DE48030C - Drehschieber-Steuerung für Dampfund Gaskraftmaschinen, sowie für Pumpen - Google Patents
Drehschieber-Steuerung für Dampfund Gaskraftmaschinen, sowie für PumpenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L33/00—Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements, specially adapted for machines or engines with variable fluid distribution
- F01L33/02—Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements, specially adapted for machines or engines with variable fluid distribution rotary
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Die Erfindung betrifft eine Steuerung für Dampf- und Gasmaschinen, sowie für Pumpen,
welche charakterisirt ist durch die Anwendung ungleichmäfsig rotirender Steuerungsorgane, die
mit einer rotirenden Welle periodisch oder constant verbunden und bewegt werden. Dabei
läfst diese Steuerung eine Regelung der Geschwindigkeit durch einen Centrifugal-Regulator
oder eine andere Regelvorrichtung zu.
Die Verbindung der Steuerorgane mit der rotirenden Welle kann entweder periodisch
durch Mitnehmer oder constant durch elastische Zwischenglieder oder Getriebe erfolgen.
Als Steuerungsorgan wird ein Drehschieber, und zwar als Plan-, Hohl- oder Konusschieber
in Anwendung gebracht.
Auf beiliegenden Zeichnungen sind Ausführungsarten der Steuerung in der Weise zur
Darstellung gebracht, dafs entweder die Verbindung der Steuerorgane mit der Steuerwelle
periodisch oder constant ist und in letzterem Falle durch elastische oder starre Zwischenglieder
erreicht wird.
Fig. ι, 2 und 4 bis 6 zeigen eine Ausführungsart
der Steuerung, bei welcher die Verbindung der Steuerorgane mit der rotirenden Steuerwelle periodisch erfolgt.
Fig. ι ist der Längsschnitt durch die Steuerung nach A-B der Fig. 2,
Fig. 2 ein Querschnitt nach C-D der Fig. 1,
Fig. 3 ein Schnitt durch eine Steuerung mit excentrisch gelagerter Steuerwelle.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt nach G-H, Fig. ι, und gleichzeitig eine Modification der
Vorrichtung dahin, dafs zwei Sperrzähne zum Halten bezw. Auslösen der Federhülse in Anwendung
kommen.
Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch den Steuerungstheil nach der Schnittlinie J-K,
Fig· ι, Fig. 6 einen Querschnitt nach der Schnittlinie
L-M.
Bei der vorliegenden Ausführungsart wird eine Bewegung der vier Schieber α b a1 bl dadurch
erreicht, dafs bei .festgelegten Steuerorganen durch die Bewegung der Steuerwelle
eine Spiralfeder aufgewunden und . infolge dessen bei festgehaltener Federhülse gespannt
wird, und dafs dann bei gespannter Feder zur Bewegung des Steuerorgans die Federhülse
freigelassen wird.
Die vier Schieber aba1 b1, von denen a
und a1 für den Einlafs auf beiden Cylinderseiten,
b und b1 für den Auslafs dienen, erhalten
ihre Rotationsbewegung von den Hülsen oder Büchsen CC1C2 c3, welche auf der Steuer-welle
d lose sitzen, Fig. 1. Die Steuerwelle erhält eine stetig rotirende Bewegung und
überträgt diese Bewegung mittelst Naben d1 auf die vier Schneckenfedern e, welche mit
den Hülsen f, Fig. 4, verbunden sind. Bei der Rotation der Steuerwelle werden die Schneckenfedern
e gespannt und dadurch befähigt, die Hülsen f zu drehen, wenn letztere nicht festgehalten
sind. Dadurch, dafs man die Hülsen f durch besondere Vorrichtungen längere oder
kürzere Zeit festhält und dieselben dann früher oder später sich frei bewegen läfst, kann eine
gröfsere oder geringere Füllung gegeben werden. Um letztere variable Füllung zu er-
reichen, ist der äufsere Umfang der Hülse f mit Sperrzähnen g gl versehen, welche derart
angeordnet sind, dafs sie der Federwirkung entgegen die Hülse beim Spannen der Feder
festhalten, Fig. 4.
