DE263170C - - Google Patents
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- DE263170C DE263170C DENDAT263170D DE263170DA DE263170C DE 263170 C DE263170 C DE 263170C DE NDAT263170 D DENDAT263170 D DE NDAT263170D DE 263170D A DE263170D A DE 263170DA DE 263170 C DE263170 C DE 263170C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D27/00—Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
- F04D27/005—Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids by changing flow path between different stages or between a plurality of compressors; Load distribution between compressors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Positive-Displacement Air Blowers (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 263170 ■-KLASSE 59 h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Zentrifugalpumpen, Gebläse und Kompressoren, und im
besonderen auf eine verbesserte Antriebsvorrichtung für zwei oder mehrere derartige Maschinen,
welche Luft oder ein anderes Gas oder eine Flüssigkeit in ein gemeinsames Hauptrohr
befördern. Mit anderen Worten sind die Maschinen also parallel geschaltet und werden
selbsttätig für bestimmte Drucke gesteuert.
ίο Es ist bekannt, daß, wenn eine Zentrifugalpumpe
mit konstanter Geschwindigkeit läuft, die charakteristische Kurve beim Steigen der
Lieferungsmenge einen allmählich wachsenden Druck angibt, welcher bei einem bestimmten
Teile der Normalarbeitsleistung das Maximum erreicht, und alsdann einen allmählich verminderten
Druck angibt, welcher bei der maximalen Lieferungsmenge auf Null fällt.
Wenn in der Wirkungsweise die Lieferungsmenge auf den Punkt des maximalen Druckes fällt, werden die Arbeitsbedingungen variabel, und die Lieferungsmenge kann plötzlich auf Null fallen, es sei denn, daß ein Sicherheitsventil selbsttätig geöffnet wird, um einen Teil der Lieferungsmenge direkt nach der Atmosphäre oder in den Saugstutzen zurückzuleiten. Eine derartige Lieferung durch das Ventil vermindert den Wirkungsgrad der Arbeit und ist, wenn möglich, zu vermeiden.
Wenn in der Wirkungsweise die Lieferungsmenge auf den Punkt des maximalen Druckes fällt, werden die Arbeitsbedingungen variabel, und die Lieferungsmenge kann plötzlich auf Null fallen, es sei denn, daß ein Sicherheitsventil selbsttätig geöffnet wird, um einen Teil der Lieferungsmenge direkt nach der Atmosphäre oder in den Saugstutzen zurückzuleiten. Eine derartige Lieferung durch das Ventil vermindert den Wirkungsgrad der Arbeit und ist, wenn möglich, zu vermeiden.
Wenn zwei oder mehr Pumpen, Gebläse oder Kompressoren von gleicher oder ungleicher
Mächtigkeit parallel laufen, sind die selbsttätig wirkenden Regler, welche durch
den Druck in dem Hauptrohre beeinflußt werden, nicht imstande, bei jeder Maschine ihre
proportionale Arbeitsleistung anzugeben, und obgleich zusammen die Steuerung wirklich vorhanden
ist, kann die Lieferungsmenge einer jeden einzelnen Maschine um einen solchen Betrag schwanken, daß sie nicht nur
unter den kritischen Punkt fällt und so eine verschwenderische Wirkung verursacht, sondern
daß sogar die Maschine selbst beschädigt werden kann.
In Erwägung dieser Verhältnisse ist es einleuchtend, daß, wenn die Maschinen so angeordnet
werden, daß sie stets denselben Bruchteil ihrer totalen Lieferungsmenge leisten, die
obengenannte gefährliche und verschwenderische Wirkung verhindert wird, es sei denn,
daß die gesamte Lieferungsmenge der Maschine unter den fraglichen Punkt fällt, bei welchem
das Sicherheitsventil wirkt und ein freies Wegblasen erfolgt.
Um die obengenannte Gleichmäßigkeit in der Lieferungsmenge zu sichern, ist es nur
notwendig, daß die Motoren, welche die Maschinen antreiben, so angeordnet werden, daß
sie bei gleichen Teilen von Arbeitsleistung wirken.
