DE232201C - - Google Patents

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DE232201C
DE232201C DENDAT232201D DE232201DC DE232201C DE 232201 C DE232201 C DE 232201C DE NDAT232201 D DENDAT232201 D DE NDAT232201D DE 232201D C DE232201D C DE 232201DC DE 232201 C DE232201 C DE 232201C
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lever
coupling
eccentric
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shaft
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C23/00Driving mechanisms for functional elements
    • G06C23/02Driving mechanisms for functional elements of main shaft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ad-
• ditionsmaschine, welche ihren Antrieb durch einen in fortlaufendem Gang befindlichen Motor erhält. Additionsmaschinen mit Motorantrieb sind an sich bekannt.
Gemäß der Erfindung ist eine Sicherheitskupplung vorgesehen, welche verhindert, daß die den Antrieb empfangenden und weiter vermittelnden Teile der Additionsmaschine eine ίο Vorau'seilung oder Überholung der Motorgeschwindigkeit erlangen können.
Die Erfindung ist durch die Zeichnungen zur Darstellung gebracht. In diesen ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Additionsmaschine mit dem Motor als Ganzes; der Motor ist hier in Verbindung mit einer verbesserten »Komptographmaschine«, deren Gehäuse abgenommen ist, gezeigt.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der ganzen vom Motor in Bewegung gesetzten Vorrichtung".
Fig. 3 ist eine Draufsicht dieser vom Motor angetriebenen Vorrichtung.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2.
Fig. 5 zeigt im Schnitt die Hauptexzenterwelle mit ihren Lagern und dem Schneckenradgetriebe, dem Kupplungsring und der Kupplungsnabe, in welche der Kupplungsbolzen eingreift.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 2 mit dem Schneckengetriebe und dem Exzenter in Draufsicht.
Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie y-y der
Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 6.
Fig. 9 und 10 veranschaulichen die Kupplung der Welle des Schneckenrades mit der Welle des Motors.
Fig. 11 ist eine Sonderansicht im Aufriß zur Darstellung der federnden Verbindung zwischen der Hauptschaukelwelle der Additionsmaschine mit Hilfsschaukelwellen, durch die der Antrieb auf die Vorrichtungen zum Addieren und Drucken übertragen wird.
Fig. 12 ist ein senkrechter Längsschnitt der Additions- und Druckvorrichtung.
Fig. 13 ist ein Schnitt nach der Linie 13-13 der Fig. 2.
Fig. 14.ist ein Schnitt nach der Linie 14-14 der Fig. 2. .-
Fig. 15 ist eine schematische Darstellung der Stromwege durch die Schaltung, den Motor und die in den Stromkreis geschalteten Organe.
Fig. 16 verdeutlicht eine Stellung der Teile, in der die Haupttriebwelle 67, der Hauptexzenterhebel 68, die Verbindungsstange 72 und der Schaukelarm 73 sich in dem Augenblick befinden, in welchem die Teildrehung der angetriebenen Exzenterwelle 28 die Rolle 70 des Exzenterhebels 68 auf den Höhepunkt des Exzenters 67 gebracht und dadurch die Hauptschaukelwelle 74 der Additionsmaschine auf den äußersten Punkt der Rückschwungbewegung . des Schaukelarmes 73 gebracht hat.
Fig. 17 zeigt die Stellung an, welche der Hebel des Kuppelsperrbolzens, die Ausrücke- und Sperrhebel und ihre Antriebsexzenter (deren gewöhnliche Stellung in Fig. 7 gezeigt. ist) in dem Augenblick einnehmen, wo der Kupplungsbolzen in Wirkung getreten ist und die Umdrehung der angetriebenen Exzenterwelle 28 begonnen hat. .
Fig. 18 zeigt die Stellung des Kupplungs-
bolzens 39 und der Sicherheitskupplung 102, nachdem die angetriebene Exzenterwelle 28 einen beträchtlichen Teil ihrer Umdrehung zurückgelegt hat (die gewöhnliche Stellung dieser Teile ist aus Fig. 8 ersichtlich).