Eine Sperrklinke h legt sich gegen die Sperrzähne und ist von solcher Form, dafs
sie die Hülse f freigiebt, wenn die Sperrklinke eine drehende Bewegung macht (s. Fig. 6).
Die Hülse f ist auf der hohlen Welle oder Büchse c bezw. c1 c2 c3 befestigt und überträgt
die Bewegung auf die Drehschieber a bezw. b a1 b1.
Die Einrichtung dieser Schieber und die Anzahl der Sperrzähne g gl am Umfang der
"Hülse f sind so gewählt, dafs die Bewegung der Hülse f um einen Sperrzahn die Veränderung
der Lage des Drehschiebers aus der einen Grenzlage in die andere ausmacht. Wenn demgemäfs ein Sperrzahn g der Hülse f von
der Sperrklinke h freigelassen ist, so bewegt sich der Drehschieber aus der Stellung für
volle Oeffnung in die zweite Stellung für vollkommenen Schlufs oder aus der Stellung für
vollständigen Schlufs in die zweite Stellung für vollständige Oeffnung, worauf dann während
des Beharrens des Drehschiebers in der einen oder anderen Lage die Federn e gespannt
werden. Es kommt nun zum Zweck des regelmäfsigen Ganges der Steuerung darauf an,
die Sperrklinken hhlh2, Fig. 1, 4 und 6,
durch die Steuerung selbst so zu drehen, dafs sie die Hülse f freigeben, und zwar mufs
diese Bewegung der Sperrklinken für die Auslafsorgane des Dampfes in regelmäfsigen Zeitabschnitten
erfolgen, dagegen für die Einlafsorgane des Dampfes sich innerhalb bestimmter Grenzen verändern lassen, um auf solche Weise
die Cylinderfüllung verändern zu können.
Zur Erreichung beider Zwecke sind die Sperrklinken h mit Armen z, Fig. 5, versehen,
deren Enden gegen Daumenräder k wirken, die auf der Steuerwelle befestigt sind. Bei der
gleichmäfsigen Rotation der Steuerwelle wird der Arm i der Sperrklinken durch Anschlagen
der Daumenräder hin- und herbewegt und infolge dessen die Sperrklinken h so gedreht,
dafs sie die Sperrzähne g g1 an der Federhülse f
freilassen. Um die Zeit, welche zwischen dem einen und dem nächstfolgenden Aufheben der
Verbindung von g g1 und h liegt, zu verändern,
sind, wie in Fig. 1, 4 und 5 angegeben ist, je zwei solche Sperrklinken h1 K2
für je einen Schieber in Anwendung gebracht und ist die Hülse f infolge dessen nur mit
halb so viel Zähnen versehen, als nöthig sind bei der Bewegung nur einer einzigen Sperrklinke
(s. Fig. 4 und 6). Wenn die Sperrklinken nach Fig. 4 angeordnet sind, so hemmt die eine Klinke h\ die Hülse für den Schlufs
des Drehschiebers und die andere h 2 die Bewegung
des Schiebers für das Oeffhen.
Die Sperrklinke h2 bestimmt somit die Voreilung
und die Sperrklinke /ζ1 den Füllungsgrad. Wenn man das Daumenrad k verbreitert
und die Sperrzähne desselben schräg legt (nach Art der Steuerungsdaumen für Ventildampfmaschinen),
so hat man es durch Verschieben eines solchen Rades in der Hand, die Füllung zu verändern.
