DE888484C - Vorrichtung zum Anlassen von Gasturbinenaggregaten - Google Patents

Vorrichtung zum Anlassen von Gasturbinenaggregaten

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DE888484C
DE888484C DES16311D DES0016311D DE888484C DE 888484 C DE888484 C DE 888484C DE S16311 D DES16311 D DE S16311D DE S0016311 D DES0016311 D DE S0016311D DE 888484 C DE888484 C DE 888484C
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fan
compressor
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starter
gas turbine
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DES16311D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/26Starting; Ignition
    • F02C7/268Starting drives for the rotor, acting directly on the rotor of the gas turbine to be started
    • F02C7/27Fluid drives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Positive-Displacement Air Blowers (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anlassen von Gasturbinenaggregaten Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anlassen von Gasturbinenaggregaten derjenigen Art, bei welchen der zum Anlassen erforderliche Leistungszuschuß in Form von pneumatischer Energie von einem Gebläse geliefert wird. Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer solchen Anlaßvorrichtung, die in ihrem Aufbau und ihrer Arbeitsweise besonders einfach ist.
  • Gemäß der Erfindung ist das durch eine äußere Energiequelle angetriebene Anlaßgebläse in Reihen-oder Parallelschaltung oder in zeitlich nacheinander erfolgender Parallel- und Reihenschaltung mit dem durch die Gasturbine angetriebenen Verdichter des Aggregats derart verbunden, daß es die Gasturbine während des Anlassens mit Luft versorgt und selbsttätig außer Wirkung kommt, sobald die Luftförderung des Verdichters ausreicht, um allein den Gang der Gasturbine aufrechtzuerhalten.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
  • Abb. z ist ein Diagramm zur Erläuterung des Arbeitsprinzips der Vorrichtung gemäß der Erfindung; Abb.2 bis 7 veranschaulichen schematisch verschiedene Ausführungsformen der Anlaßvorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Da die Drehzahl eines Gasturbinenaggregates von Null an wächst, wächst die durch den der Turbine vorgeschalteten Luftverdichter aufgenommene Leistung und gegebenenfalls diejenige der anzutreibenden Belastung, wenn letztere nicht abgekuppelt oder abgeschaltet werden kann, mit der Drehzahl entsprechend einem Gesetz, welches durch die Kurve a der-Abb. z wiedergegeben ist. Die von der Turbine abgegebene Leistung hängt von der Geschwindigkeit und der Temperatur der Antriebsgase ab, und jeder Drehzahl des Aggregates entspricht eine bestimmte Temperaturgrenze für die den Gasen am stärksten ausgesetzten mechanischen Teile der Turbine: Die maximale Leistung, welche von der Turbine mit Sicherheit geliefert werden kann, verläuft daher als Funktion der Drehzahl etwa nach der Kurve b der Abb. i.
  • Bei geringen Drehzahlen liegt die Kurve b immer unterhalb der Kurve a, die sie bei A entsprechend einer Drehzahl N, schneidet. Jenseits der Drehzahl N, kann das Aggregat selbständig arbeiten und Nutzleistung abgeben. Von der Drehzahl o bis zur Drehzahl No, d. h. während der AnlaBperiode, muß dem Aggregat ein gewisser Leistungszuschuß geliefert werden, welcher als Funktion der Drehzahl durch die Kurve c der Abb. i dargestellt ist. ' Die Vorrichtungen, die nachstehend mit Bezug auf die Abb. 2 bis 7 beschrieben werden sollen, ermög-_ lichen, dieses Ergebnis in wirtschaftlicher Weise zu erreichen.
