DE587723C - Dampfkraftanlage - Google Patents

Dampfkraftanlage

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DE587723C
DE587723C DEJ44998D DEJ0044998D DE587723C DE 587723 C DE587723 C DE 587723C DE J44998 D DEJ44998 D DE J44998D DE J0044998 D DEJ0044998 D DE J0044998D DE 587723 C DE587723 C DE 587723C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C99/00Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/06Combustion apparatus using pulverized fuel
    • F23C2700/066Other special arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Dampfkraftanlage Im Hauptpatent ist eine Dampfkraftanlage beschrieben, bei welcher die Vorrichtung für die Zuführung des Brennstoffes durch einen Wassermotor angetrieben wird, der sein Kraftwasser von der Speisepumpe erhält.
  • Die vorliegende Erfindung besteht darin, daß der Wassermotor zwischen zwei Stufen der Speisepumpe eingeschaltet ist, wobei der Speisepumpe die ganze Speisewassermenge entzogen und wieder zugeführt wird. Auf diese Weise kann man jeder Veränderung der Speisewassermenge zwangsläufig eine gleichzeitige Veränderung der Drehzahl des Wassermotors und damit der Brennstoffzuführung zuordnen unter Aufrechterhaltung eines bestimmten, gewollten Verhältnisses zwischen Speisung und Brennstoffzufuhr.. Eine derartige zwangsläufig und gleichzeitig wirkende Zuordnung von Brennstoffmenge zu Speisewassermenge erweist sich ganz besonders vorteilhaft in Verbindung mit Dampferzeugern geringen Wasserinhaltes, wie z. B. reinen Röhrenkesseln.
  • Das Verhältnis zwischen Speisewassermenge und Brennstoffzufuhr ist bei, gleichem Dampfdruck, gleicher Überhitzungstemperatur und gleicher Speisewassertemperatur nahezu konstant und nur insoweit veränderlich, als sich der jeweiligen Belastung entsprechend der Wirkungsgrad des Dampferzeugers ändert. Erfindungsgemäß kann zwischen der Zulauf- und der Ablaufleitung des Wassermotors eine Umleitung mit einstellbarem Drosselorgan vorgesehen sein. Durch Betätigung eines solchen Umlauforgans kann das Verhältnis zwischen Speisewassermenge und Brennstoffmenge beeinflußt und an Belastung und Wirkungsgrad des Dampferzeugers angepaßt werden. Im weitern kann erfindungsgemäß die Verstellung des erwähnten Drosselorgans auch selbsttätig erfolgen, wobei vornehmlidh eine Regelung dieses Organs. in Abhängigkeit von der Temperatur des erzeugten Dampfes in Frage kommt. Eine solche Regelung hat den Charakter einer Feinregulierung, da (bei unveränderter Stellung des Drosselorgans) im großen und ganzen die Anpassung der Brennstoffmenge an die Belastung durch die erfindungsgemäße Verbindung zwischen Speisepumpe und Wassermotor erfolgt. Denn durch diese Verbindung wird Proportionalität zwischen Speisewassermenge und Brennstoffmenge hergestellt. _ Es ist erwünscht, auch die Menge der Verbrennungsluft der Brennstoffmenge anzupassen, wie dies üblicherweise von Hand oder auch selbsttätig, beispielsweise nach Maßgabe des Kohlensäuregehaltes in derRauchkammer, geschieht. Erfindungsgemäß kann jedoch auch zwischen der Speisewassermenge und damit mittelbar zwischen derBrennstoffmenge und der Menge der Verbrennungsluft ein bestimmtes, der Belastung angepaßtes Verhältnis selbsttätig hergestellt werden, indem die Menge der Verbrennungsluft in Abhängigkeit von der Drehzahl des Wassermotors geregelt wird. In mittelbarerweise kann dies erfindungsgemäß auch dadurch geschehen, daß als Impuls für die Betätigung einer solchen Regelung die Durchflußmenge des Wassermotors benutzt wird.