DE466557C - Spueleinrichtung zur Spuelung von Zweitakt-Dieselmaschinen waehrend des Anlassens - Google Patents

Spueleinrichtung zur Spuelung von Zweitakt-Dieselmaschinen waehrend des Anlassens

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DE466557C
DE466557C DEA49675D DEA0049675D DE466557C DE 466557 C DE466557 C DE 466557C DE A49675 D DEA49675 D DE A49675D DE A0049675 D DEA0049675 D DE A0049675D DE 466557 C DE466557 C DE 466557C
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown AG
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B25/00Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/23Two stroke engines
    • F02B2720/231Two stroke engines with measures for removing exhaust gases from the cylinder

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Spüleinrichtung zur Spülung von Zweitakt-Dieselmaschinen während des Anlassens Während des Anlassens von Zweitakt-Dieselmaschinen sind deren Spülluftgebläse nicht voll wirksam. Dies trifft besonders dann zu, wenn dieselben von der Dieselmaschine mittelbar, z. B. vermittels elektrischer Übertragung oder durch deren Abgase, angetrieben werden. In diesem Fall kann unter Umständen die Dieselmaschine wegen mangelnder Spülluft überhaupt nicht anspringen. Es wurde schon vorgeschlagen, solche unabhängigen Spülluftgebläse mittels besonderer Preßluftturbine anzulassen, bis der von der Dieselmaschine gelieferte Strom oder deren Abgase für den Betrieb des Spülluftgebläses genügen. Diese Lösung hat verschiedene Nachteile: Erstens kommt für den Antrieb der Preßluftturbine Luft von verhältnismäßig hohem Druck (3o bis 6o Atm.), wie sie für das Anlassen der Dieselmaschine selbst benutzt wird, zur Verwendung. Soll für das entsprechend hohe Druckgefälle eine verhältnismäßig gute Preßluftturbine gebaut werden, so wird dieselbe wegen der notwendigen hohen Stufenzahl sehr teuer. Begnügt man sich mit einer einfachen Turbine, so ist deren Wirkungsgrad sehr schlecht. Die Verhältnisse sind ferner dadurch denkbar ungünstig gestaltet, daß die Umfangsgeschwindigkeit während des Anlassens sehr Mark veränderlich ist. Auch muß dieseDruckluftturbine im normalen Betrieb abschaltbar sein, weil sie sonst zu hohe Ventilationsverhiste verursachen würde. Auch die hierfür notwendige Kupplung verteuert die Maschine wesentlich. Außerdem ist die Gefahr von Eisbildung in der Turbine vorhanden, weil bei der Expansion der hoch gespannten Preßluft die Endtemperatur tief unter den Nullpunkt sinkt.
  • Diese Nachteile sollen durch die Erfindung behoben werden, welche eine für das Anlassen geeignete, billige Einrichtung ergibt, die vom Turbogebläse vollständig unabhängig ist. Sie besteht darin, daß man beim Anfahren der Dieselmaschine die nötige Spülluft vermittels eines mit Preßluft betriebenen Ejektors zudrückt.
  • Die Verwendung eines Ejektors zur Förderung der Spülluft ist bekannt, allerdings nur für den Dauerbetrieb und dann unter Verwendung von Zylindern entnommenem Druckgas.
  • Obschon der Wirkungsgrad eines solchen. Ejektors nicht sehr hoch ist, wird er doch kaum schlechter sein als derjenige einer einfachen Turbine, wie man sie aus wirtschaftlichen Gründen für den vorliegenden Fall für den Antrieb des Gebläses durch Druckluft verwenden müßte. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß bei dieser Vorrichtung keine störende Eisbildung zu befürchten ist, da die in der Expansionsdüse eintretende Temperatursenkung bei der nachfolgenden Verdichtung und Mischung in der Mischdüse wieder ausgeglichen wird. Diese Erscheinung begründet sich auch damit, daß bei dieser Vorrichtung keine Arbeit nach außen abgeleitet wird, so daß der Wärmeinhalt der Preßluft sowie der geförderten Luft unverändert bleiben muß. Infolge des Thomson-Joule-Effektes wird im Gegenteil die Temperatur beim Austritt aus dem Ejektor eher etwas größer sein.
  • Man kann unter Umständen für den Ejektor auch Luft verwenden, die in der Dieselmaschine bereits zum Antrieb derselben gedient hat, d. h. man kann die Dieselmaschine und den Ejektor für die Spülung hintereinanderschalten. In diesem Falle wird mehr Luft von kleinerem Druck für den Ejektor als Druckmittel verwendet, wodurch dessen Wirkungsgrad gegenüber der Verwendung von wenigerLuft mit hohemDruck verbessert wird. Ein Nachteil dieser Anordnung ist die tiefere Temperatur der Spülluft.
  • Die Abb. 1,:2 und 3 zeigen die beispielsweisen Ausführungen der Erfindung. Es ist hierin a die Zweitakt-Dieselmaschine, b das Spülluftgebläse, c der Spülejektor, der seine Betriebsluft entweder aus den Anlaßflaschen d (Abb. r) oder aus einem oder mehreren Zylindern der Dieselmaschine (Abb.2) erhält. Die vom Ejektor geförderte Spül- luft kann dabei einen Teil der Luftleitungen des Spülluftgebläses benutzen oder bis zu den Zylindern einen von dem Spülluftgebläse vollständig unabhängigen Weg nehmen (Abb.3).

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Spüleinrichtung zur Spülung von Zweitakt - Dieselmaschinen während des Anlassens, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Preßluft betriebener Spülejektor vorgesehen ist, welcher beim Anlassen der Maschine für diese entweder die gesamte oder einen Teilbetrag der erforderlichen Spülluftmenge liefert, wobei im letzteren Fall der restliche Teilbetrag durch die für den Dauerbetrieb der Maschine bestimmte, beim Anlassen der Maschine bereits in Betrieb befindliche Spülpumpe (oder -gebläse) geliefert wird.
  2. 2. Spülung mittels einer Spüleinrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß als Preßluft die aus einem oder mehreren Arbeitszylindern austretende Anlaßdruckluft als Betriebsluft für den Spülluftejektor verwendet wird.
DEA49675D 1926-12-31 1926-12-31 Spueleinrichtung zur Spuelung von Zweitakt-Dieselmaschinen waehrend des Anlassens Expired DE466557C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932639C (de) * 1934-12-02 1955-09-05 Daimler Benz Ag Zweitaktbrennkraftmaschine
DE3115772A1 (de) * 1981-04-18 1982-11-04 Pierburg Gmbh & Co Kg, 4040 Neuss "verfahren und vorrichtung zum befuellen der zylinder von brennkraftmaschinen"

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932639C (de) * 1934-12-02 1955-09-05 Daimler Benz Ag Zweitaktbrennkraftmaschine
DE3115772A1 (de) * 1981-04-18 1982-11-04 Pierburg Gmbh & Co Kg, 4040 Neuss "verfahren und vorrichtung zum befuellen der zylinder von brennkraftmaschinen"

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