20 ist der Elektromotor (Fig. 1 und 2) mit fortlaufender Drehbewegung, 21 (Fig. 8) die Motorwelle, die durch eine gelenkige, biegsame Verbindung 22 die in den Lagern 24, 25 ruhende Schneckenradwelle 23 im Gehäuse 26 in Drehung versetzt. Die Antriebsschnecke dieser Welle setzt ein Schneckenrad 27 in Drehung, das lose auf seiner Achse 28 sitzt, deren Schenkel in Lagern 29, 30 in den Wandungen 31, 32 des Gehäuses 26 ruhen (Fig. 5). Die Welle 28 liegt quer zur Antriebswelle 23 und oberhalb derselben. Die Nabe 33 des Schneckenrades 27 ragt seitlich gegen die Gehäusewandung 31 vor und erstreckt sich durch die Zone, die von den Linien m, η (Fig. 5) begrenzt wird; diese Linien bezeichnen senkrechte^ quer zur Achse 28 liegende Ebenen, innerhalb derer der Eingriff der Schnecke mit dem Schneckenrad stattfindet. Innerhalb dieser Zone ist das Schneckenrad 27 auf seiner Innenseite' mit einem eingesetzten und starr befestigten Kupplungsring 34 versehen, der mehr als halb so breit ist als die vorgenannte Eingriffszone zwischen Schnecke und Schneckenrad. Auf der Innenseite des Kupplungsringes befindet sich eine ununterbrochen fortlaufende Reihe ausgerundeter Vertiefungen 35, deren offene Seite der Achse 28 zugekehrt ist und welche. Kurven 36,37- mit zwischenliegenden Rippen bilden (Fig. 8). Die Vertiefungen 35 dienen zum Antrieb des Kupplungssperrbolzens 39, der in seinem Lager eine frei schwingende Be\vegung ausführen kann. Dieses Lager 40 öffnet sich gegen die Wandung der Schneckenradnabe 33 (Fig. 5) innerhalb des Kupplungsringes 34. Der kuppelnde Teil des Bolzens 39 hat den gleichen Querschnitt wie das Lager 40, und wenn die Nabe 33 sich in ihrer Ruhestellung befindet, so verbirgt sich der Bolzen 39 gänzlich innerhalb seines Lagers 40, und die rippenförmigen Begrenzungen 38 der Vertiefungen 35 gehen über das Lager 40 frei hinweg. Erhält jedoch der Bolzen 39 eine Drehung um seine Längsachse, so ragt er mit einem Teil seines Umfanges aus der öffnung des Lagers 40 heraus und wird von der Rippe 38 derjenigen Vertiefung, die dann gerade über den Bolzen hinweggehen will, gefaßt und mitgenommen, wodurch dann der Ring 34 die Nabe 46 mitnimmt und in Umlauf setzt, also die Kupplung herstellt. Die Entkupplung erfolgt, indem der Kupplungsbolzen 39 in seinem Lager zurückgedreht wird und nun aus diesem nicht mehr vorstellt, so daß die Rippen 38 nun wieder frei über ihn hinweggleiten.
Diese Zurückdrehung des Bolzens 39 geschieht, sobald die Nabe 33 des Schneckenrades eine volle Umdrehung vollendet hat. Diese Kupplung zwischen dem Schneckenrad 27 und der Welle 28 mittels des Kupplungsbolzens 39 vollzieht sich innerhalb der durch die Ebenen m, η begrenzten Eingriffszonen zwischen Schnecke und Schneckenrad 27; eine seitliche Beanspruchung oder Würgung des Getriebes findet dabei nicht statt oder ist auf einen technisch unerheblichen Grad zurückgeführt. Die Ab- ■nutzung der Zähne des Schneckenrades 27 wird dadurch ebenfalls auf das geringste Maß herabgesetzt, und der Antrieb der Schnecke auf das Schneckenrad 27 bleibt ungeschwächt bestehen.
