DE23216C - Neuerungen an Schmiervorrichtungen für Lokomotiven und andere Maschinen - Google Patents

Neuerungen an Schmiervorrichtungen für Lokomotiven und andere Maschinen

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DE23216C
DE23216C DENDAT23216D DE23216DA DE23216C DE 23216 C DE23216 C DE 23216C DE NDAT23216 D DENDAT23216 D DE NDAT23216D DE 23216D A DE23216D A DE 23216DA DE 23216 C DE23216 C DE 23216C
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Germany
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valve
steam
cylinders
boiler
connection
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Application number
DENDAT23216D
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English (en)
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R. J. HOFFMAN in Binghampton, V. St. A
Publication of DE23216C publication Critical patent/DE23216C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/30Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. November 1882 ab.
Die Erfindung bezweckt das Ueberwinden der Ungleichheit des Dampfdruckes und das Erzeugen einer steten gleichmäfsigen Zufuhr der Dampfschmierung bei Lokomotiven. Die Erfindung besteht hauptsächlich aus einer stetig wirkenden Dampfschmierung in Verbindung mit Maschinen mit veränderlichem Dampfdruck, sowie aus einem selbstthätigen Ventil und einer Anordnung von Dampfröhren zwischen Schmiervorrichtug, Kessel und Cylinder, derart, dafs der Rückdruck des Dampfes im Cylinder die Dampfströmung regulirt, welche die Schmiere nach den arbeitenden Theilen der Maschine trägt.
Fig. ι zeigt die Anwendung der Erfindung auf Kessel üblicher Construction. Hierbei ist das gewöhnliche Rohr α, welches das OeI vom Oelbehälter nach dem Cylinder führt, als Führung für das OeI oder die andere Schmiere angewendet. Am oberen Ende d dieses Rohres ist die Ventilvornchtung D angebracht, welche in Fig. 3 dargestellt ist. Die Ventilkammer ist mit Stutzen 1 versehen, um die Verbindung mit dem Rohrende d zu ermöglichen, und mit einem anderen Stutzen 2 auf der entgegengesetzten Seite der Ventilanordnung, um die Verbindung mit dem Schmierbehälter zu ermöglichen. Ein dritter Stutzen 3 dient dazu, die Verbindung mit dem Rohre c, welches nach dem Dampfdom führt, herzustellen. Dampf wird vom Dome aus durch dieses Rohr c und den Stutzen 3 nach dem Schmierbehälter E und durch den Stutzen 2 und die Durchlässe h durch das Rohr α nach dem Cylinder geleitet. Diese Theile stehen stets mehr oder weniger offen, so dafs eine stete Dampfströmung vom Dome aus nach den Ventilkammern und Cylindern stattfindet. Das Ventil / bewegt sich dicht in einem rohrartigen Gehäuse g, in welchem die Durchlässe h h angebracht sind.
Die Ventilstange / läuft durch den Kanal hindurch bis in das ausgebohrte Ende einer zweiten Stange m, die mit Gewinde versehen ist und durch das feste Ende des Ventils läuft. Die Stange / ist mit Bund 5, die Stange m mit Bund 4 versehen. Zwischen diesen Bunden wird eine Feder k angebracht, deren Druck durch die Stange m regulirt wird und die Neigung besitzt, das Ventil f stets gehoben zu halten.
Steht die Lokomotive still, so bewirkt diese Anordnung der Feder, dafs eine gewisse Menge Dampf trotzdem durch das Ventil hindurchströmen kann; der Dampf fiiefst vom Dome aus um das rohrartige Gehäuse g herum durch die Oeffnungen h h nach dem Rohr α, wo der Dampf keinen Widerstand findet; wird jedoch Dampf in den Cylinder eingelassen, so wirkt der Rückdruck hemmend auf die Dampfströmung vom Dome aus, gleichzeitig wird die Feder k durch diesen Rückdruck verstärkt, so dafs der Rückdruck im Verein mit der Feder im Stande ist, den Dampfdruck oberhalb des Ventils f zu überwinden; hierdurch wird das Ventil gehoben und die Durchlässe h h noch weiter freigegeben, um die Dampfzuströmung von oben zu erleichtern und dem Rückdruck entgegenzuwirken. Hieraus geht hervor, dafs die Aenderungen im Rückdruck ein gröfseres oder geringeres Heben des Ventils verursachen, jedoch bleibt das Verhältnifs genau gleich der Neigung, die Dampfströmung von oben zu hindern. Auf diese Weise wird die Dampfzufüh-
rung vom Dome aus regulirt und demzufolge ein gleichmäfsiges Zuführen von OeI oder Schmiere erzielt, indem sich das OeI mit dem Dampf vermengt und nach den zu schmierenden Theilen geleitet wird.
