DE229491C - - Google Patents
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- grippers
- connecting rods
- endless chains
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D23/00—Topping machines
- A01D23/04—Topping machines cutting the tops after being lifted
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D25/00—Lifters for beet or like crops
- A01D25/04—Machines with moving or rotating tools
- A01D25/042—Machines with moving or rotating tools with driven tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 229491 KLASSE 45 c. GRUPPE
Gegenstand der Erfindung ist eine Rübenerntemaschine mit auf den Verbindungsstangen
zweier endloser Ketten befestigten Greifern mit zweiarmigen Schenkeln, die zum Erfassen
und Ablegen der Rüben durch Anschläge geschlossen bzw. geöffnet werden, und welche
die Rüben an einer Köpfvorrichtung vorbeibewegen. Das Wesen der Erfindung besteht
darin, daß die die Greifer tragenden Verbindungsstäbe der endlosen Ketten in letzteren
drehbar gelagert sind und zum Erfassen und Zuführen der Rüben zur Köpfeinrichtung mit
den Greifern um einen bestimmten Winkel gedreht werden.
Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Rüben nach dem Abschneiden niemals mit
den Köpfen in Berührung kommen können. Außerdem sind die Führungen, welche die Greifer öffnen, so gestaltet, daß sie nicht nur
das öffnen und Schließen bewirken, sondern auch eine starre Führung für die Greifer so
lange abgeben, bis idie Rübe sicher erfaßt ist. Es ist also ein Kippen der Greifer beim Erfassen
der Rüben ausgeschlossen, wodurch Beschädigungen der letzteren nicht eintreten können.
Auf der Zeichnung ist eine Rübenerntemaschine mit der Erfindung dargestellt, und
zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Maschine,
Fig. 2 einen teilweisen Grundriß der Maschine,
Fig. 3 eine Unteransicht eines Teiles der Fördervorrichtung,
Fig. 4 einen Querschnitt durch die Köpfvorrichtung und
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 3·
Die Maschine besteht aus einem Rahmen mit Seitenplatten 1, 2, welche auf der Antriebswelle
(Laufradachse) 4 gelagert sind, an deren Enden die Treibräder (Laufräder) 5 befestigt
sind. Die Platten 1, 2 sind durch Platten 6 verlängert, welche nach dem Drehgestell führen,
und zwischen denselben ist ein aus Platten 33 bestehender Rahmen angeordnet; die Platten
sind auf der Antriebswelle 4 gelagert und tragen an jedem Ende Lager, in welchen
Wellen 37 und 38 mit Kettenrädern 39 laufen, über welche die endlose Fördervorrichtung
geführt ist.
Die Enden der Welle 37 greifen in bogenförmig gestaltete Schlitze 40 von Platten 41
ein; die Enden der Welle 38 sind mit Zahnrädern 42 versehen, welche in Zahnräder 43
eingreifen, die auf der Welle 4 drehbar sind und Sperräder 44 tragen, welche für gewöhnlich
mit den mit den Rädern 5 verbundenen, unter Federwirkung stehenden Sperrklinken 45
in Eingriff gehalten werden. Durch diese Verbindung wird bewirkt, daß die Zahnräder sich
mit den Antriebsrädern nur bei der Vorwärtsbewegung drehen können.
An den Platten i, 2 sind Träger 46 befestigt, in welchen eine Schwingwelle 47 mit nach
vorn gerichteten Armen 48 angeordnet ist, die durch Gelenkstangen 49 mit den vorderen
Enden des Rahmens 33 verbunden sind. Die Welle 47 besitzt einen zweiten Arm 50, der
durch eine Stange 51 mit einem an der Seitenplatte 2 drehbaren Handhebel 52 verbunden
ist, welcher eine Federklinke 53 besitzt, die in einen an der Platte 2 befestigten Zahnbogen
54 eingreift und durch einen an dem Hebel 52 angelenkten Griff 55 ausgelöst werden kann.
Durch Bewegung des Hebels 52 kann das vordere Ende des Rahmens 33 gehoben und
gesenkt werden, um den Heber der Stellung der Rüben entsprechend einzustellen. Die
Einstellvorrichtung ist an sich bekannt und gehört nicht zur Erfindung.
Hinter den Trägern 46 sind Träger 56 für die Federplatte 58 mit dem Sitz 59 und Fußstützen
60 angeordnet.
Die Fördervorrichtung besteht in bekannter Weise aus Gelenkketten 61 und 62, die in
Zwischenräumen durch paarweise angeordnete Stangen 63 verbunden sind, zwischen welchen
eine Querstange 64 vorgesehen ist, die ebenfalls die Ketten verbindet. Die Querstangen
64 tragen mittels Zapfen 67 eine Platte 65 mit zwei Bolzen 66. Jeder der letzteren trägt
drehbar einen doppelarmigen Greifarm 68. Die Arme 69 der Greifarme sind klauenartig
ausgebildet, während die Arme 71 nach außen gebogen sind. Zwischen jedem Armpaar ist
eine Feder 72 angeordnet, welche die Greifer für gewöhnlich in der in Fig. 2 gezeichneten
Stellung hält. Die Klauenentfernung der Greifer ist entsprechend der Größe der kleinsten Rübe, welche gehoben werden soll,
gewählt, so daß alle Rüben, die diese Größe nicht haben, von den Klauen nicht erfaßt
werden.
