DE229403C - - Google Patents

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DE229403C
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seed
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flanges
wheels
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/06Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing
    • A01C15/08Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing with pushers or stirrers in the slots
    • A01C15/10Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing with pushers or stirrers in the slots with reciprocating pushers or stirrers in front of the slots

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung betrifft eine Drillmaschine, bei welcher das Ausgeben des Saatgutes durch innerhalb des Saatkastens liegende, vor den Ausgebeöffnungen sich drehende, auf gemeinsamer Welle sitzende Ausgeberäder erfolgt. Die Ausgeberäder haben den Zweck, das Saatgut im Saatkasten, und zwar besonders vor den Ausgebeöffnungen in Bewegung zu erhalten, d. h. ein Festsetzen des Saatgutes vor den Ausgebeöffnungen zu verhindern.
Gemäß vorliegender Erfindung sind nun die Ausgeberäder, welche sich dicht vor den durch Schieber regelbaren Ausgebeöffnungen parallel zur Auslaufrich'tung des Saatgutes drehen, mit Flanschen versehen, welche wellenförmig in der Achsenrichtung der Räder hin und her verlaufen. Zwischen diesen Flanschen fällt das Saatgut in die Ausgeberäder ein und wird bei der Drehung der Ausgeberäder durch die hin und her verlaufenden Flanschen derselben quer zur Auslaufrichtung vor den Ausgebeöffnungen hin und her bewegt. Hierdurch wird in sicherster Weise ein Festsetzen des Saatgutes vor den Ausgebeöffnungen verhindert.
Um bei der neuen Einrichtung auch ein Festsetzen des Saatgutes zwischen den Flanschen der Ausgeberäder zu verhindern, sind bei der neuen Drillmaschine Klöppel angeordnet, welche in die zwischen den Flanschen der Ausgeberäder gebildete Nut eingreifen. Diese Klöppel bleiben stehen, während die Ausgeberäder sich drehen, und treiben hierdurch das zwischen den Flanschen befindliehe Saatgut aus dem betreffenden Ausgeberad heraus.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Drillmaschine dargestellt.
Fig. ι ist ein Querschnitt; Fig. 2 zeigt einen Teil der Einrichtung im Schnitt nach Linie A-B; Fig. 3 ist eine Ansicht auf die mit den Ausgeberädern versehene Welle, teilweise im Schnitt nach Linie C-D der Fig. 1, und Fig. 4 ist eine Abwicklung der wellenförmigen Flanschen eines Ausgeberades.
In der Wand α des Saatkastens sind die Ausgebeöffnungen b vorgesehen, deren Größe durch einen Schieber c mit entsprechenden Öffnungen d geregelt werden kann. Der Schieber wird durch Führungen f gehalten, welche sich in ihrem mittleren Teile g dicht an die vor ihnen auf der Welle h angeordneten Ausgeberäder i bzw. deren Flanschen k anlegen. Die Flanschen k verlaufen, wie aus der Zeichnung ersichtlich, wellenförmig. Zwischen den Flanschen k ruhen auf den Ausgeberädern i Klöppel m, welche an Lappen η der Führungen f gelenkig befestigt sind.
Bei Drehung der Welle h in der Pfeilrichtung, d. h. parallel zur Auslaufrichtung des Saatgutes, haben die Ausgeberäder i das Bestreben, das Saatgut mit hochzunehmen und halten einerseits hierdurch dasselbe in Bewegung. Anderseits schieben die Flansehen k der Ausgeberäder das zwischen ihnen befindliche Saatgut quer zur Auslaufrichtung vor den Ausgebeöffnungen hin und her, und
endlich bewirken die Klöppel m ein Heraustreiben des Saatgutes aus den Ausgeberädern und drücken durch ihr Gewicht das unter ihnen befindliche Saatgut nach den Ausgebe-Öffnungen hin. Hierdurch wird eine sichere Ausstreuung des Saatgutes erreicht.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Drillmaschine mit auf gemeinsamer ίο Welle innerhalb des Saatkastens befestigten Ausgeberädern, dadurch gekennzeichnet, daß die dicht vor den Ausgebeöffnungen parallel zur Auslaufrichtung des Saatgutes sich drehenden Ausgeberäder wellenförmig in der Achsenrichtung hin und her laufende Flanschen besitzen, mit welchen sie das zwischen diese gelangende, den Ausgebeöffnungen zulaufende Saatgut vor den Ausgebeöffnungen quer zur Auslaufrichtung hin und her bewegen, so daß ein Festsetzen des Saatgutes vor den Ausgebeöffnungen nicht stattfinden kann.
  2. 2. Drillmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die zwischen den Flanschen der Ausgeberäder gebildete Nut Klöppel eingreifen, welche ein Festsetzen des Saatgutes zwischen den Flanschen der Räder verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE229403C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5736550A (en) * 1994-05-18 1998-04-07 Nisshin Flour Milling Co., Ltd. Pyrimidine derivatives

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5736550A (en) * 1994-05-18 1998-04-07 Nisshin Flour Milling Co., Ltd. Pyrimidine derivatives

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