In Fig. ι sind solche Steuerungsdaumen kl
für veränderliche Füllung angegeben. Der Dampf tritt durch die Kanäle III, Fig. 1, 2
und 14, in den Schieberkasten ein und durch den Kanal m wieder heraus. Die Räder k1
werden mittelst Nuth und Feder verschiebbar auf der Steuerwelle d aufgesetzt und durch
den Zaum eines Centrifugalregulators entsprechend auf derselben verschoben. Diejenigen
Räder Ar, welche die Voreilung bestimmen, werden wie gewöhnliche Däumenräder, d. h.
ohne Schraubengänge ausgeführt und auf der Steuerwelle d unverrückbar befestigt. Eine
Füllung von opCt.läfst sich nicht erreichen, weil die Feder immerhin erst gespannt werden
mufs, um die Bewegung des Drehschiebers zu veranlassen.
Die Arme i werden durch eine Feder gegen die Räder k k geprefst.
Fig. 13, 14 und 17 bis 24 auf Blatt II
zeigen dieselbe Anordnung der Schieber, nur sitzt die Feder e nicht direct in der Hülse f,
sondern in einer besonderen geschlossenen Büchse, welche durch die Feder das Bestreben
erhält, um die Steuerwelle d zu rotiren.
Fig. 13' zeigt einen Längsschnitt durch
Cylinder und Steuerung.
Fig. 14 ist ein Horizontalschnitt durch den Schieberkasten mit herausgenommenen Drehschiebern.
Fig. 15 ist ein Querschnitt der gezahnten Steuerungshülse und des Getriebes der Fig. 3.
Fig. 16 stellt ein Stück äufsere Ansicht des
Getriebes der Fig. 1 5 mit schrägen Zähnen dar.
Fig. 17 bis 24 sind Querschnitte nach I, II, III, IV, V, VI und VII der Fig. 13, und zwar
Fig. 17 nach I-I, Fig. 18 nach II-II; Fig. 19
ist ein Querschnitt nach III-III und zeigt den Eintrittsschieber.
Fig. 20 ist ein Querschnitt nach Schnittlinie IV-IV und zeigt den Austrittsschieber.
Fig. 21 stellt einen Querschnitt nach V-V
durch die excentrische Führung der Büchse dar.
Fig. 22 zeigt einen Querschnitt nach VI-VI durch das Federgehäuse.
Fig. 23 zeigt einen Querschnitt nach VIII durch die Steuervorrichtung des Austrittsschiebers und
Fig. 24 einen Schnitt nach VII-VII gegen das Federgehäuse des Austrittsschiebers gesehen.
Die Feder e1 sitzt in einer geschlossenen
Büchse Z, mit welcher sie verbunden ist, und welche durch die Feder das Bestreben erhält,
um die Steuerwelle d zu rotiren.
Die Rotation der Büchse / wird dadurch verhindert, dafs ein Zapfen Z1 sich gegen die
Sperrklinke h legt. Die Bewegung der Schieber wird dadurch beeinfiufst, dafs durch die Anordnung
der Büchse / auf einem Excenter in ein Zurückziehen des Zahnes / l von den
Klinken h veranlafst wird. Auch hier dient die eine der Sperrklinken h für das Oeffnen
des Drehschiebers, die nächstfolgende für das Schliefsen. Sitzt z. B. die Büchse / auf dem
Excenter m in der Stellung Fig. 21, in welcher
ihre Bewegung durch eine Klinke h gehemmt ist, so dreht sich bei der Bewegung der Steuer-"
welle d das Excenter m ebenfalls und zieht den Zahn Z1 von der Klinke h weg. Dadurch
wird die Büchse Z frei und dreht sich infolge der gespannten Feder e, um dann, dem Excenter
nacheilend, auf der nächsten Sperrklinke h anzuschlagen. Durch die Länge der
Anschläge wird die Dauer der Arretirung der Büchse Z bestimmt.' Da nun die Regulirung
des Dampfaustrittes nach unveränderten Perioden geschieht, so kann man die Bewegung des betreffenden
Schiebers b bezw. b 1 durch einen
festen Ring von Anschlägen regeln, wie in Fig. 23 und 24 dargestellt ist, d. h. die
Klinken h werden durch einen an der Innenseite mit Sperrzähnen versehenen Kranz η ersetzt,
welcher gleichmäfsig gezahnt ist. Bei den Dampfeintrittsschiebern dagegen sind, wie in
Fig. 21 und 22 dargestellt ist, bewegliche Sperrklinken angewendet, welche abwechselnd
die Eintrittsmomente und die Schlufsmomente des Drehschiebers fixiren. Die Verdrehung
dieser Klinken gestattet eine Veränderung der Voreilung und des Füllungsgrades in der früher
angegebenen Weise während des Ganges der Maschine. Die Verdrehung der Klinken erfolgt
hier durch gezahnte Scheiben 0, Fig. 17, welche an der Maschine drehbar angeordnet
sind und durch den Regulator nach der einen oder anderen Richtung um einige Grade gedreht
werden.
