DE23327C - Neuerungen an Heizapparaten - Google Patents
Neuerungen an HeizapparatenInfo
- Publication number
- DE23327C DE23327C DENDAT23327D DE23327DA DE23327C DE 23327 C DE23327 C DE 23327C DE NDAT23327 D DENDAT23327 D DE NDAT23327D DE 23327D A DE23327D A DE 23327DA DE 23327 C DE23327 C DE 23327C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- side walls
- cover
- innovations
- corrugated sheet
- corrugated
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 title claims description 9
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 9
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 9
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 2
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 6
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 3
- CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N Fe2+ Chemical compound [Fe+2] CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910000754 Wrought iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 235000000396 iron Nutrition 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 229910001208 Crucible steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010425 asbestos Substances 0.000 description 1
- 239000002956 ash Substances 0.000 description 1
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 1
- 239000010881 fly ash Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 229910052895 riebeckite Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
- 239000000779 smoke Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
- F24H3/00—Air heaters
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Central Heating Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. September 1882 ab.
Die nachstehend beschriebenen Neuerungen an Heizapparaten oder Caloriferen beziehen
sich auf die Anwendung von gewelltem Metallblech zu ihrer Herstellung, zum Zweck, die
Wärme abgebende Fläche möglich grofs zu erhalten, jedoch den ganzen Apparat leicht und
dennoch haltbar zu machen.
Vorzugsweise besteht unser Heizapparat aus einem Kasten von reckteckiger Form, dessen
Seitenwände und Deckel aus Wellenblech gebildet sind, wobei sowohl der Deckel als auch
die Seitenwände durch eigenthümlich geformte Gufsstücke verbunden werden, um neben der
nöthigen Dichtung auch dem Apparat ein gutes Aussehen zu verleihen.
In der Zeichnung ist ein solcher Heizapparat in zwei verschiedenen Ausführungsformen dargestellt,
welche sich nur dadurch unterscheiden, dafs bei dem einen die Wellen im Deckel entweder
in der Längsrichtung des Apparates, bei dem anderen quer zur Richtung des Feuers
liegen.
Fig. ι ist ein Längsschnitt nach C-D der Fig. 2,
Fig. 2
Fig· ι,
Fig. 3 ein Querschnitt nach E-F der Fig. 2, Fig. 4 eine Vorderansicht des ganzen Apparates,
Fig. 5 eine Seitenansicht .desselben,
Fig. 6 eine Oberansicht des Deckels.
Fig. 7 zeigt eine Calorifere, bei welcher die Wellen des Deckels in der Längsrichtung laufen, in der Vorderansicht,
. Fig. 8 einen Längsschnitt desselben.
Fig. 6 eine Oberansicht des Deckels.
Fig. 7 zeigt eine Calorifere, bei welcher die Wellen des Deckels in der Längsrichtung laufen, in der Vorderansicht,
. Fig. 8 einen Längsschnitt desselben.
ein Horizontalschnitt nach A-B der Fig. 9 und 10 sind Details der Verbindungsgufsstücke.
Der Heizapparat besteht aus einem Kasten, der aus Wellenblech hergestellt ist. Dieser
Kasten, Fig. 1, 2 und 8, wird durch Scheidewände in zwei oder drei oder mehrere ungefähr gleich
grofse Abtheilungen getheilt.
Der vordere Theil enthält den Rost c und den Aschfall. Das Feuer durchzieht den ganzen
Kasten in der Richtung der Pfeile und geht endlich durch das Rauchrohr h in den Schornstein,
m ist eine mit Thür verschlossene Oeffnung zum Entfernen etwaiger Flugasche.
Zum Schütze der gewellten Decke gegen die
directe Stichflamme ist in der ersten Abtheilung über dem Rost c eine Schutzplatte d angeordnet,
welche glatt, gerippt oder gewellt sein kann. Die Verbindung der vier Seitenwände unter
sich geschieht am einfachsten durch Zusammennieten oder Zusammenschrauben der Bleche,
Fig. 2; jedoch kann man auch zur Versteifung Winkel- oder Eckeisen bei genannter Verbindung
anwenden. .
Die Enden der Seitenwände gegen den Deckel hin sind mit einem Rahmen aus
weichem, biegsamem Gufseisen gefafst. Derselbe pafst sich genau den Mulden des Wellenbleches
an und bildet sich'schliefslich zu einem Flantsch aus, auf welchem das entsprechend angepafste
Gufsfagonstück des Deckels ruht und somit die Dichtung an dieser Stelle vollkommen ist
(s. Fig. ι und 8 und Details Fig. 9.)
Der Deckel des Heizapparates ist in gleicher Weise mit einem elastischen, aus Gufseisen oder
Gufsstahl hergestellten Rahmen versehen, dessen Querschnitt variirt, je nachdem die Mulden des
Deckelwellenbleches parallel oder quer zur
Achsenrichtung des Apparates laufen.
In Fig. 3 und 9 ist der Querschnitt des Faconstückes gezeigt, wenn die Wellen quer
laufen, während Fig. 7 und 10 ein solches zeigt, wenn die Wellen längs durchgehen. In beiden
Fällen ist es nöthig, dafs sich die Gufsverbindungsstücke einerseits genau der Form der
Mulden des Wellenbleches anschmiegen, sich jedoch auch andererseits zu einem genügend
grofsen Flantsch ausbilden, um den Deckel mit den Seitenwänden gehörig verdichten zu können.
