DE229491C - - Google Patents

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DE229491C
DE229491C DE1909229491D DE229491DD DE229491C DE 229491 C DE229491 C DE 229491C DE 1909229491 D DE1909229491 D DE 1909229491D DE 229491D D DE229491D D DE 229491DD DE 229491 C DE229491 C DE 229491C
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DE
Germany
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beets
grippers
connecting rods
endless chains
gripper
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Expired
Application number
DE1909229491D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D23/00Topping machines
    • A01D23/04Topping machines cutting the tops after being lifted
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D25/00Lifters for beet or like crops
    • A01D25/04Machines with moving or rotating tools
    • A01D25/042Machines with moving or rotating tools with driven tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 229491 KLASSE 45 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Oktober 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Rübenerntemaschine mit auf den Verbindungsstangen zweier endloser Ketten befestigten Greifern mit zweiarmigen Schenkeln, die zum Erfassen und Ablegen der Rüben durch Anschläge geschlossen bzw. geöffnet werden, und welche die Rüben an einer Köpfvorrichtung vorbeibewegen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die die Greifer tragenden Verbindungsstäbe der endlosen Ketten in letzteren drehbar gelagert sind und zum Erfassen und Zuführen der Rüben zur Köpfeinrichtung mit den Greifern um einen bestimmten Winkel gedreht werden.
Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Rüben nach dem Abschneiden niemals mit den Köpfen in Berührung kommen können. Außerdem sind die Führungen, welche die Greifer öffnen, so gestaltet, daß sie nicht nur das öffnen und Schließen bewirken, sondern auch eine starre Führung für die Greifer so lange abgeben, bis idie Rübe sicher erfaßt ist. Es ist also ein Kippen der Greifer beim Erfassen der Rüben ausgeschlossen, wodurch Beschädigungen der letzteren nicht eintreten können.
Auf der Zeichnung ist eine Rübenerntemaschine mit der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Maschine,
Fig. 2 einen teilweisen Grundriß der Maschine,
Fig. 3 eine Unteransicht eines Teiles der Fördervorrichtung,
Fig. 4 einen Querschnitt durch die Köpfvorrichtung und
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 3·
Die Maschine besteht aus einem Rahmen mit Seitenplatten 1, 2, welche auf der Antriebswelle (Laufradachse) 4 gelagert sind, an deren Enden die Treibräder (Laufräder) 5 befestigt sind. Die Platten 1, 2 sind durch Platten 6 verlängert, welche nach dem Drehgestell führen, und zwischen denselben ist ein aus Platten 33 bestehender Rahmen angeordnet; die Platten sind auf der Antriebswelle 4 gelagert und tragen an jedem Ende Lager, in welchen Wellen 37 und 38 mit Kettenrädern 39 laufen, über welche die endlose Fördervorrichtung geführt ist.
Die Enden der Welle 37 greifen in bogenförmig gestaltete Schlitze 40 von Platten 41 ein; die Enden der Welle 38 sind mit Zahnrädern 42 versehen, welche in Zahnräder 43 eingreifen, die auf der Welle 4 drehbar sind und Sperräder 44 tragen, welche für gewöhnlich mit den mit den Rädern 5 verbundenen, unter Federwirkung stehenden Sperrklinken 45 in Eingriff gehalten werden. Durch diese Verbindung wird bewirkt, daß die Zahnräder sich
mit den Antriebsrädern nur bei der Vorwärtsbewegung drehen können.
An den Platten i, 2 sind Träger 46 befestigt, in welchen eine Schwingwelle 47 mit nach vorn gerichteten Armen 48 angeordnet ist, die durch Gelenkstangen 49 mit den vorderen Enden des Rahmens 33 verbunden sind. Die Welle 47 besitzt einen zweiten Arm 50, der durch eine Stange 51 mit einem an der Seitenplatte 2 drehbaren Handhebel 52 verbunden ist, welcher eine Federklinke 53 besitzt, die in einen an der Platte 2 befestigten Zahnbogen 54 eingreift und durch einen an dem Hebel 52 angelenkten Griff 55 ausgelöst werden kann.
Durch Bewegung des Hebels 52 kann das vordere Ende des Rahmens 33 gehoben und gesenkt werden, um den Heber der Stellung der Rüben entsprechend einzustellen. Die Einstellvorrichtung ist an sich bekannt und gehört nicht zur Erfindung.
Hinter den Trägern 46 sind Träger 56 für die Federplatte 58 mit dem Sitz 59 und Fußstützen 60 angeordnet.