Bei der Anbringung der Vorrichtung auf neuen Lokomotiven kann das Aufsenrohr α und der Stutzen 2 in Wegfall kommen und die in Fig. 2 gezeigte Anordnung angewendet werden.
Bei dieser Anordnung läuft das Rohr nach dem Rohr für trockenen Dampf JF unterhalb des Drosselventils, so dafs dies Rohr geschlossen und das Aufsenrohr α überflüssig wird.
Das Ventil mufs so angeordnet werden, dafs es den Druck des die Schmiere tragenden Dampfes aufnimmt, und dafs der Rückdruck des Dampfes aus den Cylindern eine beständig unterhalb des Ventils wirkende Kraft gegen den Druck des Dampfes vom Dome aus, durch welchen die Schmierung bewirkt wird, unterstützt.
Es ist in den Zeichnungen nur ein nach dem Cylinder leitendes Rohr dargestellt; es ist jedoch ersichtlich, dafs gleiche Rohre auf beiden Seiten verwendet werden.
Die Vorrichtung kann mit gleich guter Wirkung bei Maschinen für Bergwerke und andere Maschinen, wo grofse Abweichungen im Rückdruck vorkommen, angewendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Die Anordnung eines selbsttätigen Schmierbehälters, welcher mit einer Ventilkammer oberhalb des Ventils selbst verbunden ist; eines Rohres, durch welches die Ventilkammer oberhalb des Ventils mit dem Innern des Kessels verbunden wird; eines Ventils mit stets offen stehenden Durchlässen , um eine kleine Menge Dampf entweichen zu lassen; der Vorrichtung, um einen constanten Druck unterhalb des Ventils herzustellen, und eines Dampfrohres, um die Ventilkammer unterhalb des Ventils mit dem Innern des Cylinders zu verbinden, in Verbindung mit dem Kessel und den Dampfcylindern von' Lokomotiven und anderen Maschinen.
    Die Verbindung des Schmierbehälters E; der Ventilanordnung D, wobei das Ventil und die Durchlässe h h stets etwas offen stehen; der variablen Vorrichtung, um das Ventil nach oben zu drücken; des Rohres c, welches nach dem Innern des Domes bezw. des Kessels führt, und des Rohres d, welches die Verbindung mit dem Cylinder herstellt.
    Die Anordnung des Dampfzuführungsrohres, welches vom Dome ausgeht und mit den Cylindern verbunden wird; einer geeigneten selbsttätigen Schmiervorrichtung; einer Ventilkammer und eines Ventils zwischen der Schmiervorrichtung und den Cylindern; der Durchlässe, um eine beschränkte Menge Dampf vom Ventil nach den Cylindern strömen zu lassen, und der Vorrichtungen, mittelst welcher der Rückdruck des Dampfes im Cylinder ein Heben des Ventils und Vermehren der Dampfzuströmnng verursacht, in Verbindung mit einem Kessel und den Cylindern einer Lokomotive.
    Die Anordnung des Schmiermittelbehälters E und der Ventilvorrichturig, bestehend aus einer mit den Stutzen 1,2 und 3 versehenen Kammer; dem Ventil/mit teleskopartigen Ventilstangen / m, den Bunden 4 und 5, der Feder k und den Durchlässen h h, derart, dafs die Ventilvorrichtung und der Schmierbehälter mit einander, mit demDampfcylinder und mit dem Kessel durch Röhren so in Verbindung stehen, dafs eine bestimmte Menge Dampf den Cylindern stetig zugeführt wird und die Dampfzufuhr variirt, in Verbindung mit dem Dampfkessel und den Cylindern einer Lokomotive.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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