DE200552C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE200552C DE200552C DENDAT200552D DE200552DA DE200552C DE 200552 C DE200552 C DE 200552C DE NDAT200552 D DENDAT200552 D DE NDAT200552D DE 200552D A DE200552D A DE 200552DA DE 200552 C DE200552 C DE 200552C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fastener
- legs
- plane
- trough
- bending
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 14
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 8
- 210000002414 leg Anatomy 0.000 description 27
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 2
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
- 241000790861 Syngonanthus Species 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 210000000689 upper leg Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41H—APPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A41H37/00—Machines, appliances or methods for setting fastener-elements on garments
- A41H37/10—Setting buttons
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200552 — KLASSE 71 c. GRUPPE
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Biegen von nebeneinanderliegenden Befestigungsösen
aus zweischenkligen Drahtstiften, die beispielsweise zum Befestigen von Schuhknöpfen
oder anderen Kleiderknöpfen oder auch zum Verbinden mehrerer Stofflagen benutzt iwerden. Das kennzeichnende Merkmal
besteht im wesentlichen darin, daß der Befestiger in solcher Haltung in eine Mulde
ίο gedrückt wird, daß die Achsen der Befestigerschenkel
in rechtwinkliger Kreuzung zur Längsachse der Mulde niedergehen und die ■die Achsen der Befestigerschenkel aufnehmenden
Ebenen mit dem Querschnitt der Mulde einen Winkel bilden, der den Abmessungen
des Befestigers entsprechend so gewählt ist, daß die Schenkel beim Biegen sich dicht nebeneinanderlegen.
Bei den zum ösenbiegen bisher benutzten Verfahren wurde jeder Schenkel in einer besonderen
Pfanne gebogen, die genau der Form und Größe der Befestigerstifte und der zu biegenden ösen angepaßt sein mußte.
Dabei wurden die Schenkel beim ösenbiegen durch die zwischen den beiden Biegepfannen
liegende Begrenzungswand gehindert, federnd sich aneinanderzupressen.
Das vorliegende Verfahren sowie eine hierzu geeignete Vorrichtung ist in der
Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι und 2 zeigen die Seitenansicht bzw. einen Grundriß eines bekannten zweischenkligen
Befestigers, dessen Schenkel zu nebeneinanderliegenden Ösen umgebogen sind.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen schematisch den Arbeitsvorgang des Biegeverfahrens, während
ein für dieses Verfahren geeignetes Werkzeug durch Fig. 6 im Grundriß und durch Fig. 7
bis 9 in verschiedenen Längs- und Querschnitten veranschaulicht ist.
Zur Ausübung des Verfahrens kann beispielsweise eine im Querschnitt segmentähnliche
rinnenartige Pfanne α dienen, wie durch Fig. 3 schematisch und der Deutlichkeit
wegen vergrößert dargestellt ist.
Eine solche Rinne braucht man nur in eine zutreffende Lage zu den Eintrittsstellen
der Befestigerschenkel b, c zu bringen, damit diese zu Ösen nach Fig. 1 und 2 umgebogen
werden. Wenn man die Längsachse x-x einer solchen Rinne entsprechend schräg zur
Verbindungsebene (Linie y-y) der Befestigerschenkel
b, c stellt, so erreicht man, daß von den sämtlichen der in der Ebene x-x
liegenden tiefsten Punkten der Pfanne der Punkt \ am nächsten dem Befestigerschenkel b
liegt, während der Befestiger c seinen nächsten in der Ebene x-x liegenden Punkt bei ^
hat. Wenn diese Befestigerschenkel gegen eine solche Rinne gedrückt werden, so wird
jeder Schenkel auf dem kürzesten Weg nach der Scheitelebene x-x zu gelangen suchen,
der in gerader Richtung von der Schenkelachse nach dem Punkt \ bzw. \' führt, wie
in den Fig. 3 und 4 im Grundriß und durch Fig. 5 in Seitenansicht dargestellt ist. Er
wird daher einen Weg durchlaufen, der etwa der in Fig. 5 durch die krumme Linie ρ angedeuteten
Krümmung entspricht. Alle anderen Wege von der Befestigerachse zur Scheitelebene x-x werden mehr oder weniger
erheblich langer und weniger gekrümmt sein. So wird beispielsweise die in der Verbin-
dungsebeney-y der Schenkel liegende Krümmung etwa der Linie q der Fig. 5 entsprechen.
