DE229890C - - Google Patents

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DE229890C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D9/00Details of, or accessories for, wind musical instruments
    • G10D9/04Valves; Valve controls

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher für Blechblasinstrumente verwendeten Schubventile mit vier Rohransätzen haben nie weniger als drei Luftdurchgänge im Ventilkörper. Infolgedessen müssen dieselben im Durchmesser mindestens doppelt, wenn nicht dreimal so stark sein wie die Röhren des Instrumentes. Bei Kontrabaßtuben u. dgl. größeren Instrumenten, welche sehr weite Röhren haben, werden dadurch die
ίο Ventile übermäßig groß. Je größer nun die Ventile, um so schwieriger ist es, schnelle Passagen auf einem Instrumente auszuführen. Um den Durchmesser der Ventile nach Möglichkeit zu verringern bzw. die Spielbarkeit zu erhöhen, wird dies bei vorliegender Erfindung erreicht durch die besondere Anordnung der beiden Hauptrohransätze, d. h. derjenigen Röhren, durch welche die Luft strömt, wenn der Ventilkörper nicht hinuntergedrückt ist.
Diese besondere Anordnung besteht darin, daß die beiden eben genannten Hauptrohransätze in der Längsrichtung des Ventils in gerader Linie übereinanderliegend an das Ventilgehäuse angeschlossen sind. Der leichten Spielbarkeit eines Instrumentes ist diese Anordnung insofern sehr förderlich, als das Ventil nur um ein weniges stärker im Durchmesser zu sein braucht wie die Röhren des Instrumentes. Auch unterscheidet sich das neue Ventil von dem bekannten dadurch, daß es nur zwei Luftdurchgänge im Ventilkörper hat. Bei dem einen dieser beiden Luftdurchgänge befinden sich die Stellen, wo die Luft in den Ventilkörper hinein- und hinausströmt, in genau horizontaler Lage gegenüber, bei dem anderen in senkrechter Lage auf ein und derselben Seite übereinander. Letztgenannter Luftdurchgang wird von der Luft in beiden Stellungen des Ventilkörpers, mit und ohne Druck desselben, durchströmt. Trotz des geringen Ventildurchmessers haben aber die Luftdurchgänge dieselbe Weite und Rundung wie die Röhren, so daß der Ton in keiner Weise ungünstig beeinflußt wird.
In der Zeichnung ist dargestellt: Fig. 1 und 3 das Ventil im Längsdurchschnitt, davon Fig. ι ohne Druck und Fig. 3 mit Druck des Ventilkörpers, Fig. 2 das Ventil im Querdurchschnitt, Fig. 4 das Ventil in seiner äußeren Form.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schubventil für Blechblasinstrumente mit vier Rohransätzen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hauptrohransätze in der Längsrichtung des Ventils in gerader Linie übereinanderliegend an das Ventilgehäuse angeschlossen sind.
2. Schub ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Ventilkörper nur zwei Luftdurchgänge befinden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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