DE23327C - Neuerungen an Heizapparaten - Google Patents

Neuerungen an Heizapparaten

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DE23327C
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DE
Germany
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side walls
cover
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corrugated sheet
corrugated
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DENDAT23327D
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English (en)
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POENSGEN & CO. und J. F. HÄUSER in Düsseldorf
Publication of DE23327C publication Critical patent/DE23327C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H3/00Air heaters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Central Heating Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Neuerungen an Heizapparaten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. September 1882 ab.
Die nachstehend beschriebenen Neuerungen an Heizapparaten oder Caloriferen beziehen sich auf die Anwendung von gewelltem Metallblech zu ihrer Herstellung, zum Zweck, die Wärme abgebende Fläche möglich grofs zu erhalten, jedoch den ganzen Apparat leicht und dennoch haltbar zu machen.
Vorzugsweise besteht unser Heizapparat aus einem Kasten von reckteckiger Form, dessen Seitenwände und Deckel aus Wellenblech gebildet sind, wobei sowohl der Deckel als auch die Seitenwände durch eigenthümlich geformte Gufsstücke verbunden werden, um neben der nöthigen Dichtung auch dem Apparat ein gutes Aussehen zu verleihen.
In der Zeichnung ist ein solcher Heizapparat in zwei verschiedenen Ausführungsformen dargestellt, welche sich nur dadurch unterscheiden, dafs bei dem einen die Wellen im Deckel entweder in der Längsrichtung des Apparates, bei dem anderen quer zur Richtung des Feuers liegen.
Fig. ι ist ein Längsschnitt nach C-D der Fig. 2,
Fig. 2
Fig· ι,
Fig. 3 ein Querschnitt nach E-F der Fig. 2, Fig. 4 eine Vorderansicht des ganzen Apparates,
Fig. 5 eine Seitenansicht .desselben,
Fig. 6 eine Oberansicht des Deckels.
Fig. 7 zeigt eine Calorifere, bei welcher die Wellen des Deckels in der Längsrichtung laufen, in der Vorderansicht,
. Fig. 8 einen Längsschnitt desselben.
ein Horizontalschnitt nach A-B der Fig. 9 und 10 sind Details der Verbindungsgufsstücke.
Der Heizapparat besteht aus einem Kasten, der aus Wellenblech hergestellt ist. Dieser Kasten, Fig. 1, 2 und 8, wird durch Scheidewände in zwei oder drei oder mehrere ungefähr gleich grofse Abtheilungen getheilt.
Der vordere Theil enthält den Rost c und den Aschfall. Das Feuer durchzieht den ganzen Kasten in der Richtung der Pfeile und geht endlich durch das Rauchrohr h in den Schornstein, m ist eine mit Thür verschlossene Oeffnung zum Entfernen etwaiger Flugasche.
Zum Schütze der gewellten Decke gegen die directe Stichflamme ist in der ersten Abtheilung über dem Rost c eine Schutzplatte d angeordnet, welche glatt, gerippt oder gewellt sein kann. Die Verbindung der vier Seitenwände unter sich geschieht am einfachsten durch Zusammennieten oder Zusammenschrauben der Bleche, Fig. 2; jedoch kann man auch zur Versteifung Winkel- oder Eckeisen bei genannter Verbindung anwenden. .
Die Enden der Seitenwände gegen den Deckel hin sind mit einem Rahmen aus weichem, biegsamem Gufseisen gefafst. Derselbe pafst sich genau den Mulden des Wellenbleches an und bildet sich'schliefslich zu einem Flantsch aus, auf welchem das entsprechend angepafste Gufsfagonstück des Deckels ruht und somit die Dichtung an dieser Stelle vollkommen ist (s. Fig. ι und 8 und Details Fig. 9.)
Der Deckel des Heizapparates ist in gleicher Weise mit einem elastischen, aus Gufseisen oder Gufsstahl hergestellten Rahmen versehen, dessen Querschnitt variirt, je nachdem die Mulden des
Deckelwellenbleches parallel oder quer zur Achsenrichtung des Apparates laufen.
