DE488484C - Kraftgaserzeuger zur Erzeugung einer zum Betrieb von Expansionskraftmaschinen bestimmten UEberdruckgasmischung, welche aus den Abgasen einer Verbrennungs-kolbenmaschine und der Luft eines von dieser angetriebenen Verdichters besteht - Google Patents

Kraftgaserzeuger zur Erzeugung einer zum Betrieb von Expansionskraftmaschinen bestimmten UEberdruckgasmischung, welche aus den Abgasen einer Verbrennungs-kolbenmaschine und der Luft eines von dieser angetriebenen Verdichters besteht

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DE488484C
DE488484C DEA50880D DEA0050880D DE488484C DE 488484 C DE488484 C DE 488484C DE A50880 D DEA50880 D DE A50880D DE A0050880 D DEA0050880 D DE A0050880D DE 488484 C DE488484 C DE 488484C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G3/00Combustion-product positive-displacement engine plants

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Kraftgaserzeuger -zur Erzeugung einer zum Betrieb von Expansionskraftmaschinen bestimmten tiberdruckgasmischung, welche aus den Abgasen einer Verbrennungskolbenmaschine und der Luft eines von dieser angetriebenen Verdichters besteht Bei Kraftgaserzeugern derjenigen Art, die eine Gasmischung mit Überdruck zum Betrieb von einer oder mehreren Ekpansionskraftmaschinen erzeugen, eine Mischung, die aus den Abgasen einer Verbrennungskolbenmazzchine und Luft von einem durch diese getriebenen Verdichter besteht, sollen die mit dem Betrieb zusammenhängenden Verluste so klein nie möglich gemacht werden, und zwar zwecks Erhaltens eines Gases mit der niedrigsten Temperatur bei einem gegebenen Druck oder eines größtmöglichen Druckes bei einer gegebenen Temperatur.
  • Die Erfindung bezweckt, die Gastemperatur noch weiter herabzusetzen bzw. den Druck der Gasmischung zu erhöhen, und zwar durch Vergrößerung der in den Verdichter eingesaugten Luftmenge vermittels besonderer Vorverdichtung der Luft auf einen gewissen überdruck, .ehe sie zwecks weiterer Verdichtung in den Verdichter eingeführt wird.
  • Die Erfindtuig besteht im wesentlichen darin, daß die dem Verdichter zuströmende Luft mittels Ventilatoren o. dgl., die von einer von dem Kraftgaserzeuger mechanisch unabhängigen Kraftquelle angetrieben werden, vorverdichtet wird, wobei die Ventilatoren o. dgl., falls erwünscht, durch die vom Gaserzeuger erzeugte Gasmischung angetrieben werden können. Durch einen derartigen-unabhängigen Betrieb der Ventilatoren o. dgl. wird eine Regelung der Temperatur der Gasmischung ermöglicht. Würde nämlich der Ventilator vom Gaserzeuger oder von einem von diesem angetriebenen Motor angetrieben werden, so würde eine solche Regelung so gut wie unmöglich sein, weil dann keine erhöhte Luftmenge gewonnen werden würde. Die entwickelte Gaserzeuigerarbeit ist ja als unveränderlich für einen gewissen. Gasdruck zu betrachten. Wenn hingegen der Ventilator an den von der Gasmischung angetriebenen Motor geschaltet würde, so würde ein theoretisch beabsichtigtes Ziel erreicht werden, das aus praktischen Gründen aber äußerst unzweckmäßig ist. Man würde von einer an das Rohrsystem angeschlossenen Arbeitsmaschine abhängig sein, die in erster Linie anderen Zwecken dienen soll; es könnte ja der Fall eintreten, daß. Gas erzeugt werde muß, wenn diese Arbeitsmaschine aus irgendeinem Grunde abgeschaltet sein muß. Weiter würden gewisse Schwierigkeiten bezüglich der Umwandlung der Triebkraft für den Ventilator besonders in den Fällen auftreten, wenn die Umdrehungszahl der Arbeitsmaschine verhältnismäßig niedrig ist, da dann recht erhebliche Reibungsverluste in den Getrieben entstehen würden, die zu dem Zwecke angeordnet werden müssen. Erst dadurch, daß man den Ventilator sc#.parat antreibt, kann man sich vollkommen unabhängig von anderen Arbeitsmaschinen machen und hat dadurch die Möglichkeit; während des Betriebes je nach Bedarf die Glastemperatur nach Wunsch regeln zu können.