  • Bei allen Ausführungsbeispielen ist keine bestimmte Art des Antriebes des Hauptverdichters des Aggregates im normalen Betrieb vorausgesetzt. Im besonderen läßt sich die Erfindung auch bei Gasturbinenaggregaten mit einer einzelnen oder mehreren Wellenleitungen anwenden, gleichgültig, ob der Hauptverdichter durch eine von der eigentlichen Antriebsturbine verschiedene Turbine angetrieben wird oder nicht und wie auch die Gruppierung der Turbinen in Reihen- oder in Parallelschaltung sein mag.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 bezeichnet V das AnlaBgebläse und C den Hauptluftverdichter, welcher die nicht dargestellte Gasturbine des Aggregates speist. Mit r1 ist eine Rückschlagklappe bezeichnet, die dazu dient; ein Zurückströmen des Luftstromes des Verdichters zu verhindern. Während des Anlassens mittels des AnlaBgebläses V öffnet sich diese Rückschlagklappe y1 selbsttätig, und wenn der Hauptverdichter C eine ausreichende Drehzahl erreicht hat, erzeugt letzterer- einen Druckunterschied, der gleich demjenigen des.Anlaßgebläses - V ist. - Mit r2, ist eine Rückschlagklappe bezeichnet, die den Durchgang der vom Verdichter C geförderten Luft durch die Leitungen des Anlaßgebläses V verhindern soll. Diese Klappe y2 schließt sich selbsttätig, wenn der Verdichter einen höheren Druck als das Anlaßgebläse liefert.
  • Wenn W der während der Anlaßperiode des Aggregates- zu liefernde maximale Leistungszuschuß und W, die dem Anlaßgebläse vom Wirkungsgrad 0, zuzuführende Leistung ist, so hat die Leistung, die in der vom AnlaBgebläse geförderten Luft zur Verfügung steht, den Wert e7, - TV, In der dem Aggregat zugeordneten Verbrennungskammer (nicht dargestellt) wird durch die Erhöhung der Lufttemperatur die zur Verfügung stehende Leistung um einen Faktor K vervielfältigt. An der Eintrittsseite der Gasturbine des Aggregates steht alsdann eine Leistung K - O,, - W" zur Verfügung, und wenn der Wirkungsgrad des Aggregates_pt ist, so ist der an- der Welle der Turbine verfügbare Leistungszuschuß K - @, - Ot - Wv, der mindestens gleich W sein muß. Dadurch, daß man diese Maßnahme anwendet und nur eine geringe zusätzliche Brennstoffmenge verbrennt, wird das Anlassen des Gasturbinenaggregates gewährleistet. Da ferner das Produkt K - pt - w im allgemeinen größer als i ist, so wird die Leistung des Motors, welcher das Anlaßgebläse antreibt, gleich K . et . Q#, , d. h.
  • kleiner als W. Durch eine geeignete Bauart kann das Produkt der Wirkungsgrade et - O", sogar während der Anlaßperiode bei geringer Drehzahl, gleich 0,5 sein; der Faktor K kann wesentlich größer als 2 sein, so daß der Faktor K @Ot Q" beträchtlich größer als i sein kann.
  • Bei der in Abb. 3 dargestellten Ausführungsform ist das Anlaßgebläse V in Reihenschaltung mit dem Hauptverdichter C des Aggregates angeordnet. In einer Abzweigung der Verbindungsleitung zwischen der Förderseite des Gebläses V und der Ansaugseite des Verdichters C ist eine Rückschlagklappe y3 angeordnet, die sich schließt, wenn das Gebläse an der Saugseite des Verdichters einen Überdruck erzeugt, und die sich öffnet, wenn das Gebläse stillsteht oder wenn es auf der Förderseite keinen Druck liefert.
  • Zu Beginn der Anlaßperiode setzt der Verdichter dem Durchgang des vom Gebläse geförderten Luftstromes einen gewissen Widerstand entgegen, derart, daB während der Anlaßperiode die Ausführungsform gemäß Abb. 3 der vorher beschriebenen unterlegen ist. Wenn die Drehzahl des Verdichters zunimmt, verschiebt sich der Punkt, welcher das Wirksamwerden des Gebläses auf seiner die Fördermenge in Abhängigkeit vom Druck anzeigenden Kurve darstellt, in den Bereich der zunehmenden Fördermengen, und am Ende der Anlaßperiode erreicht der Förderdruck des Anlaßgebläses den Wert Null. In diesem Augenblick öffnet sich die Rückschlagklappe y3 selbsttätig; der Verdichter saugt die Luft unmittelbar aus der Atmosphäre an, so daß der Antriebsmotor des Anlaßgebläses stillgesetzt werden kann.
