DE23266C - Neuerungen an Maschinen zum Einspähnen von Geweben - Google Patents

Neuerungen an Maschinen zum Einspähnen von Geweben

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DE23266C
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DENDAT23266D
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C. H. WEISBACH in Chemnitz
Publication of DE23266C publication Critical patent/DE23266C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
    • D06C15/10Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics between flat plates of a press
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/17Flat presses, pressing plates or heating devices for pressing plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8: Bleichen, Färben, Zeugdruck und Appretur.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. October 1882 ab.
Zweck der Maschine ist, die Prefsspähne zwischen die zu pressenden, entweder einfachen oder doublirten Gewebe zu bringen.
Fig. ι stellt eine solche Maschine im Aufrifs, Fig. 2 im Grundrifs dar. Das Gewebe geht zwischen den beiden Walzen b. hindurch und wird bei den hin- und hergehenden Bewegungen derselben auf dem Tisch α in Falten gelegt. Die zwischen diese Falten zu bringenden Prefsspähne werden aus einer horizontalen, verticalen oder geneigten Lage durch Mechanismen, wie in Fig. 3 bis 9 dargestellt, wechselseitig zwischen die Falten des Gewebes geschoben.
In den Fig. 1 und 2 sind die Mechanismen, wie sie Fig. 3 und 5 darstellen, in .combinirter Weise angeordnet, und zwar so, dafs das Anheben der Prefsspähne mittelst continuirlich bewegter, abgestufter Frictionsscheiben d erfolgt, der Weitertransport jedoch durch Mitnehmerstäbe e, welche die angehobenen Spähne erfassen und so weit durch die Führungsmulden/ führen, dafs sie von den automatisch wirkenden Kluppen c erfafst und auf den Tisch α gelegt werden können. Der Tisch α kann sich nach unten bewegen, und zwar je nach Mafsgabe der auf dem Tische befindlichen Waare, was durch eine adjustirbare Federn oder durch Hebel mit Gewichten erreicht wird. Die hin- und hergehende Bewegung der gerade geführten Walzen b und Kluppen c wird durch die Kurbel i, Pleuelstange k und Hebel h erzeugt. Die Frictionsscheiben d werden durch konische Zahnräder H1 bis U1 bewegt, während die Mitnehmerstäbe e ihre' auf- und niedergehende Bewegung durch die Hebedaumen /, die Hebel m p, r und - über Rollen 0 geführte Schnüre erhalten.
Die Prefsspähne befinden sich in den fahrbaren Kästen q und werden durch die Gewichte t, welche die Kästen nach innen ziehen, an die Frictionsscheiben d und an die Haltrollen χ angedrückt.
Die verschiedenen Mechanismen zum Transport der Prefsspähne sind in Fig. 3 bis 9 dargestellt, und gelten die in Fig. 3 bis 8 nicht nur für die gezeichnete verticale, sondern auch für alle anderen Lagen der Prefsspähne. Sie bestehen aus folgendem:
Fig. 3 zeigt eine abgestufte Frictionsrolle 1 bei continuirlicher Drehbewegung, eine einfache Frictionsrolle, wie punktirt gezeichnet, für discontinuirliche Bewegung;
Fig. 4 ein Frictionsband 2, über Rollen gehend, discontinuirlich bewegt, oder auch ein einfaches, continuirlich bewegtes Transportband mit Mitnehmerstab 3;
Fig. S einen Mitnehmerstab 4, durch Hebel, Schnur, Rollen und Eigengewicht auf- und niederbewegt;
Fig. 6 einen Frictionssector 5, oscillirend oder rotirend;
Fig. 7 einen geraden Frictionsschieber 6 mit auf- und niedergehender Bewegung;
.Fig. 8 einen excentrischen Frictionsschieber 7 mit selbsttätigem Andrücken beim Vorwärts-, und Loslassen beim Rückwärtsgehen;
Fig. 9 eine Frictionsrolle 8 an einem um die Antriebswelle drehbaren Hebelantrieb durch Riemen oder Kette, Sperrrad, Klinke, Hebel u. s. w., hauptsächlich angewendet für feststehende, horizontale Prefsspahntische.
Zur Ueberführung der Prefsspähne aus der verticalen oder geneigten Lage in die hori-
zontale dient nach Fig. ίο eine Walze 9 mit Führungsbändern 11, welche über die Rollen 10 laufen. Ferner die in Fig. 11 dargestellte Führungsmulde.
In Fig. 12 und 13 ist mit α der auf der Stange A befindliche feste Kluppentheil, der drehbare mit b bezeichnet.
Zum automatischen Oeffnen und Schliefsen der Kluppe behufs Loslassens und Erfassens der Prefsspähne dient folgender Apparat. An der Welle g sitzt einerseits ein Daumen e, welcher an dem Schenkel des beweglichen Kluppentheiles b anliegt, andererseits der Daumen f, welcher bei der hin- und hergehenden Bewegung der Kluppen an den Stift h stöfst und von diesem sammt dem auf der Welle g befestigten Daumen e um ein Stück gedreht wird, so dafs der letztere den beweglichen Kluppentheil nach vorn drückt, wodurch das Oeffnen der Kluppe erfolgt. Um die Kluppe so lange offen zu belassen, bis ein neues Erfassen des Spahnes erforderlich ist, schiebt sich der mit einer Spiralfeder angespannte Stift d mit seiner am Ende befindlichen Nase an den Schenkel des Kluppentheiles b und verhindert so das Schliefsen der Kluppe, welches durch die Feder c bewirkt wird, in dem Momente, in welchem der Stift d mit seinem Ende an die Platte i trifft und zurückgeschoben wird, so dafs sich die Nase des Stiftes d hinter dem Schenkel des Kluppentheiles b anlegt.
In den Fig. 12 und 13 ist die gedachte Bewegungsrichtung des Kluppensystemes mit einem Pfeil angedeutet und dementsprechend das linke Kluppenpaar geschlossen, also den Spahn haltend, das rechte Kluppenpaar offen dargestellt. Die rechts angebrachten Stifte h werden die linken Kluppen, die links angebrachten die rechten öffnen.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Die m Fig. 3 bis 9 dargestellten Transportmechanismen für Einspähnmaschinen, um die Prefsspähne aus der einen in die andere Lage zu bringen bezw. zwischen die in Falten zu legenden Gewebe.
2. Die Einrichtung der Kluppen zum Erfassen der Prefsspähne und zur Transportirung derselben auf den Legetisch, bestehend aus dem festen Theile α und dem drehbaren b mit Feder c, deren Wirkungsweise durch die Daumen e und /, die Stange mit Nase d und die Anschläge h und i vermittelt wird.
3. Die in Fig. 10 und 11 dargestellten Führungen, um Prefsspähne aus verticaler oder geneigter Lage in die horizontale überzuführen.
4. Ein Legetisch für einzuspähnende Gewebe, dessen Niederbewegung beim Auflegen der Spähne und des Gewebes mittelst Federn oder Hebel mit Gewichten regulirt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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