In Fig. 3 und 9 ist der Querschnitt des Faconstückes gezeigt, wenn die Wellen quer laufen, während Fig. 7 und 10 ein solches zeigt, wenn die Wellen längs durchgehen. In beiden Fällen ist es nöthig, dafs sich die Gufsverbindungsstücke einerseits genau der Form der Mulden des Wellenbleches anschmiegen, sich jedoch auch andererseits zu einem genügend grofsen Flantsch ausbilden, um den Deckel mit den Seitenwänden gehörig verdichten zu können.
Um eine gute Dichtung zu erreichen, wendet man einen aus Schmied- und Gufseisen oder Gufsstahl hergestellten Rahmen P an, dessen Querschnitt und Lage in Fig. 9 und 10 dargestellt ist. Seine Wirkungsweise ist vorzugsweise die, dafs er ein Verschieben des Deckels gegen die Facongufsstücke der Seitenwandungen verhütet, und benutzt man Rahmen P zur Herstellung einer sicheren Dichtung, derart, dafs man die zu seiner Aufnahme bestimmten Nuthen mit Lehm oder Sand füllt, denselben einlegt, endlich den Deckel des Heizapparates aufsetzt und die Theile, wie aus Fig. 9 und 10 ersichtlich , mittelst Schrauben oder Niete an einander befestigt.
Statt dieses Dichtungsrahmens P wird es in manchen Fällen vortheilhaft sein, eine Verpackung von Asbestschnur oder -Pappe zwischen die Flantschen zu klemmen.
Obwohl hier nicht gezeichnet, kann man die Seitenwände des Heizapparates so anordnen, dafs die Mulden des Wellenbleches anstatt vertical horizontal laufen. In diesem Fall können dieselben nicht mehr direct oder mit Hülfe von Eckeisen zusammengenietet werden/ sondern man mufs sich gewellter Gufsstücke bedienen, analog wie bei der Deckelbefestigung beschrieben wurde.
Wir legen auf diese letzterwähnte Construction weniger Werth, da die Ausführung der Arbeit sehr erschwert wird, sich ziemlich complicirte Gufsstücke nöthig machen und der Nutzeffect des Apparates dadurch schlechter wird.
Der Deckel des Heizapparates wird von uns vorzugsweise gewölbt hergestellt, jedoch ist auch dies nicht unbedingt nöthig, sondern meistens nur des schöneren Aussehens halber gethan. Gewölbter Deckel gewährt leichteres Vorbeistreichen der Luft als ein flacher, indefs ist ersterer nicht absolut nöthig. Ein- nicht gewölbter Deckel würde sich ebenso gut für die genannte Construction eignen, sogar die Form der gufseisernen Fagonstücke vereinfachen. Als Material zur Herstellung des beschriebenen Heizapparates benutzen wir schmiedeisernes Wellenblech entweder roh oder verzinkt, je nach Bedürfhifs.
Wie leicht einzusehen, bilden die in Fig. 9 und ι ο detaillirt dargestellten Gufsstücke einen wesentlichen Factor, um überhaupt aus Wellenblech einen Heizapparat herstellen zu können, denn sie gestatten eine leichte Montage der ganzen Construction, ohne dafs dabei die Ausdehnung des Materials in der Wärme von schädlichem Einflufs wäre, denn das Gufseisen ist, wie gesagt, so elastisch, dafs es hiedurch nicht bricht.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein kastenförmiger Heizapparat (Calorifere), welcher dadurch charakterisirt wird, dafs die vier verticalen Seitenwände und der Deckel aus Wellenblech gebildet sind, und wobei die Verbindung dieser Theile durch Fagonstücke aus gegossenem Metall, Fig. 9 und 10, erfolgt, welche sich der Form des Wellenbleches anschmiegen, wie in Fig. 1 bis 7 dargestellt.
    Die Dichtung des Deckels gegen die Seitenwände vermittelst des metallenen Rahmens P.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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