind für
jeden Geber 1 —3 getrennt vorgesehen.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 2 wird das die
Dauer der Periode des Gebersignals wiedergebende Signal an der Klemme 50 zugeführt. Es bereitet
UND-Gatter 51 vor, das damit die Ausgangssignale des Teilers 52 zum Rückwärtszähler 53 mit voreingestelltem
Digitalwert gelangen läßt. Das Teilerverhältnis des Teilers 52, dem die Impulse eines Impulsgenerators 54
zugeführt werden, ist einstellbar ausgebildet. Jeder außerhalb der Periodendauer auftretende Ausgangsimpuls
des Teilers 52 setzt den als Rückwärtszähler ausgebildeten Teiler 52 wieder in die Ausgangsstellung
(Tor 59).
Die impulse des Teilers 52 gelangen auch zum als Zähler ausgebildeten Teiler 55, der ebenfalls ein
einstellbares Teilerverhältnis aufweist. Ihm nachgeschaltet ist ein Schrittzähler 56, dem die Ausgangsimpulse
des Teilers 55 zugeführt werden und der in seinen verschiedenen Stellungen über die Ansteuerschaltung
37 unterschiedliche Teilerverhältnisse an den Teilern 52 und 55 einstellt.
Hierdurch ergibt sich folgende Wirkungsweise: Mit Auftreten des die Periode ^wiedergebenden Signals an
der Klemme 50 wird das Tor 51 für die Impulse des Teilers 52 geöffnet und gleichzeitig werden die Zähler
55 und 56 mittels Negiergiied 58 nicht mehr in ihrer Ausgangsstellung gehalten. In der Anfangsstellung ist
über die Ansteuerschaltung ein bestimmtes Teilerverhältnis der Teiler 52 und 55 eingestellt. Dieses
Teilerverhältnis wird bis Ende des Zeitraumes r0
(entsprechend der maximalen Drehgeschwindigkeit) beibehalten, so daß also in dem Zeitraum i(1 keine
Frequenzänderung vor sich geht. Die in diesem Zeitraum in den Zähler 53 einlaufenden durch das
Teilerverhältnis von Teiler 52 bestimmte Impulsmenge ist bei der Voreinstellung berücksichtigt.
Nach Ablauf der Zeit tu schaltet ein Impuls den
Schrittzähler 56 weiter, dessen neue Einstellung nunmehr über die Schalteinrichtung 57 das Teilerverhältnis
zumindest des Teilers 55 ändert, so daß nun eine durch das neue Teilerverhältnis besiimmte Impulszahl
bestimmter Frequenz in den Zähler 53 einläuft. Durch Änderung der Folgefrequenz der Impulse und der Zahl
der Impulse der einzelnen Frequenzen wird die
Annäherung an die Impulszahl entsprechend — bei
kontinuierlichen Frequenzändeningen erreicht. Nach
Beendigung des Impulses an der Klemme 50 wird das Ergebnis auf den Speicher 60 übertragen und steht
somit zur Weiterverarbeitung zur Verfügung.
Hicr/u 2 Blatt Zeichiuinsieii
Claims (1)
1. Verfahren zur Messung der Impulsfolgefrequenz einer ersten Impulsfolge durch Erzeugen
einer Impulsmenge während der Dauer T einer Periode der Impulse der ersten Impulsfolge oder
einer davon abhängigen Dauer unter Zuhilfenahme einer zweiten höherfrequenten Zahl-Impulsfolge,
dadurch gekennzeichnet, daß zur wenigstens näherungsweisen Linearisierung der Abhängigkeit
der Impulsmenge von der Impulsfolgefrequenz der ersten Impulsfolge, die Impulsfolgefrequenz
der höherfrequenten Zähl-Impulsfolge während
der Periodendauer T oder der davon abhängigen Dauer ausgehend von einem Anfangswert derart geändert wird, daß die entstehende
Impulsme.nge wenigstens angenähert der !mpulsmsnge
bei sich kontinuierlich nach Maßgabe des Ausdrucks-L ändernder Zähl-Impulsfolgefrequenz
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