Nahe dem untersten Punkte der Fördervorrichtung sind an dem vorderen Ende des
Rahmens 33 Nutenführungen 73 angeordnet, die von Armen 74 getragen werden, welche
von den Seitenplatten des Rahmens 33 herabhängen. Durch die Führungen, gegen welche
die Arme 71 der Greifer anstoßen, werden die letzteren geöffnet, sobald sie das vordere Ende
des Rahmens 33 erreicht haben, so daß sie die Rüben ergreifen.
An dem oberen Ende des Rahmens 33 ist zwischen den Seitenplatten 33 eine Querstange
75 angeordnet, auf welcher ein Messer 76 in Führungen 77 hin und her bewegbar ist, während
die Stange 75 Finger 78 trägt. Eine Zugstange 79 verbindet die Messerstange 76 mit der Kurbelscheibe 80 einer in Lagern 32
ruhenden Welle 81, die mittels eines Kegelräderpaares
83, 84 von der Welle 38 aus in Drehung gesetzt wird.
Mit den Platten 33 sind vor der Messerstange Führungen 85 verbunden, welche eine
solche Schräglage haben, daß die Greifer durch sie, dadurch, daß ihre Arme 71 gegen sie
stoßen, mit der Platte 65 und der Stange 64 so gedreht werden, daß die Arme 69 der
Greifer sich der Köpfvorrichtung, d. h. der Messerstange 76 nähern.
Zwischen den Seitenwänden 33 sind Bretter 86 mittels einer Stange 87 bzw. Winkel 88
und einer Stange 89 befestigt, wobei die Winkel 88 mit Schlitzen versehen sind, so daß
sie mittels Bolzen 91 an der Stange 89 verstellt werden. Die Bretter 86 haben eine
Entfernung voneinander, die kleiner ist als die Stärke der kleinsten von den Klauen zu ergreifenden
Rübe, so daß die Rübenköpfe zwischen den Brettern hindurchtreten können, die Rüben selbst jedoch nicht. Dadurch werden
die Rüben in die zum Köpfen geeignete Stellung gebracht. Das Köpfmesser selbst ist
in bekannter Weise mit zwei Schneidfingern versehen.
Am hinteren Ende des Rahmens 33 sind Schienen 92 vorgesehen, an welchen Anschlagplatten
93 befestigt sind, gegen welche die Arme 71 der Greifer stoßen, wodurch die
letzteren geöffnet werden. Die Rüben fallen dabei auf eine an dem Rahmen 94 befestigte
endlose Fördervorrichtung, welche mittels Kette 102 und Kettenrädern 103, 104 angetrieben
wird. .
Um die Ketten 61, 62 vor Berührung mit den unter ihnen liegenden Teilen der Maschine
zu schützen, sind Führungen 133 hinter der Schneidvorrichtung angeordnet, durch welche
die Ketten angehoben werden. Unter der Köpfvorrichtung ist ein von einem Arm 131
getragenes Brett 130 angeordnet, durch welches die abgeschnittenen Köpfe nach einer Seite
der Maschine abgelegt werden.
Aus vorstehendem ist ohne weiteres ersiehtlieh,
daß die Rüben, welche eine bestimmte Größe überschreiten, bei der Vorwärtsbewegung
der Maschine von den Greifern 68 erfaßt, der Köpfvorrichtung zugeführt und, nachdem sie
geköpft worden sind, auf die Fördervorrichtung abgelegt werden.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:i. Rübenerntemaschine mit auf den Verbindungsstäben zweier endlosen Ketten befestigten, unter Federwirkung stehenden Greifern mit zweiarmigen Schenkeln, die zum Erfassen und Ablegen der Rüben durch Anschläge geschlossen bzw. geöffnet werden, und die die Rüben an einer Köpf-Vorrichtung vorbeibewegen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Greifer tragenden Verbindungsstäbe der endlosen Ketten in letzteren drehbar gelagert sind und zum Erfassen und Zuführen der Rüben zur Köpfvorrichtung mit den Greifern um einen bestimmten Winkel gedreht werden.
- 2. Rübenerntemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Drehen der die Greifer tragenden Verbindungsstangen der endlosen Ketten beim Erfassen und Köpfen der Rüben auf die hinteren Arme der Greiferschenkel wirkende feste Nutenführungen verwendet werden, von denen die die Greifer zum Erfassen der Rüben führenden Nuten so ausgebildet sind, daß sie gleichzeitig das öffnen der Greifer bewirken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE229491T | 1909-10-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE229491C true DE229491C (de) | 1910-12-22 |
Family
ID=34608624
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1909229491D Expired DE229491C (de) | 1909-10-08 | 1909-10-08 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE229491C (de) |
-
1909
- 1909-10-08 DE DE1909229491D patent/DE229491C/de not_active Expired
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