DE229104C - - Google Patents
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- DE229104C DE229104C DENDAT229104D DE229104DC DE229104C DE 229104 C DE229104 C DE 229104C DE NDAT229104 D DENDAT229104 D DE NDAT229104D DE 229104D C DE229104D C DE 229104DC DE 229104 C DE229104 C DE 229104C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D7/00—Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
- B67D7/06—Details or accessories
- B67D7/32—Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid
- B67D7/3245—Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid relating to the transfer method
- B67D7/3272—Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid relating to the transfer method using pumps
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
in BERLIN.
Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Einrichtung ist die feuergefährliche
Flüssigkeit in einem unterirdischen Behälter gelagert und wird durch ein aus einem Gasbehälter in den Lagerbehälter übertretendes,
unter geringem Druck stehendes, nicht oxydierendes Gas gegen Explosion geschützt.
Die Entnahme der Flüssigkeit aus dem
ίο Lagerbehälter und ihre Förderung zur Zapfstelle
geschieht durch eine Pumpe, und zwar derart, daß in dem Maße, in welchem Flüssigkeit
aus dem Lagerbehälter entnommen wird, in letzteren Schutzgas aus dem Gasbehälter
übertritt. Die von dem Lagerbehälter nach der Förderpumpe und von dieser nach der
Zapfstelle führende Flüssigkeitsleitung ist in bekannter Weise mit einem Mantelrohr umgeben,
um im Falle von Undichtigkeiten oder Rohrbrüchen das Austreten der feuergefährlichen
Flüssigkeit in der weiter unten näher beschriebenen Weise zu verhüten.
Nach der Erfindung steht der Saugraum der Förderpumpe mit dem Innern des Mantels
der Druckleitung der Pumpe in Verbindung, so daß bei eintretender Undichtigkeit des Mantels
der Druckleitung durch die Pumpe Luft angesaugt und hierdurch die weitere Flüssigkeitsförderung
selbsttätig unterbrochen wird.
Die Einrichtung ist hierbei so getroffen, daß im Falle der Ingangsetzung der Pumpe
bei geschlossener Förderleitung ein in letztere eingeschaltetes Überdruckventil die geförderte
Flüssigkeit selbsttätig in den Lagerbehälter zurückführt.
Auf der Zeichnung ist die Einrichtung in senkrechtem Schnitt schematisch dargestellt.
Der unterirdisch gelagerte, zur Aufnahme der feuergefährlichen Flüssigkeit dienende Behälter
ι steht in seinem oberen Teile durch die in den Behälterdeckel 2 mündende Leitung
3 mit dem Gasraum 4 der Glocke 5 des Schutzgasbehälters 6 in Verbindung. An der Decke der Glocke 5 sitzt ein Kegelventil 7,
welches bei Erreichung der niedrigsten Stellung der Glocke in dem kegelförmig erweiterten
Ende 8 des Rohres 3 zur Auflage kommt und hierdurch den Innenraum 4 der Glocke 5
gegen den Innenraum des Behälters 1 absperrt. '
Die bis dicht an den Boden des Behälters 1 reichende, durch den Deckel 2 hindurchgeführte
Flüssigkeitsleitung 9, welche im Abstande von dem Mantelrohr 10 umschlossen
wird,, mündet in das Saugrohr 11 der Pumpe 12,
deren Zylinder 13 mit einer Ummantelung 14 versehen ist. Diese ist in ihrem unteren Teile
gegen das Mantelrohr 10 durch eine Scheidewand 15 abgeschlossen, steht jedoch mit dem
Mantelrohr 16 der Pumpendruck- oder Förderleitung 17 in Verbindung, die zu dem Zapfhahn
18 führt. Das Saugrohr 11 der Pumpe 12 ist unterhalb des Saugventils 19 mit Öffnungen
20 versehen, welches den Saugraum der Pumpe mit dem Innenraum der Ummanteluhg
14 und des Mantelrohres 16 verbindend
■"■■».
^ψ-fx-rft
In dem Pumpenzjiiinder 13 spielt der Pumpenkolben
21, welcher durch den oberen Teil der Ummantelung 14 dicht hindurchgeführt
ist.
