DE229201C - - Google Patents

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DE229201C
DE229201C DE1909229201D DE229201DA DE229201C DE 229201 C DE229201 C DE 229201C DE 1909229201 D DE1909229201 D DE 1909229201D DE 229201D A DE229201D A DE 229201DA DE 229201 C DE229201 C DE 229201C
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DE
Germany
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edge
roller shaft
drive
bushing
distance
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Expired - Lifetime
Application number
DE1909229201D
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Publication of DE229201C publication Critical patent/DE229201C/de
Application filed filed Critical
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C5/00Twist or bobbin-net lace-making machines
    • D04C5/02Net looms for tulle fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Randschützenantrieb für Tüllmaschinen, bei welchen die Schützen von unten angetrieben werden und der Antrieb des Randschützens mit Hilfe eines schwingenden Segments und einer auf der Rollerwelle lose drehbar gelagerten Zahnbüchse erfolgt, um schmalere Stücke als normal zu erhalten. Der Antrieb soll die Möglichkeit bieten, verschieden breite Waren zu ίο arbeiten. Dies wird nach vorliegender Erfindung dadurch erreicht, daß der Abstand zwischen derjenigen Stelle, wo die Zahnbüchse ihre Bewegung empfängt, und derjenigen Stelle, wo sie die Bewegung an den Randschützen überträgt, veränderlich eingerichtet ist.
Der Erfindungsgegenstand ist auf den beiliegenden Zeichnungen in zwei Ausführungsformen zur Darstellung gebracht. Die Fig. 1 bis 5 zeigen die erste Ausführungsform, und zwar läßt
Fig. ι die Rollerwelle in Seitenansicht mit den Schützen und den Antriebsvorrichtungen ι erkennen.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie A-B und
Fig. 3 ein Querschnitt nach Linie C-D der Fig. ι in größerem Maßstabe.
Fig. 4 zeigt eine Stirnansicht der Antriebsvorrichtung in Richtung des Pfeiles χ der Fig. ι und
Fig. 5 eine Seitenansicht der Rollerwelle mit einem Schnitt durch die auf ihr befindliche, zur Verringerung der Arbeitsbreite geschobene Büchse.
Fig. 6 bis 10 zeigen die zweite Ausführungsform, und zwar läßt
Fig. 6 die Rollerwelle in Seitenansicht mit den Schützen und den Antriebsvorrichtungen erkennen.
Fig. 7 ist eine Seitenansicht der Rollerwelle mit einem Schnitt durch die über sie zur Verringerung der Arbeitsbreite geschobene Büchse.
Fig. 8 ist ein Schnitt nach Linie E-F der Fig. 7.
Fig. 9 ist ein Schnitt nach Linie G-H der Fig. 7 und
Fig. 10 ein Schnitt nach Linie I-K der . Fig. 6, wobei die drei letztgenannten Figuren im größeren Maßstabe gezeichnet sind.
Die Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 5 besitzen folgende Einrichtung:
α ist die Rollerwelle, auf welcher das Zahnrad b befestigt ist. Dasselbe kämmt in bekannter Weise mit dem Zahnkranz c, der auf dem Segment d auf der Welle gehalten und angetrieben wird, f und g sind Flügel, die auf der Welle e frei gelagert sind, und an denen die die Schützenführungen tragenden Balken h, i befestigt sind.
Der Randschützen ist der äußerste Schützen k, welcher in bekannter Weise durch die lose auf der Welle α gelagerte, mit dem ebenfalls bekannten Antriebssegment m in Verbindung stehende Zahnbüchse / angetrieben wird, so daß das. Segment m und die Büchse I jene bekannte, von der Bewegung der übrigen Schützen unabhängige Bewegung erhalten.
Um in diesem Falle die Arbeitsbreite auszunutzen, ist zwischen der Verzahnung der Welle α und der Randschützenbüchse I eine weitere Büchse η durch Schrauben und Keile auf der Welle α befestigt. Diese Büchse er-
hält somit die Bewegung von der Welle a, wenn bei normaler Breite gearbeitet werden soll. Im Falle ein schmaleres Stück zu arbeiten ist, werden die Büchsen I und η abgezogen und an deren Stelle eine besonders lange Büchse P, die um das zu verschmälernde Stück weiter nach innen greift, aufgezogen (Fig. 5). Bei der Ausführungsform nach Fig 6 bis 10 ist die Rollerwelle bei der inneren Randschützenstelle 0 ohne Verzahnung. Daselbst ist, wenn bei normaler Breite gearbeitet wird, eine gewöhnliche, zweiteilige, der gezahnten Rollerbüchse entsprechende Büchse w (Fig. 6 und 10) aufgeschraubt. Wenn verschmälert gearbeitet werden soll, muß eine lose darauf drehbare Büchse z, welche mittels eines die Verzahnung der Rollerwelle umschließenden Rohres ft mit der Randschützenbüchse l% verbunden is.t, aufgesetzt werden. Diese innere Büchse ζ erhält somit durch das Randschützensegment m unter Vermittlung der Büchse I2 und des Rohres ft eine von der Rollerwelle unabhängige Bewegung. Im übrigen stimmt die zweite Ausführungsform mit der vorher gekennzeichneten überein, weshalb für die entsprechenden Teile die gleichen Bezugszeichen verwendet worden sind.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Randschützenantrieb für Tüllmaschinen, bei welchen die Schützen von unten angetrieben werden und der Antrieb des Randschützens von einem schwingenden Segment mittels einer auf der Rollerwelle lose drehbar gelagerten Zahnbüchse erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen derjenigen Stelle, wo die Zahnbüchse ihren Antrieb empfängt, und derjenigen Stelle, wo sie die Bewegung an den Randschützen überträgt, veränderlich eingerichtet ist.
  2. 2. Randschützenantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Änderung des Abstandes zwischen der Randschützenbüchse (I) und der Verzahnung der Rollerwelle (a) auf dieser eine ihre Verzahnung ergänzende feststellbare und abnehmbare besondere Büchse (n) angeordnet ist.
  3. 3. Randschützenantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Änderung des Abstandes die Rollerwelle (a) bei der inneren Randschützenstelle (0) ohne Verzahnung ist und hier beim Arbeiten in normaler Breite eine abnehmbare, zweiteilige, die Verzahnung der Roller welle ergänzende Zahnbüchse (w) fest trägt, während diese beim Arbeiten in geringerer Breite durch eine lose drehbare Zahnbüchse (z) zum Antrieb des Randschützens ersetzt wird, welche durch ein die Rollerwelle umgebendes Rohr mit der vorhandenen Randschützenbüchse (I2) verbunden wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1909229201D 1909-02-22 1909-02-22 Expired - Lifetime DE229201C (de)

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DE229201T 1909-02-22

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FR (1) FR407993A (de)
GB (1) GB190923285A (de)

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GB190923285A (en) 1910-01-20
FR407993A (fr) 1910-03-15

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