Der aus seinem Lager 40 in der Kuppelstellung vorstehende Teil des Kuppelbolzens 39 erhält eine Führung 42 (Fig. 5), die in einem Vorsprung der Kupplungsnabe 46 vorgesehen ist. Auf dem äußeren Ende des Bolzens 39 sitzt ein Hebel 43 (Fig. 7), an dessen einem Arm eine Feder 44 befestigt ist, welche die Drehbewegung des Bolzens 39 behufs Kupplung der Nabe 46 mit dem Ring 34 bewirkt. Das andere Ende der Feder 44 ist an einem Teil 64 der Kupplungsriabe 46 befestigt, so daß die. Feder beständig bestrebt ist, den Hebel 43 und den Bolzen 39 in die Kuppelstellung zu drehen. Das andere Ende des Hebels 43 ist so geformt, daß seine Innenfläche 45 für gewöhnlieh gegen das Außenende der Kupplungsnabe anliegt (Fig. 7). Die gegenüberliegende Außenfläche dieses Hebelarmes 43 hat einen Einschnitt 47, in den sich für gewöhnlich ein Daumen 48 des Hebels 49 auf dem festen Drehzapfen 50 einlegt. Durch diesen Daumen wird der Hebel 43 für gewöhnlich in der Stellung gehalten, in welcher der Bolzen 39, entgegen dem Zug der Feder 44, außer Eingriff mit dem treibenden Kupplungsring, also unwirksam ist. An einem dem Daumen 48 gegenüberliegenden Arm des Hebels 49 befindet sich ein vorspringender Stift 51, der in einen Gabelausschnitt des Hebels 52 eingreift; letzterer ist auf einem feststehenden Zapfen 53 drehbar und steht für gewöhnlich unter dem Zug einer Feder 54, die das Bestreben hat, den Hebel 49 außer Eingriff mit dem Hebel 43 zu halten. Der Hebel 52 hat einen abwärts gerichteten Vorsprung 55 (Fig. 7), gegen den ein Exzenter 56 (Fig. 5 und 7) wirkt, um ihn anzuheben, wodurch dann der Hebel 49 in seine ursprüngliche Lage zurückgebracht wird. Nunmehr kann der Hebel 49 mit seinem Daumen 48 den Hebel "43 des Kupplungsbolzens 39 niederdrücken und dadurch die Kupplung aufheben. Letzteres geschieht unmittelbar, nachdem der Hebel 49 durch den Exzenter 56 bzw. Hebel 52 eine Drehung erfahren hat, durch Welche, der Hebel 43 freigegeben wird. Gleich nachdem der höchste Punkt des Exzenters 56 den Hebel 52 angehoben und dadurch, wie beschrieben, den Hebel
49 wieder auf den Hebel 43 herabgedrückt hat, wird ein Vorsprung 57 am oberen Ende des Hebels 49 von einem Hebelarm 58 unterfaßt und gestützt und so in seiner Stellung (Fig. 7) gehalten. Nachdem bei fortgesetzter Drehung der Nabe 46 der Exzenter 56 unter dem Vorsprung 55 des Hebels 52 hindurchgegangen ist, sinkt letzterer Hebel herab und wird durch die Feder 54 niedergezogen, wodurch der Hebel 58 den Vorsprung 57 am Hebel 49 freigibt. Der Arm 58 ist auf eine schwingende Welle 59 aufgekeilt, die in Lagern 60, 61 des Gehäuses 26 ruht. Der Arm 58 bildet mit dem Arm 62 einen Winkelhebel; das freie Ende 63 des Armes 62 schleift auf dem Exzenter 64, der an die Kupplungsnabe 46 angeformt ist (Fig. 5). Dieser Exzenter ist so berechnet, daß sein Höchstpunkt den Arm 62 nach außen drückt, wodurch der Arm 58 mit dem Vorsprung 57 am Hebel 49 in Eingriff gebracht wird, gleich nachdem das mit dem Stift 51 versehene Ende dieses Hebels 49 seine gewöhnliche Stellung eingenommen hat. Der Eingriff des Armes 58 mit dem Hebel 49 wird dadurch gesichert, be-
vor der Hebelarm 62 von dem Höchstpunkt des Exzenters 64 freigegeben wird. Bei der weiter fortgesetzten Drehung der Kupplungsnabe 46 gelangt der Exzenter 64 außer Berührung mit
. dem Hebelarm 62, wodurch der Arm 58 vom Hebel 49 freikommt und die Teile nach Beendigung einer Umdrehung der Kupplungsnabe 46 in ihre Anfangsstellung zurückkehren. Die Nabe 46 ist auf die Hauptexzenterwelle 28 aufgekeilt, so daß durch Kupplung des Ringes 34 mit der Nabe 46 diese Welle in Drehung versetzt wird.
