DE2326348A1 - Leitungsfuehrung - Google Patents

Leitungsfuehrung

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DE2326348A1
DE2326348A1 DE19732326348 DE2326348A DE2326348A1 DE 2326348 A1 DE2326348 A1 DE 2326348A1 DE 19732326348 DE19732326348 DE 19732326348 DE 2326348 A DE2326348 A DE 2326348A DE 2326348 A1 DE2326348 A1 DE 2326348A1
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hinge
nipple
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DE19732326348
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Johann Paul Schifferle
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SCHIFFERLE
Original Assignee
SCHIFFERLE
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    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02—Details
    • H02G3/04—Protective tubing or conduits, e.g. cable ladders or cable troughs
    • H02G3/0431—Wall trunking

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description

  • Leitungsführung Die Erfindung betrifft eine Beitungsführung für elektrische Kabel mit einem Gehäuse, das zum Einlegen der Kabel auf einer nach der Montage zugänglichen Seite Schlitze aufweist, die durch unverlierbare Verschiußstücke verschließbar sind, Zusatz zu der deutschen Patentanmeldung P 22 46 641.?.
  • Die Leitungsführung gemäß der Hauptanmeldung P 22 46 641.7 hat als Gehäuse unter Abständen angeordnete, an einer Montagewand befestigbare Tragbügel, die zum Einlegen der Kabel Schlitze aufweisen, die durch unverlierbare Tragbügeln angeordnete Verschlußstücke verschließbar sind, und ferner die Tragbügel wenigstens seitlich und vorne abdeckende Gehäuseteile. Die Verschlußstücke sind schwenkbar oder verschiebbar an den Tragbügeln befestigt.
  • Aus der DU-PS 1 216 157 ist ein Kabelführungskanal bekannt, der sich von der Leitungsführung gemäß der Hauptanmeldung dadurch unterscheidet, daß das Gehäuse im wesentlichen aus einem U-Profil besteht, dessen offene Seite durch einen Deckel abgeschlossen wird. Zur vorläufigen Halterung der in den Kabelführungskanal eingelegten Kabel sind in Abständen einsetzbare Klammern vorgesehen, die mit einer Nut-Feder-Verbindung befestigt sind, welche audh mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildet sein kann. Die in der DT-PS 1 216 157 gezeigte und beschriebene Nut-Feder-Verbindung ist insofern unbefriedigend, als die Kraft, die die Klammer gerade noch ohne abzuspringen aushalten kann, immer so groß wie die Kraft ist, die zum Einsetzen bzw. Abnehmen der Klammern in den Kabelkanal erforderlich ist.
  • Erwünscht ist jedoch, daß sich die -Klammern oder andere Verschlußstücke möglichst leicht einsetzen und abnehmen- lassen und andererseits eine möglichst große Belastung durch die in dem Kabelkanal liegenden Kabel aushalten können.
  • Um die bereits vorgeschlagene Leitungsführung dadurch zu verbessern, daß der Verschluß zuverlässiger, höher belastbar und besser auf die Erfordernisse der Praxis abgestimmt ist, ist die erfindungsgemäße Leitungsführung dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußstücke an ihrem einen Ende unverlierbar durch ein Scharnier an einem die eine Begrenzung des Schlitzes bildenden Bestandteil des Gehäuses und an ihrem anderen Ende über eine Rast- oder Verriegelungsverbindung mit einem die andere Begrenzung des Schlitzes bildenden Bestandteil des Gehäuses befestigbar ist.
  • Außer den Vorteilen, die mit der Unverlierbarkeit der Verschlußstücke verbunden sind, ergibt sich durch die Ausführung der Verbindung zwischen dem Verschluß stück und dem damit verbundenen Bestandteil des Gehäuses als unverlierbares Scharnier der wesentliche Vorteil, daß die Verbindung durch die Belastung der Kabel, deren Hauptkraftkomponente senkrecht zu der Montagewand nach außen gerichtet ist, nicht aufgedrückt werden kann. Die gut definierte Drehachse, die durch das Scharnier geliefert wird, trägt noch daz;ibei, daßsch9ieast- oder Verriegelungsverbindung am anderen Ende des Verschlußstückes mit der erforderlichen Bei lastbarkeit und leicht manipulierbar ausführen läßt.