In die Druck- und Förderleitung 17 ist ein Zylinder 22 eingeschaltet, dessen Ummantelung
28 mit der Ummantelung 16 der Leitung 17 in Verbindung steht. An der Stelle,
wo der obere Teil der Förderleitung 17 in den Zylinder 22 mündet, ist eine feste Zunge
23 angebracht, während in dem unteren Teile des Zylinders 22 das Druckventil 24 geführt
ist. In dem oberen Teile des Zylinders ist ein unter Federwirkung stehendes Überdruckventil
25 angeordnet, welches die nach dem Innenraum des Lagerbehälters 1 führende, mit
einem Mantelrohre 26 umgebene Leitung 27 für gewöhnlich abschließt.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende:
Wenn die Pumpe 12 zu arbeiten beginnt, so erzeugt sie in dem Saugrohr 11 eine Luftverdünnung,
welche sich durch die Öffnungen 20 auch auf den Innenraum der Ummantelung 14 und des Mantelrohres 16 fortpflanzt.
Sobald in hinreichender Menge die Luft durch die Förderpumpe aus der Saugleitung sowie
aus den Ummantelungen 14, 16 entfernt und eine genügende Luftverdünnung erzeugt ist,
tritt die feuergefährliche Flüssigkeit durch das Ventil 19 unter den Pumpenkolben 21 und
wird durch diesen in die Druckleitung 17 fortgedrückt, gelangt durch das Ventil 24 in
den Zylinder 22 und über die feste Lenkplatte oder Zunge 23 in den oberen Teil der Förderleitung
17, welcher zum Zapfhahn 18 führt. Hierbei tritt aus dem Gasraum 4 des Schutzgasbehälters
6 in dem Maße Schutzgas in den Lagerbehälter 1 über, in welchem aus diesem
Flüssigkeit durch die Pumpe 12 nach dem Zapfhahn 18 gefördert wird.
Tritt nun in der Ummantelung 16 der Druck- und Förderleitung 17 eine Undichtigkeit
oder ein Bruch ein, so wird durch die Pumpe 12 infolge der Anordnung der öffnungen
20 Luft angesaugt und hierdurch die weitere Flüssigkeitsförderung selbsttätig unterbrochen,
so daß die feuergefährliche Flüssigkeit an der undichten Stelle nicht ausfließen
kann.
Für den Fall, daß die Förderpumpe 12 bei geschlossenem Zapfhahn 18 arbeitet, wird
durch den in dem Zylinder 22 auftretenden Überdruck das Überdruckventil 25 angehoben,
so daß es das Innere des Zylinders 22 mit der Leitung 27 verbindet und die geförderte
Flüssigkeit durch diese Leitung in den Lagerbehälter ι zurückgeführt wird.
Claims (3)
1. Einrichtung zur explosionssicheren Lagerung feuergefährlicher Flüssigkeiten
mit Niederdruckgas und Pumpenbetrieb unter Anwendung bruchsicherer Rohrleitungen,
dadurch gekennzeichnet, daß der Saugraum der Förderpumpe (12) mit dem
Innern der Ummantelung (16) der Förderund Druckleitung (17) der Pumpe in Verbindung
steht, um bei eintretender Un- 7c dichtigkeit der Ummantelung der Druckleitung
durch die alsdann stattfindende Lufteinsaugung die weitere Flüssigkeitsförderung
selbsttätig zu unterbrechen.
2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zylinder (13) und das Saugrohr (11) der Pumpe (12)
von einer Ummantelung (14) umschlossen wird, welche einerseits mit der Ummantelung (16) der Druck- und Förderleitung
(17), andererseits mit dem Innern des Saugrohres (11) durch Öffnungen (20) in
Verbindung steht.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch ein in die Druck-
und Förderleitung (17) eingeschaltetes Überdruckventil (25), welches die bei geschlossener
Zapfstelle (18) geförderte Flüssigkeit durch eine Leitung (27) selbsttätig
in den Lagerbehälter (1) zurückführt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE229104C true DE229104C (de) |
Family
ID=489443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT229104D Active DE229104C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE229104C (de) |
-
0
- DE DENDAT229104D patent/DE229104C/de active Active
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