DE233248C - - Google Patents

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DE233248C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M37/00Other apparatus for introducing media into the body; Percutany, i.e. introducing medicines into the body by diffusion through the skin
    • A61M37/0076Tattooing apparatus

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Dermatology (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Virology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JKi 233248 KLASSE 30 ^. GRUPPE
Nadel für Tätowierzangen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. September 1910 ab.
Die bisher zum Kennzeichnen von Tieren gebräuchlichen Tätowierzangen hatten den Nachteil, daß die Farbe nicht genügend an der Nadel haftete, und daß infolgedessen ein Tätowieren mittels einfachen Dürchstechens des zu tätowierenden Körperteiles, meist des. Ohres, nicht möglich war. Die bisher gebräuchlichen Zangen durchlochten wohl, färbten die gesetzte Wunde aber nicht dauernd.
ίο Alle diese Nachteile sollen durch die Nadel vermieden werden, welche den Gegenstand der Erfindung bildet.
. Gemäß der Erfindung ist die Nadel nicht glatt, sondern an der Oberfläche mit Aussparungen versehen, wobei die Aussparungen so ausgebildet sein müssen, daß sie eine größere Menge von Farbe aufnehmen können.
Ferner ist die Nadel noch so eingerichtet,
daß sie imstande ist, die Farbe sowohl bei der Aufwärts- als auch bei der Abwärtsbewegung abzugeben, so daß die gesetzte Wunde von beiden Seiten gewissermaßen mit Farbe durchtränkt wird.
Zu diesem Zwecke erhält die Aussparung 2 der Nadel 1 eine dreieckige, halbkreisförmige oder ähnliche Form (Fig. 1), die sich beim Einsenken in das Farbkissen 3 mit Farbe anfüllt. Über dem Farbkissen 4 liegt der zu tätowierende Körperteil, beispielsweise das Ohr, das im wesentlichen aus mehr oder weniger elastischem Knorpel gebildet wird, welcher beim Durchdringen der Nadel auseinandergedrückt wird und sich wieder zusammenzieht, je nachdem es die unebene Oberfläche der Nadel bedingt.
Der Vorgang beim Tätowieren ist nun folgender :
Die durch mehrmaliges Zusammendrücken der Zange an ihrer Oberfläche ganz mit aus dem Farbkissen hierbei entnommener Farbe überzogene Nadel wird mittels Zangendruckes durch das Ohr hindurchgedrückt. Es wird nun beim Niederdrücken der Nadel alle auf den Vertiefungen derselben angesammelte Farbe von obenher in die Wunde in deren ganze Ausdehnung hineingewischt. Die Nadel geht nach dem Durchstechen des Ohres in das Farbkissen hinein und wird hier wieder mit Farbe überzogen. Geht nun die Nadel beim Aufhören des Zangendruckes durch zwisehen den Zangenschenkeln angebrachten Federdruck wieder nach oben, also in ent- » gegengesetzter Richtung zurück, so wird die Stichwunde naturgemäß nun von untenher mit Farbe durchsetzt. Es bleibt dabei noch etwas Farbe an der Nadel haften (Fig. 2). Geht die Nadel abwärts, so dringt diese Farbe von obenher in die Wunde ein, so daß diese also von beiden Seiten durchtränkt wird. Dieses völlige Durchtränken der Stichwunden mit Tätowierfarbe erzielt nun eine dauernde Färbung der durchstochenen Stelle, in diesem Falle des Ohres.
Durch Verwendung vieler derartiger Nadeln lassen sich Zahlen und Buchstaben zusammenstellen und mit denselben dann Tiere dauernd und in bedeutend einfacherer Weise als bisher zeichnen.
Die Ausführung der Aussparungen kann in verschiedener Weise vorgenommen werden; in
Fig. 3 ist ζ. B. eine Nadel dargestellt, die mit ringförmigen Aussparungen versehen ist. Die Nadel wird in üblicher Weise durch Vernieten an der Nadelplatte befestigt. An Stelle der ringförmigen Aussparungen können auch schraubenförmige (Fig. 4) angewendet werden. Die Nadel wird zweckmäßig so ausgeführt, daß sie nach unten spitz verläuft.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Nadel für Tätowierzangen, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe mit Aussparungen versehen ist, in denen sich Farbe beim Eintauchen in das Färbkissen derart ansammelt, daß sie sowohl beim Auf- als auch beim Abwärtsgang Farbe an den zu tätowierenden Körperteil abgeben.
  2. 2. Nadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche feilen- oder raspelartig gestaltet ist.
  3. 3. Nadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe mit ringförmigen oder schraubenförmigen Aussparungen versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2535602A1 (fr) * 1982-11-05 1984-05-11 Stallergenes Lab Dispositif scarificateur

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2535602A1 (fr) * 1982-11-05 1984-05-11 Stallergenes Lab Dispositif scarificateur

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