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt unter der beispielsweisen Annähme einer Kohlenstaubfeuerung. Es bedeutet i den' Speisewasserbehälter, 2 die Zuleitung zur Speisepumpe, 3 und 4 eine zweistufige Speisepumpe, welche von einem Motor 5 angetrieben ist, 6 die Zuleitung des Speisewassers zum Dampferzeuger und Überhitzer B. 9 ist die Dampfleitung zü den Verbrauchsstellen, 7 ein Drosselorgan in der Speisewasserdruckleitung. Von der ersten Stufe 3 der Speisewasserpumpe führt eine Leitung io zum Wassermotor 12 und von hier eine Rückleitung 13 zur zweiten Stufe 4 der Speisepumpe.. Zwischen io und 13 ist eine Umlaufleitung i i angebracht, in welche ein Drosselorgan 14 eingeschaltet ist. Der Wassermotor treibt eine Fördereinrichtung 15 für die Rohkohle an, von welcher -durch Leitung 16 die Rohkohle der Kohlenmühle 17 zufließt. Diese ist durch Motor 18 angetrieben und .fördert die gemahlene Kohle (mit der erforderlichen, von der Kohlenmühle angesaugten Förderluft vereinigt) durch Leitung i9 in die Feuerung des Dampferzeugers. Die Hauptverbrennungsluft wird durch das von Motor 21 angetriebene Gebläse 2o durch Leitung 22 angesaugt und durch Leitung 24 in die Feuerung .gepreßt. In der Leitung 22 ist ein Drosselorgan 23 vorgesehen. Durch gestrichelte Verbindungslinien ist angedeutet, welche Impulse auf die verschiedenen Einrichtungen einwirken, und zwar ist jeweils mit p ein Druckimpuls, mit t ein Temperaturimpuls und mit m ein Mengenimpuls bezeichnet. Die Pfeile geben an, in welcher Richtung diese Impulse wirken. Über die Wirkungsweise der Anordnung sei ergänzend noch folgendes gesagt: Da die gesamte, von der Speisepumpe angesaugte und weitergeförderte Speisewassermenge. durch den Wassermotor 12 und die parallel geschaltete Umlaufvorrichtung i i, 14 fließt, steht die Drehzahl des Wassermotors 12 in - einem bestimmten Verhältnis zur Speisewassermenge. Dieses Verhältnis bleibt unveränderlich bei Belastungsschwankungen des Dampferzeugers. und dementsprechenden Änderungen der Speisewassermenge, wenn die Stellung des Drosselorgans 14 unverändert gehalten wird oder wenn die Umlaufeinrichtung i i, 14 überhaupt fehlt. Die Kohlenfördereinrichtung 15 liefert Rohkohle zur Mühle 17 nach Maßgabe der Tourenzahl des Antriebsmotors 12, und somit ist die Brennstoffzufuhr in die Feuerung vorerst proportional der Speisewassermenge. Wenn nun jedoch zwecks Verfeinerung der Zuordnung zwischenSpeisewassermenge und Brennstoffmenge und zur Anpassung des Verhältnisses zwischen Speisewassermenge und Brennstoffmenge an den veränderlichen Wirkungsgrad des Dampferzeugers die Umlaufvorrichtung i z, 14 benutzt wird, so spielt sich ein derartiger Vorgang wie folgt ab: Es möge beispielsweise die Belastung des Dampferzeugers und damit dieSpeisewassermengesinken; dann wird vorerst proportional der Speisewassermenge die Drehzahl des Wassermotors 12 und damit die zugeführte Brennstoffmenge abnehmen. Wenn nun dabei infolge der geringeren Belastung der Wirkungsgrad des Dampferzeugers abgenommen hat, so würde die zugeführte Brennstoffmenge zu gering sein. Die erforderliche Korrektur erfolgt durch vermehrte Drosselung im Organ 14, wodurch die Drehzahl des Wassermotors und damit dieBrennstoff.zufuhr gesteigert wird. Diese Verstellung des Drosselorgans 14 erfolgt gemäß dem gezeichneten Schema unter Benutzung an sich bekannter Mittel selbsttätig, wobei als Impuls die Temperatur des erzeugten Dampfes benutzt wird. Bei der oben getroffenen Annahme würde infolge zu geringer Brennstoffzuführung die Temperatur des. erzeugten überhitzten Dampfes - sinken. Diese Temperaturänderung muß eine Verstärkung der Drosselung im Organ 14 auslösen.
  • Es ist für das Wesen der Erfindung-vollständig belanglos, in welcher Weise sich die Speisewassermenge der Belastung des Dampferzeugers bzw. der Dampfentnahme aus dem Dampferzeuger anpaßt. In dem zur Darstellung gewählten Schema ist angenommen, daß ein Drosselorgan 7 in der Speisewasserdruckleitung 6 in Abhängigkeit vorn Druck des erzeugten Dampfes geregelt werde.
  • bie Speisewassermenge. könnte beispielsweise auch von irgendeinem andern Impulse geregelt sein, etwa von der Leitungsabgabe eines Stromerzeugers, der von einer an den Dampferzeuger angeschlossenen Dampfkraftmaschine angetrieben ist. Statt Drosselung könnte auch Veränderung der Drehzahl der Speisepumpe in Frage kommen.
