DE229372C - - Google Patents

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DE229372C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product
    • B22D19/16Casting in, on, or around objects which form part of the product for making compound objects cast of two or more different metals, e.g. for making rolls for rolling mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 229372 -' KLASSE 31c. GRUPPE
Zusatz zum Patente 202273 vom 19. September 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juni 1910 ab. Längste Dauer: 18. September 1922.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausbildung des Verfahrens zur Herstellung harter Gußwalzen nach dem Hauptpatent. Das neue Verfahren besteht darin, daß aus durch Schweißen miteinander verbundenen Flach- und Formeisenschienen gebildete Einlagen nur am gefährlichen Querschnitt, d. h. dort, wo sich die Lauf zapf en an den Walzenballen anschließen, eingegossen, aber mit teleskopartig ineinandergeschobenen Rohren für den Walzenballen versehen werden, und daß um diese Rohre herum vor dem Gießen der Walze ein aus Lehm, Sand ο. dgl. bestehender weicher Kern angebracht wird, der ein Verschieben der Einlagen mit den Rohren gestattet. Die so hergestellten Walzen haben den Vorteil, daß sie sich trotz der Einlagen auch in der Längsrichtung ungehindert ausdehnen und zusammenziehen können. Bei den nach dem Hauptpatent hergestellten Walzen war deren Guß mit den Einlagen in ihrer ganzen Länge innig verbunden. Die Walzen erwärmen sich nun aber beim Gebrauch mehr als die in ihnen eingegossenen Einlagen. Beide Körper dehnen sich infolgedessen ungleich aus und ziehen sich beim Kühlen ungleich zusammen; da dies aber wegen ihrer innigen Verbindung auf der ganzen Länge nicht möglich ist, kommen dann infolge der so auftretenden Spannungen 3rüche vor. ,
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform einer nach dem neuen Verfahren ausgeführten Walze. Die Fig. 1 zeigt sie im Längsschnitt, und die Fig. 2 und 3 sind Schnitte in Riehtung der Linien A-B und C-D der Fig. 1.
Wie die' Zeichnung zeigt, sind die Walzen nur an den Stellen, wo die Zapfen abgesetzt sind und wo'sie am leichtesten brechen, also am gefährlichen Querschnitt, mit Einlagen a aus durch Schweißen miteinander verbundenen Schienen versehen. An den sich gegenüberliegenden Seiten dieser Einlagen sind Rohre b, c befestigt, die teleskopartig ineinandergeschoben sind. Die Rohre sind von geringerem Durchmesser als die Einlagen, so daß zwischen diesen und den Rohren ein Absatz entsteht, der zur Aufnahme eines Mantels d aus Sand oder Lehm u. dgl. dient. Dehnt sich der eigentliche Walzenkörper aus oder zieht er sich wieder zusammen, so gestatten die teleskopartig ineinandergeschobenen Rohre und der diese umgebende Lehm- oder Sandmantel, daß sich die Einlagen α entsprechend auseinander oder gegeneinander bewegen, also mit der sie umgebenden Masse des Walzenkörpers verschieben können.
Das äußere Rohr kann noch mit besonderen Verstärkungsrippen o. dgl. versehen sein.
An den den Walzenenden zugekehrten Seiten sind ebenfalls Rohre e befestigt, um die aber die Walze unmittelbar herumgegossen
werden kann, da sich der Walzenkörper in der Hauptsache in seinem mittleren, mit dem Walzgut in Berührung kommenden Teil, dem Ballen, erwärmt und ausdehnt oder zusammenzieht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung harter Gußwalzen durch Umgießen schmiedeeiserner ίο Einlagen nach Patent 202273, dadurch gekennzeichnet, daß die aus durch Schweißen miteinander verbundenen Flach- und Formeisenschienen bestehenden Einlagen nur an den Stellen, wo die Lagerzapfen abgesetzt sind, eingegossen, aber mit teleskopartig ineinandergeschobenen Verbindungsrohren für den Walzenballen versehen werden, denen ein Verschieben durch einen Mantel aus Lehm, Sand ο. dgl. ermöglicht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
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