DE230341C - - Google Patents

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DE230341C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B51/00Operating or controlling locks or other fastening devices by other non-mechanical means
    • E05B51/02Operating or controlling locks or other fastening devices by other non-mechanical means by pneumatic or hydraulic means
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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    • E05B51/00Operating or controlling locks or other fastening devices by other non-mechanical means
    • E05B51/02Operating or controlling locks or other fastening devices by other non-mechanical means by pneumatic or hydraulic means
    • E05B2051/026Operating or controlling locks or other fastening devices by other non-mechanical means by pneumatic or hydraulic means with manually generated fluid pressure

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 230341 KLASSE 68 a. GRUPPE
in M.-GLADBACH.
Vorrichtung zum Öffnen von Türen mittels Saugluft.
Zusatz zum Patente 223349 vom 5· Januar 1909.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. April 1910 ab. Längste Dauer: 4. Januar 1924.
Die Erfindung bildet eine weitere Ausbildung der durch das Patent 223349 geschützten Vorrichtung zum öffnen von Türen mittels Saugluft, bei welcher die Kolbenstange eines Luftzylinders derart mit der Tür und der Falle verbunden ist, daß sie am Anfang ihrer Bewegung nur auf die Falle wirkt und sie auslöst, im weiteren Verlauf ihrer Bewegung jedoch unmittelbar auf die Tür selbst wirkt und dieselbe aufzieht.
Die Erfindung besteht im besonderen darin, daß die die Verbindung zwischen der Kolbenstange einerseits und der Tür und der Falle andererseits herstellende geschlitzte Stange drehbar und verschiebbar am Türrücken angeordnet und derartig ausgebildet ist, daß sie nach erfolgtem bloßen Zurückziehen der Falle selbsttätig in eine Sperrstellung gelangt und beim Loslassen des Kolbens des treibenden Zylinders die Falle am Zurückgehen hindert, daß sie aber bei dem dann erfolgenden Öffnen der Tür an den Türrahmen anschlägt und hierdurch wieder ausgelöst wird und dann ein Zurückgehen der Falle zuläßt.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform in Fig. 1 in Vorderansicht und in den Fig. 2, 3 und 4 in drei verschiedenen Stellungen in Draufsicht dargestellt, während Fig. 5 eine Gesamtanordnung der Vorrichtung in kleinerem Maßstabe j zeigt.
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Die mit dem Längsschlitz versehene Verbindungsstange α ist in einer Hülse b geführt und dicht am Rücken der Tür in einer Gabel c, deren Bolzen d durch die Hülse b und den Längsschlitz der Stange α hindurchgeht, drehbar und in ihrer Längsrichtung verschiebbar gelagert. Am Fuße der Lagergabel c ist eine Feder e angeordnet, die von hinten auf die Hülse b drückt und dadurch den der Falle zugekehrten Teil der Stange α nach auf- ■ wärts und ihren entgegengesetzt liegenden Teil nach abwärts' zu bewegen sucht. Die Stange α ist an ihrem vorderen Ende noch mit den Löchern f, g zur Aufnahme der die Zugstange mit der Kolbenstange des Luftzylinders und der Falle verbindenden. Zugmittel h, i versehen, während das hintere Ende der Stange α auf der der Tür zugekehrten Seite eine Nase k besitzt und in eine nach dem Türrahmen gerichtete Umbiegung I ausläuft.
Befindet sich die Vorrichtung in der in Fig. ι und 2 gezeichneten Stellung, und wird an dem Kolben des treibenden Zylinders ζ gezogen, so wird die Stange α nach der Pfeilrichtung nach rückwärts und damit die Falle zurückgezogen. Dabei schnappt die Nase k nach Passieren der Kante des Türrückens über dieselbe und hält die Falle im zurückgezogenen Zustande, auch wenn der Kolben des Zylinders ζ jetzt losgelassen wird (s. Fig. 3). Er-
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folgt nun das gänzliche Offnen der Tür, so legt sich die Umbiegung I an den Türrahmen an, und es wird die Stange α angehoben und die Nase k von der Türrückenkante abgedrückt (s. Fig. 4), so daß die Falle wieder in ihre Ruhestellung zurückgehen kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ίο i. Vorrichtung zum Öffnen von Türen
    mittels Saugluft nach Patent 223349, dadurch gekennzeichnet, daß die die Verbindung zwischen der Kolbenstange des Luftzylinders einerseits und der Tür und der Falle andererseits herstellende geschlitzte Stange drehbar und verschiebbar dicht am Türrahmen angeordnet und derart ausgebildet .. ist, daß sie nach erfolgtem bloßen Zurückziehen der Falle selbsttätig in eine Sperrstellung gelangt und beim Loslassen des Kolbens des treibenden Zylinders die Falle am Zurückgehen hindert, während sie dagegen bei dem hierauf erfolgenden Öffnen der Tür an den Türrahmen anschlägt und hierdurch wieder ausgelöst wird und ein 2= Zurückgehen der Falle zuläßt.
  2. 2. Vorrichtung zum öffnen von Türen mittels Sauglüft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Längsschlitz versehene Verbindungsstange (a) in einer von einer FederN beeinflußten Hülse (b) geführt und. in einer Gabel (c), deren Zapfen (d) durch die Hülse (b) und den Längsschlitz der Stange hindurchgeht, drehbar und in ihrer Längsrichtung verschiebbar gelagert ist, während sie an ihrem hinteren Ende auf der der Tür zugekehrten Seite eine sich beim Zurückziehen der Falle über die Kante des Türrückens legende Nase (k) besitzt und in eine nach dem Türrahmen zu gerichtete Umbiegung (I) ausläuft, die sich beim öffnen der Tür an den Türrahmen legt und die Nase der Stange von der Türkante abhebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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