  • Bei der in- Abb. 2 dargestellten Ausführungsform arbeitet zu Beginn der Anlaßperinde.der.Hauptverdichter C mit der Fördermenge Null und darauf mit allmählich zunehmenden Fördermengen, so daß er für einen Augenblick in eine Zone gelangen kann, in der er mit einer Pumpwirkung arbeitet. Die Ausführungsform nach Abb. 2 ist somit in dieser Hinsicht derjenigen nach Abb. 3 unterlegen, bei welcher der Verdichter seinen normalen Arbeitszustand von der Zone der geringen Drücke an erreicht.
  • Die Ausführungsform gemäß Abb. q. weist die Vorteile der vorhergehenden Ausführungsformen auf, ohne deren Nachteile zu haben. Das Anlaßgebläse V ist hier gleichzeitig mit der Ansaug- und der Förderseite des Verdichters C verbunden. Zu Beginn der Anlaßperiode erfolgt wegen des vom Verdichter C dargebotenen Widerstandes die Förderung des Anlaßgebläses V fast gänzlich durch die Rohrleitung t hindurch am Verdichter vorbei, und man erhält alsdann die Arbeitsbedingungen der Ausführungsform gemäß Abb. 2. Der Verdichter C beschleunigt sich, und der Anteil der vom Gebläse V geförderten Luftmenge, der durch den Verdichter hindurchgeht, wächst. Von einem gewissen Augenblick an wird der Druck auf der Förderseite des Verdichters C höher als derjenige, welcher auf der Förderseite des Anlaßgebläses V erzeugt wird. Die Rückschlagklappe r4 schließt sich alsdann selbsttätig, und die Fördermenge in der Leitung t wird Null, so daß die Vorrichtung alsdann wie diejenige nach Abb. 3 arbeitet. Eine Rückschlagklappe r, ist in einer Abzweigung der Verbindungsleitung zwischen der Förderseite des Gebläses und der Ansaugseite des Verdichters angeordnet. Diese Klappe v. bleibt so lange geschlossen, wie das Anlaßgebläse einen Überdruck liefert, und sie öffnet sich, um das unmittelbare Ansaugen des Verdichters C aus der Atmosphäre zu ermöglichen, sobald man den Antriebsmotor des Anlaßgebläses anhalten kann.
  • Das Arbeiten entsprechend der Ausführungsform nach Abb. 2 findet nur zu Beginn der Anlaßperiode statt, wo der Hauptverdichter C nur eine sehr geringe Drehzahl hat. Die Gefahr einer Pumpwirkung, die im hohen Maße von der Zusammendrückbarkeit der Luft und der aufgebrachten mechanischen Leistung abhängt, ist nicht vorhanden.
  • Abb. 5 betrifft die Anwendung der Ausführungsform nach Abb. q in dem Fall, daß zwei in Reihe geschaltete Verdichter, ein Niederdruckverdichter Cl - und ein Hochdruckverdichter C2, verwendet werden.
  • Die Art der Gruppierung der Gasturbinen zum Antrieb dieser Verdichter kann irgendeine beliebige sein. Zu Beginn der Anlaßperiode geht fast die ganze Fördermenge des Anlaßgebläses V durch den Umleitungskanal t hindurch, weil dem Durchgang der Luft durch die in Ruhe befindlichen Verdichter hindurch ein erheblicher Widerstand entgegengesetzt wird. Der Hochdruckverdichter C., der sehr klein ist, läuft zuerst an; bei seiner Beschleunigung verringert er seinen Widerstand, und er erreicht einen Zeitpunkt, wo infolge des von ihm erzeugten Druckes die Rückschlagkläppe r6 sich schließt, so daß ein Rückströmen von Luft in die Umleitung t2 verhindert wird. Die Drehzahl des Niederdruckverdichters C1 wächst gleichfalls und erreicht einen Zeitpunkt, in dem sich die Rückschlagklappe y, schließt, so daß ein Rückströmen von Luft in die Umleitung t1 verhindert wird. Die ganze Fördermenge des Anlaßgebläses V geht alsdann durch die beiden Verdichter C, und _C, hindurch. Eine Rückschlagklappe r8 ist in einer Abzweigung der Verbindungsleitung zwischen der Förderseite des Anlaßgebläses V und der Ansaugseite des Verdichters Cl angeordnet. Diese Klappe bleibt so lange geschlossen, wie das Gebläse einen Überdruck hat, und sie öffnet sich, um das unmittelbare Ansaugen des Verdichters Cl aus der Atmosphäre zu ermöglichen, sobald man den Antriebsmotor des Anlaßgebläses V anhalten kann.
