DE229232C - - Google Patents

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DE229232C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/461Adjustable nozzles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Fluid Mechanics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 229232 KLASSE 27d. GRUPPE
RUD. MEYER
in MÜLHEIM, Ruhr.
Wasserstrahl-Luftsauger. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. März 1910 ab.
Bei der Verwendung von verunreinigtem Druckwasser verursachen die in diesem befindlichen Fremdkörper ein leichtes Verstopfen der Düsenöffnung und damit empfindliche Betriebsstörungen. Man ist daher genötigt, größere Düsenöffnungen zu nehmen, als sie für vollkommen reines Druckwasser erforderlich sind, wodurch als weiterer Nachteilein gesteigerter Wasserverbrauch und damit ein
ίο verringerter Wirkungsgrad erzielt wird. Hat eine derartige Wasserstrahldüse sich im Betriebe zugesetzt, so ist das Entfernen der Fremdkörper nur möglich nach Ausbau des Strahlapparates aus der Rohrleitung, eine Arbeit, die mit Kosten und erheblichem Zeitaufwand verknüpft ist. Vorliegende Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Übelstände. Sie ist dargestellt in den Fig. 1 bis 3, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch den neuartigen Strahlapparat, Fig. 2 einen Querschnitt durch die Anordnung der Düse, Fig. 3 eine Ausführungsform der Düsenöffnung. Das Prinzip der Wirkungsweise aller Wasserstrahl-Luftsauger gelangt auch bei dem Erfindungsgegenstand zur Anwendung. In bekannter Weise strömt bei α eintretendes Druckwasser durch eine Düsen Öffnung b. Der Wasserstrom erfährt durch die Verengung c die notwendige Einschnürung und erzeugt im Rohrstutzen d ein Vakuum, wodurch der Eintritt der anzusaugenden Gase, Dämpfe o. dgl. im Stutzen d veranlaßt wird und eine Weiterbeförderung derselben gemeinschaftlich mit dem Preßwasser durch die Verengung c erfolgt. Von diesem Bekannten ausgehend, unterscheidet sich die Erfindung durch folgende technische Neuerungen.
Das bei α eintretende Druckwasser kann durch einen Durchgangshahn e abgesperrt werden. In dem Küken f des Hahnes ist eine dünne Nickelstahlplatte g angeordnet, in welcher eine Düsenöffnung b angebracht ist. Da die Öffnung in einer dünnen Platte mit glatten Flächen angebracht ist, so werden die im Wasserstrom befindlichen Fremdkörper auf die Platte aufprallen und niedersinken. Kleinere Fremdkörper werden ohne weiteres durch den Wasserstrom mit durch die Düse gerissen. Durch Verwendung von hartem Nickelstahl wird einem schnellen Verschleiß der Düsenöffnung vorgebeugt und ein Rosten gleichzeitig mit Sicherheit vermieden. Dadurch, daß die Düsenplatte in einem Durchgangshahn angeordnet ist, ergibt sich der außerordentliche Vorteil der schnellen Reinigungsmöglichkeit der Düse, falls diese sich durch Fremdkörper trotz der getroffenen Anordnung in flacher Plattenform verstopfen sollte. In diesem Falle wird der Hahn durch Drehung des Kükens f geschlossen, wodurch die Düsen-Öffnung h vor die Öffnung k des Hahngehäuses gelangt. Da der Wasserstrom hierdurch abgesperrt wird, kann mittels einer durch das Loch k eingeführten Nadel die Düsenöffnung gereinigt werden. Durch Zurückdrehen des Hahnkükens in die Öffnungsstellung wird der
Apparat wieder in Tätigkeit gesetzt. Führt das Wasser sehr große Mengen von Fremdkörpern mit sich, so wird zweckmäßig der Stutzen α oder der Hahn e als Schmutzabscheider ausgebildet oder vor diesem Stutzen ein besonderer Schmutzabscheider eingebaut, wodurch das Wesen der Erfindung keine Beeinträchtigung erleidet. Ebenso bleibt das Wesen der Erfindung unberührt, wenn statt
ίο des Hahnes ein Schieberventil oder sonst ein passendes Abschlußorgan mit eingebauter geeigneter Düse verwendet wird, oder wenn statt einer Düsenöffnung in Gestalt eines mehrstrahligen Sternes eine andere Düsenkonstruktion verwendet wird, die in Verbindung mit den sonstigen Erfindungsmerkmalen den gleichen Zweck erreicht. Schließlich kann der Erfindungsgegenstand statt mit Druckwasser auch mit Druckluft betrieben werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Wasserstrahl-Luftsauger, insbesondere für verunreinigtes Druckwasser, mit in bekannter Weise durch Druckwasser betriebener Düsenvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (g) im Küken (f) eines Durchgangshahnes (e) oder in sonst einem geeigneten Abschlußorgan eingebaut ist, welches mit ein oder mehreren Löchern (k) versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE229232C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE951324C (de) * 1952-01-10 1956-10-25 Roulements A Billes Miniatures Druckpolsterlager

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE951324C (de) * 1952-01-10 1956-10-25 Roulements A Billes Miniatures Druckpolsterlager

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