  • Eine in Bezug auf die genannten Vorteile bevorzugte Ausführungsl form der erfindungsgemäßen Leitungsführung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier aus einer Scharnierpfanne und einem Scharnierzapfen besteht, und daß bei geschlossenem Verschlußstück die Scharnierpfanne -die außenliegende Seite des Scharnierzapfens übergreift.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Beitungsführung für elektrische Kabel, wobei das Gehäuse aus unter Abständen angeordneten, än einer Montagewand befestigbarren Tragbügeln und die Tragbügel wenigstens seitlich und vorne abdeckenden Gehäuseteilen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier und die Rast- oder Verriegelungsverbindung zwischen dem Verschlußstück und den Tragbügeln angeordnet sind, wobei die Bestandteile des Scharniers und der Rast- oder Verriegelungsverbindung einstückig mit den Verschlußstücken bzw. den Tragbügeln ausgebildet sind. Da die Tragbügel, um ihre tragende Funktion ordnungsgemäß erfüllen zu können, forwrund materialsteif ausgeführt sind, ist durch diese Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Leitungsführung gewährleistet, daß wenigstens der eine Bestandteil des Scharniers und der Rast- oder Verriegelungsverbindung'eine hohe Festigkeit hat. Die anderen Teile, in diesem Fall die an dem Verschlußstück einstückigen Bestandteile des Scharniers und der Rast- oder Verriegelungsverbindung, können geringfügig nachgiebig ausgestaltet s1n, um das Zusammenstecken dieser Teile zu erleichtern. Wenn zum Beispiel die Tragbügel aus Aluminium oder einem anderen Metall bestehen, können die Verschlußstücke aus einem geeigneten Kunststoff sein.
  • Wenn andererseits der Käbelkanal aus einem U-förmigen Kunststoffgehäuse besteht, können die Verschlußstücke aus Metall sein, so daß in jedem Fall die Brauchbarkeit der Verbindungen zwischen Verschlußstück und dem Gehäuse der Leitungsführung gewährleitste ist.
  • Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Beitungsführung dadurch gekennzeichnet, daß die in Längsrichtungl der Scharnierpfanne verlaufende Öffnung weniger als die Hälfte des Kreisumfangs der Scharnierpfanne einnimmt, jedoch breiter als die Wandstärke des Verschlußstückes ist. Dadurch wird einerseits die Verkippbarkeit des Verschlußstücks ermöglicht und andererseits verhindert, daß das Scharnier unter einer Belastung aufgeht.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung besteht die Rastverbindung aus einer Bohrung und einem darin eingreifenden, elastischen Rastnippel. Bei der Montage ist es dann besonders vorteilhaft, wenn der Rastnippel zweistufig ausgebildet ist und in dem oberen Nippelteil einen kleineren, in dem auf den Nippelhals sitzenden unteren NippeMtaeel einen größeren Durchmesser und dazwischen eine Einschnürzung/, wobei die Nippelteile größer als die Bohrung sind. Mit dieser Nippelform kann das Verschlußstück bei der Montage zunächst provisorisch durch den kleineren Nippelteil gehalten werden. Wenn die Montage abgeschlossen ist, wird der Rastnippel vollständig eingedrückt, so daß der untere größere Nippelteil nunmehr das Verschlußstück hält. Nach Einrasten des oberen Nippelteils ist die für die Montage erforderliche Belastbarkeit gegeben und der Rastnippel läßt sich zum Nachverlegen auch wieder leicht abnehmen. Nach Einrasten des unteren Nippelteiles ist die für die Dauerbealstung erforderliche Festigkeit gegeben.
  • Um das Lösen der oben beschriebenen Rastverbindung zu erleichtern;, hat das Verschlußstück neben dem Rastnippel eine Aussparung, in die zum Lösen der Rastverbindung ein Werkzeug, zum Beispiel ein Schraubenzieher, eingeführt werden kann.
