DE232159C - - Google Patents
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- DE232159C DE232159C DENDAT232159D DE232159DA DE232159C DE 232159 C DE232159 C DE 232159C DE NDAT232159 D DENDAT232159 D DE NDAT232159D DE 232159D A DE232159D A DE 232159DA DE 232159 C DE232159 C DE 232159C
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- Germany
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- glider
- hang
- vertical
- fixed point
- screws
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64F—GROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B64F1/00—Ground or aircraft-carrier-deck installations
- B64F1/04—Ground or aircraft-carrier-deck installations for launching aircraft
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE.-Z7Ä. GRUPPE
LOUIS BLERIOT in NEUILLY, Frankr.
■Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 4. Oktober 1907 anerkannt.
die Priorität
Abgesehen von einigen Apparaten, die eine oder mehrere Schrauben mit senkrechter Welle
besitzen (Schraubenflieger), gibt es bisher kein Mittel, um Flugmaschinen vom Stand aus
zum Fliegen zu bringen. Das bisher bei Flugmaschinen und besonders bei Drachenfliegern
gebräuchlichste Verfahren ist das, sie eine bestimmte Strecke zurücklegen zu lassen, bis sie
die Geschwindigkeit erlangen, welche die zum Aufsteigen nötige Auftriebskraft ergibt, wobei
diese Kraft sich als die vertikale Reaktionskomponente des Luftwiderstandes gegen die
geneigten Tragflächen erweist.
Da die bis zur Erreichung der erwähnten Geschwindigkeit zu durchlaufende Strecke
immer sehr lang ausfällt und außerdem auch eben sein muß, so bildet das Auffinden einer
diesen Anforderungen entsprechenden Strecke die Hauptschwierigkeit bei der Auswahl eines
für Flugversuche u. dgl. geeigneten Geländes. Diesem Mangel will die vorliegende Erfindung
abhelfen.
Mit Hilfe der den Gegenstand der Erfindung bildenden Vorrichtung ist es nun möglieh,
an jedem beliebigen Orte ohne den erwähnten Anlauf aufzusteigen, und zwar geschieht
dies in der Weise, daß an der Rückseite der Flugmaschine eine Fessel befestigt wird oder angeordnet ist, mittels welcher sie
bei Ingangsetzen der Schrauben an einem ganz oder nahezu vertikalen Pfahl aufsteigen
kann.
Fig. ι zeigt in schematischer Weise die Ausführung
der Erfindung, und
Fig. 2 ist eine schaubildliche Darstellung der praktischen Durchführung dieser Ausführungsform.
Nach vorliegender Erfindung wird der Drachenflieger vorübergehend mit einem festen
Punkt vereinigt, derart, daß eine Bewegung nur in vertikaler oder angenähert vertikaler
Richtung von unten nach oben möglich ist. Bei dieser Anordnung wird natürlich die horizontale
Komponente der auf den Drachenflieger während der Tätigkeit der Schrauben
einwirkenden Kraft ganz oder zum größten Teil unwirksam, und im wesentlichen kommt
nur die nach oben wirkende Komponente zur Geltung. Der Apparat hebt sich dann senkrecht
über der Abflugstelle und wird nach Erreichung der für den Flug gewünschten Höhe
frei.
Um die Erfindung praktisch auszuführen, bedient man sich am besten der in dem
Schema Fig. 1 und der schaubildlichen Darstellung Fig. 2 angegebenen Einrichtung, bei
welcher die Flugmaschine α durch ein Tau b mit einer Fessel c verbunden ist; die Fessel c
weist eine oder mehrere Rollen d auf, die hinter den durch eine Schiene o. dgl. gebil-
deten Pfahl e greifen, auf letzterem beim Aufsteigen der Flugmaschine laufen und diese
führen können. Der Pfahl β ist fest in die Erde gerammt und zweckmäßig durch geeignete
Streben versteift. Bei dieser Einrichtung macht sich, wie ohne weiteres ersichtlich,
der Flugapparat von selbst frei, sobald er die gewünschte Höhe erreicht hat, die sich
natürlich aus der gewählten Länge des Pfahles e bzw. dessen Laufränder bestimmt. Es
ist hierbei ohne Schwierigkeit möglich, den Pfahl e an jeder beliebigen Stelle durch Streben
zu versteifen. Man braucht dabei die Verbindung der Versteifung mit dem Pfahl nur so zu wählen, daß sie das freie Vorbeigleiten
der Rollen d nicht hindert.
Es ist ohne weiteres verständlich, daß das beschriebene Verfahren bei allen denjenigen
Gleitfliegern anwendbar ist, bei denen ohne Vorwärtsbewegung des Apparates ein von vorn
nach hinten gerichteter Luftstrom unter den Tragflächen erzeugt werden kann; es genügt,
ihre Hinterseite mit einem in die Erde gerammten Pfahl durch eine Fessel zu verbinden,
wobei dafür Sorge zu tragen ist, daß die Verbindung der Fessel mit dem Gleitflieger
derart erfolgt, daß beim Anfliegen, d. h. bei gespanntem Tau der Pfahl in die vertikale
Symmetrieebene des Fliegers fällt.
Die vorliegende Erfindung beschränkt sich natürlich nicht auf die beschriebene Ausführungsform, sondern sie schließt auch alle Ab
änderungen derselben ein, insbesondere die, bei welcher die horizontale Komponente der
Reaktion der Schraubenwirkung durch an der Vorderseite des Apparates angebrachte Rollen
oder Räder unwirksam gemacht wird, indem der Apparat an einem vor ihm befindlichen
Pfahl oder einer Wand aufzusteigen gezwungen wird. Wesentlich ist nur, daß die erwähnte
horizontale Komponente ganz oder im wesentlichen unwirksam gemacht wird.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Aufsteigenlassen von Drachenfliegern an Ort und Stelle, gekennzeichnet
durch einen beliebig ausgebildeten Festpunkt, an welchem der Drachenflieger derart gelagert ist, daß er in senkrechter
Richtung infolge der Wirkung der Vertikalkomponente des von der Schraube unter den Tragflächen erzeugten, von vorn nach
hinten gerichteten Luftstromes aufsteigen, in horizontaler Richtung jedoch erst nach
Erreichung einer gewissen Höhe und nach Verlassen des Festpunktes sich fortbewegen
kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitflieger
an seiner Hinterseite durch eine Fessel mit einem ganz oder nahezu vertikalen Pfahl verbunden wird, an welchem er
nach Ingangsetzen der Schrauben aufwärts gleiten kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE232159C true DE232159C (de) |
Family
ID=492206
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT232159D Active DE232159C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE232159C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032106B (de) * | 1954-10-15 | 1958-06-12 | Const Aeronautiques Du Nord So | Einrichtung zum voruebergehenden Zurueckhalten von Flugzeugen od. dgl. beim Start |
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- DE DENDAT232159D patent/DE232159C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032106B (de) * | 1954-10-15 | 1958-06-12 | Const Aeronautiques Du Nord So | Einrichtung zum voruebergehenden Zurueckhalten von Flugzeugen od. dgl. beim Start |
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