DE233256C - - Google Patents

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DE233256C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F5/00Details or accessories
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/02Pianofortes with keyboard

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 233256 KLASSE 51y/. GRUPPE
FELIPE SALDANA in PARIS.
gespielten Instrument.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Februar 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für
Pianolas oder ähnliche Instrumente, die dazu bestimmt ist, dem Spieler bezüglich der zu wählenden .Ausdrucksweise für das zu spielende Stück Anweisung zu geben.
Eine Nadel o. dgl., die sich vor dem Notenblatt befindet, wird durch einen Balg beeinflußt, der mit dem Magazinbalg in Verbindung steht, von dem aus die Anschlagbälge für die
ίο Tasten ausgesaugt werden. Dieser Balg ist der Einwirkung einer Feder unterworfen, die mit dem äußeren Luftdruck Gleichgewicht herstellt.
Auf dem Notenblatt ist zuvor eine Kurve aufgezeichnet, die einer bestimmten Betonung entspricht, so daß, wenn man die Nadel dieser Kurve folgen läßt, man die gewünschte Ausdrucksweise erhält. Dies geschieht durch stärkeres oder schwächeres Treten der Schöpfbälge, welche dem Magazinbalg die Luft entziehen.
Die Nadel kann auch vor einer Skala angebracht und die Betonung durch Ziffern angegeben sein.
Es ist ersichtlich, daß die Vorrichtung auch dazu verwendbar ist, die Betonungslinien einzuzeichnen, wenn man die Nadel 0. dgl. mit einer Schreibfeder oder einer anderen Vorrichtung versieht, die eine Linie erscheinen läßt.
Man könnte die Nadel unmittelbar durch einen der großen Blasebälge bewegen, aber diese Art des Betriebes würde sich in gewissen Fällen als sehr wenig praktisch und unanwendbar erweisen; die vorher beschriebene Einrichtung ist vorzuziehen.
Die Erfindung ist Veranschaulicht in der beiliegenden Zeichnung.
Auf der Außenseite der Stützen α ist ein Balg b befestigt, an welchem eine Metallstange c angebracht ist, die oben mit einer Stange d verbunden ist.
Die Stange d, an ihrem Ende mit einem Stift β versehen, wird in einem Zylinder f, der fest mit der Stütze α verbunden ist, geführt. Der Balg b ist mit dem Magazinbalg mittels einer Kautschukröhre verbunden, die an einen Metallstutzen g angeschlossen ist. Eine Feder h, deren Spannung mittels der Schraube i geregelt werden kann, bringt den Balg b in die ganz geöffnete Stellung, wenn der Spieler mit Treten aufhört.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Der Spieler bewegt mittels Pedales die Schöpfbälge in der Weise, daß der Stift β immer möglichst genau auf der Linie / sich fortbewegt, die auf dem Notenblatt k aufgezeichnet ist. Da der stärkeren Saugwirkung im Balg b auch eine stärkere Saugwirkung in den Anschlagbälgen entspricht, so entspricht auch die Betonung der vorgezeichneten Linie. Es hängt also von der Geschicklichkeit des Spielers ab, daß durch ein möglichst genaues Folgen der vorgezeichneten Linie eine kunstgerechte Wiedergabe des Musikstückes erreicht wird.
Die Vorrichtung kann an allen automatisch spielenden Klavieren, z. B. bei dem Pianola
und bei allen analogen Musikinstrumenten, verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Anzeigevorrichtung für die Betonung eines Musikstückes auf einem pneumatisch gespielten Instrument, gekennzeichnet durch eine Nadel (e), die durch einen mit dem die Tasten anschlagenden Gebläse oder dem Magazinbalg in Verbindung stehenden Balg (b) vor einer auf dem Notenblatt aufgezeichneten Kurve oder vor einer Skala bewegt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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