Auf der Welle 28 ist neben der Kupplungsnabe 46 eine Hauptexzenterscheibe 67 aufgekeilt, die sich mit der Welle 28 dreht. Dadurch wird der Hauptexzenterhebel 68 (Fig. 2 und 16), der auf einem stellbaren Zapfen 69 drehbar ist, in Schwingung versetzt, indem der Exzenter 67 gegen eine Reibrolle 70 in der Mitte des Hebels 68 wirkt. Eine Feder 71 zieht den Flebel 68 beständig gegen den Exzenter 67 hin. Das freie Ende des aufrechten Hebels 68 ist durch ein Zwischenglied 72 mit dem freien Ende eines Schaukelarmes 73, der auf der Hauptexzenterwelle 74 der. Additionsmaschine nach abwärts gerichtet sitzt, gelenkig verbunden. Die Hubfläche des Hauptexzenters 67 ist so gestellt, daß, wen die Rolle 70 am Hebel 68 auf dem Höchstpunkt des Exzenters 67 gleitet, die Hauptschaukelwelle der Additionsmaschine eine Ausschlagbewegung· von hinlänglicher Weite empfängt, um die Additionsmaschine in Tätigkeit zu setzen.
Das äußerste Ende der schwingenden Welle ■ 59 ist außerhalb des Lagerringes 76 mit einem langen, zweiarmigen Kipphebel J'] (Fig. 1 und 6) verbunden, dessen freies Ende 78 in einen seitlichen Ausschnitt 79 im unteren Ende einer Tastenstange 80 eingreift, die in das Gehäuse der Additionsmaschine 'hinaufreicht und mit einem Drücker oder Knopf 81 versehen ist, der angeschlagen wird, um die Welle 59 in Schaukelbewegung zu versetzen und dadurch den Arm 58 vom Hebel 49 freizumachen und die Kupplung der, angetriebenen Organe mit dem treibenden Kupplungsring 34 herzustellen.
Die Erfindung besteht in folgender Einrichtung :
Um zu verhüten, daß die Additionsmaschine oder ihre Verbindung mit dem Motor unter der' Wirkung der verschiedenen, beim anfänglichen Ausschwingen der Maschinenhauptschaukelwelle 74 gestreckten Federn .105 entweder dem Motor vorauseilt oder die Exzenterwelle zwingt, dem Schneckenradantrieb vorauszueilen, ist eine zweite Kupplungssperrung 102 mit Flieihkraftwirkung auf dem Drehzapfen 103 in einer Ausdrehung 104 im Umfang der Kupplungsnabe 46 angebracht. Sobald der Kupplungsring 34 den Bolzen 39 gefaßt und dadurch die Nabe 46 in Umlauf gesetzt hat, wird die HilfsSperrung 102 durch die Fliehkraft in die Bahn der Rippen 38 zwischen den Vertiefungen 35 geworfen, und wenn die Kupplungsnabe 46 zu irgendeiner Zeit ihrer weiteren Drehbewegung dem Kupplungsring 34 vorauseilen wollte, so würde das Fliehkraftgesperre 102 die vordere Krümmung der Vertiefung 35 erfassen, die sich jeweils gegenüber der Klinke 102 befindet, und dadurch ein Vorauseilen der Nabe 46 aufhalten und verhindern. Bei Vollendung der vollen Umdrehung der Nabe 46 gelangt die Klinke 102 in die sie aufnehmende Ausdrehung zurück, indem sie aus der dabei erreichten Stellung oberhalb der Drehachse der Nabe 46 herabfällt und dadurch für die fortgesetzte freie Bewegung des Kupplungsringes 34 nicht weiter hinderlich ist, nachdem die angetriebene Nabe 46 ihren Umschwung vollendet hat. Selbst λνεηη aber die Hilfs- oder Fliehkraftkupplungsklinke 102 in die für ihre Aufnahme vorgesehene Ausdrehung ■ nicht zurückfallen sollte, so wird sie in diese Aussparung hineingezwängt λνε^εη, sobald die Nabe zum Stillstand kommt., weil diese Klinke 102 nur das vordere, nicht auch das hintere Ende der Vertiefung 35, die an ihr vorbeigeht, faßt und durch das hintere Ende dieser Vertiefung in die Aussparung zurückgedrückt wird, nachdem der Umlauf der Nabe vollendet ist.