  • ,Schliesslich ist eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsverbindung aus einem Schlüsselloch und einem darin eingreifenden Pimpel besteht, und daß die verkippbare Befestigung des Verschlußstückes in Längsrichtung des Schlüsselloches seitenverschiebbar ist. Bei dieser Art von Verriegelungsverbindung wird der vorteilhafte Unterschied zwischen der Kraft, die zur Herstellung der Verbindung erforderlich ist, im vorliegenden Fall nur die zum Verschieben des Verschlußstückes erforderliche Kraft, und der Kraft besonders deutlich, die durch die Kabel auf auf die Verriegelungsverbindung ausgeübt werden kann, bevor diese Verbindung aufgeht. Die zuletzt genannte Kraft müßte praktisch so groß sein, daß der Pimpel abreißt.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den restlichen Unteransprüchen sowie aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit den Zeichnungen. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische, zum Teil weggebrochene Darstellung einer erfindungsgemäßen Leitungsführung; Fig. 2 einen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel der Leitungsführung; Fig. 3 eine bevorzugte Ausführungsform eines Rastnippels, wie er beispielsweise bei der erfindungsgemäßen Leitungsführung gemäß Fig. 2 verwendet werden kann; Fig. 4 einen Schnitt ähnlich Fig. 2 durch ein anderes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Leitungsführung; Fig. 5 eine Draufsicht auf die Leitungsführung von Fig. 4; und Fig. 6 eine Draufsicht auf ein bei der erfindungsgemäßen Leitungsführung verwendetes Verschlußstück.
  • Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Abschnittes der der erfindungsgemäßen Leitungsführung. Die Leitungsführung besteht aus Tragbügeln 2 bzw. Kastenprofilstücken, die unter-Abständen an ihrer Rückwand 4 über eine Montagelei-ste 6 an der Montagewand befestigt sind. Von der Rückwand 4 stehen Seitenschenkel 8, 10, sowie gegebenenfalls Zwischenwände 12 nach vorne ab. Die Vorderseite des einen Teils des Tragbügels wird durch einen Vorderwandabschnitt 14 gebildet. Der Vorderwandabschnitt 14 läßt einen Schlitz 18 zum Einlegen der Kabel frei.! Das andere Abteil des Tragbügels 2 ist vorne offen, wodurch ein Schlitz 20 zum Einlegen der Kabel gebildet wird. An den Seitenschenkeln 8, 10 sind die Seitenwände 22, 24 der Leitungsl führung über formschlüssige, zwischen den Seitenschenkeln und der Innenseite der Seitenwände liegende Hakenprofile eingehängt. Die Seitenwände 22, 24 haben an ihrer Vorderseite ein Rastprofil 26, hinter das ein Deckel (nicht gezeigt) mit entsprechenden Rastprofilen einrastet, wenn er von vorne aufgedrückt wird.
  • Die Schlitze 18, 20 sind durch Verschlußstücke 30, 32 verschließbar, die beide gleich ausgeführt sind. Das Verschlußstück 30 ist an seinem unteren Ende durch eine Scharnierverbindung mit dem Vorderwandabschnitt 14 verbunden. Das Scharnier besteht aus einer Scharnierpfanne 34 und einem Scharnierzapfen 36, der an seinen Enden Endköpfe 38, 40 aufweist. Wie aus den Figuren 2 und 4 zu ersehen ist, hat die Scharnierpfanne 34 einen runden Querschnitt und eine Öffnung 42, die weniger als die Hälfte des Kreisumfangs der Scharnierpfanne einnimmt, je- t doch breiter als die Wandstärke des Verschlußstückes 30 ist.
  • Dadurch kann das Verschlußstück 30 um einen gewissen Winkel nach außen gekippt werden, um das dahinterliegende Abteil des Tragbügels für ein Nachverlegen von Kabeln zugänglich zu machen.
  • Ein Teil der Scharnierpfanne 34 greift jedoch auch um die Außenseite (rechte Seite in den Fig. 2 und 4) des Scharnierzapfens, so daß der Scharnierzapfen 36 in der Richtung X (Fig. 1 2) nicht aus der Scharnierpfanne herausgedrückt werden kann.
  • Zum Zusammensetzen des Scharniers wird vielmehr der Scharnierzapfen 36 an dem Verschluß stück 30 allgemein in der Richtung X (Fig. 2) in die Scharnierpfanne eingedrückt, bis er einschnappt. Der Tragbügel 2 und damit die Scharnierpfanne 34 ist vorzugsweise aus Metall, zum Beispiel Aluminium, und damit formsteif. Wenn der Tragbügel aus Metall ist, sind die Verschlußstücke 30, 32 vorzugsweise aus einem geringfügig nachgiebigen Kunststoff, um das Zusammenstecken der Verbindungen zwischen dem Verschlußstück und dem Tragbügel zu erleichtern.