  • In entsprechender Weise können dieselben Einrichtungen für jede beliebige Anzahl von in Reihe geschalteten Luftverdichtern verwendet werden.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird die für den Anlaßvorgang aufzubringende Leistung durch Verwendung folgender Anordnungen verringert.
  • Gemäß Abb. 6 wird das Anlaßgebläse V l, das mit dem oder den Hauptverdichtern (nicht dargestellt) auf eine der weiter unten näher beschriebenen Arten vereinigt ist, durch die Turbine T eines Hilfsaggregates angetrieben. Ein Hilfsgebläse V2 liefert die komprimierte Luft für diesen Hilfskreis, welche in eine Verbrennungskammer R gelangt, wo eine gewisse Brennstoffmenge mittels eines Brenners b verbrannt wird. Für einen Antriebsmotor des Hilfsgebläses V2, der die Leistung P hat, hat die wiedergewonnene Leistung in der komprimierten Luft des Hilfskreises den Wert o,8 P, wenn man einen kungsgrad des Hilfsgebläses V2 von o,8 annimmt. Diese Leistung wird in der Verbrennungskammer R um einen bestimmten Faktor vervielfacht. Setzt man für diesen Faktor den Wert 2 an, so beträgt die am Eintritt der Turbine T verfügbare Leistung 1,6 P, und bei einem Wirkungsgrad von o,8 dieser Turbine hat die verfügbare Leistung für den Antrieb des Anlaßgebläses V1 den Wert 1,3 P.
  • Diese >;rhöhung der von dem Hilfsantrieb anfänglich gelieferten Leistung wird auf Kosten eines gewissen Aufwandes an Brennstoff erhalten, jedoch hat dieser keine besondere Bedeutung, da er nur während der Anlaßperiode allein auftritt.
  • Gegebenenfalls kann auch die Einrichtung, die nachstehend beschrieben ist, für den Antrieb des Anlaßgebläses einer der verschiedenen Ausführungsformen gemäß den Abb.2, 3, q und 5 verwendet werden. Die Turbine T des Hilfskreises kann dabei außerdem unmittelbar oder durch Vermittlung einer Kupplung oder auch über ein die Drehzahl verminderndes Getriebe mit der Welle des Hauptaggregates verbunden sein.
  • Die Einrichtung kann schließlich als Relais dienen und in jeder Stufe in Reihe mit der vorhergehenden vervielfacht werden, wodurch eine Vergrößerung der Leistung für das Anlassen erhalten wird. So kann beispielsweise das Gebläse V1 die Gase in eine zweite Verbrennungskammer, die ähnlich der Kammer R ist, fördern, um eine zweite Turbine anzutreiben, die ähnlich der Turbine T, aber kräftiger als diese ausgebildet ist und ihrerseits ein Gebläse antreibt, das kräftiger als das Gebläse V1 ist usf., bis zu einem Endgebläse, das genügend kräftig ist, um mit dem oder den Hauptverdichtern des Aggregates in einer der mit Bezug auf die Abb. 2 bis 5 beschriebenen Art verbunden zu werden.
  • Diese Ausführungsform der Erfindung ist selbst für eine besondere Anordnung geeignet, bei welcher das Anlassen durch ein Hilfsgasturbinenaggregat erhalten wird, welches die erforderliche Leistung für den Antrieb des Anlaßventilators des Hauptgasturbinenaggregates liefert.
  • In Abb. 7 bezeichnet C den Verdichter dieses Hilfsaggregates, T seine Turbine und R seine Verbrennungskammer. Das Ingangsetzen dieses Hilfsaggregates selbst wird entweder in bekannter Weise mittels eines Zusatzmotors oder durch eine der Anordnungen erreicht, die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden. Der letztere Fall ist derjenige der Abb.7, in der V2 ein Hilfsgebläse bezeichnet, das auf die in Verbindung mit Abb. 4 beschriebene Art mit einem Hilfsverdichter C verbunden ist.
