DE231127C - - Google Patents
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- DE231127C DE231127C DENDAT231127D DE231127DA DE231127C DE 231127 C DE231127 C DE 231127C DE NDAT231127 D DENDAT231127 D DE NDAT231127D DE 231127D A DE231127D A DE 231127DA DE 231127 C DE231127 C DE 231127C
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der durch Patent 224757 geschützten
Gasturbinenanlage, bei welcher die Wärme der Abgase zum Betrieb einer besonderen
Dampfkraftanlage benützt wird, welche die arbeitsverbrauchenden Hilfsmaschinen der Gasturbine,
insbesondere den Gaskompressor und den Luftbeweger bzw. Exhaustor antreibt.
Der Hilfsmaschinensatz bedarf nun einer besonders eigenartigen Regelung; denn nicht nur die von ihm verlangte Leistung schwankt bei Belastungsänderungen der Gasturbine stark, sondern auch die ihm zugeführte Energiemenge ist großen Änderungen unterworfen.
Der Hilfsmaschinensatz bedarf nun einer besonders eigenartigen Regelung; denn nicht nur die von ihm verlangte Leistung schwankt bei Belastungsänderungen der Gasturbine stark, sondern auch die ihm zugeführte Energiemenge ist großen Änderungen unterworfen.
Wird der Hifsmaschinensatz in gewöhnlicher Weise mit konstanter Tourenzahl getrieben,
dann ändert sich der Kompressionsdruck bzw. die Druckzone für die Gaspumpe und den
Luftbeweger bzw. Exhaustor mit der Liefermenge. Je mehr Brennstoff (Gas) die Gas-
. turbine erfordert und je mehr Abgase ihr vom Exhaustor zu entnehmen sind, wenn die Leistung
der Gasturbine erhöht wird, um so niederer wird der Gasdruck von einem ge-
wissen Wert der Fördermenge* ab. Aber auch im Falle der Verwendung von Turbokompressoren
und Turboexhaustoren werden die Druckhöhen bei Verringerung der Fördermenge
auf der anderen Seite des günstigsten Wertes der Fördermenge geringer. Durch diese
Schwankungen der Druckhöhe wird die Bildung des Explosionsgemisches in unerwünschter
Weise beeinflußt.
Man könnte nun andererseits versuchen, auf konstanten Druck in der Gaszuleitung
oder analog auf Einhalten eines gewissen Vakuums in der Exhaustorleitung zu regeln, und
diese Regelung erscheint auf den ersten Blick sehr zweckmäßig. Allein bei näherer Prüfung
zeigt sich ein wesentlicher Nachteil. Sind der Hilfsmaschinensatz und die Abwärmezufuhr
zu ihm so bemessen, daß die Abwärme bzw. der vom Regenerator mittels der Abwärme
erzeugte Dampf gerade ausreicht, um den Hilfsmaschinensatz bei Vollbelastung der Gasturbine
zu betreiben, so wird bei Teilbelastung die Abwärmemenge bzw. Dampfmenge zu klein
sein, um die Hilfsmaschine noch so zu betreiben, daß der auf konstanten Gasdruck
hinwirkende Regler in Tätigkeit treten kann. Der Regler ist also unwirksam und der Dampfdruck
im Dampfsammler wird immer ■ weiter sinken.
Lieferte andererseits der Regenerator genügend Dampf, um z. B. bei halber Belastung
das Gebläse-Aggregat mit vollem Gasdruck arbeiten zu lassen, so wird bei Vollbelastung
Dampf Überfluß herrschen, d. h. die Abgase werden nicht so günstig ausgenützt, wie es
der Regenerator erlauben würde.
Solche Nachteile werden durch das den Gegenstand dar Erfindung bildende Regelungs-
verfahren vermieden, welches im wesentlichen darin besteht, daß auf Einhaltung gleichbleibenden
Dampfdruckes im Dampfsammler geregelt wird.
Steigt nun die von der Gasturbine verlangte Leistung, also auch ihr Gasbedarf und Luftbedarf,
so wird die gleichzeitig sich erhöhende Abwärmemenge dazu benutzt, mehr Dampf
zum Betriebe des Gebläse-Aggregates im Regenerator zu erzeugen. Da eine Drucksteigerung
infolge der Regelung nicht zugelassen wird, so wird die dem Gebläse-Aggregat zugeführte
Dampfmenge entsprechend erhöht, also auch die Leistung des letzteren, der Gasdruck
und das Vakuum.
Umgekehrt wird bei verringerter Leistung der Gasturbine und verringerter Abwärmemenge,
also bei geringerer Dampferzeugung im Regenerator, durch die Regelung der Dampfzutritt
zum Gebläse-Aggregat mehr und mehr abgesperrt, so daß Gasdruck und Vakuum verringert wird, entsprechend dem nun geringeren
Gas- und Luftbedarf der Gasturbine. Die Erhöhung der Leistung des Gebläse-Aggregates
infolge der Steigerung der für die Dampferzeugung zur Verfügung stehenden Abwärmemenge bei Erhöhung der von der
Gasturbine verlangten Leistung wirkt aber nicht nur günstig auf die Beschaffung des
Treibmittels (Explosionsgemisches) ein, sondern auch auf die Kühlung der Maschine. Denn
das Gebläse-Aggregat, welches die Verbrennungsluft liefert, gibt ja auch die Kühlluft her; sei
es nun, daß die Luftbewegung durch einen Kompressor hervorgebracht wird, welcher, im
Sinne der Luftströmung betrachtet, vor den Verbrennungskammern der Gasturbine angeordnet
ist, oder durch einen, im Sinne der Luftströmung betrachtet, hinter der Turbine
angeordneten Exhaustor, d. h. einen Kornpressor, welcher die unter weniger als Atmosphärendruck
stehenden Abgase der Turbine auf Atmosphärendruck komprimiert.
Die Regelung kann selbsttätig durch irgendeine1 Vorrichtung veranlaßt oder überwacht
werden, welche den Druck im Dämpfsammler mißt. Als Meßvorrichtung kann in bekannter
Weise z. B. ein federbelasteter Kolben dienen, der entweder unmittelbar oder mittelbar, etwa
mit· Hilfe einer Hilfsmaschine ein zwischen Dampfsammler und der das Gebläse-Aggregat
antreibenden Dampfmaschine (Dampfturbine) eingebautes Drosselorgan im Sinne der oben
vorgeschlagenen Regelung beeinflußt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Regelung der Gasturbinenanlage nach Patent 224 757, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistung der Dampfkraftanlage zum Antrieb der Arbeit verbrauchenden Hifsmaschinen derart 'geregelt wird, daß die Höhe des Dampfdrucks im Dampfsammler der Dampfkraftanlage unverändert bleibt.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE231127C true DE231127C (de) |
Family
ID=491272
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT231127D Active DE231127C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE231127C (de) |
-
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