  • In Fig. 2 ist an dem den Scharnier entgegengesetzt liegenden Ende des Verschlußstückes 32 eine Rastverbindung gezeigt. Die Rastverbindung besteht aus einem in der Mitte geteilten Rastnippel 50 und einer Bohrung 52 in einem Vorderwandabschnitt 54 an dem Tragbügel 2. Ein entsprechender Vorderwandabschnitt 56 für das untere Verschluß stück (nicht gezeigt) ist unterhalb des Scharniers für das obere Verschlußstück 32 gezeigt.
  • Zur Herstellung der Rastverbindung wird einfach der Rastnippel 50 in die Bohrung 52 eingedrückt. Um das Lösen der Verbindung zu erleichtern, ist in dem Verschluß stück 32 eine Aussparung 58 vorgesehen, in die man mit einem Werkzeug, zum Beispiel einen Schraubenzieher, eingreifen kann, um den Rastnippel 50 aus der Bohrung herauszuheben.
  • Eine weitere Ausführungsform eines Rastnippels 60 ist in Fig.
  • 3 gezeigt. Der Rastnippel 60 ist ebenfalls in der Mitte geteilt und hat einen oberen (Blickrichtung in Fig. 3) Nippelteil 62, der einen kleineren Durchmesser hat als der untere Nippelteil 64, wobei beide Nippelteile einen größeren Durchmesser als die Bohrung haben, in die der Rastnippel 60 eingerastet werden soll. Zwischen den beiden Nippelteilen 60, 64 ist eine Einschnür-ung 66 vorgesehen, die im wesentlichen den Durchmesser der Bohrung der Rastverbindung hat. Wenn der obere Nippelteil 62 durch die Bohrung hindurch gedrückt ist, so daß die Einschnürrung 66 in der Bohrung sitzt, ist das Verschlußstück 32 für die Montage ausreichend, vorläufig festgelegt. Zum endgültigen und dauerhaften Herstellan der Rastverbindung wird der Rastnippel 60 soweit. in die Bohrung eingedrückt, daß die Bohrung an dem Hals 68 des Nippels 60 zuliegen kommt.
  • In den Fig. 4 und 5 ist eine Verriegelungsverbindung zwischen dem oberen Ende (Blickrichtung in Fig. 4 und 5) des Verschlußstückes 32 und dem Vorderwandabschnitt 54 gezeigt. Die Verriegelungsverbindung besteht aus einem Pimpel 70 auf dem Verschlußstück 32 und einem damit zusammenwirkenden Schlüsselloch 72 an dem Tragbügel. Damit das Verschlußstück 32 in der bei dieser Art von Verriegelung erforderlichen Weise seitlich verschoben werden kann, hat die Scharnierpfanne 34 eine Aussparung 34' (Fig. 5), so daß der Scharnierzapfen mit seinem Endkopf 38 (Fig. 1) nach rechts (Fig. 5) verschoben werden kann, bis der Endkopf an der Scharnierpfanne anstößt. In dieser Lage kann der Pimpel 70 durch den vergrößerten Teil des Schlüssellochs 72 eingeführt werden. Danach wird das Verschlußstück wieder nach rechts (Fig. 5) verschoben, so daß der Pimpel 70 in den schmalen Teil des Schlüssellochs 72 zu liegen kommt. Dieser Art der Verbindung läßt sich leicht herstellen und ist auch sehr stark belastbar.
  • Schliesslich ist in Fig. 6 eine Draufsicht auf das bei der erfindungsgemäßen Leitungsführung verwendete Verschlußstück, zum Beispiel das Verschlußstück 32 von Fig. 4) gezeigt.
  • Das Verschlußstück besteht einstückig aus dem Hauptteil, dem Scharnierzapfen 36 und den Endköpfen 38, 40. Es handelt sich um ein einfaches Bauteil, das leicht in Massenfertigung hergestellt werden kann.
  • Es wird darauf hingewiesen, daß die Erfindung nicht auf die gezeigten speziellen Ausführungsbeispiele beschränkt ist.