  • Um zwischen der Drehzahl des Wassermotors 12 und der Menge des zugeführten Brennstoffes einerseits und der Menge der vom Gebläse 2o angesaugten Verbrennungsluft eine bestimmte Zuordnung herzustellen, wird das Drosselorgan z3 durch an sich bekannte Mittel in Abhängigkeit von der Durchflußmenge des Wassermotors 12 so verstellt, daß bei größerer Durchflußmenge das Drosselorgan 23 geöffnet und bei kleinerer Dui-chflußmenge geschlossen wird. Da die Durchflüßmenge des Wassermotors seiner Drehzahl proportional ist, so wird auf diese Weise mittelbar die Menge der Verbrennungsluft der Drehzahl des Wassermotors i2 und damit der Brennstoffmenge zugeordnet. Ein unmittelbarer mechanischer Zusammenhang zwischen der Drehzahl des Wassermotors 12 und der Stellung des Drosselorgans 23 könnte beispielsweise dadurch verwirklicht werden, daß der Wassermotor einen Fliehkraftregler antreiben und dessen Muffe vermittels eines Gestänges das Drosselorgan 23 verstellen würde. Statt Drosselung könnte auch Verstellung der Drehzahl .des Luftgebläses in Frage kommen.
  • Da der Kraftbedarf der Brennstoffördereinrichtung in allen Fällen im Verhältnis zur Leistung der Speisepumpe sehr gering ist, so wird im Wassermotor 12 nur ein verhältnismäßig geringer Druck verbraucht,- weshalb innere-Undichtheiten von ganz geringem Einfluß sind und somit Proportionalität zwischen Durchflußmenge und Drehzahl, selbst bei etwa-vorkommenden starken Änderungen des Drehmomentes, praktisch genau besteht. Es ist vörteil'haft, .die Verhältnisse so zu wählen, daß bei größtem vorkommenden spezifischen Brennstoffbedarf durch den Wassermotor die ganze Speisewassermenge fließt, das Umlauforgan also geschlossen ist. In den Fällen, wo von der Feineinstellung, insbesondere von der selbsttätigen Feinregulierung durch Benutzung der Umlaufvorrichtung i 1, 14 Gebrauch gemacht wird, ist übrigens jede etwa vorkommende Abweichung von der Proportionalität belanglos, da durch die Feineinstellung bzw. die selbsttätige Feinregulierung die genaue erforderliche Brennstoffmenge eingestellt wird. Anderseits verbürgt die unmittelbare und zwangsläufige Verbindung zwischen Speisewassermenge und Brennstofförderung die sofortige Anpassung der Brennstoffmenge an die Belastung des Dampferzeugers mindestens in sehr guter erster Annäherung.
  • Die Art des Antriebes von Speisepumpe, Kohlenmühle und Luftgebläse ist für das Wesen der Erfindung belanglos.
  • Im Falle flüssigen Brennstoffes tritt an Stelle der Kohlenfördervorrichtung 15 eine Brennstoffpumpe, im Falle gasförmigen Brennstoffes eine entsprechende Fördervorrichtung für Gas.
  • Der Erfindungsgegenstand beschränkt sich nicht auf Anlagen mit Wasserdampf, sondern bezieht sich auf jedes mögliche Arbeitsmittel.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dampfkraftanlage, bei welcher die Vorrichtung für die Zuführung des Brennstoffes durch einen Wassermotor angetrieben wird, der sein Kraftwasser von der Speisepumpe erhält, nach Patent 580 382, dadurch gekennzeichnet, daß der Wassermotor zwischen zwei Stufen der Speisepumpe eingeschaltet ist, wobei der Speisepumpe die ganzeSpeisewassermenge entzogen und wieder zugeführt wird.
  2. 2. Dampfkraftanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Zulauf- und der Ablaufleitung des Wassermotors eine Umlaufleitung mit einstellbarem Drosselorgan (14) vorgesehen isi.
  3. 3. Dampfkraftanlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselorgan (14) in Abhängigkeit von der Temperatur des erzeugten Dampfes selbsttätig verstellt wird, so daß es bei steigender Temperatur geöffnet und bei sinkender Temperatur geschlossen wird.
  4. 4. Dampfkraftanlage nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung der Verbrennungsluft in Abhängigkeit von der Drehzahl des Wassermotors selbsttätig geregelt wird.
  5. 5. Dampfkraftanlage nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung der Verbrennungsluft in Abhängigkeit von der Durchflußmenge des Wassermotors selbsttätig wird.
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