Bei den Anordnungen Fig. 1, 2 und 4 bis 6 und 13, 14 und 17 bis 24 müssen an den
Stellen ρ und p1, da, wo Einlafsschieber und
Auslafsschieber an einander stofsen, Stopfbüchsen q eingefügt werden, welche sich selbstthätig
feststellen lassen, da ein Anziehen von aufsen nicht erfolgen kann. Diese Feststellung
wird bei den vorliegenden Gonstructionen dadurch erreicht, dafs die Hülse q Aufsengewinde
erhält, so dafs sie durch eine in die Höhlung r eingelegte Feder durch Drehung fest auf den
Austrittsschieber b b1 äufgeprefst wird, wodurch
die in ρ bezw. ρ1 entstehende Reibung zwischen
der Hülse q und dem Austrittsschieber b b1
die Hülse q dreht, so dafs sie sich dicht gegen b bezw. bl preist.
Fig. 3, 15 und 16 zeigen die Verbindung
des sich periodisch bewegenden Drehschiebers mit der Steuerwelle d durch starre Glieder,
nämlich Zahnräder. Hierbei liegt die Steuerwelle d excentrisch zu den hohlen Wellen c c1,
welche die Schieber α b drehen, Fig. 3 und 15.
Die hohlen Wellen sind an ihren den Drehschiebern entgegengesetzt liegenden Enden mit
Muffen c4 versehen, welche innere Verzahnung
haben. Auf der Steuerwelle d sitzt ein Triebrad d*, das mit einem oder mehreren Zähnen
versehen ist, Fig. ϊ 5. Die gezahnte Muffe c4
hat ebenfalls einige Zähne, und infolge der excentrischen Anordnung der Steuerwelle d und
des darauf sitzenden Zahnrades di ist der Eingriff
beider Räder kein constanter, sondern der Drehschieber wird nur. über bestimmte Strecken
mitgenommen und dann stehen gelassen, bis der nächste Zahn von d4" wieder in die Verzahnung
der Muffe c4 trifft. Um eine Zeitveränderung zwischen den einzelnen Vorstöfsen,
welche die Steuerungsorgane erhalten, behufs Veränderung des Füllungsgrades zu erreichen,
kann man in der Weise verfahren, dafs man das Zahntriebrad di auf der Steuerwelle .d verschiebbar
macht und den Zahn bezw. die Zähne desselben schräg zur Achse stellt, so dafs der Eingriff von di in c4 früher oder
später, je nach Wunsch und Veränderung der Lage von d4, erfolgen kann, Fig. 16.
Eine andere Ausführungsart zwecks Drehung der Steuerungsorgane ist in Fig. 9 und 10 zur
Darstellung gebracht. Hier ist der Drehschieber b bezw. α an seinem hinteren Ende
mit einer Kuppelungsmuffe α versehen, in welche die Zähne einer anderen auf der Mauerwelle
d verschiebbaren Kuppelungsmuffe β eingreifen; letztere wird durch eine Führungsrippe γ derart geführt, dafs abwechselnd ein
Eingriff von α in β stattfindet und wieder aufgehoben wird. Die Veränderlichkeit der Expansion
läfst sich hier durch geringe Drehung der Zickzackrippe γ gegenüber der Stellung der
Steuerwelle d erreichen.