Aus einem Vergleich der Wegej? und q ist
ohne weiteres ersichtlich, daß ein von unten her geradlinig zugeführter Befestigerschenkel
auf dem Weg p, nicht aber auf dem Weg q zur Scheitelebene gelangen wird. Ein weiterer
Vergleich dieser nach dem Scheitelpunkte \ bzw. ^ führenden Wege ρ zeigt durch Fig. 3
und 4, daß diese beiden nebeneinanderliegen und somit die Befestiger zwingen, aneinander
vorbeizugleiten, ohne daß es hierfür einer besonderen zwangläufigen Einrichtung innerhalb der Biegepfanne, etwa einer Zwischenwand
o. dgl., bedarf.
Indem man die Neigung der Scheitelebene x-x der Biegepfanne gegenüber der
Verbindungsebene y-y der Schenkel entsprechend wählt, hat man es in der Hand, die
Punkte \, ^ auf der Scheitelebene χ beliebig
weit voneinander zu legen. Um die aus den Schenkeln gebogenen ösen (Fig. 1) dicht
nebeneinander zu legen (Fig. 2), wird man die Entfernungen zwischen den Punkten \, ^'
zweckmäßig nicht größer wählen, als die Entfernung zwischen den Mittelebenen der
aneinandergebogenen ösen (Fig. 2) beträgt. Wenn man aber die Entfernung zwischen
den Punkten \, \' etwas geringer wählt, so
hat man es in der Hand, die aneinanderge-
bogenen Ösen federnd aneinanderpressen zu lassen, weil die Befestigerschenkel, besonders
infolge ihrer spitzen Enden, noch immer an zwei nebeneinanderliegenden Punkten die
Scheitelebene x-x erreichen und aneinander vorbeigleiten können. Da sie aber in diesem
Falle nicht durch die entsprechend weite Auseinanderlage der Wege aneinander vorbeigeführt
werden, so drängen sie sich mit Hilfe der zugespitzten Enden aneinander
vorbei und pressen somit federnd gegeneinander.
Andererseits kann man die Pfanne auch für beliebige Größensorten von Befestigern
anwenden, die sich entweder durch die Dicke der Schenkel, oder durch deren Auseinanderstellung,
oder durch beides unterscheiden. Hierzu hat man ebenfalls nur nötig, die Scheitelebene x-x der Rinne a in entsprechende
Neigung zur Verbindungsebene y-y der Befestigerschenkel zu bringen. Diese
Möglichkeit der Anwendung geht aus dem Vergleich der Fig. 4 gegenüber Fig. 3 hervor.
Hier ist die im übrigen gleichgestaltete Rinne α für Schenkel von erheblicher Stärke
(Fig. 3), sowie für solche von kleinerem Durchmesser (Fig. 4) und von größerer Auseinanderstellung
benutzt. In allen Fällen werden die Schenkel auf dem kürzesten Wege nach' dem am tiefsten liegenden
Punkt (^ bzw. \' auf der Scheitelebene x-x)
gedrängt und hierbei zunächst hakenförmig umgebogen werden, wobei die Spitzen der
beiden Haken (Fig. 5) nebeneinanderliegen. Beim weiteren Bewegen der Schenkel gegen
die Biegepfanne werden auch die hinter den Schenkelspitzen liegenden Schenkelteile den
gekrümmten Weg ρ (Fig. 5) durchlaufen, wobei die Spitzen innerhalb des hakenförmig
vorgebogenen Weges vorgedrängt werden und sich zu ösen (Fig. 1) umrollen, die gegebenenfalis
mehr oder weniger federnd aneinanderpressen, sofern die vorher beschriebene
Entfernung zwischen den Punkten \ und ^' zutreffend gewählt war. Nachdem
die Schenkelspitzen den tiefsten Punkt (auf der Scheitelebene x-x) überschritten haben,
wirkt der darüber hinaus und beim Einrollen von den Spitzen durchlaufene Weg der Biegepfanne
nicht oder doch nicht nennenswert auf die Bildung der ösen ein. Diese Bildung
wird vielmehr in der Hauptsache durch den Weg bis zur Scheitelebene (Linie p, Fig. 5)
bestimmt. Deshalb kann auch die Rinne hinter dem Scheitelpunkt \ bzw. ^ ganz
oder zum Teil wegfallen. Hieraus geht hervor, daß die Biegerinne keinesfalls genau
segmentartigen Querschnitt zu haben braucht. Es kann vielmehr der Teil der Rinne, der
erst hinter der Scheitelebene von den vorgebogenen Befestigerspitzen durchlaufen wird,
auch andere Gestalt als der Rinnenteil haben, der von der Eintrittsstelle der Befestiger bis
zur Scheitelebene führt.
