DE304531C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D27/00—Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
- F04D27/02—Surge control
- F04D27/0261—Surge control by varying driving speed
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02B—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
- Y02B30/00—Energy efficient heating, ventilation or air conditioning [HVAC]
- Y02B30/70—Efficient control or regulation technologies, e.g. for control of refrigerant flow, motor or heating
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Positive-Displacement Air Blowers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Tr 304531 KLASSE 27c. GRUPPE
Es ist bekannt, bei Antriebsmaschinen für Kreiselverdichter, ζ. Β. bei Dampfturbinen,
einen Geschwindigkeitsregler und einen Druckregler auf die Steuerorgane einwirken zu
lassen zwecks Konstanthaltung des Druckes oder der Menge des zu verdichtenden Mediums.
Bei Turbokompressoren kann die Druckluft in" dem vielfach verzweigten Leitungsnetz, das
ein großes Luftvolumen enthält, durch Ausgleich in diesem Netz für eine gewisse Zeit
unabhängig von der Förderung, des Kompressors auf praktisch gleichen Druck erhalten
bleiben. Inzwischen kann jedoch der Frischdampfdruck der Antriebsturbine stark schwanken
und beispielsweise so weit abnehmen, daß die Umlaufszahl der Turbine stark fällt und
der Kompressor nicht mehr imstande ist, den normalen Druck zu liefern, so daß die Förderung
aussetzt. Um das Eintreten eines solchen Falles zu verhüten, muß der Geschwindigkeitsregler
der Turbine unabhängig vom Druckregler die Frischdampfmenge entsprechend verändern können. Bei stark veränderlichem
Verbrauch von Druckluft dagegen muß die Antriebsturbine langsamer oder rascher laufen, um den Luftdruck innerhalb
der möglichen Grenzen unverändert zu erhalten. Es muß also auch der Druckregler den
Geschwindigkeitsregler so beeinflussen können, daß sich die Umlaufszahl des Aggregates
diesen Forderungen entprechend einstellen kann.
Vorliegende Erfindung zeigt nun eine einfache Anordnung für die Regulierung von Antriebsturbinen
für Kreiselverdichter, welche ermöglicht, daß der Geschwindigkeitsregler und der Druckregler sowohl jeder selbsttätig
für sich als auch gemeinsam miteinander wirken können. Das Wesen der Erfindung bestehtin
der eigenartigen unmittelbaren Einwirkung beider Regler auf das gleiche Druckmittel
der Steuerung (Öl), das dadurch zum Bindeglied beider Regler wird. Schädliche Rückwirkungen des einen Reglers auf den
andern Regler werden dabei vermieden.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Reglervorrichtung.
Nach Fig. 1 wird der Geschwindigkeitsregler B von der Turbinenwelle A angetrieben; se"ine
Muffe reguliert durch Höher- oder Tieferstellen den Ölabfluß. Der Steuerung fließt eine bestimmte
durch das Ventil / einstellbare ölmenge zu und durch den Regulierschlitz an
der Reguliermuffe sowie durch ein Zirkulationsloch unter dem Kolben K wieder ab. Je nach
der Umlaufszahl oder der Höhenlage der Regulatormuffe ist der Öldruck ein anderer.
Entsprechend verändert sich die Höhenlage
des federbelasteten Kolbens K und damit die durch das Dampfregulierventil E eintretende
Frischdampfmenge. Die Regulatormuffe dreht sich in der stillstehenden achsial verschiebbaren
Büchse N, die vom Kolben M des Druckluftreglers verstellt wird. Die Druckluft
tritt durch die Leitung L unter den federbelasteten
Kolben M, so daß eine Änderung der Druckluftpressung eine Verschiebung der
ίο die Regulatormuffe umschließenden Büchse N
zur Folge hat. Der Geschwindigkeitsregler kann also durch seine Muffe R und der Druckluftregler
durch die Büchse N direkt auf das Steueröl einwirken und einzeln oder gemeinsam
die Umlaufszahl der Antriebsturbine beeinflussen.
In dem Fall, wo das Leitungsnetz durch seine ausgleichende Wirkung den Luftdruck
nahezu konstant hält, der Dampfdruck für die Antriebsturbine aber durch Zufall vorübergehend
rasch fällt, wirkt der Geschwindigkeitsregulator infolge Abnahme der Umlaufszahl
auf eine Erhöhung des Öldruckes der Steuerung und damit auf vermehrte Frischdampfzuführung
der Turbine. Die Büchse N braucht dabei ihre Lage nicht zu verändern, da der
Druckregler infolge der Unveränderlichkeit des Luftdruckes nicht eingreift, während der Geschwindigkeitsregler
seine Muffe R nach Bedarf verschiebt.