Um eine gute Dichtung zu erreichen, wendet man einen aus Schmied- und Gufseisen oder Gufsstahl
hergestellten Rahmen P an, dessen Querschnitt und Lage in Fig. 9 und 10 dargestellt
ist. Seine Wirkungsweise ist vorzugsweise die, dafs er ein Verschieben des Deckels gegen die
Facongufsstücke der Seitenwandungen verhütet, und benutzt man Rahmen P zur Herstellung
einer sicheren Dichtung, derart, dafs man die zu seiner Aufnahme bestimmten Nuthen mit
Lehm oder Sand füllt, denselben einlegt, endlich den Deckel des Heizapparates aufsetzt
und die Theile, wie aus Fig. 9 und 10 ersichtlich , mittelst Schrauben oder Niete an einander
befestigt.
Statt dieses Dichtungsrahmens P wird es in manchen Fällen vortheilhaft sein, eine Verpackung
von Asbestschnur oder -Pappe zwischen die Flantschen zu klemmen.
Obwohl hier nicht gezeichnet, kann man die Seitenwände des Heizapparates so anordnen,
dafs die Mulden des Wellenbleches anstatt vertical horizontal laufen. In diesem Fall
können dieselben nicht mehr direct oder mit Hülfe von Eckeisen zusammengenietet werden/
sondern man mufs sich gewellter Gufsstücke bedienen, analog wie bei der Deckelbefestigung
beschrieben wurde.
Wir legen auf diese letzterwähnte Construction weniger Werth, da die Ausführung der
Arbeit sehr erschwert wird, sich ziemlich complicirte Gufsstücke nöthig machen und der
Nutzeffect des Apparates dadurch schlechter wird.
Der Deckel des Heizapparates wird von uns vorzugsweise gewölbt hergestellt, jedoch ist auch
dies nicht unbedingt nöthig, sondern meistens nur des schöneren Aussehens halber gethan.
Gewölbter Deckel gewährt leichteres Vorbeistreichen der Luft als ein flacher, indefs ist
ersterer nicht absolut nöthig. Ein- nicht gewölbter Deckel würde sich ebenso gut für die
genannte Construction eignen, sogar die Form der gufseisernen Fagonstücke vereinfachen. Als
Material zur Herstellung des beschriebenen Heizapparates benutzen wir schmiedeisernes Wellenblech
entweder roh oder verzinkt, je nach Bedürfhifs.
Wie leicht einzusehen, bilden die in Fig. 9 und ι ο
detaillirt dargestellten Gufsstücke einen wesentlichen Factor, um überhaupt aus Wellenblech
einen Heizapparat herstellen zu können, denn sie gestatten eine leichte Montage der ganzen
Construction, ohne dafs dabei die Ausdehnung des Materials in der Wärme von schädlichem
Einflufs wäre, denn das Gufseisen ist, wie gesagt, so elastisch, dafs es hiedurch nicht bricht.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Ein kastenförmiger Heizapparat (Calorifere), welcher dadurch charakterisirt wird, dafs die vier verticalen Seitenwände und der Deckel aus Wellenblech gebildet sind, und wobei die Verbindung dieser Theile durch Fagonstücke aus gegossenem Metall, Fig. 9 und 10, erfolgt, welche sich der Form des Wellenbleches anschmiegen, wie in Fig. 1 bis 7 dargestellt.Die Dichtung des Deckels gegen die Seitenwände vermittelst des metallenen Rahmens P.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE23327C true DE23327C (de) |
Family
ID=299887
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT23327D Active DE23327C (de) | Neuerungen an Heizapparaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE23327C (de) |
-
0
- DE DENDAT23327D patent/DE23327C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2917125C2 (de) | Heizofen | |
| DE2419183C3 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Luftkastens mit mindestens einer Ruckschlagklappe | |
| DE23327C (de) | Neuerungen an Heizapparaten | |
| DE3029298C2 (de) | Raumheizgerät für Kleinräume | |
| AT377597B (de) | Ofen | |
| DE2022294A1 (de) | Verbindungselement | |
| DE2911020B1 (de) | Stahlheizungskessel | |
| DE2919471A1 (de) | Offener kamin | |
| DE695928C (de) | Muendungsfeuer-Abschirm- und Schalldaempfervorrichtung fuer Schnellfeuerwaffen | |
| DE639792C (de) | Waermespeicher zum Einbau in Ofenaufsaetze | |
| AT281353B (de) | Kachelofen-einsatz | |
| DE539437C (de) | Wagenkasten, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE28350C (de) | Löthofen | |
| DE154579C (de) | ||
| DE1799887U (de) | Aus blech bestehender kohle- oder oelofen mit annaehernd rechteckigem querschnitt. | |
| DE879597C (de) | Gasbeheizter Fluessigkeitserhitzer | |
| AT222847B (de) | Ofen für flüssige Brennstoffe | |
| DE2448666C3 (de) | Rauchheizkörper | |
| DE842535C (de) | Heizofen mit einem den Verbrennungsraum umgebenden unten und oben offenen Luftschacht | |
| AT275092B (de) | Feuertür für Kohlenherde | |
| AT282890B (de) | Rauchfangmantel | |
| DE2807612A1 (de) | Waermetauscher | |
| DE87188A (de) | ||
| DE7508394U (de) | Wärmespeichereinsatz für ÖKeuerungsanlagen | |
| AT231656B (de) | Kessel |