Zur Ausübung des durch Fig. 3 bis 5 veranschaulichten Verfahrens eignet sich besonders
das durch Fig. 6 bis 9 veranschaulichte Werkzeug mit der Biegepfanne a. Die Längsseiten
der Pfanne sind durch die Flächen d begrenzt, die in derselben oder in wenig
größerer Entfernung wie die Dicken beider Befestigerschenkel auseinanderstehen und zweckmäßig
nach innen zu etwas gegeneinanderlaufen. Dadurch werden die Schenkel beim ösenbiegen nicht nur durch den Weg q in
die zutreffende Lage geführt, sondern erhalten durch die beiden Flächen d noch eine
weitere Führung von außen her und werden dabei zugleich infolge der nach innen gerichteten
Neigung dieser Flächen d (Fig. 8) fest aneinandergedrückt. Indem die Biegepfanne
α beispielsweise in einer runden Matrize e (Fig. 6) angebracht wird, hat man
nur nötig, die Matrize in ihrem Lager entsprechend zu drehen, um die Biegepfanne in
die zutreffende Lage zur Schenkelebene zu bringen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zum Biegen von nebeneinanderliegenden Befestigungsösen aus zweischenkligen Drahtstiften, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestiger in solcher Haltung in eine Mulde (a) gedrückt wird, daß die Achsen der Befestigerschenkel (b, c) in rechtwinkliger Kreuzung zur Längsachse der Mulde niedergehen und die die Achsen der Befestigerschenkel aufnehmende Ebene mit dem Querschnitt der Mulde einen Winkel bildet, der den Abmessungen des Befestigers entsprechend so gewählt ist, daß die Schenkel beim Biegen sich dicht nebeneinanderlegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200552C true DE200552C (de) |
Family
ID=463176
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200552D Active DE200552C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200552C (de) |
-
0
- DE DENDAT200552D patent/DE200552C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4433470C1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer zweiteiligen Käfigmutter | |
| EP0090157A2 (de) | Lager für Sonnenblendenkörper | |
| DE1805474A1 (de) | Geraet zum Anbringen von Befestigern | |
| DE1933430A1 (de) | Halteklemme zur Befestigung mit Hilfe eines Nageleintreibgeraetes | |
| DE3836327A1 (de) | Vorrichtung zur stufenweisen hoehenverstellung eines befestigungs- oder umlenkpunktes fuer einen sicherheitsgurt o. dgl. | |
| DE2708489B2 (de) | Riemenverbinder | |
| DE2353418C3 (de) | Federnde Klemmvorrichtung zur Befestigung eines flächigen ersten Teilelements an einem flächigen zweiten Teilelement | |
| DE200552C (de) | ||
| DE3143555A1 (de) | Dachkonstruktion fuer ein fahrzeug | |
| DE2113449C3 (de) | SicherheitsstromanschluB | |
| DE2408238C3 (de) | Befestigungsvorrichtung für Haltegriffe, Armlehnen o.dgl. an der Karosserieinnenwand von Fahrzeugen | |
| DE60203353T2 (de) | Schubladenführung und Verfahren für die Realisierung und für die Versammlung davon | |
| DE2239758C3 (de) | Vorrichtung zum Bespannen von Wandflächen mit elastischen Bespannstoffen | |
| DE3213753C2 (de) | System zum Einbau von Schaftrahmen in eine Webmaschine auf Kipphebeln | |
| DE231763C (de) | ||
| DE2249765C3 (de) | Befestigung einer Drahtfeder an einem Rahmen, Insbesondere für Fahrzeugsitze | |
| DE591069C (de) | Riegelstange mit zueinander verschiebbaren Klemmteilen fuer Baugerueste | |
| DE2211211C3 (de) | Stapel von Befestigungselementen | |
| DE226936C (de) | ||
| DE1684070C (de) | Halterung einer Glasfalzleiste an einem Grundrahmenprofil eines Fensters, einer Tür od dgl | |
| DE1785340C3 (de) | Stahldraht-Webelitze und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE2252752C3 (de) | Einrichtung zum gelenkigen Verbinden von Drahtgeflechten | |
| DE251539C (de) | ||
| DE314696C (de) | ||
| DE179242C (de) |