DE229660C - - Google Patents

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DE229660C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D11/00Machines for preliminary treatment or assembling of upper-parts, counters, or insoles on their lasts preparatory to the pulling-over or lasting operations; Applying or removing protective coverings
    • A43D11/10Devices for holding the lacing portions in position during lasting

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 229660 KLASSE 71c. GRUPPE
V. St. A.
Aus Draht gebogener Verbinder für Schuhoberlederteile.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Dezember 1909 ab.
Bei der Herstellung von Schnürschuhen ist es erforderlich, die Laschen des Oberteils miteinander zu verbinden, damit der Schaft richtig auf den Leisten gebracht werden kann. Es ist bekannt, zu diesem Zweck abnehmbare Drahtverbinder zu benutzen (vgl. Patent 138266).
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbinder dieser Art, welche eine besondere ίο Verstärkung besitzen und zugleich auch die Möglichkeit des Ausdehnens oder Zusammendrückens bieten, so daß sie für verschiedene ösenentfernungen brauchbar sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist eine Ansicht des Verbinders für die normalen Ösenentfernungen.
Fig. 2 zeigt denselben Verbinder ausgezogen für größere Ösenabstände. :
Fig. 3 zeigt den Verbinder zusammengedrückt für kleinere Ösenabstände.
Fig. 4 ist ein Querschnitt nach Linie 4-4 der Fig. i.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel ist ein sogenannter Ellis Verbinder. Er besitzt vier Zungen 2 zum Verbinden der Ösenlaschen, welche durch Zusammenbiegen aus einem einzigen Stück federnden Drahtes gebildet und an den Enden durch Drahtteile 3 miteinander verbunden sind. Die Zungen sind mit einander entgegengesetzten Biegungen 4 und 5 zum Erfassen der ösen und mit abgebogenen Enden 6 versehen, gerade wie die bekannten Verbinder.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die Endteile 7 des zur Herstellung des Verbinders benutzten Drahtes rückwärts von der Basis der äußeren Zungen gebogen und parallel neben den Verbindungsteilen 3 entlanggeführt. Zwischen den Teilen 3 und 7 ist eine Verbindung vorgenommen, so daß die Teile 7 als Verstärkung für die Teile 3 dienen und ein unbeabsichtigtes Verbiegen des Verbinders besser verhindern, als dies bei den älteren Anordnungen möglich ist. Man kann daher den Verbinder aus leichterem Draht herstellen und dadurch eine größere Biegsamkeit der Zungen gewinnen, was sehr zweckmäßig ist, weil infolgedessen der Verbinder sich selbst genau der Gestalt verschiedener Leisten anpassen kann. Die Verbindung der Teile 7 und 3 kann in verschiedener Weise geschehen, zweckmäßig dadurch, daß die Enden der Teile 7 in Form von Ösen 8 gebogen werden und um die Teile 3 und den anderen Teil 7 herumfassen.
Des weiteren gestattet die Erfindung, die Entfernung der Zungen voneinander in gewissem Grade zu ändern, so daß man nicht für jeden vorkommenden ösenabstand eine besondere Art von Verbindern braucht. Zu diesem Zweck liegen die einander benachbarten Teile 3 in etwas verschiedener Ebene, so daß beim Zusammendrücken der äußeren Zungen die die mittleren Zungen bildenden Drahtteile sich übereinanderschieben können (s. Fig. 3), während beim Auseinanderziehen der äußeren Teile die inneren Zungen sich spreizen (s. Fig. 2).

Claims (1)

  1. Dadurch wird der Abstand der Zungen voneinander verändert, entsprechend der gerade vorliegenden ösenentfernung.
    Bei der besonderen dargestellten Ausführungsform liegen die Drahtösen 8 unter gewöhnlichen Umständen in der Mitte der Teile 3, um welche sie herumfassen. Sie können sich daher nach der einen oder anderen Seite längs ■ der Teile 3 verschieben, wenn die Zungenentfernung verändert wird. Dabei bilden sie Anschläge, um die Einstellbewegung des Verbinders zu begrenzen und zu verhindern, daß der Verbinder den Zusammenhang verliert. Infolge der Herstellung des Verbinders aus Federdraht kehren die Teile nach der Einstellung selbsttätig in die in Fig. 1 gezeichnete Lage zurück.
    Der Verbinder kann auch mehr als vier Zungen zum Verbinden der Schnürösen haben; die besondere Einrichtung zum Eingreifen in 20 diese Ösen ist für die Erfindung nicht wesentlich.
    Paten τ-Anspruch:
    Aus Draht gebogener Verbinder für Schuhoberlederteile, dadurch gekennzeichnet, daß die die mittleren Zungen (2) zum Verbinden der Schnürösen bildenden Drahtteile in verschiedenen in der Höhe gegeneinander versetzten Flächen liegen, so daß durch Auseinanderziehen und Zusammendrücken der Verbinderteile der Zungenabstand entsprechend der Schnürösenentfernung geregelt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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