Zur Erzielung des angestrebten Zweckes ist gemäß vorliegender Erfindung jede Maschine
auf einer besonderen Welle gelagert und mit einer eigenen Antriebsmaschine gekuppelt. Im
Falle Dampfturbinen zum Antrieb verwendet werden, sitzt eine jede Turbine, Pumpe, Ge-
blase oder Kompressor auf einer besonderen Welle, und es ist nur notwendig, Turbinen,
die für dieselben Arbeitsdrucke bestimmt sind, zu wählen, worauf bei irgendeinem verminderten
Druck die Turbinen mit derselben Teilarbeitsleistung arbeiten. Um eine Gleichmäßigkeit
des Einlaßdruckes herbeizuführen, wird folgendes Verfahren gewählt:
Diejenigen Teile der Dampf räume, welche
ίο zwischen dem Reglerventil und dem Zylindereinlaß
liegen, werden durch ein Ausgleichrohr verbunden, wobei jeder Teil ein Ventil aufweist,
so daß er gegebenenfalls beim Stillstande isoliert werden kann.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch veranschaulicht.
Die Gebläse sind mit 1 und 2 bezeichnet und werden durch Turbinen 3 und 4 angetrieben
und liefern Luft durch die Auslaßrohre 6 und 7 in das gemeinsame Hauptrohr 5. Ein jedes Auslaß rohr 6 bzw. 7 ist mit dem
üblichen Ventil 8 versehen, welches in der durch Professor Rat eau bekanntgewordenen
Weise gesteuert wird. Es erfolgt dies durch einen von einer Feder beeinflußten Kolben 9,
welcher mit dem durch die Rohre 11,12 zugeleiteten Luftdrucke zusammenwirkt, wobei
das erstgenannte Rohr mit dem Halsteile eines Windmessers kommuniziert. Die Reglerturbinen
werden durch die Rohre 14 bzw. 15 gesteuert, die mit den Auslaßrohren 6 und 7
verbunden sind. Das Ausgleichrohr 16 befindet sich zwischen dem Reglerventil und
dem Dampfeinlaß einer jeden Turbine. In dem Ausgleichrohre 16 ist schließlich e.in Ventil
17 vorhanden, so daß jede Turbine isoliert werden kann, falls es notwendig wird, dieselbe
stillzusetzen.
Es ist ersichtlich, daß mittels des Ausgleichrohres 16 jede der beiden Turbinen mit
Dampf von demselben Drucke versehen wird, so daß, wenn aus irgendeinem Grunde eines
der Gebläse oder der Kompressoren, in der Arbeitsleistung nachläßt, die den betreffenden
Apparat antreibende Turbine ihre Geschwindigkeit vergrößern und hierdurch den Druck
des Gebläses erhöhen wird, so, daß es wiederum seine Arbeil sleistung liefert. Zu derselben
Zeit wird die andere Turbine überlastet sein und langsamer laufen. Der Gebläsedruck
wird demzufolge sinken und somit die Arbeitsleistung auf die erstgenannte Maschine verschieben.
Es ist also stets für die beiden Gebläse das Bestreben vorhanden, sich in die Arbeitsleistung im Verhältnis ihrer festgesetzten
Lieferungsmengen zu teilen.
Sicherheitshalber ist es erforderlich, daß das durch den Notregler gesteuerte Ventil zwischen
dem Ausgleichrohr und dem Zylindereinlaß angeordnet wird.
Claims (2)
1. Antriebsvorrichtung für zwei oder mehrere je von einer besonderen Maschine
getriebene, auf getrennten Wellen sitzende Zentrifugalpumpen, Gebläse oder Kompressoren,
welche ein Fluidum in Parallelschaltung in ein gemeinsames Hauptrohr
befördern, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Antriebsmaschine Dampf unter demselben
Drucke zugeleitet wird,' derart, daß die Maschinen stets bei entsprechenden
Teilen der Gesamtleistung arbeiten und stets die ihnen zukommende Lieferungsmenge
bewältigen.
2. Antriebsorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen
Teile der Dampfräume, welche zwischen dem Reglerventil und dem Zylinder- oder Turbineneinlaß einer jeden Maschine liegen,
durch ein Ausgleichrohr verbunden sind, derart, daß der der Maschine zugeleitete
Dampfdruck ausgeglichen wird. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263170C true DE263170C (de) |
Family
ID=520586
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263170D Active DE263170C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263170C (de) |
-
0
- DE DENDAT263170D patent/DE263170C/de active Active
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