  • In dein Fall, wo der Ventilator von der Gasmischung angetrieben wird, wird allerdings eine geringere Gasmenge zum- Betriebe anderer Arbeitsmaschinen erhalten, aber man erreicht bei unveränderlichem Gasdruck die erstrebenswerte niedrige Gastemperatur. weil der Verdichter mit unverändertem Hubvolumen in diesem Falle eine größere Gewichtsmenge 1Iischungsluft liefert. In diesem Falle kann auch bei unveränderlicher oder geänderter Gastemperatur ein höherer Gasdruck erhalten werden, indem die im Verbrennungszviinder befindliche gröLere Luftmenge gestattet, daß größere Brennstoffmengen in dem Gaserzeuger verbrannt werden können.
  • Wenn der Ventilator von einer besonderen Kraftquelle angetrieben wird, z. B. mittels elektrischen Stromes, kann auch gleichzeitig eine Regelung der erzeugten Gasmenge erzielt werden.
  • Abb. i der beiliegenden Zeichnung zeigt in einem als Beispiel angegebenen Diagramm den Arbeitsverlauf in einer Z%i-eitaktverbrennungsmaschine, in deren Verbrennungs-.Zylinder die Expansion bei einem Druck =pAtm. abs. gcmäß,i bei cinemVerbrennun0sdruuek=p; unterbrochen worden ist, während die Fläche des Diagramms 1-2-3-4-i der aus dem Diagramm erhaltenen effektiven Arbeit zum Verdichten von Luft bis auf den Druck p entspricht. Dabei wird angenommen, daß der Druck po der eingesaugten Luft dein Atmosphärendruck entspricht, und daß@ tdie Temperatur gleich derjenigen der .äußeren Luft ist. Ist das Volumen der verdichteten Luft=uz bei dem Druckp Atm.abs. des erzeugten Gases und die Temperatur=Tt und r gleich dem aus der Verbrennungsmaschine ausgeschobenen Volturen bei letztgenanntem Drucke, so wird- die Temperatur der erhaltenen Gasmischung annähernd gleich Die Richtigkeit dieser Beziehung zwischen den Temperaturen der erhaltenen Gasmischung und der verdichteten Luft kann leicht bewiesen werden.
  • Wird nun der Druck der in den Verdichter eingetretenen Luft mittels eines Ventilators o. dgl. von pp, auf p1 Atrn. abs. erhöht. so wird ein Verdichtungsdiagramm bei unveränd-,rtem. Drucke p der Gasmischung nach der Lire .1-5-6-7-q. erhalten, dessen Fläche für dasselbe Hubvolumen nicht größer ist als die des ursprünglichen. Diagramms. Dabei wird offenb.-ti- das :iuf den Druck /) verdichtete Volunivii von rn bis n vergrößert. Da jedoch die Temperatur der Luft nach Verdichtung %#on po auf p nicht von dem Wert des TI abweichen wird. während der ZVert von in erhöht worden ist. muß nach der oben angegebenen Formel. wenn der Wert herabgesetzt worden ist, die Temperatur der Gasrnischung sinken. Die Größe dieser Temperatursenkung ist ganz abhängig von der Größe des ZVertes von rn, welcher seinerseits von -,der Größe des Vorverdichtungsdruckes /7t oder, mit anderen Worten, von der Größe der durch die Vorverdichtung dargestellten äußeren Arbeit abhängig ist. Bei einem gegebenen Druck des Mischgases kann man deshalb innerhalb weiter Grenzen die Gastemperatur durch 'Wahl eines geeigneten Von-erdichtungsdruckes p1 beeinflussen.
  • Wird das Hubvolumen des Verdichters geändert, so kann man offenbar bei der Amvendung von Vorverdichtung auch den Druck der Gasmischung erhöhen unter Beibehaltung der Temperatur der letzten. Desgleichen ist die Möglichkeit gegeben, gleichzeitig sowohl den Druck als die Temperatur in envünschter Richtung zu beeinflussen.
  • Die vorverdichtete Luft kann beispielsweise durch einen getrennt getriebenen Ventilator c gemäß Abb. a der Zeichnung erhalten werden, wo a eine Verbrennungskolbenmaschine ist mit einem von derselben getriebenen Verdichter h, dessen Druck auf p Atin. abs. verdichtet und durch eine Rohrleitung d nach der Kolbenmaschine a geleitet wird, um mit den Abgasen der letzten gemischt zu werden, welche Mischung dann durch das Rohr e weiter nach der Verbrauchsstelle geführt wird. Die in den Verdichter eingesaugte Luft wird von außen durch die Rohrleitung f, den Ventilator c o. dgl. und die Rohrleitung g zugeführt, um nach .bewerkstelligter Vorverdichtung auf den Druck p1 Atm. abs. in c schließlich auf den Druck p verdichtet ztt werden.