Die Fördervorrichtung besteht in bekannter Weise aus Gelenkketten 61 und 62, die in Zwischenräumen durch paarweise angeordnete Stangen 63 verbunden sind, zwischen welchen eine Querstange 64 vorgesehen ist, die ebenfalls die Ketten verbindet. Die Querstangen 64 tragen mittels Zapfen 67 eine Platte 65 mit zwei Bolzen 66. Jeder der letzteren trägt drehbar einen doppelarmigen Greifarm 68. Die Arme 69 der Greifarme sind klauenartig ausgebildet, während die Arme 71 nach außen gebogen sind. Zwischen jedem Armpaar ist eine Feder 72 angeordnet, welche die Greifer für gewöhnlich in der in Fig. 2 gezeichneten Stellung hält. Die Klauenentfernung der Greifer ist entsprechend der Größe der kleinsten Rübe, welche gehoben werden soll, gewählt, so daß alle Rüben, die diese Größe nicht haben, von den Klauen nicht erfaßt werden.
Nahe dem untersten Punkte der Fördervorrichtung sind an dem vorderen Ende des Rahmens 33 Nutenführungen 73 angeordnet, die von Armen 74 getragen werden, welche von den Seitenplatten des Rahmens 33 herabhängen. Durch die Führungen, gegen welche die Arme 71 der Greifer anstoßen, werden die letzteren geöffnet, sobald sie das vordere Ende des Rahmens 33 erreicht haben, so daß sie die Rüben ergreifen.
An dem oberen Ende des Rahmens 33 ist zwischen den Seitenplatten 33 eine Querstange 75 angeordnet, auf welcher ein Messer 76 in Führungen 77 hin und her bewegbar ist, während die Stange 75 Finger 78 trägt. Eine Zugstange 79 verbindet die Messerstange 76 mit der Kurbelscheibe 80 einer in Lagern 32 ruhenden Welle 81, die mittels eines Kegelräderpaares 83, 84 von der Welle 38 aus in Drehung gesetzt wird.
Mit den Platten 33 sind vor der Messerstange Führungen 85 verbunden, welche eine solche Schräglage haben, daß die Greifer durch sie, dadurch, daß ihre Arme 71 gegen sie stoßen, mit der Platte 65 und der Stange 64 so gedreht werden, daß die Arme 69 der Greifer sich der Köpfvorrichtung, d. h. der Messerstange 76 nähern.
Zwischen den Seitenwänden 33 sind Bretter 86 mittels einer Stange 87 bzw. Winkel 88 und einer Stange 89 befestigt, wobei die Winkel 88 mit Schlitzen versehen sind, so daß sie mittels Bolzen 91 an der Stange 89 verstellt werden. Die Bretter 86 haben eine Entfernung voneinander, die kleiner ist als die Stärke der kleinsten von den Klauen zu ergreifenden Rübe, so daß die Rübenköpfe zwischen den Brettern hindurchtreten können, die Rüben selbst jedoch nicht. Dadurch werden die Rüben in die zum Köpfen geeignete Stellung gebracht. Das Köpfmesser selbst ist in bekannter Weise mit zwei Schneidfingern versehen.
Am hinteren Ende des Rahmens 33 sind Schienen 92 vorgesehen, an welchen Anschlagplatten 93 befestigt sind, gegen welche die Arme 71 der Greifer stoßen, wodurch die letzteren geöffnet werden. Die Rüben fallen dabei auf eine an dem Rahmen 94 befestigte endlose Fördervorrichtung, welche mittels Kette 102 und Kettenrädern 103, 104 angetrieben wird. .
Um die Ketten 61, 62 vor Berührung mit den unter ihnen liegenden Teilen der Maschine zu schützen, sind Führungen 133 hinter der Schneidvorrichtung angeordnet, durch welche die Ketten angehoben werden. Unter der Köpfvorrichtung ist ein von einem Arm 131 getragenes Brett 130 angeordnet, durch welches die abgeschnittenen Köpfe nach einer Seite der Maschine abgelegt werden.
Aus vorstehendem ist ohne weiteres ersiehtlieh, daß die Rüben, welche eine bestimmte Größe überschreiten, bei der Vorwärtsbewegung der Maschine von den Greifern 68 erfaßt, der Köpfvorrichtung zugeführt und, nachdem sie geköpft worden sind, auf die Fördervorrichtung abgelegt werden.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Rübenerntemaschine mit auf den Verbindungsstäben zweier endlosen Ketten befestigten, unter Federwirkung stehenden Greifern mit zweiarmigen Schenkeln, die zum Erfassen und Ablegen der Rüben durch Anschläge geschlossen bzw. geöffnet werden, und die die Rüben an einer Köpf-
    Vorrichtung vorbeibewegen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Greifer tragenden Verbindungsstäbe der endlosen Ketten in letzteren drehbar gelagert sind und zum Erfassen und Zuführen der Rüben zur Köpfvorrichtung mit den Greifern um einen bestimmten Winkel gedreht werden.
  2. 2. Rübenerntemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Drehen der die Greifer tragenden Verbindungsstangen der endlosen Ketten beim Erfassen und Köpfen der Rüben auf die hinteren Arme der Greiferschenkel wirkende feste Nutenführungen verwendet werden, von denen die die Greifer zum Erfassen der Rüben führenden Nuten so ausgebildet sind, daß sie gleichzeitig das öffnen der Greifer bewirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1909229491D 1909-10-08 1909-10-08 Expired DE229491C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE229491T 1909-10-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE229491C true DE229491C (de) 1910-12-22

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ID=34608624

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1909229491D Expired DE229491C (de) 1909-10-08 1909-10-08

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DE (1) DE229491C (de)

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