Die Hilfskupplung dient zugleich auch als Sicherung gegen eine heftige Erschütterung, der die Additionsmaschine ausgesetzt sein würde, wenn die Mechanik der Additions- oder Druckvorrichtung zufällig durch den Bruch eines Teiles gehemmt würde. Der Motorantrieb würde in solchem Falle die Hauptschaukelwelle 74, entgegen der starken Zugwirkung der Fe-
dem 105, die für gewöhnlich alle Bewegungen von der Hauptschaukelwelle auf die Additions- und Druckvorrichtungen übertragen, . in Schwingung setzen. Wenn diese Federn 105 so gestreckt würden, so würden sie so viel Spannung erhalten, um die Hauptschaukelwelle und den ganzen Antriebsmechanismus vom Motor aus heftig vorwärts zu reißen, sobald der Druckpunkt des Hauptexzenters die Rolle 70 am Hebel 68 freigegeben hätte, wenn nicht die vorbeschriebene Hilfskupplung 102 den Kupplungsring 34 gefaßt und die Kupplungsnabe 46 nebst der Exzenterwelle 28 und dem Hauptexzenter verhindert hätte, eine schnellere Drehbewegung auszuführen, als das vom Motor angetriebene Schneckengetriebe überträgt. Der elektrische Strom wird von der Stromquelle aus durch Leitungsdrähte nach der Schaltung iö6 (Fig. 3, 4 und 15) geführt, die sich seitlich am Antriebsgehäuse 26 befindet. Die Schalttaste ist mit einem nach innen vorspringenden Stift 107 versehen, dessen Ende kurz vor dem Verbindungsarm JJ, der von der Kippwelle 59 nach dem Stift der Motortaste führt, liegt. Dieses innere Ende des Stiftes 107 ist mit einer flachen Anschlagfläche 108 versehen, die so gestaltet ist, daß, wenn die Umschalttaste auf »Zu« steht, diese Anschlagfläche ebenfalls eine senkrechte Stellung einnimmt und die Bewegung des erwähnten Verbindungsarmes sperrt, wodurch ein Ausschlag der Schaukelwelle durch die Motoranlaßtaste verhindert wird, während der Strom abgestellt wird.
Bei der Benutzung der Maschine wird der Knopf der Schaltung 107 von »Zu« auf »Offen« gestellt und dadurch die Kippvorrichtung Jj, die von der Motoranlaßtaste 80 zur Kippwelle 59 führt, von dem Hindernis befreit,
: das die Anschlagfläche 108 des Schaltstiftes 107 für gewöhnlich der Niederbewegung des Verbindungsstückes entgegenstellt. Die Anlaßtaste kann mithin durch den Knopf 81 niedergedrückt werden, wodurch mittels des Tastenstiftes 80 das freie Ende der Armverbindung
4·> 77 > ?8 der Kippwejle 59 herabgedrückt und
diese dadurch gedreht wird. Diese Drehung * , hebt den Arm 58 aus seinem Eingriff mit dem Auslösehebel 49, und dessen Daumen 48 wird • aus seiner Berührung" mit dem Kupplungshebel 43 gerückt. Letzteres geschieht durch das Herabfallen des Hilfshebels 52 unter dem Zug der Feder 54. Die Freigabe des Kupplungshebels 43 bewirkt, daß dieser sofort durch die Feder " 44 niedergezogen und dadurch der Bolzen 39 um seine Längsachse.gedreht wird, wonach dieser von dem hinteren Ende 36 der zunächst am Lager 40 vorbei gellenden Vertiefung 35 gefaßt wird. Das Mitnehmen des Bolzens 39 kuppelt den Ring 34 mit der Nabe 46 und dadurch das Schneckenrad 27 mit der Achse 28 und mit dem Hauptexzenter 6j auf dieser Achse. Sobald die Umlauf bewegung der Achse 28 einsetzt, hebt der Exzenter 56 den Hebel 52 in seine gewöhnliche Stellung und setzt den Hebel 49 mit dem Kipphebel 43 wieder in Eingriff, wenn dieser nach Vollendung einer Umdrehung in seiner Anfangsstellung" wieder anlangt. Ist nun der Hebel 49 in seine gewöhnliche Stellung zurückbefördert, so bewirkt der Exzenter 64; daß der Arm 58 sich mit dem Vorsprung 57 des Hebels 49 fängt. In diese Stellung kann der Arm 58 auch durch den Zug der Feder 89 zurückgeschnellt