Fig. 11 und 12 zeigen eine andere Ausführungsart
der Anordnung Fig. 9 und 10.
Hierbei ist die verschiebbare Kuppelungsmuffe einerseits mit Sperrzähnen versehen,
welche in die Zähne von a1 greifen, andererseits
mit geschweiften Zähnen, welche in die der Steuerscheibe y1 greifen, infolge des Druckes
der auf Muffe ß1 geschobenen Spiralfeder s.
Je nachdem die Klauen von γ1 und ß1 in einander
greifen oder freigelassen werden, findet Zahneingriff und Drehung des betreffenden
Schiebers statt oder nicht.
Fig. 12 zeigt die Führungsklaue α1 im Querschnitt.
Durch geringe Drehung derselben
Claims (1)
- können verschiedene Expansionsgrade hervorgerufen werden.Es sei schliefslich noch hinzugefügt, dafs die Mechanismen auf Blatt I sich auch für Umsteuerungen einrichten lassen, wenn man die Hülse f mit zwei Federn von entgegengesetzter Richtung versieht, die Verzahnungen derselben doppelsinnig macht und die Daumenscheibe k ebenfalls mit Doppelzähnen versieht; indem man die Scheiben k mit jeweilig entgegengesetzter Verzahnung unter die Arme i bringt, findet Umsteuerung statt. Letztere läfst sich bei den Constructionen Fig. 9 und 10 bezw. 11 und 12 sehr einfach durch stärkere Verdrehung der cylindrischen Zickzackrippe bezw. Scheibe α α1 erreichen.Pat ε nt-Anspruch:Eine vom Regulator beeinflufste Steuerung für Dampf- und Gasmotoren, sowie Pumpen, bei welcher die Drehschieber dadurch periodisch von einer stetig und gleichmäfsig rohrenden centrischen oder excentrischen Steuerwelle in demselben Sinne gedreht werden, dafs entwedera) die Steuerwelle bei ihrer stetigen Rotation eine Spiralfeder e in einer gezahnten Hülse/ spannt, welche durch Sperrklinken h hl bald gehalten, bald freigelassen wird und dadurch die Hülse eine begrenzte Bewegung ausführen und auf den Drehschieber a bezw. b übertragen läfst, wobei das Freigeben der Hülse / durch Hebel i und die auf der Steuerwelle d sitzenden Räder k oder Excenter m erfolgt, oderb) die excentrisch zum Drehschieber gelagerte Steuerwelle d durch das mit graden oder schräg stehenden Zähnen versehene Getriebe di die innen gezahnte Muffe c4, welche mit dem Drehschieber verbunden ist, periodisch aufnimmt und freiläfst, oderc) eine auf der Steuerwelle d sitzende Kuppelungsmuffe J3 β J durch eine Rippenführung γ γ1 zeitweilig mit der Kuppelungshülse α α1 des Drehschiebers in Eingriff kommt und letzteren abwechselnd dreht oder stehen läfst, wobei noch durch Verdrehen der Führung γ γ1 die Umsteuerung erzielt wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48030C true DE48030C (de) |
Family
ID=323036
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48030D Expired - Lifetime DE48030C (de) | Drehschieber-Steuerung für Dampfund Gaskraftmaschinen, sowie für Pumpen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48030C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1001285B (de) * | 1954-09-08 | 1957-01-24 | Guido Tacconi | Drehschiebersteuerung fuer Kolben-Kraft- und -Arbeitsmaschinen |
-
0
- DE DENDAT48030D patent/DE48030C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1001285B (de) * | 1954-09-08 | 1957-01-24 | Guido Tacconi | Drehschiebersteuerung fuer Kolben-Kraft- und -Arbeitsmaschinen |
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