  • Insbesondere können die Verschlußstücke sowie deren Befestigung über ein Scharnier einerseits und eine Rast- oder Verriegelungsverbindung andererseits auch bei solchen Leitungsführungen angewendet werden, die ein U-Profil als Hauptbestandteil des Gehäuses haben. In diesem Fall sind dann die entsprechenden Teile für das Scharnier bzw. die Rast- oder Verriegelungsverbindung, zum Beispiel die Scharnierpfanne und der Vorderwandabschnitt mit der Bohrung bzw. dem Schlüsselloch an dem U-Profil oder an Zwischenwänden des Kabelkanals vorgesehen.

Claims (13)

  1. I atentansprüche
    1Leitungsführung für elektrische Kabel mit einem Gehäuse, das zum Einlegen der Kabel auf einer nach der Montage zulänglichen Seite Schlitze aufweist, die durch unverlierbare Verschlußstücke verschließbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußsstücke(30, 32) an ihrem einen Ende unverlierbar durch ein Scharnier (34, 36) an einem die eine Begrenzung des Schlitzes bildenden Bestandteil des Gehäuses und an ihrem anderen Ende über eine Rast- oder Verriegelungsverbindung (50, 52 oder 70, 72) mit einem die andere Begrenzung des Schlitzes (18, 20) bildenden Bestandteil des Gehäuses befestigbar ist.
  2. 2. Leitungsführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier aus einer Scharnierpfanne (34) und einem Scharnierzapfen (36) besteht, und daß bei geschlossenem Verschlußstück (30, 32) die Scharnierpfanne (34) die außenliegende Seite des Scharnierzapfens (36) übergreift.
  3. 3. Leitungsführung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Gehäuse aus unter Abständen angeordneten, an einer Montagewand befestigbaren Tragbügel und die Tragbügel wenigstens seitlich und vorne abdeckenden Gehäuseteilen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier(34,36) und die Rast- oder Verriegelungsverbindung zwischen dem Verschlußstück (30, 32) und den Tragbügeln (2) angeordnet sind, wobei die Bestandteile des Scharniers und der Rast- oder Verriegelungsverbindung einstückig mit dem Verschlußstück bzw. den Tragbügeln ausgebildet sind.
  4. 4. Leitungsführung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnest, daß der Scharnierzapfen (36) durch Endköpfe (38, 40) in der Scharnierpfanne (34) gesichert ist.
  5. 5. Leitungsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in Längsrichtung der Scharnierpfanne (34) verlaufende Öffnung weniger als die Hälfte des Kreisumfangs der Scharnierpfanne (34) einnimmt, Jedoch breiter als die Wandstärke des Verschlußstückes (30,32) ist.
  6. 6. Leitungsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastverbindung aus einer Bohrung (52) und einem darin eingreifenden, elastischen Rastnippel (50, 60) besteht.
  7. 7. Leitungsführung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastnippel (50, 60) auf dem Verschlußstück (30, 32) und die Bohrung (52) in dem Tragbügel (2) bzw. dem Bestandteil des Gehäuses vorgesehen ist.
  8. 8. Leitungsführung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastnippel (50) annähernd pilsförmig (Fig. 2) und in der Mitte geteilt ist.
  9. 9. Leitungsführung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastnippel (60) zweiteilig ausgebildet ist und in dem oberen Nippelteil (62) einen kleineren, in dem auf dem Nippelhals (68) sitzenden unteren Nippelteil (64) einen größeren Durchmesser und dazwischen eine Einschnürung (66) hat, wobei die Nippelteile (62, 64) größer als die Bohrung (52) sind.
  10. 10.Leitungsführung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück (30, 32) neben dem Rastnippel (50, 60) eine Aussparung hat,,4eie zum Lösen der Rastverbindung ein Werkzeug, zum Beispiel ein Schraubenzieher, einführbar ist.
  11. 11. Leitungsführung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß.die Verriegelungsverbindung aus einem Schlüsselloch (72) und einem darin eingreifenden Pimpel (70) besteht, und daß die verkippbare Befestigung des Verschlußstückes in Längsrichtung des Schlüsselloches (72) seitenverschiebbar ist.
  12. 12. Leitungsführung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das die seitenverschiebliche, verkippbare Befestigung bildende Scharnier eine seitliche Aussparung (34') in der Scharnierpfanne (34) hat.
  13. 13. Leitungsführung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Pimpel (70) auf dem Verschlußstück (32) und das Schlüsselloch (72) auf dem Tragbügel bzw. dem Bestandteil des Gehäuses angeordnet ist.
    L e e r s e i t e
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