werden, die auf die Kippwelle 59 wirkt, wenn der Anlaßdruckknopf 81 früher angeschlagen wird, als der Exzenter 64 den Kipphebel 59 in die normale Stellung zurückgedrängt hat. Die Verriegelung des Hebels 49 in seiner gewöhnlichen Stellung hält den Hilfshebel 52 in seiner gehobenen Stellung, entgegen dem Zug der Feder 54. Nachdem nun der Höchstpunkt des Exzenters 56 unter dem Vorsprung 55 des Hebels 52 hinwegegangen ist, wobei dieser in der gehobenen Stellung verbleibt, und nachdem der Exzenter 64 mit seinem Höchstpunkt an dem Winkelhebel 62, 63 vorbeigegangen ist, fängt sich der Arm 87 des Kipphebels 59, und letzterer wird verhindert, nochmals zu schwingen. Dieses Festhalten des Armes 87 geschieht durch die federnde Klinke 91, die zur geeigneten Zeit durch Drohung des Armes 95 auf der Flauptschaukelwelle der Additionsmaschine freigegeben wurde. Die Drehung des Armes 95 und der Schaukelwelle 74 ist im Anfang der Drehbewegung der Achse 28 durch den Exzenter 67 herbeigeführt worden. Sobald der Höhepunkt dieses Exzenters 67 unter der Rolle 70 des Hebels 68 durchgegangen ist, wirkt der Höchstpunkt des mit dem Exzenter 67 zusammenhängenden Exzenters 97 gegen den Bremsschuh 98, um die Schwungkraft der Drehbewegung zu bremsen, wodurch die von der Achse 28 ausgehenden Bewegungen bei Beendigung eines Umlaufes zum Stillstand gelangen. Sobald diese Umlaufbewegung beendigt ist, wird die Außenfläche des Kuppelhebeis 43 vom Daumen 48 des freigegebenen . Hebels 49 wieder gefaßt, der Hebel 43 erhält eine Drehung, die den Bolzen 39 so um seine Längsachse schwingen läßt, daß der Kuppelring 34 frei über das Bolzenlager 40 hinweggeht und die Kupplung zwischen der Nabe 46 und dem lösen Schneckenrad 47 gelöst ist. Um die Teile bei Beendigung je einer Umwälzung der Achse 28 durch unmittelbaren Angriff bestimmt anzuhalten, stößt die Außenfläche'47 des Kuppelhebels 43 und besonders der Vorsprung 101 am äußeren Ende des Hebelarmes gegen den Daumen 48 des Hebels 49, wodurch die innere Fläche des Kuppelhebels 43 gegen den Umfang der Kupplungsnabe 46 fest angedrückt wird, wie bereits beschrieben. Während des letzteren Teiles des Umlaufes der gekup-
pelten Teile schwingt, wie ebenfalls schon beschrieben wurde, die Hilfs- oder Sicherheitskupplung IO2 durch Fliehkraft aus und in Eingriff mit dem Kupplungsring 34, wodurch verhindert wird, daß die Kupplungsnabe 46 oder die Achse 28 durch ihr Beharrungsvermögen oder durch Federzug eine Voreilung gegenüber der ständigen Antriebsbewegung des Motors und des von diesem in Drehung versetzten Schneckenrades 27 anzunehmen vermögen. Bei Beendigung einer Umdrehung der angetriebenen Organe kehrt der Schaukelarm 95 der Hauptschaukelwelle 74 der Additionsmaschine in seine gewöhnliche Stellung zurück, und genau bei Wiedereintreffen in die Ausgangsstellung gibt er die federnde Klinke 91 aus ihrem Eingriff mit dem Fangarm 87 des Kipphebels frei, wodurch letzterer wiederum durch das Herabdrücken des Knopfes 81 in Schwingung versetzt und ein neuer Antrieb vom Motor auf die Organe der Additionsmaschine gegeben werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Motorantrieb für Addiermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sicherheitskupplung (102, 34) angebracht ist, welche selbsttätig verhindert, daß die angetriebenen Organe (46 usw.) der Addiermaschine gegenüber dem treibenden Motor (20) eine voreilende Bewegungsgeschwindigikeit annehmen können.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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