  • Mit Beibehaltung der Temperatur der Gasmischung gestattet die Anordnung auch eine Erhöhung des Druckes derselben. Unter der Voraussetzung, daß die Temperatur der eingesaugten Luft beim Drucke p-1 dieselbe ist wie beim Drucke p., treten nämlich dieselben Temperaturverhältnisse ein, «wenn sämtliche Drucke in dem Verhältnis erhöht werden, also für die Gasmis'cliulig von p auf p.= und den Verbrennungsdruck von p.,. auf P.,., falls Die Diagrammfläche für 2-1 wird damit geändert, so daß immer noch dieselbe Beziehung zwischen derselben und vier Diagrammfläche des Verdichters besteht, welche dabei von der gebrochenen Linie 5-g-9-io-5 cingeschlosseii wird. Das im Verdichter verdichtete Volumen ist dabei von rn. auf rri herabgesetzt word(-n. wobei gleichzeitig das Ausschubvolutnen itii Verbrennungszylinder von r auf r-r vermindert worden ist, so daß fortwährend gleich ist. Da nach den obigen Ausführungen gleich ist, bleibt somit auch die Temperatur Ti der Luft des Verdichters unverändert. Die Temperatur der Gasmischung ist somit auch nicht in irhendeinein Maße verändert worden.
  • Da die Erhöhung des Verbrennungsdruckes von p,, auf p,, gewisse technische Schwierigkeiten bietet, falls diese Drucksteigerung allzu groß werden würde, kann für den Fall. daß man die Temperatur des Mischgases belizubehalten wünscht. ohne den Verbrennungsdruck zu verändern, auch eine gewisse. obgleich geringere Drucksteigerung des Mischgases erhalten werden, wenn das in den Verdichter eingesaugte Volumen größer als 5-S, aber kleiner als 5-6 gemacht, d. 1i. für eine zweckmäßig gewählte Verdichtungslinie zwischen 6-7 und S-9 geuoiumen wird. Man kann somit bei der Anwendung der obigen Erfindung durch Wahl eines zweckdienlichen Hubvolumens im Verdichter nicht nur die Temperatur des 2vTischgases mit beibehaltenem Gasdruck senken und den Gasdruck mit beibehaltener Temperatur erhöhen. sondern auch gleichzeitig sowohl Steigerung des Gasdruckes als Herabsetzung der Gastemperatur erhalten, wobei diese Änderungen rin Zustande des Gases auch ohne Stcigerun, des Verbrennungsdruckes geschehen könnet wenn dem Verdichter zweckentsprechende Al: tnessuagen gegeben werden.
  • Durch Anwendung der vorliegenden Erfir dun- hat man somit die Möglichkeit, sowol: die Temperatur der erzeugten Gasmischun; als die Druckverhältnisse wesentlich zu beeis tlussen, was von großer Bedeutung bei de Verwendung des genannten Gases zum Be trieb von Expansionskraftmaschinen sowoli der Turbinen- als der Kolbentype ist.
  • Für die Verdichtung von Luft, di geringen überdruck, beispielsweise o,o5 bi o,5 Atm., haben kann, kann auLer einen holbenverd;ichter auch ein Verdichter vor der Turbotype bzw. ein Ventilator verwende werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: r. Kraftgaserzeuger zur Erzeugung eine zum Betrieb von Expansionskraftmaschi nen bestimmten überdruckgasmischung welche aus den Abgasen einer Verbren nungskolbenmaschine und der Luft eine: von dieser angetriebenen Verdichters be steht, dadurch gekennzeichnet, dar Venti latoren o. dgl. zum Verdichten der den Verdichter zuströmenden Luft vor-eseher sind, die von einer von dem Kraftgas erzeugen mechanisch unabhängigen Kraft quelle angetrieben werden. @. Kraftgaserzeuger nach Anspruch i_ dadurch gekennzeichnet, daß zum Betriebe der Antriebsmotoren für die Ventilatoren o. dgl. ein Teil der vom Gaserzeuger erzeugten Gasmischung Verwendung findet
DEA50880D 1925-09-18 1925-09-18 Kraftgaserzeuger zur Erzeugung einer zum Betrieb von Expansionskraftmaschinen bestimmten UEberdruckgasmischung, welche aus den Abgasen einer Verbrennungs-kolbenmaschine und der Luft eines von dieser angetriebenen Verdichters besteht Expired DE488484C (de)

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