  • Wenn die erforderliche Leistung zum Anlassen eines Gasturbinenaggregates von io ooo PS beispielsweise 500 PS ist, so wird die zum Anlassen dienende Hilfsgasturbinengruppe eine Leistung von 500 PS haben, und um letztere selbst anzulassen, genügt eine Leistung - von ungefähr 25 PS für das Hilfsgebläse V2. Das Hilfsaggregat kann, nachdem das Anlassen des Hauptaggregats einmal erfolgt ist, beispielsweise zum Antrieb von zum Hauptaggregat gehörigen Vorrichtungen dienen.
  • Wenn eine Kraftanlage mehrere nebeneinander angeordnete Gasturbinenaggregate aufweist, würde eine einzelne Hilfsgruppe genügen, um nacheinander das Anlassen jedes der Gasturbinenaggregate mittels einer geeigneten Verteilungsrohrleitung zu gewährleisten.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Anlassen von Gasturbinenaggregaten, bei welchen der zum Anlassen erforderliche Leistungszuschuß in Form von pneumatischer Energie von einem Gebläse geliefert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das durch eine äußere Energiequelle angetriebene Anlaßgebläse (V) in Reihen- oder Parallelschaltung oder in zeitlich nacheinander erfolgender Parallel- und Reihenschaltung mit dem durch die Gasturbine angetriebenen Verdichter (C) des Aggregates derart verbunden ist, daß es die Gasturbine während des Anlassens mit Luft versorgt und selbsttätig außer Wirkung kommt, sobald die Luftförderung des Verdichters (C) ausreicht, um allein den Gang der Gasturbine aufrechtzuerhalten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Außenluft in Verbindung stehende Ansaugseite des Hauptverdichters (C) mit einer Klappe (r1, r3) versehen ist, die am Anfang geschlossen ist und sich öffnet, wenn der Hauptverdichter nach Erreichen einer ausreichenden Drehzahl einen Druckunterschied gleich dem des Anlaßgebläses (V) liefert.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Parallelschaltung des Anlaßgebläses (V) mit dem Hauptverdichter (C) zwischen der Förderseite des Anlaßgebläses und derjenigen des Hauptverdichters eine Klappe (r2) angeordnet ist, die sich selbsttätig schließt, wenn der Hauptverdichter einen höheren Druck als das Anlaßgebläse liefert.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderseite des Anlaßgebläses gleichzeitig mit der Ansaugseite und der Förderseite des Hauptverdichters unter Anordnung von zwei Klappen (r4, y5 in Abb. 4) derart verbunden ist, daß die Förderung des Anlaßgebläses nacheinander in Parallelschaltung und Reihenschaltung mit dem Hauptverdichter geschieht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch = bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Aggregat mit zwei oder mehreren Verdichtern (Cl, C, in Abb. 5) das Anlaßgebläse (V) in nacheinander arbeitender Parallel- und Reihenschaltung zu jedem der Verdichter angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Anlaßgebläse (V1 in Abb. 6) ein Relaiskreis vorgeschaltet ist, welcher ein schwächeres Hilfsgebläse (V2), eine mit seiner Förderseite verbundene Verbrennungskammer (R) und eine das Anlaßgebläse (V1) antreibende Hilfsturbine (T) aufweist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem dem Anlaßgebläse vorgeschalteten Relaiskreis selbst ein oder mehrere weitere solcher Relaiskreise vorgeschaltet sind. B. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein das Anlaßgebläse (V1 in Abb.7) antreibendes, eine Gasturbine (T), eine Verbrennungskammer (R) und einen Luftverdichter (C) aufweisendes Hilfsaggregat vorgesehen ist, dessen Luftverdichter (C) mit einem Hilfsgebläse (V2) zum Anlassen des Hilfsaggregates verbunden ist. g. Vorrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein und dasselbe Anlaßgebläse, gegebenenfalls mit einem Relaiskreis nach Anspruch 6, über geeignete Verteilungsrohre nacheinander zum Anlassen mehrerer Gasturbinenaggregate dient.
DES16311D 1941-03-01 1941-05-03 Vorrichtung zum Anlassen von Gasturbinenaggregaten Expired DE888484C (de)

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DE (1) DE888484C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1243918B (de) * 1959-06-10 1967-07-06 Rover Co Ltd Anlassvorrichtung fuer ein Gasturbinentriebwerk

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1243918B (de) * 1959-06-10 1967-07-06 Rover Co Ltd Anlassvorrichtung fuer ein Gasturbinentriebwerk

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