Ändert sich die Menge der verbrauchten Druckluft hei vorläufig gleichbleibender Förderung
des Verdichters, so ändert sich der Druck im Leitungsnetz und damit auch der Druck unter dem . Kolben M des Druckreglers.
Infolgedessen verstellt die Feder P den Kolben mit samt der Büchse N. Fällt beispielsweise
die Druckluft, so überwiegt die Federkraft und die Büchse N bewegt sich abwärts. Bei
vorerst unveränderter Lage der Muffe R wird der ölabflußquerschnitt verengt, der Öldruck
steigt und es strömt mehr Frischdampf zur Turbine. Dadurch nimmt aber die Drehzahl
zu und die Regulatormuffe R bewegt sich dementsprechend abwärts, und zwar so lange,
bis der Luftdruck seine normale Höhe wieder erreicht hat. Infolge dieses Vorganges hat
der Regler B eine andere Hublage eingenommen durch Einwirkung des Druckreglers auf
das Steuermittel, dessen Druckänderung die Frischdampfzufuhr und damit auch die Umlaufszahl
ändert. Infolge dieser eigenartigen Einwirkung des Geschwindigkeitsreglers und des Druckreglers auf die gemeinsame Abflußstelle
des Steueröles kann sowohl der eine wie auch der andere der Regler seinen Einfluß
geltend machen und damit auf konstante Förderverhältnisse hinwirken. Durch eine kleine Änderung des Luftdruckes wird der
Geschwindigkeitsregler in eine andere Lage gebracht und bewirkt, daß der gewünschte
Druck wieder hergestellt wird.
Die Druckluftpressung kann durch Veränderung der Federspannung mittels des Handrades
H beliebig eingestellt und den Betriebs-Verhältnissen angepaßt werden. Ferner kann
durch Schließen des in die Luftzuführungsleitung L eingebauten Ventiles Q der Druckregler
gänzlich abgestellt werden. Der Kolben M. geht alsdann in seine Endlage und der' Geschwindigkeitsregler
übernimmt die Regelung auf konstante Drehzahl. ,
Bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung wirkt der Druckregler vermittels des Hebels S
auf die Büchse N. Gleichzeitig ist bei dieser Anordnung eine Vorrichtung T zur Tourenverstellung
vorgesehen, vermittels welcher bei geschlossenem Ventil Q und ausgeschaltetem
Druckregler die Büchse N von Hand verstellt werden kann, wodurch eine Änderung der
Drehzahl herbeigeführt wird.
Bekanntlich tritt bei Kreiselgebläsen bei Unterschreitung einer gewissen Fördermenge
das sogenannte »Pumpen«, d. h. eine ^ intermittierende Förderung ein, wobei der Enddruck
Schwankungen unterworfen ist. Bei einer Vorrichtung nach Fig. 2 kann in diesem Arbeitsbereich das Ventil Q geschlossen und
damit der Druckregler außer Tätigkeit gesetzt werden, während mit Hilfe der Vorrichtung T
die Büchse N in gleicher Weise wie vorher durch den Druckregler von Hand beeinflußt
wird.
Statt der für Kompressoren beschriebenen Regelung auf konstanten Druck kann auch
für andere Verdichter, z. B. Gebläse, die Regelung auf konstante Menge bewirkt werden,
indem z. B. in bekannter Weise eine in die Luftleitung eingebaute Fahne eine Vorsteuerung
betätigt, welche Druckluft von veränderlicher Pressung in Abhängigkeit der geförderten
Menge unter dem Kolben M des Druckreglers einwirken läßt. In ähnlicher Weise
kann auch ein Multiplikator oder ein Pitotrohr verwendet werden, wobei die Einwirkung
auf die Steuerung durch eine Druckänderung erfolgt. Das Wesentliche ist dabei stets, daß
die Einwirkung der beiden Regler gemeinsam auf ein und dieselbe Abflußstelle des Druckmittels
der Steuerung erfolgt, so daß das Druckmittel selbst zum Bindeglied zwischen
beiden Reglern wird.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zur Regelung von Kreisel-Verdichtern durch Geschwindigkeits- und Druckregler auf konstanten Druck oder konstante Fördermenge, dadurch gekennzeichnet, daß die Einwirkung beider Regler auf ein und dieselbe Abflußstelle desSteuerdruckmittels erfolgt, so daß letzteres zum Bindeglied beider Regler wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch τ, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer Regulierkante versehene Muffe des Geschwindigkeitsreglers in einer vom Druckregler achsial verschiebbaren Büchse sich dreht, die mit dem Abflußschlitz versehen ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Absperrvorrichtung für den Druckregler und eine Verstellvorrichtung der Büchse von Hand.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304531C true DE304531C (de) |
Family
ID=558130
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304531D Active DE304531C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304531C (de) |
-
0
- DE DENDAT304531D patent/DE304531C/de active Active
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